PEGIDA - Ziele, Teilnehmer, eure Meinung

Du hast dich intensiv mit Dawkins und Co befasst, um das Alles so abzutun?
Ich fuer meinen Teil habe dies nicht, kenne in meinem Umfeld Personen die sich da naeher damit auseinandergesetzt haben.

Seltsam ist nur, das ich auch nicht wirklich an etwas glaube. Mag vielleicht daran liegen, das es mir meine Eltern freigestellt hatten in die Kirche zu gehen oder auch nicht.
Einen Religionsunterricht zu besuchen oder auch nicht. Vielleicht war das ein Vorteil in einer Großstadt aufgewachsen zu sein.

Wenn ich sehe wie hier mit Kindern umgegangen wird, wird mir uebel. Das wohlgemerkt von der katholischen Kirche.
Da werden gemeinsam Kerzen angezuendet, und anhand der groesse der Kerze, bzw wie weit runtergebrannt sie ist, wird ermittelt ob ein Kind eher regelmaessig in die Kirche geht oder nicht.
Natuerlich werden dann die Kinder oeffentlich vor allen anderen Kindern angesprochen, wieso sie nicht regelmaessig in die Kirche gehen.
Zum ueberfluss wird bei der Messe bei der Firmung vom Pfarrer aufgefordert, noch zusaetzlich zu Spenden, da man ja als Kind reich beschenkt wurde.
Absolut keine Scham, und in die Gedanken unschuldiger bohren, und aufs Gewissen appelieren.

Das ist nicht aus den Fingern gesogen, und auch nicht irgendwo nachzulesen, ausser jetzt. Das ist der Tocher eines engen Freundes vor 1,5 Jahren genau so wiederfahren.

Da frag ich mich: warum ist eine Religion so erpicht darauf, so junge und unschuldige Menschen so frueh an sich zu binden, wenn die Religion ja sowieso so toll ist, und eigentlich laut deren Ausfuehrungen, die Menschen dahinstroemen muessten.

Hier gehts um Machterhalt, Machtgewinn und jede Menge Geld. Die Methoden die dahinfuehren sind egal.

Hier wurde oefters die Sekularitaet in den Raum geworfen. Ist das wirklich so in Deutschland?
Ich finde es eine bodenlose Frechheit, was fuer Steine einem in den Weg gelegt werden, wenn man aus der Kirche austreten will.
Auch haben Parteien mit irgendwelchen religioesen Namensgebungen in einem sekularen Staat absolut nichts verloren.
Kommt mir nicht mit Tradition jetzt.

Warum gibt es denn immer mehr Atheisten und Antitheisten?
Weil die Menschen aufgeklaerter sind. Weil die Menschen gebildeter sind. Weil es doch manche geben soll, die aus der Geschichte lernen. Nicht nur im Hinblick das das fruehere Deutschland Greultaten an ganze Beveolkerungsgruppen angerichtet hat.

Mir ist es egal was wer wann wie wo glaubt, solang er/sie keine, absolut keine, und das gilt vor allem fuer Kinder, unbeteiligte Dritte da mit reinzieht.
Jeder sollte die Chance haben selbst entscheiden zu koennen.
Aber das ist leider nur ein sehr utopischer Wunsch meinerseits.
Wird in der Gesellschaft, wie wir sie heute haben, wo es noch immer wie bloede um Macht und Geld geht nicht passieren.

Oder glaubt ihr wirklich das die Drahtzieher wirklich um imaginaere Freunde kaempfen und welcher davon der Beste ist?

@ Anticrist an die eigene Nase packen, bevor man mit Sachen um sich schmeisst, oder soll ich dich wieder zitieren?

Kann wirklich sein, dass die Gemeinde von der du sprichst so ist. Da kann ich natürlich nix gegen sagen. Aber meine Gemeinde ist "Gott" sei Dank sehr weltoffen und modern. Nix gegen Wiederverheiratete, Homosexuelle (gibt sogar für beides sowas wie Gruppen oder so).

