Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X im Test gegen Core i9-9900K: Zen 2 im PCGH-Benchmark-Parcours

Völlig absurd ist ja, dass Leute sich an Cinebenchwerten aufhängen um dann bei Gamingbenches FHD oder sogar 4k zu betrachten.

Klar kann man so machen für eine Rendering PC oder eine Videoschnittmaschine, aber für einen Gaming-PC ist das absurd. :wall:

So absurd finde ich das nicht, schliesslich reizen solche Programme aktuelle Architekturen ideal aus, was deutlich mehr über die Architekturleistung aussagt als Daten von schlecht optimierten Spieleengines.

MfG
 
Bei meinem Asus sind Wärmeleitpads schon bereits darunter gewesen, ich musste nur die Schutzfolie abziehen um meine M.2 darunter zu verbauen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein! Das wird nur hier im Forum gerne so dargestellt, in der Realität ist es andersherum.

Eben. Das wurde nun bereits so oft hier auch bei PCGH ausführlich getestet. Es gibt gefühlt jeden Monat einen Test wo es um Ram Skalierung geht von PCGH und langsam müsste es mal ankommen, aber scheinbar liest die keiner.
 
Keine Ahnung warum ihr Euch da immer so an all den Benches rumärgert...

Ich mache es schon seit Jahren so das ich mir für reines Gaming 720p Benches von mehreren Quellen angucke.
Dazu dann die zur Verfügung stehenden Ressourcen. Wenn jetzt ein 7700k gegen einen 2700 oder 3700 antritt mag der aktuell zwar schneller sein aber irgendwann in Zukunft wird er den Kürzeren ziehen da mehr Kerne gefordert werden.
Ist die Differenz dann nicht all zu hoch und der Preis des 7700k nicht signifikant niedriger als der des 2700 oder 3700 kann man ihn im Gaming nicht empfehlen..

Eigentlich sehr easy und kein Cinebench Score erforderlich so lange man die CPU nur fürs Gaming nutzt. Da gehts halt nur um Aktuelle Leistung, Zukunftsperspektive und Preis.
 
Der 12-Kern-Ryzen wird aber deutlich weniger ausgelastet als der Intel 9900K, weil weniger Kerne genutzt werden. Der kann sein Potenzial noch weniger entfalten. Das, was der 9900K dafür auf einzelnen Kernen einbüßt, ist viel geringer.

Außerdem spielen die meisten Leute in 1080p und das Ziel sind in der Regel auch maximale Details. Deshalb bekommt man ein sehr realistisches Bild, welche Gegenleistung für sein Geld bekommt. Mit Benchmarks in 720p und womöglich noch Details auf dem Minimum (die ich in der heutigen Zeit als synthetisch ansehen würde), kann der Durchschnittsmensch natürlich nichts anfangen, weil er so nicht zockt.

Man sieht hier, dass in Spielen bei 1080p auf maximalen Details der Intel i9-9900K(490€) nur 1% vor dem AMD Ryzen 9 3900X (530€) liegt, nur 2% vor dem AMD Ryzen 7 3700X (350€) liegt und nur 7% vor dem AMD Ryzen 5 3500 (205€) liegt.

Werden alle Kerne ausgelastet, liegt der i9-9900K nur 1% vor dem 3700X, und der 3900X ist um mehr als 40% schneller.
Lediglich in reinen Singlecore-Anwendungen (bzw. hier wurden Multicore-Anwendungen auf einen Kern gezwungen, was auch seltenst vorkommt), hat der 9900K eventuell spürbare Vorteile.

Hat man all diese Kennzahlen, kann man anhand des Preises entscheiden, ob man für das (messbar) 1% bessere Spielerlebnis den entsprechenden Aufpreis zahlen oder Anwendungsleistung einbüßen möchte. Ich schätze, dass der Unterschied beim Zocken nicht fühlbar ist.

