PS5: Erhöhte Spielepreise durch gestiegene Entwicklungskosten, sagt Sony

schöne Vorstellung, bloß müsste man sich sicher sein können, dass es auch bei den Entwicklern ankommt
Natürlich kommt mein Geld (auch) bei den Entwicklern an.
Aber was ist denn die Alternative? Wenn alle Leute nur noch für 10€ vom (virtuellen) Grabbeltisch kaufen, würden haufenweise Entwickler entlassen oder gar ganze Studios geschlossen, weil sich deren ambitionierte Projekte nicht gerechnet haben...und alle würden jammern weil keine aufwändigen Produktionen mehr gemacht werden.
Nee, nee, ich bezahle schön weiter den Vollpreis, damit Games wie God of War, Spider-Man, Horizon Zero Dawn, Uncharted, The Last of Us, Ghost of Tsushima und wie sie alle heißen auf diesem Niveau fortgeführt werden. Und ich bin froh, dass es glücklicherweise genügend Spieler da draußen gibt, die diese Ansicht teilen, anstatt sich dem Geiz ist geil Virus hinzugeben.
Dann bist du also auch bereit, pro Vollpreis-Spiel rund 9€ mehr als die Amis zu zahlen (19% MwSt schon eingerechnet)?
Das interessiert mich schlicht nicht. Ich lebe in Deutschland und dementsprechend sind für mich auch nur die deutschen Preise relevant.
 
Bin gespannt wie sich das in der Realität wieder spiegelt. Auf den alten Kisten hat sich der Preisverfall der Spiele doch recht stark dem PC angeglichen, was vor Jahren absolut noch nicht der Fall war. Das könnte ein harter Schnitt werden...
 
Im Endeffekt ist der Preis fast egal, solange die Qualität passt.
Wer vorker den Vollpreis eines PS4 Spieles gezahlt hat, wird die 10€ mehr nicht so stören, Schnäppchenjäger werden weiterhin auf Rabatte warten.

Mikrotransaktionen in Vollpreisspielen und in Singleplayertiteln halte ich nicht viel von, siehe AC Valhalla.
nett formuliert! aber stimmt

Welchen Unmut das bei der Spielerschaft womöglich hervorgerufen hätte, lässt sich beileibe gut erahnen
Ohne Corona wäre das sicher ein heftiger Shitstorm an den Kassen von Saturn & MM :daumen:
 
So so, gestiegene Preise/ Entwicklerkosten.....PS5 kann kein DTS:X und kein Dolby Atmos und gammelt in billig Stereo, das schon der Nintendo damals konnte herum.
 
Lohn- und Nebenkosten steigen natürlich über die Jahre hinweg, das verstehe ich durchaus. Allerdings streicht Sony selbst ja als Plattformbetreiber und Monopolist des Stores noch ordentlich Prozente ein. Befürchte hier fast, dass der Aufpreis größtenteils an Sony selbst geht.

Und 80€ sind halt doch auch ordentlich Geld.
 
Das interessiert mich schlicht nicht. Ich lebe in Deutschland und dementsprechend sind für mich auch nur die deutschen Preise relevant.
Das freut die Unternehmen sicher, wenn Leute einfach zahlen, was abgerufen wird. Da kann ja Sony die Preise in Deutschland noch weiter anziehen und nur in den Ländern (mit gleichen oder gar höheren Einkommen) weniger verlangen, wo sich die Kunden gegen Preissteigerungen wehren und nicht blind der PR vertrauen.
Man sollte auch als Endkunde in Zeiten der Globalisierung über den Tellerrand schauen.
 
Bitte nicht wieder die Rechnung mit der Inflation. ;)

Grundsätzlich wäre ich für gute Qualität bereit mehr zu zahlen, wenn dass denn wirklich auch bei den Künstlern bzw Entwicklern ankommt. Ich habe mir zum Beispiel noch den Soundtrack und den Guide von Stardew Valley gekauft, um diese Leistung und Hingabe zu honorieren. Aber 10€ mehr zahlen, nur damit mehr Dividenden ausgeschüttet werden können und die Chefetage sich einen Boni auszahlen kann, sehe ich nicht ein.
Die Branche fährt jedes Jahr Rekordgewinne ein und die wollen mir erzählen, dass es notwendig ist 10€ mehr zu zahlen? Da passt etwas nicht zusammen.
 
