Nightslaver
PCGH-Community-Veteran(in)
@ Threshold Gebe zu habe nur spontan mal gesucht. Sollte dem so sein, sollte man wie immer mit den Zahlen vorsichtig sein (ist wie überall so) Fakt ist aber, dass an der Entwicklung schon etwas drann sein kann. 7,1% könnten hinkommen. Auch die entsprechenden Migrationszahlen die hier getätigt werden besagen 4-5% (c.a. 4Mil.) im IST-Zustand. Und die Probleme die wir haben, sind nicht von der Hand zu weisen oder schön zu reden.
Ich halte die Zahlen auch für durchaus glaubhaft, denn wie du schon sagst wird von offizieller Seite hier in Deutschland auch von einem muslimischen Anteil gesprochen der bei 4-5% liegt. Die Zahlen für 2030, also die Zukunft, sind natürlich nur prognossen, woran die fest gemacht werden ist schwer zu sagen, doch schaut man sich die Steigerung von 1990 bis 2010 an so wäre ein Anstieg von 5% auf 7% bist 2030 durchaus im Rahmen des möglichen und nicht übertrieben.
Sicher sind 7%, so es so eintrifft immer noch ein vergleichsweise geringer Anteil und nicht alle von diesen 7% sind auch gleichzeitig radikale, oder fundermentale Islamisten, trotz allem darf man den Umstand nicht schön reden das der radikalisierte Islam in Deutschland schon länger Fuß gefast hat und sich die radikalen Islamisten auch hier auf deutschen Straßen und Fußgängerzonen um Nachwuchs für ihre mittelalterliche Auslegung des Islams bemühen und das unter jungen Menschen mit Erfolg!
Trotzdem tut man noch so als seien radikale Muslime etwas das nur durch Fremdenverkehr nach Deutschland kommt und daher kein Thema für die deutsche Innenpolitik ist.
Was die Asylfrage nochmal betrifft:
Wir müssen als Staaten dafür sorgen, dass in den Ländern denen es schlechter geht wieder lebenswerte Bedingungen herrschen. Bildung, Demokratie und Frieden sind die Grundlagen für ein stabiles Lebensumfeld und beugen Radikalismus vor. Es nützt nichts, wenn Brunnen gebohrt, Schulen errichtet und Felder angelegt werden die spätestens im nächten Krieg wieder zerstört werden. Und wie schon angesprochen sollten die USA mit einbezogen werden. Viele Kriege gehen auch auf ihre Kappe.
Es werden die Symptome für Hunger und Obdachlosigkeit bekämpft aber nicht die Ursachen.
Und wie willst du die "Ursachen" bekämpfen? Wie willst du diesen Ländern im nahen Osten Freiheit und Demokratie beibringen? So etwas ist nicht wie Mathematik, oder Chemie was du jemanden unterrichten kannst. Demokratie und Menschenrechte können die Menschen dort nur selbst für sich einfordern und erlernen. Du kannst nicht einfach wie die USA in der Vergangenheit und Gegenwart Demokratie mit der Waffe verbreiten indem du die Diktaturen wie im Iraq zerstörst und dann ein paar "Demokraten" an die Spitze setzt und dann erwarten das es funktioniert.
Das hat in Vietnam nicht funktioniert, das hat in Afghanistan nicht funktioniert, im Iraq nicht, in Syrien funktioniert es auch ehr nicht.
Wie viele Jahrhunderte haben wir hier in Europa gebraucht bis es halbwegs so funktioniert hat wie es jetzt funktioniert? Wieviele Kriege und Weltkriege und wie viele Millionen Tote hat es benötigt bis wir hier mal alte Gewohnheiten, Denkweisen und Agressionen abgelegt haben?
Und trotzdem haben auch wir hier in Europa erst etwas erreicht was maximal als Demokratur, aber nicht als Demokratie zu bezeichnen ist und sind vom Ideal einer Demokratie noch so weit entfernt ist wie der Sozialismus in der DDR vom Ideal des Komunismus.
Nicht zuletzt auch deswegen weil in Nord-Afrika und im Rest des nahen Osten Religion noch immer einen Stellenwert inne hat wie die Kirche hier im 16 und 17 Jahrhundert. Die Menschen dort müssen erst einmal lernen das die Vormacht der Religion ein Hindernis für bessere und modernere gesellschaftliche Lebensweisen ist und das können nur die Menschen dort von sich aus erkennen, nicht indem der Westen kommt und es ihnen erzählt.
Nein, der Westen muss endlich lernen das es nicht von Europa, oder den USA ausgehen kann das die Länder dort unten im nahen Osten lernen Freiheit, die Rechte des Menschen und sekulares Denken zu akzeptieren. Wir müssen endlich aufhören uns in die Probleme der Menschen dort einzumischen. Die Menschen dort werden sich ihre Rechte schon erkämpfen wenn Sie bereit dazu sind, genau wie es bei den Menschen hier der Fall war. Wir hier im Westen können nur dafür sorgen das die Bedingungen in diesen Regionen eine gewisse Stabilität bewahren und nicht wie in den letzten 14 Jahren durch die Hand der USA und ihrer Verbündeten der Fall, in Chaos und Elend enden und damit das radikale religöse Spinner ihre Chance sehen ihre Macht zu zementieren.
Willst du das Rote Kreuz und die ganzen anderen Hilfsorganisationen da unten abziehen, weil es sinnlos ist, hungernden Menschen, haups. auch Kinder, Nahrung zukommen zu lassen?

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