Edit:

Mit den entsprechenden Sicherheitspatches, die Leistung kosten, ist der Angriff über das Netzwerk nicht ausführbar. Von einigen Angriffen sind nur Leute betroffen, die die Patches nicht aktivieren. Andere können leider auch mit entsprechenden Patches nur eingedämmt, aber nicht verhindert werden. Deshalb plädiere ich auch immer dafür, die Patches auf keinen Fall abzustellen und möglichst optionale Patches auch zu aktivieren.
Auf jeden Fall ist das Problem definitiv weitreichender als die meisten bisher informiert sind.

Meine Rede, die ganzen 720p puristen die sich stur nur darauf fokusieren sind nicht in der lage, über ihren eigenen Tellerrand hinaus zu blicken.

Eigentlich schade, wenn man so versteift ist, das man wie ein Papagei immer das selbe Gebetsmühlenartig wiederholt, obwohl man selbst genau weiss das dies nur ein Teil des ganzen ist .

Die Misere ist wohl auch dem Umstand geschuldet, das es keine geeigneteren Tests gibt um die potentielle Zukunftsfähigkeit auf einfache Art und Weise zu beurteilen.

Ein guter Test beinhaltet immer beides: Real time performance bei 1080p / 4k max. Details und zusätzlich um die potentielle zukunftfähigkeit voraussagen zu können 720p.

720p sollte eigentlich separiert betrachtet werden, da es ja nur die potentielle zukünftige Leistung beschreibt wenn der Status quo beibehalten würde, und bis in alle Ewigkeit
nur bis max, 6 Kerne optimiert werden würde.
Dabei wird ausgeblendet das zukünftige DX12, Vulkan Spiele punkto Mehrkernoptimierung zulegen werden.

Wieso nicht zusätzlich für jede wichtige Engine mind. einen aktuellen Tiltel mitbenchen und ein Threadauslastungs Diagramm erzeugen?
Da kann sicĥ dann jeder selbst ein Bild machen, wo die potenzielle Leistung mit der Engine, unter miteinbezug der Threadanzahl in etwa, bei kommenden Titel liegen würde:

Frostbite: Battlefield 5
AnvilNext: Assasin's Cred Odysse
Snowdrop Engine: The Division 2
etc. .......

Beispiel anhand the Division 2:
Division 2.png
 
Ist doch nett, wenn es für DirectX 12 vorwärts geht, weil mit der ganzen Seuche geht 's mit DirectX 11 abwärts. Far Cry 3 ist in DirectX 9 flotter unterwegs wie in DirectX 11, am Maximum rund 50 FPS. Die Grafiktreiber und Grafikkarten werden derzeit so massiv ausgebremst. Meine GTX 970 zeigt die Tendenz zu 50% weniger Leistung und bei der GTX 1070 sieht 's mit der annähernd ähnlichen Leistung noch schlimmer aus. Diese Tendenz zeigt sich auch bei anderen Grafikkarten-Konstellationen, umso jünger die Generation desto schlechtere Bildraten. Scheußlich!
 
ich hab jetzt hier bisher nicht alles gelesen deshalb weiß ich nicht ob das schon geschrieben wurde, aber gibt es schon Vergleiche zwischen dem R5 3600 und dem 3600X? Lohnen sich die 50€ Aufpreis?
 
Ich kritisiere nicht, nur wenn ihr auf solch reale Gaming Benchmarks wert legt, braucht es auch zukünftig keine CPU Benchmarks mehr fürs Gaming und auch keine CPUs für Gamer.
Man akzeptiert also die Tatsachen oder landet im Widerspruch in sich. :ka:
Diejenigen sollen dann aber auch bitte so Konsequent sein und GPU Tests im CPU Limit einzufordern. Und dann nicht vergessen bei SportAuto und Co anzurufen und Autotests bis maximal 130Km/h einzufordern. Wo wir dabei sind, Phil soll Soundkarten demnächst mit einem billigen Headset testen und Netzteilte dann bitte nur bis maximal 400W belasten.