Auf der anderen Seite bietet MS eine recht günstige Spieleflatrate. Wie passt das zusammen, wenn die Entwicklungskosten angeblich alle stark gestiegen sind? (unter der Annahme, dass es sich für MS und die Spieleschmieden lohnt und Game-Pass-Preise nicht schnell nach oben korrigiert werden)
Ich würde einfach mal schätzen das der Gamepass anfangs eher ein Verlustgeschäft ist.

Wobei ich als "Nicht-Gamepass-User" das eh nur schwer einzuschätzen vermag.
Wenn da "nur" First Parties von MS und "ältere" Titel von Third Parties rein wandern, kann sich das womöglich sogar rechnen.
Sollten da allerdings Spiele wie AC, COD, FIFA und Co zum Launch rein wandern (was ich nicht vermute) wäre das von den Kosten kaum tragbar.
 
Für Spiele wie TLoU3, God of War (5) oder Horizon 2 bin ich tatsächlich auch bereit gerne 80€ auszugeben. Die Spiele, bzw deren Vorgänger, haben unsaglich hohe Qualität, die man selten am Markt findet.
Das würde ich auch honorieren. Und hier will ich auch keine Schmälerung der Qualität nur weil man damit zu viel Minus machen würde.

Für einen jährlichen Ableger eines Multiplattformers zahle ich aber vermutlich keine 80€ und warte eher ein paar Monate mit dem Kauf.

:klatsch:
Die genanten Spiele sind zwar gut aber man könnte die Entwickler viel besser erziehen wenn man alles schlechtere Spiele gar nicht kauft.
Nach XX Jahren von Computer & Konsolenspiele braucht man echt nicht mehr jeden Schrott kaufen.
Hier kann man echt mit Cherypicking anfangen. Hält die PoS auch klein. :P
 
Ich würde einfach mal schätzen das der Gamepass anfangs eher ein Verlustgeschäft ist.

Wobei ich als "Nicht-Gamepass-User" das eh nur schwer einzuschätzen vermag.
Wenn da "nur" First Parties von MS und "ältere" Titel von Third Parties rein wandern, kann sich das womöglich sogar rechnen.
Sollten da allerdings Spiele wie AC, COD, FIFA und Co zum Launch rein wandern (was ich nicht vermute) wäre das von den Kosten kaum tragbar.
Naja, für FIFA schon, da das jährliche Ergüsse mit minimalsten Änderungen sind und das meiste Geld ohnehin per "Mikro"transkationen machen.
Die meisten Titel heutzutage sind Asset Flips, aber ich will COD und AC nicht absprechen, dass da so einiges an Entwicklungsaufwand einfließt, selbst wenn COD auch "jährlich grüßt das Murmeltier" ist.
 
Ich habe vor über 30 Jahren bis zu 120DM für ein Spiel ausgegeben. Heute gebe ich 70-100€/Spiel aus. Für mich geht das in Ordnung.
Mit meinem Kauf honoriere ich die Arbeit der Entwickler, weswegen es für mich selbstverständlich ist, dass ich für Spiele die mir gefallen den Vollpreis zahle.
Und wenn Sony der Meinung ist, dass 80€ für ein AAA angemessen sind, dann ist es eben so. Für mich ist das auch keine Preistreiberei, sondern einfach eine wohl mittlerweile notwendige Preisanpassung. Hunderte Leute eines Studios wollen schließlich dafür bezahlt werden, dass sie aufwändige AAA Spiele entwickeln um uns zu unterhalten.
Ich finde gut das es solche Leute wie dich gibt. Aber für mich persönlich ist das sehr viel Geld.
Deswegen kaufe ich Spiele meistens nie direkt zum Release.
Früher hatte ich auch viele PC Spiele aus der "Grabbelkiste" gekauft.
Bei Steam warte ich immer auf Angebote.
PS:
Die Spiellänge spielt für mich dabei überhaupt keine Rolle. Der Weg ist das Ziel. Eine Länge von 5-8h kann für mich persönlich genauso 70-80€ wert sein, wie 100+ Stunden. Hauptsache ich werde spannend unterhalten.
Damit hast nicht Unrecht. Es kommt auch drauf an wie die Inhalte gemacht sind.
Aber man möchte ja auch etwas länger was vom Spiel haben.
Da ich keine MP Titel Spiele achte ich schon auf die Spielzeit.
 