Und als moderner Mensch finde ich das Handeln des neuen Papstes sehr löblich, es steht außer Frage, dass da viel Mist gebaut wurde.

Zu der Sache mit der CDU/CSU: Die haben doch beide überhaupt nix mehr mit der Kirche am Hut. Das ist nur noch der Name, und das Ausnutzen von alten Konservativen, die denken, die würden als "Christen" das Richtige tun. Reg mich auch schon seit längerem darüber auf....
 
Hast du dafür eine Quelle?
Und wissen die jungen Muslime überhaupt was Scharia bedeutet?

Dazu gab es die Tage einen Artikel auf N24, müsste ich nochmal raussuchen, sieht aber überall so aus, einfach mal googlen.

Hier nur mal ein paar Beispiele, habe mir die Texte bei den Artikeln aber jetzt nicht auch noch alles durchgelesen, man liest es ja tagtäglich.

Internationale Studie: Die meisten Muslime wollen die Scharia | DEUTSCH TÜRKISCHE NACHRICHTEN
Mehrheit der Türken in Österreich will Scharia - Politically Incorrect
Warum 72 Prozent der Indonesier die Scharia wollen
Jeder dritte junge Muslim in England befürwortet die Scharia « Jörg Lau

Und bei denen ist nichts mit Anpassen an heutige Gegebenheiten, die wird so übernommen wie immer und fertig. Und der Scheiß gehört definitiv gestoppt.


Edit: Der Artikel wurde anscheinend wieder gelöscht, war ja klar. Alles was brisant ist, verschwindet da ja auch ruckzuck bzw. erscheint gar nicht erst. :rollen:


Solche Artikel sind auch ganz interessant, hört man auch nie was von in den Nachrichten und davon gibt es verdammt viele.
Wer 'nen schwachen Magen hat sollte vielleicht nicht unbedingt draufklicken: Michael Mannheimer Blog » Blog Archiv » Thailändische Muslime köpften eine ganze buddhistische Familie, darunter einen neunjährigen Jungen und ein Baby

Sowas muss man sich mal reinziehen:

In den Philippinen, wo sie kaum 2 Prozent der Gesamtbevölkerung stellen, töteten Moslems in den letzten 50 Jahren über 100.000 chrsitliche Filipinos.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja natürlich nur deshalb ist der Artikel nicht mehr auffindbar :schief:

Dann nimm die anderen 4 Links... :rollen:

Auch wenn ich damit ein paar vernüftige wahrscheinlich mit einbeziehe, meiner Meinung nach ist es ein Drecksvolk, die überall auf der Welt Dreck am stecken haben und wo sie sind gibt es Tote, in Massen. Und nein, ich werde kein Blatt vor den Mund nehmen.

Vorgestern wurden in Ehrenfeld übrigens welche niedergestochen, weil sie "Fröhliche Weihnachten" riefen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Petition gegen Meinungsfreiheit?
Was kommt als nächstes, nachdem man bereits schon in Medien entweder Gülle erzählt oder entschiedene Informationen weglässt?
Die Wiedergeburt der Stasi?
 
Das Problem ist, dass Europa und natürlich auch Deutschland sich in der Asylfrage verschätzt hat bzw. die Vorzeichen nicht richtig deutete.
Dabei geht es noch nicht einmal vornehmlich darum "wer" da kommt, sondern nur noch "wie viele".
Wer mich kennt weiß ja, dass ich in einer staatlichen Institution arbeite, und von daher (zumindest auf kommunaler Ebene) einen recht guten Überblick besitze.
Um es kurz zu machen, die Kollegen der Ausländerbehörde kommen noch nicht mehr dazu, Akten ordentlich abzuheften und zu verarbeiten. (an nachforschen u.ä. ist nicht zu denken)
Die Zahl von Asylsuchenden bei uns im Kreis, hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verdoppelt......sondern fast verdreifacht.
Aber Wohnungen, Heime, Betreuer und Sachbearbeiter haben das nunmal nicht.
Dadurch kommt es natürlich auch bei den Asylanten zu schlichter Unzufriedenheit usw und sofort.
Wichtig ist, dass der Bund hilft --> das kann er relativ einfach tun, mit Geld.

