Osama bin laden ist tot. Wer glaubts ?

Hm, eben neue Hinweise gelesen. Es gibt jetzt den Verdacht, dass es die Weiterentwicklung des Black Hawk war. Passt von der größe der Trümmerteile natürlich perfekt, und vom Aufgabenspektrum. Pakistan war nicht informiert, da sie offenbar nicht als verlässlich gelten, und das ganze musste geheim bleiben. Also muss man fliegen, ohne vom Radar erfasst zu werden. Imho gibt es keinen Transporthubschrauber, der radarstrahlengemindert gebaut ist. Das könnte bei einem Prototypen des Black Hawk.Nachfolgers aber genau so sein, und es würde die undefinierbaren Trümmerteile erklären. Und warum man ihn einsetzen musste, wenn man doch keine andere Möglichkeit hatte. Naja, natürlich alles nur Spekulatius.

Und nochwas: Pakistan sagt, alle waren unbewaffnet, bis auf den Kurier.
"Die Bewohner des Hauses waren unbewaffnet. Es gab keinen Widerstand", hieß es. Damit widersprachen die pakistanischen Sicherheitsbeamten US-Darstellungen, mehrere Bewohner der Anlage in der Stadt Abbottabad seien bewaffnet gewesen und einer habe das Feuer auf die Spezialeinheit eröffnet.

Die "New York Times" meldete, nur der Kurier des al-Qaida-Chefs habe aus einem Gästehaus heraus geschossen und das Gefecht sei "extrem einseitig" gewesen.

Pakistan hat den USA am Donnerstag auch mit einer Aufkündigung der Zusammenarbeit gedroht. Man werde die Kooperation im Antiterror-Kampf überdenken, sollte es noch einmal zu einem Kommando-Einsatz auf seinem Hoheitsgebiet kommen, teilte die Armee mit. Außerdem würden Untersuchungen eingeleitet, warum dem Geheimdienst der jahrelange Aufenthalt des meist gesuchten Mannes der Welt in Pakistan verborgen bleiben konnte.

Pakistan: "Bin Laden wurde kaltblütig erschossen" « DiePresse.com
 
Das was Pakistan sagt, sollte man nicht unbedingt glauben, da sie ja eine Kleinigkeit im eigenen Land übersehen haben. ;)
 
Das was Amerika sagt, sollte man nicht unbedingt glauben, da sie ja schon lange diverser Lügen und Massenmorde überführt wurden;)
 
Dann müssten aber alle Black Hawks der gleiche Typ gewesen sein.

Den Pakistanis glaube ich jetzt sowieso kein Wort mehr. Wenn Bin Laden bei denen 5 Jahre lang vor der Haustür gelebt hat und die nichts davon gewusst haben wollen, ist das für mich mehr als suspekt, da muss ich nicht mal Verschwörer sein um da einen falschen Braten zu riechen.

Das was Amerika sagt, sollte man nicht unbedingt glauben, da sie ja schon lange diverser Lügen und Massenmorde überführt wurden;)

Welche Massenmorde denn?
 
Und inwiefern hat Pakistan bei diesem Kommandoeinsatz Kooperiert :huh: :ugly:

Na offenbar gar nicht, es lief ohne das wissen der Pakistanis ab, aus Angst vor undichten Stellen. Das würde bedeuten, man muss unerkannt hin. Pakistan ist aber nicht der letzte Urwald, die haben Radar etc. Also muss man für Radar "unsichtbare" Helis einsetzen, und offiziell in Dienst gestellt gibt es sowas nicht. Dazu die Trümmerteile, und die Vermutung ist gar nicht so unglaubwürdig.



Den Pakistanis glaube ich jetzt sowieso kein Wort mehr. Wenn Bin Laden bei denen 5 Jahre lang vor der Haustür gelebt hat und die nichts davon gewusst haben wollen, ist das für mich mehr als suspekt, da muss ich nicht mal Verschwörer sein um da einen falschen Braten zu riechen.
Ist es auch. Nur wem nützt es, ihn da wohnen zu lassen?


Welche Massenmorde denn?

Einfachstes Beispiel: Irakkrieg
 
Ich weiß zwar nicht, wie die Flugroute zu Bin Ladens Hütte aussieht, aber wenn dort Berge sind, braucht man nicht unbedingt Stealthhelis.
 
Ist es auch. Nur wem nützt es, ihn da wohnen zu lassen?

Stelle eine andere Frage. Wer hat davon profitiert?

Einfachstes Beispiel: Irakkrieg

Und wo sind die Massengräber, die man dann gefunden haben müsste (um das zu untermauern)?

Ich weiß zwar nicht, wie die Flugroute zu Bin Ladens Hütte aussieht, aber wenn dort Berge sind, braucht man nicht unbedingt Stealthhelis.

Ich gehe mal aus, dass sie aus Afghanistan kamen, also über die Berge.
 
Tja, aber genau darauf berufen sich die Leute ja. Aus ähnlichen Gründen haben damals die Spanier die Inkas abgemurkst.

Macht das eine Aussage über die Leute, oder über die Religion?