Nicht Sony entscheidet, wieviel ein Spiel kostet, sondern die Spieler. Bleiben sie auf den Spielen sitzen mit 80 €, weil das niemand zahlt, werden die Preise aber ganz schnell sinken. ;)

MfG
 
Das freut die Unternehmen sicher, wenn Leute einfach zahlen, was abgerufen wird. Da kann ja Sony die Preise in Deutschland noch weiter anziehen und nur in den Ländern (mit gleichen oder gar höheren Einkommen) weniger verlangen, wo sich die Kunden gegen Preissteigerungen wehren und nicht blind der PR vertrauen.
Man sollte auch als Endkunde in Zeiten der Globalisierung über den Tellerrand schauen.
Die ist aber schon bewusst, dass Amerikaner im Schnitt nicht unbedingt gut verdienen. Bevor du also von oben herab große Reden schwingst, solltest du dich vielleicht mal in länderspezifische Eigenheiten und Gegebenheiten einlesen...

Ich finde gut das es solche Leute wie dich gibt. Aber für mich persönlich ist das sehr viel Geld.
Deswegen kaufe ich Spiele meistens nie direkt zum Release.
Früher hatte ich auch viele PC Spiele aus der "Grabbelkiste" gekauft.
Bei Steam warte ich immer auf Angebote.
Das akzeptiere ich auch voll und ganz. Jeder soll nach seinem Geldbeutel kaufen.
Was ich nur nicht mag, ist wenn Leute die zum Vollpreis kaufen wie Deppen dargestellt werden. Das muss nicht sein.
Ich gestehe jedem zu Spiele zu den Preisen zu kaufen die ihm passen, aber das erwarte ich dann umgekehrt auch. ;)
 
Ich habe vor über 30 Jahren bis zu 120DM für ein Spiel ausgegeben. Heute gebe ich 70-100€/Spiel aus. Für mich geht das in Ordnung.
Mit meinem Kauf honoriere ich die Arbeit der Entwickler, weswegen es für mich selbstverständlich ist, dass ich für Spiele die mir gefallen den Vollpreis zahle.
Und wenn Sony der Meinung ist, dass 80€ für ein AAA angemessen sind, dann ist es eben so. Für mich ist das auch keine Preistreiberei, sondern einfach eine wohl mittlerweile notwendige Preisanpassung. Hunderte Leute eines Studios wollen schließlich dafür bezahlt werden, dass sie aufwändige AAA Spiele entwickeln um uns zu unterhalten.

PS:
Die Spiellänge spielt für mich dabei überhaupt keine Rolle. Der Weg ist das Ziel. Eine Länge von 5-8h kann für mich persönlich genauso 70-80€ wert sein, wie 100+ Stunden. Hauptsache ich werde spannend unterhalten.
Ja und nein. Die Arbeit der Mitarbeiter ist das Geld sicher wert aber mittlerweile werden deutlich mehr Spiele verkauft, die Einnahmen pro Spiel haben sich effektiv seit 2010 im Durchschnitt beinahe verdoppelt. Ubisoft hatte 2010 nur knapp 487 Mio $ Umsatz, 2020 1,109 Mrd., bei EA sind die Umsatze von 3,6 Mrd auf 5,5 gestiegen. Activision von 2,4 Mrd auf 3,8 (bewusst 2 ganz große rausgesucht, mit eher unterdurchschnittlicher Steigerung, könnte auch CDPR nehmen, die haben sich mehr als verzehnfacht ^^)...
Und leider landet das Geld nie bei den Angestellten, sondern bei der Geschäftsleitung und den Shareholdern. -.-
 
Ich habe vor über 30 Jahren bis zu 120DM für ein Spiel ausgegeben. Heute gebe ich 70-100€/Spiel aus. Für mich geht das in Ordnung.
Mit meinem Kauf honoriere ich die Arbeit der Entwickler, weswegen es für mich selbstverständlich ist, dass ich für Spiele die mir gefallen den Vollpreis zahle.
Und wenn Sony der Meinung ist, dass 80€ für ein AAA angemessen sind, dann ist es eben so. Für mich ist das auch keine Preistreiberei, sondern einfach eine wohl mittlerweile notwendige Preisanpassung. Hunderte Leute eines Studios wollen schließlich dafür bezahlt werden, dass sie aufwändige AAA Spiele entwickeln um uns zu unterhalten.

PS:
Die Spiellänge spielt für mich dabei überhaupt keine Rolle. Der Weg ist das Ziel. Eine Länge von 5-8h kann für mich persönlich genauso 70-80€ wert sein, wie 100+ Stunden. Hauptsache ich werde spannend unterhalten.
Richtig. Ich hab früher auch 120DM für C&C Tiberian Sun gezahlt. Glaub bei Media Markt. Und was ich da für Stunden mit verbracht habe...

