PS5: Erhöhte Spielepreise durch gestiegene Entwicklungskosten, sagt Sony

PCGH-Redaktion

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Sony bleibt bei der Erklärung, dass die erhöhten Spielepreise der Playstation-5-Titel durch die gestiegenen Entwicklungskosten derselben gerechtfertigt seien. Sony wollte ursprünglich sogar noch mehr für PS5-Spiele verlangen.

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Im Endeffekt ist der Preis fast egal, solange die Qualität passt.
Wer vorker den Vollpreis eines PS4 Spieles gezahlt hat, wird die 10€ mehr nicht so stören, Schnäppchenjäger werden weiterhin auf Rabatte warten.

Mikrotransaktionen in Vollpreisspielen und in Singleplayertiteln halte ich nicht viel von, siehe AC Valhalla.
 
Irgendwie muss die Konsole für 399€ ja querfinanziert werden. Bin gespannt ob sich der Preis durchsetzt und wie schnell die Preise fallen. Der XBox Gamepass hört sich dagegen wie ein Geschenk an!

Die Konsolenpreisen sind aber wirklich ein Schnäppchen mit SSD und aktueller AMD-Hardware.
 
Im Endeffekt haben die Games so oder so schon mehr als 70€ effektiv gekostet. Season Pass+ DLC sind oft Pflicht um das ganze Game genießen zu können und dann landet man bei über 100€.

Und effektiv kommen genau da noch mal 10€ oben drauf. Der Season Pass + DLC wird ja dadurch nicht weggelassen. Genauso wie Ingame-Käufe.
 
Schon 70€ sind eigentlich maßlos übertrieben für ein Videospiel, wenn es nicht grad etwas im Umfang eines Persona 5 ist.
Die gestiegenen Entwicklungskosten sind natürlich nicht relevant, denn die meisten Spiele werden schon zugeschissen mit Mikrotransaktionen usw., weshalb der Großteil der Spiele schon mehr als nur den Basispreis einspielt.
Das hier ist also völlig verlogenes PR Gewäsch.
 
Ich habe vor über 30 Jahren bis zu 120DM für ein Spiel ausgegeben. Heute gebe ich 70-100€/Spiel aus. Für mich geht das in Ordnung.
Mit meinem Kauf honoriere ich die Arbeit der Entwickler, weswegen es für mich selbstverständlich ist, dass ich für Spiele die mir gefallen den Vollpreis zahle.
Und wenn Sony der Meinung ist, dass 80€ für ein AAA angemessen sind, dann ist es eben so. Für mich ist das auch keine Preistreiberei, sondern einfach eine wohl mittlerweile notwendige Preisanpassung. Hunderte Leute eines Studios wollen schließlich dafür bezahlt werden, dass sie aufwändige AAA Spiele entwickeln um uns zu unterhalten.

PS:
Die Spiellänge spielt für mich dabei überhaupt keine Rolle. Der Weg ist das Ziel. Eine Länge von 5-8h kann für mich persönlich genauso 70-80€ wert sein, wie 100+ Stunden. Hauptsache ich werde spannend unterhalten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mit meinem Kauf honoriere ich die Arbeit der Entwickler
schöne Vorstellung, bloß müsste man sich sicher sein können, dass es auch bei den Entwicklern ankommt und nicht in der Chefetage des Publishers hängen bleibt. In keiner anderen Branche werden gute Leute bei so hohem Workload (aka Crunchtime) so schlecht bezahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum Glück kann jeder ja noch selbst entscheiden, ob er das Spiel zu Release für 70 - 80€ kauft oder einfach wartet.
Ein TLoU2 wäre mir auch bis zu 100€ wert gewesen.
Für gute Arbeit bin ich auch bereit, mehr zu zahlen.
 
wer kauft schon sony produkte :lol:
Niemand! Die werden sowas von auf ihren Geräten sitzenbleiben :lol::lol::lol::lol:


Oh ... wait


Ich bin mittlerweile bereit gute Preise für gute Produkte zu bezahlen und da das im Jahr vllt 2-3 mal vorkommt, dass ich ein Spiel zu Release haben muss, kann ich mit einer (eigentlich schon längst überfälligen) Preiserhöhung leben. Andere Titel werden dann halt gebraucht gekauft oder wenn diese im Angebot sind.
 
Zum Glück kann jeder ja noch selbst entscheiden, ob er das Spiel zu Release für 70 - 80€ kauft oder einfach wartet.
Ein TLoU2 wäre mir auch bis zu 100€ wert gewesen.
Für gute Arbeit bin ich auch bereit, mehr zu zahlen.
Für Spiele wie TLoU3, God of War (5) oder Horizon 2 bin ich tatsächlich auch bereit gerne 80€ auszugeben. Die Spiele, bzw deren Vorgänger, haben unsaglich hohe Qualität, die man selten am Markt findet.
Das würde ich auch honorieren. Und hier will ich auch keine Schmälerung der Qualität nur weil man damit zu viel Minus machen würde.

Für einen jährlichen Ableger eines Multiplattformers zahle ich aber vermutlich keine 80€ und warte eher ein paar Monate mit dem Kauf.
 
