PEGIDA - Ziele, Teilnehmer, eure Meinung

Naja seh es positiv andersrum geht das auch.
Ich erinnere mich noch an einen Spiegel Artikel darüber, dass
in den USA das Wort Über gerne benutzt wird.
Aber am Ende kam der Autor vom Wort Über auf Superhelden die ja Übermenschen
sind und am Ende meint er man solle das Wort nicht benutzen weil es mit den Nazis zusammen hängt. :wall::wall::wall:
 
Ich sehe das überhaupt nicht positiv, wenn so neumoderne Sprachpanscher daherkommen und jedes zweite Wort, teilweise in bestem Internetjargon, verunstalten. Davon könnte man Ohrenkrebs kriegen, weswegen bei sowas schon fast das Gesundheitsamt alarmiert werden sollte.:schief:

Und wenn den Amis das Wort nicht passt, dann müssen sie eben auch "Kindergarten" und "Nudelsalat" aus ihrem Wortschatz streichen.:D
 
Dass sich Sprachen verändern ist doch völlig normal.
Früher hat man ein anderes Deutsch gesprochen als heute und in 100 Jahren wird es wieder anders sein.
Ich sehe da keine Probleme.
Mich stört es eher wenn jemand krampfhaft versucht wichtiger zu klingen als er eigentlich ist.
 
Vielleicht kann ja jetzt jemand meine Fragen beantworten, ist auch ganz leicht ;)
Wie wird die "abendländische Kultur" definiert?
Inwiefern ist Europa in Gefahr, islamisiert zu werden?

Zu dem kleinen Sprachenexkurs:
Auch Deutsch wird sich verändern, das ist absolut nichts schlechtes, auch wenn da gern was anderes behauptet wird. Siehe Englisch, das hat sich auch ziemlich stark gewandelt als Folge von gewissen Ereignissen wie Hastinga 1066 oder der Wegfall der meisten Endungen da die Sprache von den einfachen Bürgern vereinfacht wurde. Mit Deutsch wird genau dasselbe passieren, ist das schlimm? Nein, es geht auch locker ohne 100.000 Endungen ;)
Btw: Englisch hat enorm viele Wörter aus anderen Sprachen. Es ist ein völlig natürlicher Prozess, dass andere Wörter eingeführt (oder eingedeutscht) werden.
 
Es gibt keine einheitliche abendländische Kultur.
Kultur ist ja nichts anderes als etwas von Menschen erschaffenes.
Das kann also regional sehr begrenzt sein oder weltweit verbreitet sein.
 
Es gibt keine einheitliche abendländische Kultur.
Kultur ist ja nichts anderes als etwas von Menschen erschaffenes.
Das kann also regional sehr begrenzt sein oder weltweit verbreitet sein.

Ich würde gerne mal sehen, ob Pegida-Menschen überhaupt irgendwas definieren könnten oder eine Antwort darauf liefern würden. Bisher (ein paar Foren/FB-Kommentare) wussten die meisten darauf keine Antwort.
 
Das ist doch kein Wunder. Es geht den meisten doch gar nicht um die Islamisierung oder die abendländische Kultur.

Da werden Ängste geschürt, dass es denen, die jetzt schon geistig oder materiell zurückgeblieben sind, bald noch schlechter geht. In vielen Fällen sind diese Ängste berechtigt. Der Islam ist aber das komplett falsche Feindbild. Anstatt für gerechtere Löhne oder bessere Bildung zu protestieren reduziert man sich freiwillig auf ein paar Tausend fremdenfeindliche Idioten, weil die Vordänker eben ausgeben, dass es gegen die "Islamisierung" geht. Nachdenken können die alle wohl nicht mal von zwölf bis mittag.
Ich frage mich bei den Menschen die da mitlaufen immer, ob die absichtlich nicht Ernst genommen werden wollen. Die folgen den primitiven und unsinningen Parolen von verurteilten Verbrechern, die noch nichtmal das Rückgrad hatten, die Strafe dann auch zu anzutreten anstatt mal zu sagen, dass die Umverteilung von unten nach oben auf Dauer für viele nicht das richtige ist, oder das Bildungssystem veraltet ist und nichts mehr taugt oder was auch immer und wundern sich dann, wenn sie nicht Ernst genommen werden?

Ich könnte bei den ganzen Idioten kotzen und bin froh, dass es jetzt immer mehr aus der entgegengesetzten Richtung zu hören gibt. Leider gehts dann oft nur um Toleranz und nicht um Akzeptanz, aber es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Grundsätzlich wäre die Offenheit, mit der die Leute die Leere zwischen ihren Ohren zur Schau stellen schon irgendwie lustig, wenn nicht jeder einzelne, der da mitläuft, zu viel und so traurig wäre.

Wenn ich schon höre, dass sich darüber aufgeregt wird, dass eine seit 10 Jahren lehrstehende Kirche (!) zur Moschee umgebaut wird, ohne dass man es von außen sieht (!). Was zur Hölle? Die meisten Kirchen sind jedes Wochenende gähnend leer, aber wenn man das Gebäude dann man anders verwenden will, ist das Geheule groß oder wie?

Könnte natürlich sein, dass den Menschen das oben genannte egal ist und ihnen wirklich so wichtig ist, dass die angebliche "Islamisierung" nicht weiter fortschreitet. Wenn die größten Probleme dieser Leute sind, was in Schwimmbädern passiert, wenn diese geschlossen sind, oder mit seit Jahren leerstehenden Gebäuden oder dass die deutschen Gesetze (wie schon genannt) angewendet werden, wenn sie sich mit der Scharia überschneiden, dann braucht man mit denen gar nicht mehr diskutieren, da sie anscheinend entweder total drauf sind oder sich einbilden, in irgendeiner Parallelwelt zu leben. Aber ich glaube wirklich, dass es um gesamtgesellschaftliche Probleme geht, die man einfach nur einer Minderheit in die Schuhe schieben will. Anscheinend haben wir doch nicht gelernt, dass sich das, besonders für uns, noch nie bewährt hat.
 
Nun man könnte nun argumentieren das die da eigentlich in einem sekularen Staat nicht hingehören da wir eigentlich schon lange eine Trennung von Staat und Kirche haben und entsprechend sollten eigentlich in staatlichen Einrichtungen, egal ob Schule, Bürgeramt, Rathaus, oder Gericht keine Form von religöser Symbolik vorhanden sein. Das die Realtiät anders aussieht und in diesen von dir genanten Einrichtung der Grund das diese Symbole nicht vorhanden sind einen anderne Grund haben dürfte ist eine andere Geschichte.

Kleiner Nachtrag noch dazu:
Da wir einen sekularen Staat haben ist es auch eigentlich nicht möglich, und angebracht, die Sharia in irgend einer Weise in die Gesetzgebung einfließen zu lassen, selbst dann nicht wenn die "Gesetzgebung" der Sharia mit der unserer Rechtssprechung übereinstimmen täte. Das ändert nämlich nichts daran das die Sharia trotzdem noch ein religös geprägter Gesetzestext bleibt.
Würde man die Sharia in irgend einer weise als Grundlage der Rechtsprechung zulassen wäre selbiges eine Todeserklärung an den sekularen Staat und die Trennung von weltlicher und göttlicher Macht, sowie Rechtssprechung, und wir könnten genauso gut auch wieder das Buch für Hexenjäger aus dem Mittelalter als gesetzliche Grundlage zulassen.
Von daher ist in der deutschen Rechtssprechung unter keinen Umständen Platz für die Sharia als gesetzliche Grundlage und zur Feststellung irgend eines Strafmaßes!
 
Das ist doch kein Wunder. Es geht den meisten doch gar nicht um die Islamisierung oder die abendländische Kultur.

Da werden Ängste geschürt, dass es denen, die jetzt schon geistig oder materiell zurückgeblieben sind, bald noch schlechter geht. In vielen Fällen sind diese Ängste berechtigt. Der Islam ist aber das komplett falsche Feindbild. Anstatt für gerechtere Löhne oder bessere Bildung zu protestieren reduziert man sich freiwillig auf ein paar Tausend fremdenfeindliche Idioten, weil die Vordänker eben ausgeben, dass es gegen die "Islamisierung" geht. Nachdenken können die alle wohl nicht mal von zwölf bis mittag.
Ich frage mich bei den Menschen die da mitlaufen immer, ob die absichtlich nicht Ernst genommen werden wollen. Die folgen den primitiven und unsinningen Parolen von verurteilten Verbrechern, die noch nichtmal das Rückgrad hatten, die Strafe dann auch zu anzutreten anstatt mal zu sagen, dass die Umverteilung von unten nach oben auf Dauer für viele nicht das richtige ist, oder das Bildungssystem veraltet ist und nichts mehr taugt oder was auch immer und wundern sich dann, wenn sie nicht Ernst genommen werden?

Ich könnte bei den ganzen Idioten kotzen und bin froh, dass es jetzt immer mehr aus der entgegengesetzten Richtung zu hören gibt. Leider gehts dann oft nur um Toleranz und nicht um Akzeptanz, aber es ist zumindest ein Schritt in die richtige Richtung. Grundsätzlich wäre die Offenheit, mit der die Leute die Leere zwischen ihren Ohren zur Schau stellen schon irgendwie lustig, wenn nicht jeder einzelne, der da mitläuft, zu viel und so traurig wäre.

Wenn ich schon höre, dass sich darüber aufgeregt wird, dass eine seit 10 Jahren lehrstehende Kirche (!) zur Moschee umgebaut wird, ohne dass man es von außen sieht (!). Was zur Hölle? Die meisten Kirchen sind jedes Wochenende gähnend leer, aber wenn man das Gebäude dann man anders verwenden will, ist das Geheule groß oder wie?

Könnte natürlich sein, dass den Menschen das oben genannte egal ist und ihnen wirklich so wichtig ist, dass die angebliche "Islamisierung" nicht weiter fortschreitet. Wenn die größten Probleme dieser Leute sind, was in Schwimmbädern passiert, wenn diese geschlossen sind, oder mit seit Jahren leerstehenden Gebäuden oder dass die deutschen Gesetze (wie schon genannt) angewendet werden, wenn sie sich mit der Scharia überschneiden, dann braucht man mit denen gar nicht mehr diskutieren, da sie anscheinend entweder total drauf sind oder sich einbilden, in irgendeiner Parallelwelt zu leben. Aber ich glaube wirklich, dass es um gesamtgesellschaftliche Probleme geht, die man einfach nur einer Minderheit in die Schuhe schieben will. Anscheinend haben wir doch nicht gelernt, dass sich das, besonders für uns, noch nie bewährt hat.

Siehst du denn nicht wie der Islam manchen Leuten hier schon quasi halb den Kopf abgetrennt hat? :D

:daumen: für dein aufgeklärtes Weltbild.
 
Ich möchte hier mal ein paar, von meiner Seite, abschließende Gedanken darlegen.

Pegida hin und her, dass sollte jetzt nicht die Frage sein.

Ich sehe das Problem eher in einem größeren Zusammenhang, siehe Frankreich.
Was passiert eigentlich nach der angekündigten Konferenz der Innenminister der EU?

Was soll denn da beschlossen werden?

Meine Sorge besteht darin, dass die Europäer auf diesen Überwachungswahnsinn der Amerikaner eingehen.
Schritt für Schritt, werden unsere Freiheiten ausgehöhlt.

Wollen wir das?

Oder nehmen wir ein Restrisiko in Kauf, doch mal ein Ziel zu werden?
 
Möglicherweise gibt es dann die Staatssicherheit 2.0...

Aber ich denke es wird wieder viel geredet und das eigentliche Problem gekonnt ignoriert :(.
 
Ich hoffe nur nicht dass diese Vorratsdatenspeicherung angewandt wird, hat ja in Frankreich (leider) auch nichts gebracht.
 
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