Natürlich sind Preiserhöhungen immer blöd fuer den Kunden. Aber wenn man sich mal den Preis nimmt und auf die Stunden umrechnet, bist du bei sehr humanen Preisen. Guck dir viele Multiplayer Titel an. Damit verbringt man hunderte Stunden.


Oder The Witcher....mMn das Spiel mit dem besten P/L Verhältnis seit Jahren.

Naja, davon mal abgesehen bleib ich vorerst doch lieber brim PC.
 
Mit meinem Kauf honoriere ich die Arbeit der Entwickler, weswegen es für mich selbstverständlich ist, dass ich für Spiele die mir gefallen den Vollpreis zahle.
Hunderte Leute eines Studios wollen schließlich dafür bezahlt werden, dass sie aufwändige AAA Spiele entwickeln um uns zu unterhalten.
Das ist äußerst blauäugig.
Der Großteil bleibt bei den Bobby Koticks hängen.
Du bist irgendwie faszinierend. Musst ja zumindest erwachsen sein, da du schon zu DM Zeiten Spiele gekauft hast, aber trotzdem noch eine dermaßen naive Sicht auf die Dinge?

Was ich nur nicht mag, ist wenn Leute die zum Vollpreis kaufen wie Deppen dargestellt werden. Das muss nicht sein.
Es ist in Ordnung, wenn man Leuten, die dumme und naive Sachen machen, dies auch sagt.
 
Wurde eigentlich schon einmal diskutiert weshalb Filme, die sogar bis zu mehreren hundert Millionen Produktionskosten verschlingen können, Jahre bis zur Fertigstellung und Erscheinung brauchen, eine Armee von Menschen benötigt, "nur" etwa 10 Euro an der Kinokasse kosten?
Die Preise für Computerspiele waren bestimmt irgendwann, als der Markt noch sehr, sehr viel kleiner war, tatsächlich gerechtfertigt, aber heute, wo wirklich fast jeder spielt, die Preise auch noch anzuheben und auf "gestiegene Entwicklungskosten" zu verweisen, scheint mir ein wenig absurd. Ich hoffe Microsoft wird Spielerzahlen von AAA Titeln im Gamepass bekanntgeben.
 
Das ist äußerst blauäugig.
Der Großteil bleibt bei den Bobby Koticks hängen.
Du bist irgendwie faszinierend. Musst ja zumindest erwachsen sein, da du schon zu DM Zeiten Spiele gekauft hast, aber trotzdem noch eine dermaßen naive Sicht auf die Dinge?


Es ist in Ordnung, wenn man Leuten, die dumme und naive Sachen machen, dies auch sagt.
Der Sachverhalt ist aber richtig, so wie er ihn darstellt. Spiele haben damals gut und gerne 120 DMark gekostet. Legt man die Inflation zu Grunde müssten Spiele heute deutlich teurer als 80 € sein von daher ist es ein moderater Preisanstieg. Und viele vergessen das trotz großen Publishers, eine Spieleproduktion die über 100 Millionen kostet ein hohes Risiko Investment ist, wo man eben auch mal ganz schnell Verluste einfahren kann. Ich persönlich finde das in Ordnung wenn jeder da eine eigene Grenze hat, die er bereitet ist zu zahlen und letzten Endes entscheiden es die Spieler ob 80 € gerechtfertigt sind oder nicht. Kauft ein Großteil der Spieler die Spiele zu diesem Preis, dann ist er auch gerechtfertigt, egal ob du das für dich nun anders siehst oder nicht. Ich persönlich finde es auch zu teuer aber ich habe überhaupt kein Problem damit zu warten, bis es irgendwann einmal günstiger wird.

Wurde eigentlich schon einmal diskutiert weshalb Filme, die sogar bis zu mehreren hundert Millionen Produktionskosten verschlingen können, Jahre bis zur Fertigstellung und Erscheinung brauchen, eine Armee von Menschen benötigt, "nur" etwa 10 Euro an der Kinokasse kosten?
Die Preise für Computerspiele waren bestimmt irgendwann, als der Markt noch sehr, sehr viel kleiner war, tatsächlich gerechtfertigt, aber heute, wo wirklich fast jeder spielt, die Preise auch noch anzuheben und auf "gestiegene Entwicklungskosten" zu verweisen, scheint mir ein wenig absurd. Ich hoffe Microsoft wird Spielerzahlen von AAA Titeln im Gamepass bekanntgeben.
Filme werden ganz anders monetarisiert als Spiele und haben eine viel größere Zielgruppe, daher kann man das nicht miteinander vergleichen.

MfG
 
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