PS5: Erhöhte Spielepreise durch gestiegene Entwicklungskosten, sagt Sony

Das ist dennoch ein Apfel Birnen Vergleich, weil du im Gegensatz zu Spielen, deutlich mehr Quellen zur Monetarisierung nutzen kannst und eine viel größere Zielgruppe ansprichst. Überlege doch mal wie viele Menschen bis heute alleine Star Wars EP1 gesehen und wie viele das im gleichen Jahr erschienene FF gespielt haben?!

Mehr Kinozuschauer als Spieler, dann die VHS/DVD/BR/UHD-BR Verkäufe, die Lizensgebühreneinnahmen durch Pay-TV, Lizensgebühreneinnahmen durch Streaming, Lizensgebühreneinnahmen durch TV-Sender, Einnahmen durch Merchandising und und und.. Und genau deswegen hinkt der angeführte Vergleich der Verkaufspreise zwischen Kinofilmen und Computerspielen so gewaltig.

MfG
Ich verstehe Deinen Punkt. Aber Entwickler machen doch mehr als genug Umsatz mit Videospielen - und am Ende bei deutlich mehr Gewinn :)
Bleiben wir bei dem Vergleich von mir
Fluch der Karibik = 1 Mrd. EUR Einspielergebnis (570 Mio. Gewinn)
Star Wars Old republic = 1 Mrd. EUR Gewinn (770 Mio. Gewinn)

Das sind eben die nackten Zahlen, daran kannst Du nichts rum rütteln...
Man zahlt jetzt also 10 EUR mehr für ein Game, nur dass statt 770 Mio. Gewinn eben 800 Mio. Gewinn rauskommen. Aber klar: würden Sie am Ende "nur" 300 Mio. Gewinn mit einem Game erzielen, dann würde es Entlassungen geben und die Serie wird eingestampft ;-)
 
Nicht jedes Games kann das Rad neu erfinden - gut unterhalten kann es dann ggf. aber trotzdem ;)
Manchmal ist solide Hausmannskost besser als krampfhafte innovativ sein zu wollen.

Habe nichts gegenteiliges behauptet.

Was hast du denn für einen erlesenen Geschmack?

Offensichtlich einen, der PS-Exclusives nicht auf ein Podest hebt, welches sie mMn nicht verdient haben.
Das macht die Spiele nicht schlecht, aber eben auch nicht besser als Multiplattform-Titel.

Sei es drum... Ihr findet die PS-Exclusives besonders und ich eben nicht. Lässt sich nicht drüber streiten.
 
bist sicherlich Nintendofan und empfindest mario odyssey und Zelda BotW als creme de la creme^^ Naja......über solche Totalausfälle kann man streiten.
 
10 € mehr ist ok, in Relation zu den Games, die ich spiele. Leute die jetzt plötzlich abspringen und sich plötzlich keine PS kaufen möchten, können eigentlich nicht mal urteilen, da sie ja anscheinend noch kein Sony-Exclusive gespielt haben. Für mich, und einige Gamer weltweit, sind die Exclusives der letzten Jahre auf der PS die besten Games seit langem. Das macht sich an Metascores, Userscores und Verkaufszahlen bemerkbar. Das weiß natürlich auch Sony. Sie sind der Marktführer und haben die Preise nun etwas erhöht. Wer nicht die Preise zahlen möchte, soll dann halt warten oder den Gebrauchtmarkt nutzen. Wo ist das Problem?

Ich, und mit Sicherheit viele Andere, haben mit jedem Exclusive von Sony monatelang Spaß gehabt und in Relation zur Freude, die ich in diesen zahllosen Stunden hatte, ist 70-80€ echt nicht viel Geld, oder sagen wir es mal so; mir war es das Geld wert :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer nicht die Preise zahlen möchte, soll dann halt warten oder den Gebrauchtmarkt nutzen. Wo ist das Problem?

Das Problem ist, dass Microsofts Angebot für manche einfach attraktiver ist und für den ein oder anderen mehr wiegt, als es die paar Exclusives von Sony tun. Diese Preiserhöhung spielt der letztendlichen Entscheidung gegen die PS logischerweise ebenfalls in die Hände. Vor allem, wenn man gerne mal zu Release und vornehmlich digital kauft.
 
Ist denn in der Musik- und Filmbranche die Personalstärke für die Produktion eines Musikalbums oder Films in gleichem Maße angestiegen wie in der Gaming Branche? In den Achtzigern arbeiteten teilweise 1-10 Leute an einem Spiel. Heute sind es hunderte.