Und da sind wir auch schon bei PEGIDA.
Dem Großteil der Demonstranten geht es eher weniger um das "Ausländerproblem" an sich, sondern um die (falche?) Verteilung von finanziellen Mitteln.
Oft hört man in Dresden nämlich nicht ein einfaches "Ausländer raus!" sondern:
"Warum soll es denen, besser gehen als mir?" "Mein Hartz IV reicht vorne und hinten nicht." "Ich gehe 40Std buffen und kann kaum die Miete bezahlen."
Diese Stimmen werden meiner Einschätzung nach, in den nächsten Monaten zunehmen und sich vermutlich von PEGIDA abspalten.
In Dresden demonstrieren zu einem Großteil --> Abgehängte, Wendeverlierer und (zu unrecht?) benachteiligte Bürger......ein weit größeres und teuerers Problem, als die Asylanten.
 

Eine erfrischende neue Meinung in dieser seltsamen Diskussion.
Danke dafuer. :daumen:

Vielleicht hoert ja mal der Ein oder Andere auf stur auf die Medien zu hoehen und denkt mal selbst bisschen nach.

Ich kann diese Pauschalaussagen ala "Pegida, dumme rechte Idioten" einfach nicht mehr lesen.

Pegida ist unangenehm und wirft neue Fragen auf, vor allem unangenehm fuer die Regierung.
Schaut euch doch diesen Haufen an der im Bundestag sitzt. Alles was erstmal unangenehm ist, wird diffamiert.
Die AfD ist ploetzlich eine rechte Partei, Pegida wird nicht ernstgenommen, sondern pauschal niedergemacht.

Da waeren wir auch bei Stammtischparolen. Diese funktionieren in alle Richtungen.
Bevor man sowas loslaesst, vielleicht mal an die eigene Nase packen.


@ Antichrist: etwas total Offtopic, aber da wuerde mich deine Meinung interessieren. Wie stehst du, oder was haelst du von Dashcams?
 
Jetzt mal ganz ehrlich, warum muss man gegen Ausländer demonstrieren? Wo wären wir ohne Ausländer? Wer sticht dann den Spargel? Wer macht dann all die Jobs die wir net machen wollen? Und mal ganz davon abgesehen, ich kann ja verstehen wenn man gegen Hartz IV Ausländer die sich nicht integrieren wollen demonstriert, aber Pegida macht sich lächerlich. Und deshalb bin ich noch lange nicht links nur weil ich nicht rechts bin.
Gruß
 

Wo ist PEGIDA gegen Ausländer ? PEGIDA hat was gegen Extrem-Islam. Dennen geht es nicht um pöse Polen/Russen/Tschechien whatever sondern böse Islamisten die nur Allah und Scharia akzeptieren.

Klar jeder soll an sein Spaghettimonster glauben nur bitte ohne seine Meinung/Glauben den anderen aufzuzwingen.
 
Pegida ist unangenehm und wirft neue Fragen auf, vor allem unangenehm fuer die Regierung.
Schaut euch doch diesen Haufen an der im Bundestag sitzt. Alles was erstmal unangenehm ist, wird diffamiert.
Die AfD ist ploetzlich eine rechte Partei, Pegida wird nicht ernstgenommen, sondern pauschal niedergemacht.

Vor langer Zeit geschrieben, aber immer noch aktuell und passend.

[...]bis er endlich den letzten Rest des Führers opfert, um beim "Politiker"
zu landen; das heißt bei jener Sorte von Menschen, deren einzige wirkliche Gesinnung die
Gesinnungslosigkeit ist, gepaart mit frecher Aufdringlichkeit und einer oft schamlos entwickelten Kunst
der Lüge.

