PEGIDA - Ziele, Teilnehmer, eure Meinung

Das unterstellst du jetzt...
klar ist die BRD vor allem durch Leiharbeit, Niedriglohnsektor etc an der Krise vorbeigeschrammt.
Aber auch hier sind doch kaum Akademiker betroffen..mal von den Kunsthistorikern und anderen abgesehen.Klar gibt es selbst Jura Absolventen die nicht mal auf Hartz4 Niveau kommen.. die Home Office Advokaten die sich meist um die Juristischen Probleme der Hartzis mit dem Job Center kümmern zB - auf jeden davon kommt aber eben auch einer der mit unter 30 schon Bentley fährt .. zumindest bekommt man den Eindruck wenn man sich manche Viertel in Berlin anguckt :D

Ja und was ist das was du machst? Geht man nach dem was du schreibst ist das von dir auch nur eine Unterstellung die auf deiner subjektiven Beobachtung fußt.

Ich für meinen Teil habe in meinen Plattenbausiedlungen noch nie jemanden getroffen der eine akademische Reife hat und trotzdem nichts findet oder für einen Hungerlohn arbeiten gehen muss.. einfache Erfahrung aus der Praxis.

Ja und hast du schon mal in einer Villengegend jemanden getroffen der keinen akademischen Titel besaß? Das sich ehnliche soziale Schichten zusammen rotten ist normal, somal das nicht zuletzt auch etwas damit zu tun hat das sich diese Leute meist da ansiedeln wo die Mieten niedrig sind und niemand sonst leben will da zum Beispiel zu weit ab vom Schuss ect.. Türkische Arbeiter haben sich auch gerne Jahrzehnte lang in den gleichen Gegenden angesidelt wo Leute gelebt haben die bereits türkisch sprechen. Ist das nun ein Beweis dafür das selbiges die Mehrheit betrifft, oder gar alle?

Sicher sind viele Lehrstellen auch bewusst leer geblieben, ändert nichts an der Tatsache das Bäcker, Glaser und alles was sonst als schweine schwere und harte Arbeit gilt, seit Jahren keine Azubis findet.. und DIE nehmen nicht nur Azubis

Klar finden die keine Lehrlinge mehr, das betrifft vor allem kleine Land- & Stadtbäckerein. Welcher Lehrling will auch schon einen Knochenjob wie Bäcker lernen und dann am Ende der Ausbildung ohne Arbeit dastehen, oder aber wenig verdienen weil die kleinen Bäckerein nicht mit den großen Konkurenten wie Kamps, Exner, Dahlback, ect. konkurieren können die denn Markt dominieren. Die großen brauchen garnicht soviele Arbeitskräfte. Denn dort wird 70% der Produktion inzwischen auch maschinell erledigt und die Teiglinge für Brötchen werden meist gekühlt, täglich, aus polnischen Fabriken angeliefert, so das man sich nur noch auf ggf. Brot und Kuchen beschränkt was hier vor Ort produziert wird.
Alleine in der Umgebung wo mein Vater wohnt haben in den letzten 8 Jahren 10 Bäckerein zu gemacht weil das Geschäft einfach unrentabel geworden ist.
Bei den Glasern kenne ich die Umstände nicht so genau...

Aber auf jedenfall haben die Umstände das man nur schwer Lehrlinge in bestimmten Berufen findet wohl viel mehr wirtschaftliche Hintergründe als es prinzipiell das Problem wäre das niemand einen solchen Beruf erlernen möchte sofern es dort auch aussichtsreiche Perspektiven gäbe.
 
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Mit den Bäckereien kann ich bestätigen. Mein Bruder hat in seiner Ausbildung 300€ Netto bekommen und sollte später für 700€ anfangen. In Österreich bekommt man das 3-fache (auch wenn die Unterhaltungskosten höher sind). Ansonsten sind die Großbäckereien automatisiert.