Wahrscheinlich nicht so stark, allerdings ist der Markt für Filme auch ziemlich gleichgeblieben, während der Markt für Spiele nahezu explodiert ist. Für ein Game aus den 80ern mit 1-10 Leuten gab es halt auch nur ein paar 100k potenzielle Kunden weltweit. Und solch ein Spiel war auch nicht so teuer.

Die 120DM sind auch eine eher seltene Obergrenze gewesen (zumindest bei PC-Titeln, ich war nie Konsolero).
Ich habe damals nur für 1 Spiel 120 DM gezahlt, das war Shadow Warrior weil es damals FSK18 war und nur unter der Theke verkauft werden durfte. Das war auch schon glaub 97 oder 98, also gegen Ende der DM. Alles andere lag meist zwischen 60 und 100 DM, darunter CIV1 und 2, Pirates, Silent Service, F-15 Strike Eagle, alle von Sid Meier und seinem nicht so kleinen Studio Microprose. Ende der 90er tendierten die Preise natürlich eher gegen 100.

Mein bevorzugter Laden damals hatte ein Bonussystem wo man für jeden Kauf über 100DM einen Punkt bekam und für 5 Punkte ein Spiel kostenlos. Also haben meine Kumpels und ich entweder immer abwechselnd die Einkäufe zusammengelegt, oder wenn es was passendes Günstiges gab damit die Grenze geknackt.

Ende 80er Anfang 90er gab es einen Laden in dem man seine Spiele selbst kopiert hat. Da gabs Kategorien für 10, 20 und 30 DM, man kaufte für die entsprechende Kategorie leere 5,25" Disketten, ging an einen PC und hat kopiert.
Das waren dann ältere Games wie Frogger, Starglider und Tetris im 10 DM, aber auch ein Sim City oder Duke 1 im 30 DM bereich. Mit stärkerem Aufkommen der 3,5" Disketten und dann CDs verschwand der Laden.


Fazit: Ich sehe angesichts der Umsätze und Gewinne der größeren Studios/Publisher eigentlich keinen Grund für die Preiserhöhung und glaube das wird sich auch nur bei den wirklich großen Titeln halten lassen. Wird interessant zu sehen sein wie sich Cyberpunk auf den Konsolen verkauft, die wollen da ja noch "nur" 70€
 
Inflationsbereinigt wären das eher 90 DM. ;)

Normaler Weise müssten die 120 DM Spiele von damals heute aktuell 106 € kosten also, seid gefälligst dankbar, dass Computerspiele über die Jahre günstiger geworden sind. :-D

MfG
Ich denke, dass man die Spielekosten von damals einfach nicht mehr mit den heutigen vergleichen kann.

Gaming ist momentan im Trend, vor 10-15 Jahren wurde man selbst in der Schule als "Nerd" oder "Freak" abgestempelt und teilweise schief angeschaut.

Die Verkaufszahlen sollten deutlich höher sein als damals. Dazu kommt noch, dass in vielen Fällen das Hauptspiel schon 50-60€ kostet, dazu kommen dann noch DLC's und etliche Zusatzinhalte.

Oft sind es dann weit mehr als 100€, die man auf den Tisch legt. Traurig ist, dass das meiste Geld nicht bei den "Schaffenden" landet. Aber das ist leider heutzutage fast überall so.

In meinen Augen ist es einfach nur verrückt, wie viel Geld aktuell mit Mikrotransaktionen verdient wird. Die sollten mal lieber die Spiele perfektionieren, anstatt irgendwelche Skins zu designen und diese dann teuer an Kinder zu verkaufen. :-)

Damals gab es bei Call of Duty noch mehrere kostenlose Mappacks. Heute wird man direkt mit 10-20€ zur Kasse gebeten, für jede kleinste "Erweiterung". :daumen2:
 
Gaming ist momentan im Trend, vor 10-15 Jahren wurde man selbst in der Schule als "Nerd" oder "Freak" abgestempelt und teilweise schief angeschaut.
Das sehe ich anders.
Massenkompatibel wurde Gaming ab etwa 1989 mit dem Release des Gameboys. Über 118 Mio Stück wurden davon verkauft.

Mario Kart wurde auf dem SNES zum Kultgame. Irgendwie hat das gefühlt jeder, der in dieser Zeit aufgewachsen ist mal gespielt, selbst wenn er oder sie selber kein SNES hatte.

Die Playstation 2 hatten Anfang der 2000er Jahre manchmal sogar Nicht-Gamer daheim: wegen Singstar.

Ein Massenphänomen war die Wii ab 2006.

