Tja, aber genau darauf berufen sich die Leute ja. Aus ähnlichen Gründen haben damals die Spanier die Inkas abgemurkst.
Macht das eine Aussage über die Leute, oder über die Religion?
Und du meinst also, dass die Pakistanis alles sagen, was sie machen und haben und alles über den Ticker von Reuters kommt?
Wie sieht denn das Wirtschaftsabkommen von Deutschland mit China aus, kannst du dann sicher als PDF bereitstellen.
Ich gehe davon aus, dass das, was die Pakistanis öffentlich bekanntgeben, ihre öffentliche Position ist.
Natürlich kann es auch sein, das alles, was die Medien erzählen, frei erfunden ist. Hey - vielleicht belügen mich auch meine Augen und Ohren?
Wer sagt, dass sie unbewaffnet waren?
Man sprach von erheblichen Widerstand beim Stürmen des Hauses und ich denke mal, dass mit "Widerstand" nicht das Türschloss gemeint ist.
Beherberge ich einen gesuchten Terroristen, dann habe ich entsprechende Waffen im Haus, falls es mal Ernst wird, es müssen ja nicht die Amerikaner sein, ein pakistanischer Office, der nicht gekauft ist, kommt mit einer Garnison angerollt.
Du widersprichst der Aussage, die ich getätigt habe, nicht.
Ich wäre ein sehr guter Jurist, keine Sorge.
Judge <>
Jurist
Selten einen schwachsinnigeren Vergleich gelesen.
Richte das an den, der die GSG9 als Beispiel herangezogen hat: Dich.
Tja, "Mord" beruht aber auf eine bestimmte Definition und ich weiß nicht, woher du die Anmaßung nimmst, das beurteilen zu können, was die Soldaten vor Ort erlebt haben, obwohl du nicht mal dabei warst und nichts anders als die offizielle Erklärung hast und sonst nur Spekulationen und Verschwörungen.
Tjo - weiß ich auch nicht, ich wüsste nicht einmal, dass ich so etwas mache
Ich kenne aber jemanden, der bei 9/11 dabei war und ich kenne Zeitzeugen, die bei der Vertreibung aus Osteuropa durch die Russen dabei war, also komm mir nicht mit "du hast keine Ahnung, wovon du redest". Dir unterstelle ich auch mal so pauschal, dass das, was du machst, nur Geschwafel ist, sonst nichts, keine Fakten, keine Belege, nur eigenen Gedankenzüge, die nichts mit den Fakten zu tun haben, die vorliegen.
Wenn du besser Fakten, als die offiziellen Pressemitteilungen hast, dann gebe sie bekannt.
Wenn du grundsätzlich alle und jede Quelle unglaubwürdig findest und der Meinung bist, dass hier niemand irgend etwas weiß, dann verabschiede dich aus der Diskussion, denn ohne Fakten hast du nichts, womit du diskutieren könntest.
S.o.. Ich bleibe auf dem Niveau, auf dem die Machthaber diskutieren: Ausgehend von moralischer Überlegenheit. Nicht von materialistischen Zwängen.
Nochmal zum Comanche:
US-Militär testete in Abbottabad neues Kriegsgerät - US-Aktion gegen Terrorismus - derStandard.at
Es war der Prototyp des Comanche-Nachfolgers. Und der hatte dann offenbar technische Probleme, wie sie bei einem Prototypen nunmal vorkommen können.
Ein nicht-eingeführter Hubschrauber kann keinen Nachfolger haben und es gibt auch kein Nachfolgeprogramm.
Alternative Sichtweise zum Wrackstück:
Mission helo was secret stealth Black Hawk - Army News | News from Afghanistan & Iraq - Army Times
Und um jetzt den Bogen zurück zum Thema zu finden. Was sollte da ein Anti-Panzer-Hubschrauber? Zumal es dann die offizielle Story lügen straft. Ein Transporthubschrauber und ein Kampfhubschrauber, das wäre viel zu wenig. Zwei Transporter und mindestens ein Sicherungshubschrauber ist das Minimum für solche Aktionen. Die offizielle Story sagt aber, es waren nur zwei. Damit ist das in meinen Augen schonmal als Lüge bewiesen.
