PS5: Erhöhte Spielepreise durch gestiegene Entwicklungskosten, sagt Sony

Ohne Corona wäre das sicher ein heftiger Shitstorm an den Kassen von Saturn & MM :daumen:

Glaubst du das ernsthaft?

Das ist so, wie mit den Strom- und Benzinpreisen. Da wird auch permanent gemeckert und von der Revolution geredet. Am Ende zahlen die Leute dann doch den Preis. Wir Deutschen sind halt eben gut im Meckern, wirklich etwas unternehmen wir allerdings selten. Wenn wir das wollten, dann würde der Kubikmeter Benzin nur 10€ kosten, so wie in Venezuela und Strom gäbe es für Privathaushalte als Flatrate. Man müßte nur entsprechend wählen, nur das macht keiner. Wobei selbst den Grünen ein Strompreis von über 30 Cent je kWh überraschend zu heiß, vermutlich, weil sie fürchten, dass sich immer mehr Leute eine Alternative suchen könnten (was wirklich übel ist).

Bei den Spielen ist es genauso.

Bitte nicht wieder die Rechnung mit der Inflation. ;)

Doch, die gehört auch dazu.

Die Branche fährt jedes Jahr Rekordgewinne ein und die wollen mir erzählen, dass es notwendig ist 10€ mehr zu zahlen? Da passt etwas nicht zusammen.

Da passt sehr wohl etwas zusammen. Wir leben in einer (sozial) kapitalistischen Marktwirtschaft und solche Mega Projekte sind nunmal eine Kapitalanlage. Wenn sie realisiert werden sollen, dann müssen sie sich auch rechnen und möglich mit einem Renditeschnitt von 5%. Das ist eben die grausame Wahrheit, den Leuten geht es nicht um deinen Spaß. Zum Glück gibt es jetzt allmählich eine verstärkte Spieleförderung, die ist nur bei kleineren und mittleren Projekten effektiv. Ein Gegenstück zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk (quasi eine Spieleflat, die finanziert wird/werden muß) gibt es nicht, von daher muß der Markt das Problem lösen.

:klatsch:
Die genanten Spiele sind zwar gut aber man könnte die Entwickler viel besser erziehen wenn man alles schlechtere Spiele gar nicht kauft.
Nach XX Jahren von Computer & Konsolenspiele braucht man echt nicht mehr jeden Schrott kaufen.
Hier kann man echt mit Cherypicking anfangen. Hält die PoS auch klein. :P

Wer ernsthaft 50-80€ für ein Spiel ausgibt, der muß es schon sehr mögen. Kann halt eben sein, dass dein Geschmack auch keine Rolle spielt und das, was du als gut betrachtest, für die meisten Schrott ist.
 
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Das ist zu teuer, Sonny wird seine Probleme bekommen, denn der Microsoft game pass kostet einen im Jahr nur 120€ und ich bekomme die neusten Spiele dafür.
 
Als aktueller Betatester zahle ich ungern für ein 80€ Grafikwunder das mich 5h beschäftigt.

Red Dead Redemption 2 finde ich langweilig vom Schusssystem da man praktisch auf die Zeitlupe angewiesen ist und die Maus sich mega schwammig anfühlt. Für 80€ AAA Preise möchte ich dann einfach wieder eine Demo bevor ich mir ein Spiel zulege das nach 3 Tagen mit 120 Gb auf der SSD versauert.

Z.b. Godfall da bin ich doch sehr auf die Spielzeit gespannt
 
Das ist äußerst blauäugig.
Der Großteil bleibt bei den Bobby Koticks hängen.
Du bist irgendwie faszinierend. Musst ja zumindest erwachsen sein, da du schon zu DM Zeiten Spiele gekauft hast, aber trotzdem noch eine dermaßen naive Sicht auf die Dinge?

das ist eben das Wirtschaftssystem, das diverse Mega Projekte möglich macht.

Es ist in Ordnung, wenn man Leuten, die dumme und naive Sachen machen, dies auch sagt.

Dann hoffe ich mal, dass du "nicht naiv" handelst und dir nur Dinge von unabhängigen Studios zulegst und die großen konsequent meidest . Ach ja: raubkopieren gilt nicht, das ist schummeln.
 