Edit:
Man sollte auch offen für andere Sichtweisen sein. 720p ist nicht der alleinige Heilsbringer. Ich habe mal den Test vom Ryzen 1800X von CB ausgegraben. Der Abstand zwischen Ryzen 1800X und Core i7-7700K ist ungefähr konstant geblieben, obwohl sich die Spieleauswahl und die Grafikkarte geändert haben. Trotz deutlicher stärkerer Grafikkarte hat sich der Abstand nicht deutlich verändert. Alle wichtigen Informationen kann man auch aus dem 1080p-Test bei Computerbase ziehen und auch der 720p-Test bei PCGH (mit einer deutlich schwächeren Grafikkarte) muss richtig interpretiert werden, was einige Personen nicht schaffen.
Und deswegen soll man einen weniger Aussagekräftigen Produkttest erstellen, obwohl es darüber hinaus sowieso Praxis- und Aufrüst-Artikel gibt?
Edit: Außderdem ist die CPU Leistung seit Jahren schon im Schnitt beim Spielen zweitrangig. Das ist wahrlich nichts neues. In den letzten 2 Jahren gab es vermehrt "Nachtests" zu Sandy Bridge CPUs, an denen man das gut sehen kann.
 
Zuletzt bearbeitet:
ich hab jetzt hier bisher nicht alles gelesen deshalb weiß ich nicht ob das schon geschrieben wurde, aber gibt es schon Vergleiche zwischen dem R5 3600 und dem 3600X? Lohnen sich die 50€ Aufpreis?
Gab es überhaupt ein Test von der non X?

Gehe aber mal von aus das man die ohne X ebenfalls auf 4,2-4,3 GHz bringen kann.
 
Vor allem sehe ich im ganzen PCGH Test nicht eine Empfehlung für Intel.

Es ist ja richtig, dass die 12 Kerne aktuell im reinen Gaming nicht viel bringen und der 9900k immer noch geringfügig schneller ist, dabei aber mehr Strom frisst und mehr kostet. Den Hinweis auf den Preis würde ich als Empfehlung für den 3700er verstehen und den 3900X als Empfehlung für jedes Produktivsystem, dass die Leistung nutzen kann sowie Gaming wenn gestreamt werden soll. Also ich kann die Empfehlung nur als richtig bezeichnen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich hab jetzt hier bisher nicht alles gelesen deshalb weiß ich nicht ob das schon geschrieben wurde, aber gibt es schon Vergleiche zwischen dem R5 3600 und dem 3600X? Lohnen sich die 50€ Aufpreis?

Ryzen 5 3600 sowie Ryzen 7 3800X treffen bald im Testlabor ein und werden dann schnellstmöglich getestet. Die beiden 3600´er unterscheiden sich minimal bei Takt und um etwa 30W bei der TDP-Angabe seitens AMD. Was das genau bedeutet, wird der Test zeigen, ich erwarte allerdings keine großen Sprünge von Non-X auf X beim 3600.


Ein paar Schnelltests beim Ryzen 9 3900X ohne SMT bescheinigen der CPU zwischen 5 und 10 Prozent mehr Leistung in Spielen.

Aktuell funken uns Bios-"Updates" dazwischen, nach welcher die CPUs nach dem flashen andere Bench-Werte als vorher ausgeben. Das macht es nicht gerade leichter :ka:
 
Gab es überhaupt ein Test von der non X?

Gehe aber mal von aus das man die ohne X ebenfalls auf 4,2-4,3 GHz bringen kann.

ja drüben bei CB: AMD Ryzen 9 3900X, 7 3700X & 5 3600 im Test - ComputerBase

Ryzen 5 3600 sowie Ryzen 7 3800X treffen bald im Testlabor ein und werden dann schnellstmöglich getestet. Die beiden 3600´er unterscheiden sich minimal bei Takt und um etwa 30W bei der TDP-Angabe seitens AMD. Was das genau bedeutet, wird der Test zeigen, ich erwarte allerdings keine großen Sprünge von Non-X auf X beim 3600.

cool, danke für die Info, bin gespannt was dabei rauskommt.
 
Man sollte auch offen für andere Sichtweisen sein.

Man darf nie offen für Sichtweisen sein, die komplett falsch sind und genau das Gegenteil von Aufklärung und Information, nämlich Desinformation darstellen.
720p ist nicht der alleinige Heilsbringer.