Kommt so ein Bursche dann zum Unglück der anständigen Menschheit auch noch in ein Parlament, so
soll man schon von Anfang an wissen, daß das Wesen der Politik für ihn nur noch im heroischen Kampf
um den dauernden Besitz dieser Milchflasche seines Lebens und seiner Familie besteht. Je mehr dann
Weib und Kind an ihr hängen, um so zäher wird er für sein Mandat streiten. Jeder sonstige Mensch mit
politischen Instinkten ist damit allein schon sein persönlicher Feind; in jeder neuen Bewegung wittert er
den möglichen Beginn seines Endes und in jedem größeren Manne die wahrscheinlich von diesem noch
einmal drohende Gefahr.
 
@ Antichrist: etwas total Offtopic, aber da wuerde mich deine Meinung interessieren. Wie stehst du, oder was haelst du von Dashcams?

Ein schwieriges Thema...
Per se muss ich sagen, die Androhung der bayrischen Behörden DashCam Benutzern bis zu 300.000€ Ordnungsgeld anzudrohen sollten sie die Aufnahmen an Gerichte weiterleiten, hat mich erst ziemlich aufgeregt. Hilft eine solche Regelung doch nur Verkehrsrowdies und anderem Gesindel.
Punkt ist aber auch.. es gibt ne Menge Denunzianten in diesem Land. Und es wäre nicht auszuschließen das Menschen Dash-Cams eben nicht nur für eigene Unfälle nutzen, sondern für persönliche Kreuzzüge. Und solchem Verhalten muss man per se einen Riegel vorschieben.
Mit der aktuellen Regelung - Ordnungsgeld nur nach Einzelfallprüfung - zu verhängen oder nicht, kann ich ganz gut leben.

B2T

Natürlich handelt es sich bei Pegida Anhängern um die Verlierer der Gesellschaft - woher sonst kommt diese Unzufriedenheit und die völlig Absurde Behauptung dem Aslysuchenden ginge es besser als einem selbst. Ich gehe sogar so weit zu Behaupten das ist der Grund warum die Proteste in den neuen BuLändern mehr Zulauf haben. Die Unzufriedenheit ist hier weit größer und die Armut ebenso.

Ich war vor 3 Jahren selbst Hartz4 Empfänger, und das nicht nur für ein paar Wochen.. man lernt also ne Menge Leute kennen und bekommt auch mit, wie die Hartzis ticken. Die Behauptung anderen ginge es unverdient besser als mir, kam mir trotzdem nie in den Sinn. Das ist doch eher die persönliche Einstellung derer, die bei allen anderen die Schuld für ihre Situation suchen, nur nicht bei sich selbst

Wo ist PEGIDA gegen Ausländer ? PEGIDA hat was gegen Extrem-Islam. Dennen geht es nicht um pöse Polen/Russen/Tschechien whatever sondern böse Islamisten die nur Allah und Scharia akzeptieren.
Klar jeder soll an sein Spaghettimonster glauben nur bitte ohne seine Meinung/Glauben den anderen aufzuzwingen.

Genau das ist so nicht (mehr) richtig.. die meisten die sich zu Wort melden, haben entweder was gegen Migranten und Asylanten oder nutzen den Salafismus als neues "ich mag keine Ausländer"
 
Das Problem ist, dass Europa und natürlich auch Deutschland sich in der Asylfrage verschätzt hat bzw. die Vorzeichen nicht richtig deutete. Dabei geht es noch nicht einmal vornehmlich darum "wer" da kommt, sondern nur noch "wie viele". ...

Ich denke das Problem an der Thematik ist das die Fragen falsch gestellt werden. Prinzipiel spricht nichts dagegen Migranten aufnehmen zu wollen allerdings muss man sich mal ein paar Fragen stellen die bis jetzt unausgesprochen bleiben, oder aber geflisentlich unter den Tisch gekehrt werden.