Stimme Nightslaver, Iconoclast, Amon usw. was das Thema Pegida, Asylrecht und Islamkritik etc. betrifft zu. Jeder der wirklich Hilfe braucht und nicht anders kann, sich hier ordentlich aufführt ist mMn. willkommen. Bin auch dafür das ihnen Chancen ermöglicht werden hier Fuss zu fassen. Das heist jedoch nicht, dass ich Sozialschmarotzer dulde die auf Kosten der Menschen des Landes und derer die wirklich Hilfe brauchen und diese in Verruf bringen bleiben. Auch ist nicht jeder Hartz 4 empfänger gleich ein Nassauer, jeder kann in so eine Situation geraten. Ich habe auch nichts gegen den Moslem der sich ordentlich integriert hat zumal Religionen nichts mit ethnischer Herkunft zu tun hat. Radikale Moslems gibts auch in deutschen Reihen (Pierre Vogel nur mal als Beispiel). Solange die Frauen ordentlich behandelt werden und Religion privatsache bleibt (und dazu zählt nicht riesige Paläste und Minaretten als Machtdemonstrationen zu bauen) ists mir recht.

Auch die Politik hat einiges beizutragen was wie die schon angesprochene unterschätzte Anzahl der Flüchtlinge und die Verteilung der Gelder betrifft. Zumal ich der Meinung bin, dass die Reichen auch mal einen Beitrag dazu leisten sollten was schon lange auch außerhalb der Asylpolitik überfällig ist. Die Wahrheit von allen Meinungen auch hier im Forum liegt irgendwo in der Mitte wie immer. Und einen wegen seiner Meinung als "Nazi" zu bezeichnen ist mehr als Frech. Die sollten sich mal mit dem Thema Nationalsozialismus und Faschismus (der auch in die Linke Ecke gehen kann ) und dessen gräueltaten beschäftigen. Das ist mMn harter Tobak jemanden so zu betiteln der nicht menschenverachtende Meinungen und Texte sagt.

Irgendwo hat auch die Pegida ihre Daseinsberechtigung beim Thema Soziale Ungerechtigkeit, Islamisierung etc und weckt die Politik auch mal wieder etwas auf. Die Welt ist nicht Schwarz und Weiß. Natürlich gibt es in jeder Bewegung Leute, die in ein Extrem gehen, sich Prügeln oder anderen Mist machen aber deshalb auf andere schliesen? Ich finde das oberflächlich.

Das ist meine (kurze) Meinung dazu.
 
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Ein paar Fragen in den Raum -

Wenn wir alle gemeinsam wesentlich produktiver sind als in den 70ern als Beispiel, wo geht unsere Produktivität hin ?
Wenn wir 3. größter Waffenexporteuer der Welt sind, wo gehen unsere Waffen hin ?
Kann es sein das unsere Waffeneinsätze mit den "Flüchtlingsgebieten" größtenteils übereinstimmen ?
Woran könnte das Liegen ?
Worin besteht der Sinn von Zins & Zinseszins ?




Fragen über Fragen...
 
Ein paar Fragen in den Raum -

Wenn wir alle gemeinsam wesentlich produktiver sind als in den 70ern als Beispiel, wo geht unsere Produktivität hin ?

Produktivität ist nicht gleich linear Produktion. Zwar ist die Produktion seid den 70ern gestiegen, aber das betrifft nicht zwingend seid den 70ern bestehende Produktionszweige. In eine Produktivitätssteigerung fließen auch neue Produkte ein die produziert werden, zum Beispiel Computer, Smartphones/Handys, Software, ect.

Wenn wir 3. größter Waffenexporteuer der Welt sind, wo gehen unsere Waffen hin ?
Kann es sein das unsere Waffeneinsätze mit den "Flüchtlingsgebieten" größtenteils übereinstimmen ?
Woran könnte das Liegen ?

Nein, zwar verkauft Deutschland auch Waffen in den arabischen Raum, aber die momentanen Krisenregionen sind ehr nicht Abnehmer für deutsche Waffen gewesen. Die meisten Verkäufe für deutsche Waffenexporte gehen Richtung USA, Frankreich, England, Griechenland, Italien, China, Saudi Arabien, Süd Korea, Türkei, Niederlande, Belgien, Östereich, Schweiz, ect.
Die meisten Flüchtlinge die nach Deutschland kommen kommen aber ehr aus Regionen wie Zentral/ Nord Afrika, Syrien, Iraq, Afgahnistan, Libanon, Pakistan, ect. Diese Regionen sind traditionell ehr Abnehmer für Amerikanische und Russische Waffen gewesen. Da mag auch der Preis eine Rolle spielen, aber vor allem auch die jahrzehnte langen Geschäftsbeziehungen dieser Länder zu beiden "Supermächten" im kalten Krieg.