720p ist die einzige sinvolle Testmpethodik, wenn 1080p nicht ausreicht um ein CPU Bottleneck zu provozieren.
Bei Computerbase sieht man, dass es in mehreren Fällen nicht klappt und in Anno beispielsweise ein 2700x den 3700x überholt.

Ich habe mal den Test vom Ryzen 1800X von CB ausgegraben. Der Abstand zwischen Ryzen 1800X und Core i7-7700K ist ungefähr konstant geblieben, obwohl sich die Spieleauswahl und die Grafikkarte geändert haben.

Dann hast du aber nicht richtig die Tests angesehen, denn der Abstand ist von 4% für den 7700K auf 15% angestiegen, weil auch die damaligen Tests nicht im CPU Limit stattgefunden haben.
Somit ergibt sich dann ein immer weiteres Zurückfallen der Zen 2 CPU´s bzw auch der vorherigen, weil nicht auf ein CPU Limit Acht genommen wurde und somit auch keine entsprechende CPU Wahl für Gaming getroffen werden kann.

Das ist ja auch bei den aktuellen Tests so. Viele Redaktionen reden von einem Gleichstand zwischen 9900K und 3700x/3900x.
Das ist aber bei methodisch richtigen Tests gar nicht möglich, da die Latenzen und Taktraten auf Seiten AMDs fehlen.
HardwareUnboxed hat das schön gezeigt und 9900K und 3700x bei 4Ghz in Spielen verglichen und selbst dort war der 9900K noch leicht schneller.

YouTube

Trotz deutlicher stärkerer Grafikkarte hat sich der Abstand nicht deutlich verändert.

Eben schon.

Alle wichtigen Informationen kann man auch aus dem 1080p-Test bei Computerbase ziehen und auch der 720p-Test bei PCGH (mit einer deutlich schwächeren Grafikkarte) muss richtig interpretiert werden, was einige Personen nicht schaffen.

Du kannst niemals alle nötigen Informationen aus einem Test ziehen, wenn eine Komponente die andere limitiert, das ist generell ein Irrglaube und grundfalsch.
 
Wenn weniger aus Bequemlichkeit gelesen wird,
könnte ich jetzt zynisch sein und mehr bunte Bildchen empfehlen aber das mache ich nicht, es wäre zu kindisch. :D

Das Thema hatten wir doch gerade: Tolle bunte Bildchen leiten die Admins in eigene Kanäle um :-D


Ich wollte schon was ähnliches schreiben, aber dachte mir dann..why. Der Glaube hält sich ja dennoch.

It's my job das zu schreiben ... aber eigentlich auf toten Bäumen, die dann für 6,50 ins Regal gestellt werden. Wir wären lernresisten Leuten gegenüber sehr viel aufgeschlossener, wenn sie Korrekturen in dieser Form konsumieren würden. :-)


Ich weiß auch nicht so recht wie ich die Lücken einordnen soll. Müsste nicht vorher der Router umgangen worden sein und mindestens der Windows Defender? Bis auf die CPU durch zu dringen liest sich so als wären die üblichen Schutzmaßnahmen nicht vorhanden. Und wenn ich mir Videos zu Zombieload anschaue habe ich den Eindruck man müsste lokal am Rechner sein. Wenn es soweit kommt, denke ich, bin ich mit ganz anderen Problemen konfrontiert.
Vielleicht kann jemand ein praktisches Szenario erläutern oder geht es dabei um Javascript Schadcode? Beschäftige mich nicht sonderlich mit den Security Angelegenheiten.

Der Schadcode für Low-Level-Angriffe muss immer lokal auf dem Rechner ausgeführt werden. Mit viel geschickt reicht aber eben tatsächlich Javascript, Java und Flash sowieso. Weitere Sandboxen könnten sich in diversen Tools, Clients und schlichtweg Spielen verstecken. Insbesondere bei Spiele-Mods ist auch der Ressourcenverbrauch von Spectre-Angriffen leicht zu tarnen.


Sorry für den OT:

War es damals die "PCGames" oder die "Gamestar", die den Bock abgeschossen hatte, mit der Bewertung von "Spellforce"?? Seitdem gibt's von mir jedenfalls kein Abo dafür... Würde mich bei der HW Variante jedweder Zeitschrift jedenfalls auch nicht wundern...

Es gibt keine "Hardware Varianten der Zeitschriften". Wir tragen zwar immer noch das "PC Games" im Namen, da das Projekt PCGH sich aus einem PCG-Sonderheft entwickelt hat. Das ist aber nur ein ursprünglich provisorischer Titel, die Redaktionen sind getrennt – nur die Beschreibung von Cover-DVD-Spielen übernehmen wir, wenn das gleiche Spiel schon mal der PCG beilag. Selbst wenn du die Kollegen aus dem fünften Stock nicht magst, kannst du also bedenkenlos PCGH abonnieren. :-)
(Unter uns: In den Zeiten, in denen ich GameStar und PCG abwechselnd gelesen habe, bin ich mit GS-Wertungen häufiger auf die Schnauze gefallen. Das ist aber 1,5 Jahrzehnte her und natürlich sind Spielewertungen immer subjektiv; man muss also Redakteure finden deren Geschmack dem eigenen ähnelt. Bei Hardware ist das einfach – mehr Fps = objektiv besser.)


Der 9900K sollte ja 17% vom Preis runter gehen, scheint aber bisher noch nichts passiert zu sein. Der ist auf Mindfactory momentan mit 498 Euro sogar etwas teurere geworden als die letzten Wochen. Da ich hier noch was mit etwa 470 ~ 480 Euro in Erinnerung habe. Bei dem Preis lohnt sich jedenfalls der 3900X mit 12 Kerne und mehr Kerne sind meist ehe besser als ein hoher Takt der nicht immer was zu sagen hat. Der Prozessor schneidet auch so sehr gut ab und wieso sollte man sich für das selbe Geld den Intel kaufen?!

Mein Sohn möchte vielleicht demnächst auch von seinem 4790K aufrüsten und ich muss zugeben das wir selbst eher auf Intel stehen, aber bei der Leistung was die neuen Prozessoren bieten und auch vom Preis her tendieren wir auch eher zum 3900X.

Intel senkt wenn überhaupt die Einkaufspreise der Großhändler. Das schafft mehr Spielraum für niedrigere Endkundenpreise – wann und wie weit sich diese ändern entscheidet aber der Markt. Genauso haben die Händler anfangs astronomische Summen für 9900Ks verlangt, obwohl Intel die Preise nie angehoben hat.


Wie gesagt, wenn eine CPU im Cpu limit 230 fps bringt, würde sie es auch in 4k bringen wenn nichts anderes limitieren würde.

Was bringt ein Wert im Gpu Limit? Nichts aussagekräftiges.

Sein Hinweis auf 720p low (oder auch 1080p low) gegen 720p high ist trotzdem wichtig. Einige Webseiten reduzieren die GPU-Limitierung durch niedrigere Spiele-Einstellungen, lassen aber die Auflösung hoch. Das ist genau der falsche Schritt, denn niedrige Einstellungen im Spiel bedeuten oft auch eine geringere Sichtweite, weniger dichte Partikeleffekte, reduzierter Wuselfaktor und ähnliches. Im Gegensatz zur Auflösung, die ein reines GPU-Thema ist, reduzieren alle diese Einstellungen auch die Belastung der CPU, obwohl man doch gerade die in einem CPU-Test stressen sollte.


ich hab jetzt hier bisher nicht alles gelesen deshalb weiß ich nicht ob das schon geschrieben wurde, aber gibt es schon Vergleiche zwischen dem R5 3600 und dem 3600X? Lohnen sich die 50€ Aufpreis?

Noch warten wir auf Testmuster; die Launch-Pakete beinhalteten nur 3700X und 3900X. Auch der 3800X macht sich bislang rar.
 
Der 9900K sollte ja 17% vom Preis runter gehen, scheint aber bisher noch nichts passiert zu sein. Der ist auf Mindfactory momentan mit 498 Euro sogar etwas teurere geworden als die letzten Wochen. Da ich hier noch was mit etwa 470 ~ 480 Euro in Erinnerung habe. Bei dem Preis lohnt sich jedenfalls der 3900X mit 12 Kerne und mehr Kerne sind meist ehe besser als ein hoher Takt der nicht immer was zu sagen hat. Der Prozessor schneidet auch so sehr gut ab und wieso sollte man sich für das selbe Geld den Intel kaufen?!

Mein Sohn möchte vielleicht demnächst auch von seinem 4790K aufrüsten und ich muss zugeben das wir selbst eher auf Intel stehen, aber bei der Leistung was die neuen Prozessoren bieten und auch vom Preis her tendieren wir auch eher zum 3900X.

Gib doch den I9 deinen Sohn und du hast wieder was zum Basteln. ;)
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Vor allem sehe ich im ganzen PCGH Test nicht eine Empfehlung für Intel.

Es ist ja richtig, dass die 12 Kerne aktuell im reinen Gaming nicht viel bringen und der 9900k immer noch geringfügig schneller ist, dabei aber mehr Strom frisst und mehr kostet. Durch den Hinweis auf den Preis würde ich als Empfehlung den 3700er verstehen und den 3900X als Empfehlung für jedes Produktivsystem, dass die Leistung nutzen kann sowie Gaming wenn gestreamt werden soll. Also ich kann die Empfehlung nur als richtig bezeichnen.

Also ich finde das Fazit auch treffend bis auf den letzten Satz:

"wir sprechen daher im Moment keine Kaufempfehlung für den R9-3900X für reine Spiele-PCs aus, außer es wird nebenher noch gestreamt"

Da sollte stehen:
Wir sprechen daher eine uneingeschrenkte Kaufempfelung für alle enthusiastischen, langfristig denkenden Gamer, die nicht aller Jahre ihre CPU wieder ersetzen wollen aus.
Intel stellt zum Zeitpunkt des Tests keine wirkliche Konkurenz mehr da und ist höchstens unter sterilen Laborbedingungen noch das einte oder andere % schneller. Auf die nicht aufhörenden Sicherheitsprobleme, wie auch auf den Stromverbrauch und Preis der veralteten Intel Platform wird nicht weiter eingegangen, da auch so schon alles gesagt wurde.
Strong buy drei Daumen nach oben

 
Wir sprechen daher eine uneingeschrenkte Kaufempfelung für alle enthusiastischen, langfristig denkenden Gamer, die nicht aller Jahre ihre CPU wieder ersetzen wollen aus.
Intel stellt zum Zeitpunkt des Tests keine wirkliche Konkurenz mehr da und ist höchstens unter sterilen Laborbedingungen noch das einte oder andere % schneller.

Ab dem Zeitpunk in dem Intel nicht mehr schneller ist, stellen sie keine Konkurrenz mehr dar? Wie konnte AMD denn all die Jahre eine Konkurrenz darstellen?
Gut, bei den aktuellen Preisen ist eine Intel Empfehlung generell schwierig, ausgenommen der 9400F, aber angeblich soll es ja Preissenkungen geben.
 
Gib doch den I9 deinen Sohn und du hast wieder was zum Basteln. ;)
Mein Sohn ist mit 23 Jahre nun alte genug und muss sich seine Träume langsam selbst finanzieren. :)

Letztens hat er ein 2 TB HDD von mir bekommen die ich nicht mehr haben musste, aber wenn er was spezielles haben möchte muss er nun langsam selbst auf eigene Beine stehen. Bisher habe ich ihm alles Finanziert, aber irgendwann muss jeder laufen lernen.

Sein bestehendes System hatte ich damals auch finanziert und sollte ich was nicht mehr brauchen hat er oder meine Tochter natürlich immer den Vortritt bevor ich mit Verlust gebraucht verkaufe. Wie auch meinen 6700K und meine 1070 Grafikkarte die Einzug im Rechner meiner Tochter gefunden haben. Ich habe mir mein Wunschsystem selbst ausgesucht und zusammen gestellt, möchte er seinen 4790K mit einem neuen System aufrüsten muss er sich nun etwas Mühe geben und auch was dafür tun.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zurück