Da wären zum Beispiel:
1.) Wie kann es sein das ein Afrikaner der im Schnitt 6000 Dollar benötigt um nach Europa zu gelangen soviel Geld aufbringen kann um hierher zu kommen? 6000 Dollar entspricht in etwa 1 -2 Jahresgehältern. Das also für viele Menschen dort eine ganze Menge Geld mit dem man dort schon einiges anfangen könnte um seine Lebenssituation vor Ort zu verbessern.
Nicht unbegründet liegt dort der Verdacht nahe das ein ehnlich mafiöses System wie hinter der Bettelmafia vom Balkan steckt, zumindest teilweise.

2.) Welchen Nutzen hat der deutsche Staat von überwiegend schlecht bis garnicht ausgebildeten Menschen welche mit viel Aufwand erst einmal für eine produktive Tätigkeit geschult werden müssen?
Dazu kommt noch diese Migranten gezielt von der Wirtschaft ausgenutzt werden, zu lasten der einheimischen Arbeitskräfte, da man so die Löhne drücken kann.

3.) Welche Beweise gibt es für die Aussage von staatlichen Stellen das ein Flüchtling/Migrant im Schnitt 3000 Euro mehr in das System wieder einzhalt als seine Ausbildung und Integration hier kostet? Dieser Betrag ist vor einigen Wochen im Fernsehn gefallen, allerdings ohne nachvollziehbare Belege, oder Quellen, sondern wie immer mit angeblicher "Studie" als Begründung.

4.) Die mmn. zu recht gestellte Frage, warum werden die USA nicht mehr in die Verpflichtung genommen was die Flüchtlinge aus dem nahen Osten angeht. Die USA sind maßgeblich Schuld daran das nicht wenige Menschen aus der Region da unten geflohen sind und Europa, da ja deutlich näher als die USA, darf die Zeche für die über jahrzehnte verfehlte US-Politik tragen indem wir unsere Sozialsysteme mit Flüchtlingen aus US-Kriegen belasten.

5.) Wie kann es sein das bei Leuten deren Antrag auf Asyl abgelehnt wird nicht einfach entsprechend durchgegriffen wird und diese Leute dann einfach irgendwelche Gebäude wie Schulen, oder den Fernsehturm in Berlin besetzen können, oder aber einen Staat damit erpressen können indem sie zum Hungerstreik aufrufen?
Setzt man so nicht völlig falsche Zeichen für andere die diesem Beispiel dann nacheifern.

Und da sind wir auch schon bei PEGIDA.
Dem Großteil der Demonstranten geht es eher weniger um das "Ausländerproblem" an sich, sondern um die (falche?) Verteilung von finanziellen Mitteln.
Oft hört man in Dresden nämlich nicht ein einfaches "Ausländer raus!" sondern:
"Warum soll es denen, besser gehen als mir?" "Mein Hartz IV reicht vorne und hinten nicht." "Ich gehe 40Std buffen und kann kaum die Miete bezahlen."
Diese Stimmen werden meiner Einschätzung nach, in den nächsten Monaten zunehmen und sich vermutlich von PEGIDA abspalten.
In Dresden demonstrieren zu einem Großteil --> Abgehängte, Wendeverlierer und (zu unrecht?) benachteiligte Bürger......ein weit größeres und teuerers Problem, als die Asylanten.

Das Problem ist größer als man öffentlich meinen will und zugibt von seiten der Politik. Es sind nicht nur vereinzelte Bürger denen es hier in Deutschland schlecht geht. Wir haben ein großes Problem sozialer Ungerechtigkeit und Armut in Deutschland. Selbiges ist nur nicht öffentlich so ersichtlich da die Leute die davon betroffen sind zu weiten Teilen halt nicht auf der Straße demonstrieren.
Ich kann aus meiner eigenen Familie davon berichten:

Mein Vater hat bis heute 31 Jahre gearbeitet und seine Steuern entrichtet und vor ca. 5 Jahren gesundheitlich Probleme bekommen wodurch es ihm nicht mehr möglich war geregelt zu arbeiten. Bedingt durch seine Arbeitsunfähigkeit und das er ein Haus auf dem Dorf hat wo er auch lebt und das unserer Familie schon seid etwa 250 Jahren gehört, ist er immer tiefer in die Armutsspirale geraten. Das Sozialamt übernimmt nicht die jährliche Grundsteuer für eigenen Grund und Boden da selbiges nicht mit "Miete" gleich zu setzen ist. Also hat er von dort nur 359€ zum leben bekommen. Die Erwersunfähigkeitsrente die er von der Rentenversicherung bekommen hat betrug 209 Euro, und das nach 31 Arbeitsjahren!