Filme werden ganz anders monetarisiert als Spiele und haben eine viel größere Zielgruppe, daher kann man das nicht miteinander vergleichen.

MfG
Richtig, die Herstellung von Filmen ist im Schnitt teurer und dauert länger. Vergleicht man die Spielerzahlen von den meistgespielten Computerspielen mit den absoluten Blockbustern am Boxoffice, wirken die Zuschauerzahlen von Kinofilmen geradezu winzig. Du hast Dich also offensichtlich nicht mit dem Thema beschäftigt, aber immerhin eine Meinung? Sorry, aber so etwas nervt mich wirklich.
 
Richtig, die Herstellung von Filmen ist im Schnitt teurer und dauert länger. Vergleicht man die Spielerzahlen von den meistgespielten Computerspielen mit den absoluten Blockbustern am Boxoffice, wirken die Zuschauerzahlen von Kinofilmen geradezu winzig. Du hast Dich also offensichtlich nicht mit dem Thema beschäftigt, aber immerhin eine Meinung? Sorry, aber so etwas nervt mich wirklich.
Mammutprojekte wie Avatar vllt, an großen AAA-Spielen arbeiten mittlerweile tausende Entwickler über 3-7 Jahre hinweg mit Budgets bis zu 500 Millionen Dollar also deutlich teurer als viele große Filmproduktionen.
 
So ist das halt mal, wenn die Top Sony Titel auf der PlayStation vergammeln aber gleichzeitig die Verkäufe stagnieren seit Jahren. Bittet man die Kundschaft zu mehr Kasse. Tja.
 
Mammutprojekte wie Avatar vllt, an großen AAA-Spielen arbeiten mittlerweile tausende Entwickler über 3-7 Jahre hinweg mit Budgets bis zu 500 Millionen Dollar also deutlich teurer als viele große Filmproduktionen.
Mit GTA5 und MW2 knackten bisher gerade mal 2 Titel die 250 oder mehr. Diese würden es also gerade in die Top50 der teuersten Filmproduktionen schaffen.
Destiny verschlang 140 Millionen an Entwicklungskosten, der Rest ist ein Mix aus laufende Kosten für ein MMORPG, Marketing etc. Wenn man so anfängt zu rechnen, lacht sich ein Herr der Ringe, Hobbit, Avatar oder jüngst die Herr der Ringe Serie bei Amazon mit einem Budget über eine Milliarde kaputt. Trotzdem kosten Filme an der Kinokasse 10 - 15 Euro und Amazon Prime, so ist es zumindest bei mir, gibt zum günstigen Versand noch oben drauf.
 
Es ist nicht dumm Spiele zum Vollpreis zu kaufen.

Das hat hier niemand behauptet, auch ich nicht.
Du wendest nur mein Aussagen über deine Einstellung auf andere Leute an, was auch wieder typisch ist für so Personen wie dich. Diese bizarre Abweichung, dass jemand der dich kritisiert gleichzeitig alle kritisiert, auch solche, die gar nicht genau deiner Auffassung sind.

Die Auffassung zu vertreten, dass andere naiv und dumm sind, weil sie das tun, ist einfach nur arrogant, überheblich und somit hier an dieser Stelle auch äußerst unangebracht.
Wie gesagt, deine Einstellung ist naiv, nicht die Tatsache, dass du allgemein Vollpreisspiele kaufst.
 
Das hat hier niemand behauptet, auch ich nicht.
Du wendest nur mein Aussagen über deine Einstellung auf andere Leute an, was auch wieder typisch ist für so Personen wie dich. Diese bizarre Abweichung, dass jemand der dich kritisiert gleichzeitig alle kritisiert, auch solche, die gar nicht genau deiner Auffassung sind.
Kein Ahnung was du damit sagen willst :ka:


Wie gesagt, deine Einstellung ist naiv, nicht die Tatsache, dass du allgemein Vollpreisspiele kaufst.
Und wie du dich mit solchen Sprüchen mir gegenüber aufführst ist anmaßend und arrogant...Keine Ahnung was Leute wie dich zu dem Selbstverständnis bringt, dass sie meinen in einer Position zu sein, so über andere urteilen und sie verurteilen zu können. Immer den großen Macker markieren, der meint anderen sagen zu können was Sache ist.
 