Siehe oben: Es war vermutlich ein weiterer Black Hawk, wenn auch mit ähnlichen Zielsetzungen modifiziert, wie der Comanche seinerzeit entwickelt wurde. Ein Hubschrauber vom Muster Apache oder Comanche würde, wie du selbst erkennst, wenn Sinn machen. Die kann man für Angriffe gegen gepanzerte oder schwer gesicherte Ziele einsetzen. Gegen einfache Kämpfer in deckungsgebender Umgebung sind Pave Hawks einfach sinnvoller, weil sie auf mehre Ziele zeitgleich feuern können.
@ ruven: Bitte den Thread nicht schließen, solange sich alle an moralische Mindeststandards halten kann man hier sehr gut diskutieren
Keine Sorge.
Die Zahl der hier teilnehmenden Leute macht deutlich, dass das Thema Diskussionsbedarf hat. Ich werde nur darauf achten, dass die "alles gelogen" Fraktion nicht überhand nimmt - denn wenn man sämtliche Quellen, am besten der letzten 20 Jahren, anzweifelt, dann gibt es nichts, auf dessen Basis man diskutieren kann. Das endet in Posts voller unbelegbarer Behauptungen, Gerüchte und Verschwörungstheorien. (immerhin hatten wir bislang keine ASuR-Links

)
Es reicht, gerade in dem Fall, schon aus, wenn man die offiziellen Aussagen gegeneinander ausspielt und sich überlegt, was zwischen den Zeilen fehlt.
Na offenbar gar nicht, es lief ohne das wissen der Pakistanis ab, aus Angst vor undichten Stellen. Das würde bedeuten, man muss unerkannt hin. Pakistan ist aber nicht der letzte Urwald, die haben Radar etc. Also muss man für Radar "unsichtbare" Helis einsetzen, und offiziell in Dienst gestellt gibt es sowas nicht. Dazu die Trümmerteile, und die Vermutung ist gar nicht so unglaubwürdig.
Vermutung:
Pakistan ist nicht im Krieg und nicht gerade klein. Ich würde nicht davon ausgehen, dass es eine lückenlose militärische Grenzüberwachung gibt. Normale Flugsicherung kann ein Helikopter dagegen relativ leicht unterfliegen. Die Auslegung, dass es eine besonders leise Ausführung war, erscheint mir dagegen plausibel. Es ist naheliegend, das Al Quaida Zugriff auf alle Waffensysteme der Taliban hat und darunter ist einiges, das einem großen Helikopter im Schwebeflug gefährlich werden kann. Auch für den Bodensatz ist eine minimale Vorwarnzeit von Vorteil und man konnte sicherlich nicht ausschließen, dass ObL Sympathisanten in umliegenden Siedlungen hat, die ihn vorwarnen könnten, wenn sie einen Überflug hören.
An anderen Schauplätzen hätte man in solchen Fällen vermutlich mit HiLo-Absprüngen gearbeitet und die Helikopter leicht verzögert einfliegen lassen - aber das ging ohne pakistanische Zustimmung halt nicht.
Ist es auch. Nur wem nützt es, ihn da wohnen zu lassen?
Ihm selbst und Al Kaida
Pakistan hat eine lange Tradition in Bezug auf die Taliban (schließlich hatten sie die Idee mit der Förderung gegen die UdSSR und haben wohl auch einen Großteil der CIA-Mittel und Waffen eingeschleust), Pakistan hat ein Problem mit Islamisten im eigenen Land, Pakistan steht in Konflikt mit allen seinen nicht zur arabischen Welt gehörenden Nachbarn - aber mit keinem einzigen von denen, Korruption soll in Pakistan auch ein Problem sein,....
In kurz: Es ist stark anzunehmen, dass ObL viele Sympathisanten in Pakistan hat, abnehmend ist die Zahl auch nicht, und es ist unwahrscheinlich, dass keine davon im öffentlichen Dienst sind. Man nehme noch sein Geld dazu und schon hat man ganz schnell ein Szenario, in dem viele Auge weggucken. Spannend wird die Frage, bis in welche Ebenen diese Deckung reicht. Weiß jemand, wie es mit Flugverkehr durch die naheliegende Garnision aussah?
Wenn niemand sein Anwesen von oben gesehen hat, dann gab es für Außenstehende vermutlich wenig Verdachtsmomente und es hätte gereicht, wenn er die örtlichen Behörden auf seiner Seite gehabt hätte. (Spekulation2: Übrigens auch eine naheliegende Erklärung für die riskante Lage in Nähe einer Militärinstallation. Wenn er auf Sympathisanten in Ämtern angewiesen war, hatte er vermutlich eine beschränkte Auswahl an Aufenthaltsorten)