Am Ende hat er also 568€ zum leben und das nach 31 Jahren Arbeit und als vollständig erwerbsunfähige Person. Davon soll er auf einem Dorf mit ca. 80 Einwohnern und ohne vernünftige verkehrstechnische Anbindung (Bus in die Stadt 1x die Woche) leben können, ohne Einkaufsmöglichkeit, ohne Arzt, ect. ect. und auch noch den Besitz der Familie erhalten wo er eigentlich drin alt werden will.

Das einzige was ihn unter normalen Umständen geblieben wäre, wäre das er das Haus hätte verkaufen müssen um in eine kleine Wohnung in die Stadt zu ziehen, wo er dann hätte auch nur mehr schlecht als recht leben können.

Da ich das aber meinem Vater nicht antun kann, als sein Sohn, zahle ich jetzt noch dafür das er wenigstens halbwegs in seinem Haus leben kann, indem ich die Grundsteuer bezahle und auch noch für seine Medikmente Geld dazu gebe. So bin ich auch noch jeden Monat ca. 300 - 400 Euro meines Gehalts los, was auch für mich nicht wenig Geld ist.

Nur mal soviel von denn sozialen Problemen aus meinem mir nahen Familienumkreis, da könnte ich jetzt auch noch Sachen aus meiner Verwandschaft und aus dem Freundeskreis schildern die auch arm genug dran sind.


Ich kann daher denn Unmut der Leute verstehen die dort bei Pegida mitlaufen und sagen ihr Geld reicht nicht mehr zum leben. Wenn mein Vater nicht einen Sohn hätte der ihm noch wenigstens etwas unter die Arme greifen kann wäre er auch arm dran.
Und ich gebe auch unumwunden zu, wenn ich dann Äußerungen höre wie jedem Flüchtling eine Gesundheitskarte auf Kosten der Allgemeinheit verordnen zu wollen, usw. dann kann ich auch nur noch mit dem Kopf schütteln.

Flüchtlingen zu helfen ist schön und gut, aber sowohl die Politik, als auch die Bürger in unserem Land die sich für mehr Flüchtlinge und Unterstützung selbiger aussprechen sollten doch erst einmal schauen ob wir nicht genügend Fälle hier haben in denen wir es nicht mal schaffen unsere eigenen Mitmenschen zu unterstützen.
Somal wir ja auch vor Ort mit großen Geldsummen und Hilfsgütern helfen.
Deutschland und Europa kann nicht jedem armen Menschen helfen der in seiner Heimat ein schlechtes Leben führt und meint sein Glück läge hier in Deutschland, oder in einem anderen "wohlhabenderen" europäischen Land.
Das einzige was wir so erreichen ist das in unseren eigenen Ländern die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klaft da die Belastung für den Mittelstand größer wird und die einzigen die von profitieren die Wirtschaft ist, während die 10% die einen Großteil des Vermögens haben am Rand stehen und einfach nur zusehen.

Kurz um, was ich damit sagen will, der Teil von Pegida der gegen die soziale Ungerechtigkeit und Armut demonstriert tut das nicht zu unrecht, wir haben hier in Europa und Deutschland ein solches Problem, das sollte ernst genommen werden und nicht pauschal alles als Frustration und Rechtsextremismus abgestempelt werden. Damit muss sich auseinander gesetzt werden, denn die Probleme sind real und auch bei der Flüchtlings- und Migrantenpolitik muss man sich eingestehen das man bereits viel tut und halt nicht unendlich viel machen kann.
Vor allem dann nicht wenn wir erst einmal die Probleme angehen müssten die wir klar sichtbar für jeden der die Augen nicht verschließen will haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück