In den Wort- und Argumentdebatten, wird leider vergessen, das bei den bisherigen 4, 6, 8, Pin Versionen der Atx und Pci Stecker/Buchsen, ebenfalls eine relativ geringe Verwendungsdauer nach Lösen und erneutem Einstecken vorhanden ist.
Auch dei verspannungsfreie Verlegung der daran verpreßten Kabel, wird ausdrücklich empfohlen.
Also hat sich eigentlich nix wirklich geändert, außer das kompakte Design.
Ob 30, oder 50 Wechselzyklen hier eine so dramatische Rolle spielt, bleibt Ansichtssache.
Das derzeitige Design hat nur das Manko, viel Stromfluß auf weniger Steckverbindungen zu verteilen.
Ich hab da meine eigene Meinung, welche ich auch schon in einem anderen Thread zu diesem Thema geäußert habe, wobei dann die "Spielzeug" Verbindungen gegen eine massig massive Einzelverbindung herstellbar wäre.
Ob nun 3x8, oder 3x6 Einzeladern, gegen ein nur noch zweiadriges ersetzt, ist dem Netzteil eh egal.
Bei diesen derzeitig echten Grafikkartenmonstern, bzw. den dazu gehörigen gewaltigen Kühllösungen, würde das, gut optisch kaschiert, eine richtig gute Lösung darstellen.
Wenn einzelne Pin abbrennen, gibt es immer ein Problem mit der Flächenkontaktierung.
Ist die zu klein, steigt der Kontaktwiderstand an und es wird wärme als es an dieser Verbindung werden soll.
Auftretende Rußbildung, welcher sich bei schmorender Ausbildung entwickelt, gelangt dabei zusätzlich zwischen die Kontaktflächen und erhöht der Widerstand noch mehr, so das sich am Ende der Kontaktfähigkeit, die verbleibende Kontaktfläche nur noch als punktuelle Struktur darstellt, bei der dann Verschweißungen, oder Abschmelzungen an den Kontaktmaterialien die Folge sind.
Das einhergehende Problem mit kunststoffumhüllenden, recht wärme-, oder gar brandempfindlichen Arretierungen als Abstandshalterung gemäß der Rastermaße, tut dann sein übriges.
Verschmilzt der Kunststoff geht die Ausrichtung der Steckkontakte verloren, so das hier bei den relativ geringen Abständen ein frühzeitiger Kurzschluß entsteht und der kann, je nach Dauer und Stromfluß in kürzester Zeit den Kunststoff und auch brennbare Materialien in unmittelbarer Umgebung in Brand setzen.
Platinenmaterial ist davon nicht ausgeschlossen!
Es gibt somit einige Gegebenheiten, die Katastrophen begünsigen.
Interessant wäre, wenn man solch ein Fiasko per Videomaterial , ab Entstehung des Horrorszenario, zur Verfügung hätte, und die zugehörige Belastung über einen nachvollziehbaren Zeitraum darstellen ließe.