Deutsche Waffen spielen in den jüngsten Kriesen also ehr eine untergeordnete Rolle und man kann deutsche Waffenexporte kaum mit der Gewalt in diesen Regionen, und den Flüchtlingen, in Verbindung bringen.


Worin besteht der Sinn von Zins & Zinseszins ?

Was willst du mit Zinseszinsen? Selbige sind schon seid geraumer Zeit nur noch unter bestimmten Bedingungen zulässig, zumindest in Deutschland. Zum Beispiel bei Darlehenszinsen auf Hypotheken von Pfandbriefbanken, spielen also in der Deutschen Wirtschaft ehr eine untergeordnete Rolle.
Und wofür Zinsen da sind sollte dir ja wohl klar sein. Wenn du etwas an jemanden verleihst möchtest du in der Regel auch einen Profit aus dem Geschäft erzielen. Zinsen sind da halt eine Möglichkeit zum Beispiel über eine bestimmte Laufzeit einen bestimmten Prozentsatz X als Gewinn aus einem Kredit zu erhalten.
Man kann Zinsen natürlich auch bei Verzug anwenden, Verzugszinsen.

Auf jedenfall stecken hinter Zins und Zinseszins keine bösen kapitalistischen Iluminaten, oder Mechanismen um die Leute "prinzipiel" arm zu machen.

Fragen über Fragen...

Keine Ahnung worauf du hinaus willst. Die von dir gestellten Fragen sind alles andere als mysteriöse Rätsel...
 
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So stimmt das aber auch nicht. Die Leute, die dort nen ordentlichen Job haben, hauen da nicht ab - denn sie gehören da zur Oberschicht und verdienen sich dumm und dämlich.
Es reisen die richtig armen Leute an, die mit der ganzen Familie das Geld für 1 Person zusammenkratzen, damit diese Person hier etwas Geld ansparen und dann der Familie zurückschicken kann.

die Leute die sich nicht mit dem Regime gleich stellen weil sie eben eine gute Bildung haben sind die, die abhauen.
Die richtig armen Leute haben gar nicht die Möglichkeit bis zum Mittelmeer zu kommen und dann die Passage nach Europa zu bezahlen.
 
die Leute die sich nicht mit dem Regime gleich stellen weil sie eben eine gute Bildung haben sind die, die abhauen.
Die richtig armen Leute haben gar nicht die Möglichkeit bis zum Mittelmeer zu kommen und dann die Passage nach Europa zu bezahlen.

Die richtig armen Leute haben ja auch nix zu essen. Aber die Leute die herkommen, sind nicht wohlhabend. Sie haben es nur geschafft einige tausend € zusammenzukratzen um hierherzukommen.
Die Oberschicht, die da wirklich Geld hat (sogar verglichen mit Europa & USA), bewegt sich keinen mm, denen gehts gut.

Es ist aber auch egal, denn Wirtschaftsflüchtlinge nimmt hier keiner auf. Asyl kriegen nur die, die aus einem Kriegsgebiet kommen oder sonstwie verfolgt wurden und das auch nachweisen können. Der Rest fliegt dahin wo er herkommt.
 
Hab hier zum Thema Islamisierung ein paar Zahlen, Daten, Fakten:

Muslimische Bevölkerungsentwicklung 1990 ? 2030 | Citizen Times
The Future of the Global Muslim Population | Pew Research Center's Religion & Public Life Project

wie diese Studie aufgebaut wurde, kann jeder selber lesen. Sowas wird man in den Mainstreammedien auch nicht so schnell sehen. Zwar ist es schwierig vorherzusagen was passieren wird, aber die Studie geht davon aus, wenn unser Weg weiter so verläuft.