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Richtig, die Herstellung von Filmen ist im Schnitt teurer und dauert länger. Vergleicht man die Spielerzahlen von den meistgespielten Computerspielen mit den absoluten Blockbustern am Boxoffice, wirken die Zuschauerzahlen von Kinofilmen geradezu winzig. Du hast Dich also offensichtlich nicht mit dem Thema beschäftigt, aber immerhin eine Meinung? Sorry, aber so etwas nervt mich wirklich.
Na dann kläre mich auf, wieviel kostet denn ein "normaler" Film, ich rede nicht von einem AAA Blockbuster und wie viele Millionen an Kinobesuchern sind zu erwarten, wie viele Blueray/DVD Käufer, digitale Käufer, Streaming-ABO Einnahmen und Einnahmen durch Lizensverkäufe an TV Sender und Spielehersteller und nicht zu Vergessen die ganzen Einnahmen durch merchandising?

MfG
 
Ich finde es bemerkenswert, wie viele hier den Preis rechtfertigen, weil es ja vor 20 Jahren bereits so war (damals dann eben 100-120 Mark).
Setzen wir dazu mal andere Branchen in Relation, die durch den Bereich Streaming in den letzten Jahren massiv an Konkurrenz dazu gewonnen haben und dadurch die Preise reduzieren mussten, bzw. eine Erhöhung (trotz Inflation, gestiegenen Lebenserhaltungskosten, etc.) nicht statt gefunden hat.
Filmindustrie / DVD: 2002 waren es ca. 20€, 2019 nur noch 12€
Musikindustrie / CD: 1980 waren es ca. 30DM, heute ca. 15€

Der Grund für die Kosten wird in beiden Branchen mit dem Herstellen und Verteilen von physischen Datenträgern argumentiert. Die Datenträger sind über die Jahre massiv günstiger geworden.
Produktionskosten für Hollywood-Filme oder Musikalben sind jedoch in der gleichen Zeit gestiegen (27% teurer von 2003 zu 2012). Das gleiche kann man 1zu1 auf die Gaming-Branche anwenden.

Der Trend bei Spieleentwicklern geht langsam auch in die "On-Demand" Richtung - hier stehen wir gerade am Anfang. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Sony sehr lange erfolgreich solche absurd hohen Preise durchsetzen kann, wenn Microsoft noch mehr exclusives in den Game Pass packen wird, für unter 15 €/Monat. Hier wird eher noch "Mitgenommen was geht" bevor man in 4-5 Jahren ebenfalls ein vernünftiges Abo-Modell anbieten wird.

Edit: ich möchte noch dazu erwähnen, dass sowohl der Markt für Gaming in den letzten 20 Jahren massiv gewachsen ist, wie auch die o.g. angesprochenen Bereiche.
 
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Wenig verwunderlich.
Gute Nacht und träume weiter!
Der Punkt ist: Wenn ich zum Vollpreis kaufe, dann wird die Arbeit der Entwickler honoriert:

1. Ein Spiel muss wirtschaftlich rentabel sein und Gewinn abwerfen. So läuft das in der Marktwirtschaft. Das funktioniert aber nur wenn genügend Leute das jeweilige Spiel zu einem angemessenen Preis kaufen (es gibt natürlich Sachen wie P2W etc. aber das ist ein anderes Thema)

2. Ist ein Spiel wirtschaftlich rentabel, dann sitzen die Entwickler unter normalen Umständen fest im Sattel. Es gibt dann keine Zwangsentlassungem oder gar Studioschließungen (klar, diesbezüglich hat es natürlich auch Ausnahmen gegeben)

3. Wenn dann Entwickler sehen, dass ihr Spiel sich gut verkauft und genug Geld eingebracht hat, dann ist damit - neben ihrem Gehaltsschecks - ihre Arbeit honoriert.

Dass in der Gaming Branche nicht alles Gold ist was glänzt, und z.B. ein extrem negativer Effekt Crunches sind, ist ganz klar. Aber die Entwicklung von technisch und spielerisch hochwertigen Games funktioniert halt vornehmlich dann, wenn diese am Ende auch genügend Geld einspielen. Tun sie das nicht drohen Entlassungen und Schließungen. Hart und unerbittlich, aber so ist es im Geschäftsleben nun mal.

Was nun daran so naiv sein soll, das alles in der Form zu betrachten ist mir irgendwo unerklärlich.
 
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