Hier nochmal Sonys Spieleabteilung

Gaming-Sparte immer wichtiger​

Eines der Ziele die Hirai und der jetzige CEO Kenichiro Yoshida verfolgen: Sony hat in den letzten Jahren vermehrt auf den Erfolg seiner Gaming-Sparte gesetzt und mit dieser Ausrichtung wirtschaftlich Recht behalten. Alleine im ersten Quartal des vergangenen Geschäftsjahres konnte die Abteilung des Unternehmens 54 Prozent des Gesamtgewinns erwirtschaften - digitale Inhalte und die des Abo-Dienstes PlayStation Plus erweisen sich dabei als immer weiter wachsende Zugpferde.
 
Wenn man von einer Inflation von 1,8% ausgeht, dann sind die Preise seit 2000 um 43% gestiegen (1,018^20=1,4287). Ein 60€ teures konsolenspiel müßte daher heute eigentlich 85€,72€ kosten. Von daher geht es durchaus in Ordnung, wenn sie jetzt die Preise anpassen, nur sollten sie das auch offen so sagen. Die Spiele sind schon immer teurer geworden, mit einer Einmannklitsche ein richtig gutes Spiel in einigen Wochen hinzubekommen, das ging mal in den 80ern, heute ist es eine absolute Ausnahme (Dust, Banished). Dafür gibt es eine stehtig wachsende Gamerschaft, die für insgesamt steigende Umsätze sorgt (so konnten die Preise inflationsbereinigt eben gesenkt werden.

schöne Vorstellung, bloß müsste man sich sicher sein können, dass es auch bei den Entwicklern ankommt und nicht in der Chefetage des Publishers hängen bleibt. In keiner anderen Branche werden gute Leute so schlecht bezahlt.

Auf die eine oder andere Weise kommt etwas davon an und sei es, dass es einen zweiten Teil gibt und man so seinen Job behält. Die Spielbranche ist eben das Friseurhandwerk der Informatik. Extrem viele wollen es machen, da sie mit falschen Vorstellungen in die Branche gelockt werden, daher ist die Bezahlung mies (für den Informatikbereich) und die Arbeitsbedingungen oft noch mieser.
 
Ich habe vor über 30 Jahren bis zu 120DM für ein Spiel ausgegeben. Heute gebe ich 70-100€/Spiel aus. Für mich geht das in Ordnung.
Mit meinem Kauf honoriere ich die Arbeit der Entwickler, weswegen es für mich selbstverständlich ist, dass ich für Spiele die mir gefallen den Vollpreis zahle.
Und wenn Sony der Meinung ist, dass 80€ für ein AAA angemessen sind, dann ist es eben so. Für mich ist das auch keine Preistreiberei, sondern einfach eine wohl mittlerweile notwendige Preisanpassung. Hunderte Leute eines Studios wollen schließlich dafür bezahlt werden, dass sie aufwändige AAA Spiele entwickeln um uns zu unterhalten.

PS:
Die Spiellänge spielt für mich dabei überhaupt keine Rolle. Der Weg ist das Ziel. Eine Länge von 5-8h kann für mich persönlich genauso 70-80€ wert sein, wie 100+ Stunden. Hauptsache ich werde spannend unterhalten.
Dann bist du also auch bereit, pro Vollpreis-Spiel rund 9€ mehr als die Amis zu zahlen (19% MwSt schon eingerechnet)?
Außerdem ist und bleibt eine flächendeckende Anhebung des Preises frech. Das müsste je nach Spiel entschieden werden, da sich Entwicklungsaufwand/-kosten eben nicht flächendeckend erhöht haben. Ein Atelier-Spiel für die PS5 wird wahrscheinlich nicht viel besser sein als die für PS4 (welche eher PS3 (Grafik-)Qualität haben) und dafür dann noch mehr zahlen?

Auf der anderen Seite bietet MS eine recht günstige Spieleflatrate. Wie passt das zusammen, wenn die Entwicklungskosten angeblich alle stark gestiegen sind? (unter der Annahme, dass es sich für MS und die Spieleschmieden lohnt und Game-Pass-Preise nicht schnell nach oben korrigiert werden)
Bin schon am überlegen, ob ich die Spiele erstmal über Game Pass spiele und mir später für 20€ oder weniger physisch hole, gern auch gebraucht. Natürlich besteht da die Gefahr, dass sich der Trend gegen physische Datenträger noch beschleunigt, wenn das viele machen.

Auf jeden Fall bin ich gespannt, wie die höheren Spielepreise vom Markt angenommen werden. Weniger oder spätere (nach Preisverfall) Spieleverkäufe unter Berücksichtigung des normalen Marktwachstums. Ich kann sehen, warum Sony und Co. den Markt für physische Spiele verkleinern oder ganz ausrotten wollen, denn dann kann man künstlich die Preise oben halten, da man ja wie Apple nur "digitale" Verkäufe über den eigenen Shop zulässt. (was weg brechen sollte, falls Apple die Plattform wegen Epics Klage öffnen muss, wie es die Richterin schon angedeutet hat)
 
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