Im Konsolenbereich gelten Computerspieler so wie ich das sehe schon seit Jahrzehnten als keine Freaks mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die 120DM sind auch eine eher seltene Obergrenze gewesen (zumindest bei PC-Titeln, ich war nie Konsolero).
Ich habe damals nur für 1 Spiel 120 DM gezahlt, das war Shadow Warrior weil es damals FSK18 war und nur unter der Theke verkauft werden durfte. Das war auch schon glaub 97 oder 98, also gegen Ende der DM. Alles andere lag meist zwischen 60 und 100 DM, darunter CIV1 und 2, Pirates, Silent Service, F-15 Strike Eagle, alle von Sid Meier und seinem nicht so kleinen Studio Microprose. Ende der 90er tendierten die Preise natürlich eher gegen 100.
Es gab durchaus auch Ende der Achtziger Anfang der Neunziger Spiele die ab 100 DM gekostet haben, auch wenn das nicht die Regel war. Ein paar Beispiele:

Shadow of the Beast 110 DM

F19 Stealth Fighter 119 DM

Dragons Lair 120 DM

King's Quest IV 109 DM

Monkey Island 100 DM

Hier mal ein paar Preise für SNES Games 1993:

Bildschirmfoto 2020-11-11 um 16.26.17.png


Super Star Wars deutsch 139.90 DM :ugly:
 
Zuletzt bearbeitet:
Das akzeptiere ich auch voll und ganz. Jeder soll nach seinem Geldbeutel kaufen.
Was ich nur nicht mag, ist wenn Leute die zum Vollpreis kaufen wie Deppen dargestellt werden. Das muss nicht sein.
Ich gestehe jedem zu Spiele zu den Preisen zu kaufen die ihm passen, aber das erwarte ich dann umgekehrt auch. ;)
Wirklich?
Und ich bin froh, dass es glücklicherweise genügend Spieler da draußen gibt, die diese Ansicht teilen, anstatt sich dem Geiz ist geil Virus hinzugeben.
Wenn ein Verbraucher wirtschaftlich handelt, ist das also verwerflich?
 
Das Problem ist, dass Microsofts Angebot für manche einfach attraktiver ist und für den ein oder anderen mehr wiegt, als es die paar Exclusives von Sony tun. Diese Preiserhöhung spielt der letztendlichen Entscheidung gegen die PS logischerweise ebenfalls in die Hände. Vor allem, wenn man gerne mal zu Release und vornehmlich digital kauft.
Das ist kein wirkliches Problem, weil das gegenteilige auch der Fall ist. Mir persönlich fallen adhoc 3 Exclusives ein, welche ich nicht gegen den ganzen Gamepass eintauschen würde. Nicht mal wenn ich dafür den Gamepass umsonst bekommen würde. Dementsprechend ist für die Meisten aus der PS-Fanbase der Gamepass nicht mal ein Argument.
 
Zuletzt bearbeitet:
So finanzieren sich die Konsolen eben, da zahlt man 80 Euro für Spiele, 60 Euro pro Jahr zum Onlinespielen, 250 Euro für eine SSD Erweiterung usw.
Der Einstiegspreis ist vergleichsweise günstig, aber was danach im Laufe der Zeit dazu kommt wird sehr teuer.

Genauso wie Drucker, da sind Geräte meist auch ziemlich günstig, bis man Tinte benötigt, und daran verdienen die Hersteller dann ihr Geld.

Sony verlangt ja selbst für das Spiderman Add-On Miles Morales 60 Euro, für gut 7-8 Spielstunden.
 
Wirklich?
Wenn ein Verbraucher wirtschaftlich handelt, ist das also verwerflich?
Ja, wirklich. Wenn ich sage, dass jeder das zu dem Preis kaufen soll, wie er es möchte, dann meine ich das so wie ich es sage. Das heißt aber andererseits nicht, dass ich dazu in manchen Fällen nicht auch meine eigene Meinung haben und äußern darf. Man kann Leute gewähren lassen, aber trotzdem eine konträre Meinung dazu haben.
Wenn Leute aus wirtschaftlichen Gründen zu reduzierten Spielen greifen, dann habe ich gar nichts dagegen. Was mir aber gegen den Strich geht, ist wenn Leute sich selber als die ach so cleveren und weitsichtigen Käufer darstellen, weil sie nur reduziert kaufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist kein wirkliches Problem, weil das gegenteilige auch der Fall ist. Mir persönlich fallen adhoc 3 Exclusives ein, welche ich nicht gegen den ganzen Gamepass eintauschen würde. Nicht mal wenn ich dafür den Gamepass umsonst bekommen würde. Dementsprechend ist für meisten aus der PS-Fanbase der Gamepass nicht mal ein Argument.
Für dich mag das kein Problem sein, da du auf der PS-Seite sitzt. Dann gibt es noch die XBox-Seite, die per se mit Sony nix zu tun haben wollen. Dann gibt es noch Leute, die einfach beide Konsolen kaufen und somit das Beste beider Seiten mitnehmen. Und letztendlich gibt es noch Menschen wie mich, die sich keiner Seite zugehörig fühlen, beide Seiten vergleichen und dann das bessere Angebot für sich bestimmen. Und da ist der Vergleich der Kosten tatsächlich ein "Problem" bzw. Kriterium. Nur weil du nicht über deinen eigenen Tellerrand schauen kannst/willst, löst sich das Problem nicht automatisch für alle anderen in Wohlgefallen auf.