Auch eine Interessante These:

https://publikationen.uni-tuebingen.de/xmlui/handle/10900/46269

Persöhnliche Meinung:

7,1% klingt zwar erstmal recht wenig, aber die Ängste einer Islamisierung und dessen Folgen sind nicht unbegründet. Die meisten halten sich in den Großstädten wie Berlin auf, wo schon heute ganze Viertel zum großen Teil von Muslimen bevölkert werden. Und spätestens seit der Sauerländer Muslimbruderschaft muss man sich gestehen, dass die Radikalisierung des Islams auch hier in Deutschland Fuß gefasst hat.

Hier die Meinung eines Lehrers in solch einer Problemschule:
Grassierender Israelhass an deutschen Schulen? | Citizen Times

und das sind keine Einzelfälle.

Wer jetzt noch blind "Nazi" schreit wenn man etwas kritisiert dem sei gesagt: Zu einem Bunten Deutschland (dessen Freund ich auch bin) gehören ALLE Kulturen und der gegenseitige Respekt. Auch die der Asiatischen, Italienischen,griechischen etc. Und von diesen Gruppen höre ich nicht so viele Forderungen wie bei den Muslimen. Wie bereits gesagt, betone ich das nicht jeder so ist. Und ich finde um Probleme zu lösen, müssen diese erstmal angesprochen werden.
 
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Die richtig armen Leute haben ja auch nix zu essen. Aber die Leute die herkommen, sind nicht wohlhabend. Sie haben es nur geschafft einige tausend € zusammenzukratzen um hierherzukommen.
Die Oberschicht, die da wirklich Geld hat (sogar verglichen mit Europa & USA), bewegt sich keinen mm, denen gehts gut.

Ich rede doch von denen die nicht zum Regime selbst gehören.
Dass die Leute die davon profitieren nicht gehen sollte klar sein.
Ich meine die Leute die so gebildet sind dass sie das Regime in dem sie leben auf ihre Art kritisieren oder sich soweit bewusst sind dass sie nur ausgenutzt werden und es sowieso keine Zukunft gibt.
Die nehmen alles Geld was sie haben und stopfen es Halsabschneidern in den Hals um nach Europa zu kommen denn sie wissen ja dass es hier besser läuft.
Die ganz armen Leute haben nicht die Möglichkeit das Land zu verlassen. Aber die, die die Mittel haben und dem Regime nicht zu nahe stehen versuchen ihr Glück.
Kann man ihnen ja auch nicht verwehren. Würde ich auch machen.

Und es geht nicht um Wirtschaftsflüchtlinge. Es gibt genug Leute die verfolgt werden. Denke nur mal an Nigeria und die Boko Haram. Woi der Staat nicht in der Lage ist seine Bevölkerung zu schützen.
Da würde ich auch nicht bleiben wollen.


Was sind das denn für Zahlen?
Erhoben von den christlichen Rechten in den USA?
 
Jaja, die einseitige Berichterstattung der Medien. Vorhin auf WDR2 haben sie den Beweis geliefert für ihre Einseitigkeit!

In Köln ist wohl für heute oder morgen eine PEGIDA Demo geplant. Ein Bündnis hat unter dem Motto "Licht aus für Rassisten" dazu aufgefordert die Außenbeleuchtung an Gebäuden abzuschalten. Nun hat der Chef vom Dom gesagt dass die das Licht aus machen. Und dann kam der Hammersatz der Moderatorin! "Wir sagen danke."

Also wer jetzt noch meint die deutschen Medien gehen objektiv mit der Sache um ist völlig naiv.
 
@ Threshold Gebe zu habe nur spontan mal gesucht. Sollte dem so sein, sollte man wie immer mit den Zahlen vorsichtig sein (ist wie überall so) Fakt ist aber, dass an der Entwicklung schon etwas drann sein kann. 7,1% könnten hinkommen. Auch die entsprechenden Migrationszahlen die hier getätigt werden besagen 4-5% (c.a. 4Mil.) im IST-Zustand. Und die Probleme die wir haben, sind nicht von der Hand zu weisen oder schön zu reden.

Wegen den Zahlen mal ne andere Quelle: • Anzahl der Muslime in Deutschland nach Glaubensrichtung 2014 | Statistik

Was die Asylfrage nochmal betrifft:

Wir müssen als Staaten dafür sorgen, dass in den Ländern denen es schlechter geht wieder lebenswerte Bedingungen herrschen. Bildung, Demokratie und Frieden sind die Grundlagen für ein stabiles Lebensumfeld und beugen Radikalismus vor. Es nützt nichts, wenn Brunnen gebohrt, Schulen errichtet und Felder angelegt werden die spätestens im nächten Krieg wieder zerstört werden. Und wie schon angesprochen sollten die USA mit einbezogen werden. Viele Kriege gehen auch auf ihre Kappe.

Es werden die Symptome für Hunger und Obdachlosigkeit bekämpft aber nicht die Ursachen.

Damit alle Menschen so leben können wie wir und der Planet so wie wir ihn kennen noch ne Weile existieren soll, müssten wir theoretisch von 7 Milliarden auf 1. Milliarde runter gehen (was wohl nie klappen wird).

Gibt ne schöne SouthPark-Folge die genau das Problem ins Visier bringt. Lustig aber ne sehr schöne Satire:
Immigranten aus der Zukunft (Season 8, Episode 6) - Full Episode Player - South Park Studios Deutschland
 
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Heißt objektiv, die Medien dürfen keine eigene Meinung haben?
Solange sie wahrheitsgemäß über entsprechende Proteste berichten, kann die Moderatorin auch "Im Himmel ist Jahrmarkt!" rufen.
 
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Heißt objektiv, die Medien dürfen keine eigene Meinung haben?
Solange sie wahrheitsgemäß über entsprechende Proteste berichten, kann die Moderatorin auch "Im Himmel ist Jahrmarkt!" rufen.
Nein, die Medien an sich dürfen keine eigene Meinung haben. Ein Journalist hat neutral zu berichten! Natürlich darf er eine eigene Meinung haben, ganz klar, die hat er aber aus seiner Berichterstattung heraus zu halten. Das "Wir" in dem Satz der Moderatorin war ein ganz klares journalistisches no go!
 
Das ist auch einer der Unterschiede zwischen investigativen Journalismus und Boulevardpresse. Während ersteres sich intensiv und neutral mit einer Materie befässt, sodass der Mensch davor sich seine eigene Meinung bilden kann, wird bei zweiteren die Gefühle der Leute hochgepuscht und Meinungsmache betrieben. Im übrigen ist auch "Die Welt" ein Teil der Axel Springer Presse.

Ein alter Klassiker für Boulevard war der Gamescom-Bericht von RTL im Jahr 2011 von Explosiv. Bloß weil ein paar Gamer wirklich so aussehen (zumal es in den Hallen wirklich Heiß und Stressig ist), sind wir gleich alle verwahrloste Wesen die nur vorm PC hocken? Das ist eben wieder die Verallgemeinerung.
 
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Läuft in den anderen Medien nicht anders, ich höre auf dem Weg zur Arbeit immer Deutschlandfunk. Die Moderation ist zwar bemüht, sich nichts anmerken zu lassen, aber wenn man richtig hinhört, bekommt man deutlich die Abneigung gegen Pegida mit. Merkt man nicht zuletzt auch an der Auswahl der Interviewpartner.
 
Journalismus und neutral du bist lustig. Mal ganz davon abgesehen das es sowas wie Neutralität gar nicht gibt, sind nahezu alle Artikel mehr oder weniger auch ein Statement. Alleine schon wo du dein Schwerpunkt setzt, wie deine individuelle Sozialisierung war, all das beeinflusst deine Arbeit. Deswegen ist es ja auch so wichtig verschiedene Standpunkte zu betrachten, weil es eine objektive Wahrheit selten gibt.

Und Pegida Leute zu interviewen gestaltet sich bestimmt schwierig. Ein Teil davon sind Nazis die traditionell schon nicht mit der normalen Presse reden, ein großer Teil wird nicht mehr als plumpe Stammtischparolen rausposaunen und der kleine Teil die wirklich valide Argumente haben und diese auch artikulieren können, find die erstmal ;)
 
Was ist daran verkehrt, wenn man der Meinung ist, das es den Buergern und Bewohnern im eigenen Land halbwegs gut geht, bevor man die große Geldboerse fuer alles Andere oeffnet? Ist man deswegen gleich ein Nazi?

Wenn mans genau nimmt: Ja. Im ureigenen Sinne des Wortes. Wenn man verlangt, dass der Staat sich direkt um das Wohlergehen von Leuten kümmert, dann ist das sozialistisch und wenn man fordert, dass er dies auf einen ganz bestimmten Kreis beschränkt, den man (nach welchen Kriterien auch immer - oft scheinen es sehr willkürliche zu sein) "deutsch" nennt, dann ist das national-sozialistisch. ;)

Ich wuerde die PEGIDA-Bewegung nicht unbedingt gleich und im Vorfeld als unsinniger rechter Haufen mit gefaehrlichem Gedankengut abstempeln.

Also "Haufen" und "unsinnig" ist schon einmal kein schlechter Ansatz. Denn bislang hat es Pegida meines Wissens nach nicht geschafft, irgend eine Art von Struktur zu zeigen oder irgend ein Ziel zu vertreten. Pegida-Demonstrationen sind die einzigen öffentlichen Kundgebungen, bei denen keinerlei Forderungen an niemanden Kund gegeben werden :stupid:
Und Rechte bis hin zu Rechtsextremen mit definitiv gefährlichem Gedankengut scheinen gerne an den Demonstrationen teil zu nehmen (diverse Verschwörgunstheoretiker mit ebenfalls bedenklichen Ideen auch) - und das ohne sichtbare Abgrenzungsbemühungen anderer Teilnehmer, stellenweise sogar mit Redebeiträgen.

Das muss man durchaus kritisch im Auge behalten. Aber gleich eine ganze Bewegung deswegen im Vorfeld verurteilen, ohne sich mit wirklich Allem auseinanderzusetzten?

Nicht unbedingt gerechtfertigt, aber Pegida macht es den Pegida-Gegnern wirklich verdammt einfach. Keine Forderungen. Keine Interviews. Keine Pläne - das öffentliche Bild, dass Pegida verbreitet, besteht nur aus dem Namen (und die sind bekanntermaßen und hier im besonderen "Schall und Rauch" :schief: ) und denjenigen, die auf den Demos am stärksten auffallen:
Fremdenfeindliche.

Wenn Pegida irgend etwas anderes verbreiten möchte, dann sollten sie langsam mal damit anfangen. Ansonsten kann man wohl nur davon ausgehen, dass der sich breite machen Eindruck von der Bewegung dem gewünschten Selbstbild der Bewegung entspricht.

Btw, kann mir mal bitte einer schluessig erklaeren, was jetzt im Detail "rechts" bedeutet?

Kann man, jenseits der etablierten politischen Parteien, sicherlich nicht, weil "rechts" und "links" verdammt grobe Sammelbegriffe für ein gigantisches Spektrum von Meinungsmöglichkeiten sind. Einziger Grundtenor, der mir bekannt wäre: "Rechte" plädieren für Abgrenzung (wir gegen die), Linke für Gemeinsamkeit (alle gemeinsam). Das wars dann aber auch schon (wobei es wesentlich mehr Wege gibt, ein "gegen" durch Gewalt gegen Mitmenschen auszudrücken und vor allem Wege, die Ziele unveränderlich zu definieren. Siehe Rassismus, Nationalsozialismus, etc. ).


Und durch offene EU-Grenzen gehen einige (mit unter potenzielle) gut bezahlte Arbeitsplätze verloren - nehmen wir an, ein deutscher Arbeiter kostet 2000€ und in Polen kostet ein Arbeiter 500€. Der polnische Arbeiter darf hier in Deutschland ganz legal arbeiten und bietet seine Arbeitskraft für 1000€ an (Hey, ich verdiene doppelt so viel wie bei mir in der Heimat) - ich weiß jetzt gerade nicht inwiefern ausländische Arbeiter hier versichert sein müssen, ich gehe mal davon aus dass sie es nicht müssen.

Wie wäre es, wenn du dich erst informierst, bevor du dich blamierst? (gilt nicht nur für diesen einzelnen Punkt, die Frage nach dem Informationsstand drängt sich auch an anderen Stellen auf)
Zur Info: Steuern zahlt man vollkommen unabhängig von der Nationalität des Arbeitenden. Ob du hier einen Deutschen, einen Australier oder einen Bayern beschäftigst, macht keinerlei Unterschied. Mittlerweile gibt es sogar diverse Regelungen für grenzüberschreitend tätige Unternehmen. Eine polnische Baufirma, die ihre Arbeiter natürlich am Firmensitz in Polen angestellt hat, muss sich bei einem Bauauftrag in Deutschland trotzdem an deutsche Regeln halten.
Daran, dass ihre Arbeitnehmer sich ggf. mit einem geringeren Lohn zufrieden geben, ändert das natürlich nichts - aber das ist ein unvermeidbarer Preis einer globalisierten Marktwirtschaft. Und Exportweltweister Deutschland muss sich nun wirklich nicht auf der Verliererseite sehen, nur weil Ausnahmsweise mal nicht nur Geld und billige Rohstoffe ins Land kommen, sondern 1-2 Leute, die genug von der Opferrolle haben.


Es wird ja immer grade zu so getan als würde es einem Flüchtling hier in Europa extrem schlecht gehen!
Dabei sieht die Realität ehr so aus das es den Flüchtlingen die hier eine Aufentaltserlaubnis bekommen sogar deutlich besser geht als in ihrer Heimat und das nicht nur weil hier kein Krieg herrscht!

Im Gegensatz zu den Ansichten, die gerne verbreitet werden, ist man auch jenseits der deutschen Grenzen schon über die Blätterhütte hinausgekommen. Syrien war vor dem Krieg ein stinknormaler Mittelmeeranreiner und gerade diejenigen, die direkt bis nach Deutschland flüchten konnten, gehört noch zur Oberschicht. Jugoslawien, als letzte große Flüchtlingswelle, hatte ebenfalls nicht gerade unterdurchschnittliche Lebensverhältnisse.

Du hast Recht, war mein Fehler, ich neige gerne mal dazu irgendwie immer wenns um Sozialhilfe geht von ALG II zu reden. :ugly:
Trotz allem hat man ihm bei der Sozialhilfe nur heute sind es, glaube ca. 400 Euro bewilligt, mit der Begründung das Grundsteuer A und B nicht unter Kosten fallen können die von der Sozialhilfe im Rahmen von Mietübernahmen übernommen werden, da es sich dabei um Steuern handelt.

ALGII war unberechtigt, aber HartzIV passte. Denn das Hartz-Konzept ist ja eben die vereinheitlichte Grundsicherung. Zwar wird immer noch nach Zuständigkeiten unterschieden, aber die Regeln für Sozialhilfe sind nahezu identisch zu HartzIV - bis auf die fehlende Arbeitsverpflichtung bzw. einhergehende Zwangsmaßnahmen. Dazu gehört dann eben auch, dass Personen mit großzügigem Besitz nicht wirklich als bedürftig gelten, sondern doch bitte von diesem leben sollen, anstatt sich von der Gesellschaft haushalten zu lassen. Die Kehrseite des Leistungsprinzips :ka:
Unterm Strich aber noch eine Lebensqualität, die deutlich über der von Flüchtlingen liegt.


Genau das ist ein widerlegtes Vorurteil. Rumänen die in Deutschland bleiben zB haben zu 27% einen Hochschulabschluss (Deutschland 19%) - da versteht man plötzlich die Ängste der CSU :D:D:D

Weil Akademiker vergleichsweise oft grün wählen? :ugly:


Denkst du nicht die Menschen hier in Deutschland in der Vergangenheit genug Lehrgeld gezahlt haben, gelitten und geschuftet haben, das es ihnen heute etwas besser geht als an vielen anderen Stellen der Welt?

Der Grundtenor im Thread ist bislang, dass die deutsche Vergangenheit keine Rolle spielt. Das gilt dann auch in beide Richtungen. Willkürlich eine Linie bei 1950 ziehen ist nicht.


Jaja, die einseitige Berichterstattung der Medien. Vorhin auf WDR2 haben sie den Beweis geliefert für ihre Einseitigkeit!

