Da ich SciFi Fan bin, es aber neben Shootern kaum SciFi Games gibt, habe ich mir heute Mass Effect Andromeda gegönnt.
Puh, also Bioware hat sich echt nicht mit Ruhm bekleckert.
Das Gesicht der Hauptdarstellerin sieht mit den Botox Lippen und den seltsamen Augen echt komisch aus.
Warum das Game eigentlich manuelles Speichern anbietet, dieses aber in Hauptmissionen deaktiviert ist, erschließt sich mir nicht wirklich. Wird man während einer Hauptmission an einer ungünstigen Stelle getötet, kann es passieren, dass man einen längeren Weg zurücklegen muss, um wieder dorthin zu gelangen, wo man war. Erstmal zum Ort einer Schießerei zurücklaufen zu müssen, ist echt nervig.
Und die Map hätte man in einem Game, in dem Erkunden eine wichtige Rolle spielt, ruhig mit einem Tastendruck aktivieren lassen können. "Option" und dann "X" ist diesbezüglich irgendwie unpraktisch.
Das schlimmste ist aber die miserable technische Umsetzung. Die erste richtige Hauptmission entspricht einem Schlauchlevel. Wirklich aufwendig ist die Grafik nicht, denn die Umgebung besteht in diesem Bereich vornehmlich aus Felsen mit ein paar Pflänzchen. Es gibt aus grafischer Sicht keine Erklärung für die unterirdische Performance auf der PS4 Pro.
Gut, ich habe ein dickes Fell und werde es definitiv weiterspielen. Insgesamt kann ich aktuell aber nur vom Kauf abraten. Mass Effect Andromeda braucht noch viel, viel Feinschliff und ist mMn ein halbes Jahr zu früh auf den Markt geworfen worden.