Für mich ist der Gamepass, der mich nun so viel kostet wie zwei Sony-Vollpreis-Titel nach der neuen Rechnung, nun einfach die bessere Wahl. Für massig AAA-Games, die ich sowohl für Konsole als auch PC bekomme, verzichte ich gern auf die PS-Exclusives. Zumal die zukünftige Portierung von PS-Exclusives auf den PC ebenfalls noch als Möglichkeit im Raum steht, die das Argument der Exclusives weiterhin etwas abschwächt.
 
Es gab durchaus auch Ende der Achtziger Anfang der Neunziger Spiele die ab 100 DM gekostet haben, auch wenn das nicht die Regel war. Ein paar Beispiele:

Shadow of the Beast 110 DM

F19 Stealth Fighter 119 DM

Dragons Lair 120 DM

King's Quest IV 109 DM

Monkey Island 100 DM

Hier mal ein paar Preise für SNES Games 1993:

Anhang anzeigen 1341986

Super Star Wars deutsch 139.90 DM :ugly:
Das ist ja nur die Wahrheit für Deutschland. Schau Dir mal die US Preise damals an.
1605113946654.png


Dazu kommt, dass die Cartridge einfach teurer war in der Produktion als eine klassische CD (5$ vs wenige cent). Ebenfalls sollte man erwähnen, dass heute Zölle, Transportkosten und Volumen deutlich geringer sind als es in den 80/90er Jahren der fall war.
 
Für dich mag das kein Problem sein, da du auf der PS-Seite sitzt. Dann gibt es noch die XBox-Seite, die per se mit Sony nix zu tun haben wollen. Dann gibt es noch Leute, die einfach beide Konsolen kaufen und somit das Beste beider Seiten mitnehmen. Und letztendlich gibt es noch Menschen wie mich, die sich keiner Seite zugehörig fühlen, beide Seiten vergleichen und dann das bessere Angebot für sich bestimmen. Und da ist der Vergleich der Kosten tatsächlich ein "Problem" bzw. Kriterium. Nur weil du nicht über deinen eigenen Tellerrand schauen kannst/willst, löst sich das Problem nicht automatisch für alle anderen in Wohlgefallen auf.

Für mich ist der Gamepass, der mich nun so viel kostet wie zwei Sony-Vollpreis-Titel nach der neuen Rechnung, nun einfach die bessere Wahl. Für massig AAA-Games, die ich sowohl für Konsole als auch PC bekomme, verzichte ich gern auf die PS-Exclusives. Zumal die zukünftige Portierung von PS-Exclusives auf den PC ebenfalls noch als Möglichkeit im Raum steht, die das Argument der Exclusives weiterhin etwas abschwächt.
Ich bin in der privilegierten Position eine PS und einen PC zu besitzen, sodass mir, bis auf die Nintendo-Spiele, weder die PS-Exclusives, noch der Gamepass entgangen sind, wobei Gamepass wieder gekündigt. Somit verstehe ich nicht, was du mit "über den Tellerrand schauen" genau meinst? Aber ich glaube aus deinen Posts herauszulesen, dass dir die gebotene Masse zu günstigen Preisen lieber sind. Ich habe nicht so viel Zeit durch fordernden Job, Frau und Kinder, sodass ich mittlerweile sehr wählerisch geworden bin, welche Games meine kostbare Zeit bekommen. Für mich ist das Argument günstig und Masse zweitrangig, wenn ich 3-4 Exclusives im Jahr kaufe und damit heftig Spaß habe, weil sie genau meinen Geschmack treffen (Storydriven Singleplayer), da drin ist Sony halt zur Zeit in der Premium-Klasse. Wir sind halt grundverschiedene Arten von Gamer und am Ende des Tages ist es doch super, dass sowohl du als auch ich bedient werden.
 
Wenn ich mich recht entsinne liegt die Preisdifferenz am Geschäftsmodell der Konsolen. MS und Sony verdienen an jedem verkauften Spiel mit.

Wäre zwar für die auf Origin, Battle.net und Uplay veröffentlichten Spiele richtig, was ist aber mit den Games die auf Steam erscheinen? Denkst du Steam will nicht seinen Anteil am Kuchen?
 
Zurück