In Köln ist wohl für heute oder morgen eine PEGIDA Demo geplant. Ein Bündnis hat unter dem Motto "Licht aus für Rassisten" dazu aufgefordert die Außenbeleuchtung an Gebäuden abzuschalten. Nun hat der Chef vom Dom gesagt dass die das Licht aus machen. Und dann kam der Hammersatz der Moderatorin! "Wir sagen danke."

Also wer jetzt noch meint die deutschen Medien gehen objektiv mit der Sache um ist völlig naiv.

Hier beschreibst du die Zustimmung zu einer Aktion "gegen Rassismus". Das mag nicht neutral sein ("objektiv" oder "subjektiv" kann eine Zustimmung/Abneigung per se nicht sein, diese Begriffe beziehen sich auf Beschreibungen :rollen:), aber wäre in diesem Fall sogar vom Grundgesetz vorgegeben und somit für die ÖR angemessen. Und definitiv zustimmungsfähig.
 
@Amon
Sowas findest du überall, und das hat es schon immer gegeben.....auch außerhalb der "mainstreammedien." (wie ich diesen Begriff hasse :-$)
Als Bürger mit Wahlrecht sollte man in der Lage sein, Informationen zu filtern und zu werten, dass dir der Kommentar der Moderatorin nicht schmeckt ist deine Sache, ich finde ihn nicht schlimm.....oder sagen wir mal so: Es tangiert sich so sehr, als wenn in China ein Sack Reis umfällt.
Das ist im Allgemeinen ein Problem, aus jeder Fliege wird ein Elefant gemacht...schau dir mal die Kommentare unterhalb des Artikels der Welt an, den ich vorhin postete. Der Schreiber des Artikels bezog sich unter anderem, auf die humorlosigkeit der Deutschen, und die Kommentatoren liefern ihm den Beweis dafür....und merken es vermutlich nicht einmal.:lol:

Was die Asylfrage nochmal betrifft:

Wir müssen als Staaten dafür sorgen, dass in den Ländern denen es schlechter geht wieder lebenswerte Bedingungen herrschen. Bildung, Demokratie und Frieden sind die Grundlagen für ein stabiles Lebensumfeld und beugen Radikalismus vor. Es nützt nichts, wenn Brunnen gebohrt, Schulen errichtet und Felder angelegt werden die spätestens im nächten Krieg wieder zerstört werden. Und wie schon angesprochen sollten die USA mit einbezogen werden. Viele Kriege gehen auch auf ihre Kappe.

Es werden die Symptome für Hunger und Obdachlosigkeit bekämpft aber nicht die Ursachen.

Damit alle Menschen so leben können wie wir und der Planet so wie wir ihn kennen noch ne Weile existieren soll, müssten wir theoretisch von 7 Milliarden auf 1. Milliarde runter gehen (was wohl nie klappen wird).

Gibt ne schöne SouthPark-Folge die genau das Problem ins Visier bringt. Lustig aber ne sehr schöne Satire:
Immigranten aus der Zukunft (Season 8, Episode 6) - Full Episode Player - South Park Studios Deutschland

Da bin ich grundsätzlich bei dir, natürlich müssen die Probleme in den Herkunftsländern angegangen werden.
Aber was machen wir mit den Problemen die sich nicht lösen lassen, seien es so lapidare Sachen wie der Klimawandel oder die Hungersnöte in der Sahelzone.:huh:
Es gibt Flecken auf dieser Welt, in denen es nicht möglich ist so zu leben wie wir.

Ein Kollege aus der Ausländerbehörde sagte mir mal während der Mittagspause (halb im Spaß, halb im Ernst):
"Solange die Flüchtlinge hier auf kleinen Booten nach Europa segeln, ist noch alles in Ordnung. Aber was machen wir, wenn sich ein Viertel der Bevölkerung von Afrika denkt: "Wir haben Hunger und Durst, im Norden gibt es Brot und Wasser, lasst und einfach losgehen!"
Das mag im ersten Moment befremdlich wirken, aber in der Geschichte der Menschheit gab es schon viele Völkerwanderungen.
Ich gehöre auch nicht zu den Leuten die sich in dieser Hinsicht große sorgen machen......aber der Gedanke daran, ist sagen wir mal unberuhigend.
 
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