Und du meinst also, dass die Pakistanis alles sagen, was sie machen und haben und alles über den Ticker von Reuters kommt?
Wie sieht denn das Wirtschaftsabkommen von Deutschland mit China aus, kannst du dann sicher als PDF bereitstellen.

Ich gehe davon aus, dass das, was die Pakistanis öffentlich bekanntgeben, ihre öffentliche Position ist.
Natürlich kann es auch sein, das alles, was die Medien erzählen, frei erfunden ist. Hey - vielleicht belügen mich auch meine Augen und Ohren?

Wer sagt, dass sie unbewaffnet waren?
Man sprach von erheblichen Widerstand beim Stürmen des Hauses und ich denke mal, dass mit "Widerstand" nicht das Türschloss gemeint ist.
Beherberge ich einen gesuchten Terroristen, dann habe ich entsprechende Waffen im Haus, falls es mal Ernst wird, es müssen ja nicht die Amerikaner sein, ein pakistanischer Office, der nicht gekauft ist, kommt mit einer Garnison angerollt.

Du widersprichst der Aussage, die ich getätigt habe, nicht.

Ich wäre ein sehr guter Jurist, keine Sorge.

Judge <> Jurist

Selten einen schwachsinnigeren Vergleich gelesen. :(

Richte das an den, der die GSG9 als Beispiel herangezogen hat: Dich.

Tja, "Mord" beruht aber auf eine bestimmte Definition und ich weiß nicht, woher du die Anmaßung nimmst, das beurteilen zu können, was die Soldaten vor Ort erlebt haben, obwohl du nicht mal dabei warst und nichts anders als die offizielle Erklärung hast und sonst nur Spekulationen und Verschwörungen.

Tjo - weiß ich auch nicht, ich wüsste nicht einmal, dass ich so etwas mache :rollen:

Ich kenne aber jemanden, der bei 9/11 dabei war und ich kenne Zeitzeugen, die bei der Vertreibung aus Osteuropa durch die Russen dabei war, also komm mir nicht mit "du hast keine Ahnung, wovon du redest". Dir unterstelle ich auch mal so pauschal, dass das, was du machst, nur Geschwafel ist, sonst nichts, keine Fakten, keine Belege, nur eigenen Gedankenzüge, die nichts mit den Fakten zu tun haben, die vorliegen.

Wenn du besser Fakten, als die offiziellen Pressemitteilungen hast, dann gebe sie bekannt.
Wenn du grundsätzlich alle und jede Quelle unglaubwürdig findest und der Meinung bist, dass hier niemand irgend etwas weiß, dann verabschiede dich aus der Diskussion, denn ohne Fakten hast du nichts, womit du diskutieren könntest.

Bleibt realistisch.

S.o.. Ich bleibe auf dem Niveau, auf dem die Machthaber diskutieren: Ausgehend von moralischer Überlegenheit. Nicht von materialistischen Zwängen.


Nochmal zum Comanche: US-Militär testete in Abbottabad neues Kriegsgerät - US-Aktion gegen Terrorismus - derStandard.at

Es war der Prototyp des Comanche-Nachfolgers. Und der hatte dann offenbar technische Probleme, wie sie bei einem Prototypen nunmal vorkommen können.

Ein nicht-eingeführter Hubschrauber kann keinen Nachfolger haben und es gibt auch kein Nachfolgeprogramm.
Alternative Sichtweise zum Wrackstück:
Mission helo was secret stealth Black Hawk - Army News | News from Afghanistan & Iraq - Army Times

Und um jetzt den Bogen zurück zum Thema zu finden. Was sollte da ein Anti-Panzer-Hubschrauber? Zumal es dann die offizielle Story lügen straft. Ein Transporthubschrauber und ein Kampfhubschrauber, das wäre viel zu wenig. Zwei Transporter und mindestens ein Sicherungshubschrauber ist das Minimum für solche Aktionen. Die offizielle Story sagt aber, es waren nur zwei. Damit ist das in meinen Augen schonmal als Lüge bewiesen.

Siehe oben: Es war vermutlich ein weiterer Black Hawk, wenn auch mit ähnlichen Zielsetzungen modifiziert, wie der Comanche seinerzeit entwickelt wurde. Ein Hubschrauber vom Muster Apache oder Comanche würde, wie du selbst erkennst, wenn Sinn machen. Die kann man für Angriffe gegen gepanzerte oder schwer gesicherte Ziele einsetzen. Gegen einfache Kämpfer in deckungsgebender Umgebung sind Pave Hawks einfach sinnvoller, weil sie auf mehre Ziele zeitgleich feuern können.

@ ruven: Bitte den Thread nicht schließen, solange sich alle an moralische Mindeststandards halten kann man hier sehr gut diskutieren:)

Keine Sorge.
Die Zahl der hier teilnehmenden Leute macht deutlich, dass das Thema Diskussionsbedarf hat. Ich werde nur darauf achten, dass die "alles gelogen" Fraktion nicht überhand nimmt - denn wenn man sämtliche Quellen, am besten der letzten 20 Jahren, anzweifelt, dann gibt es nichts, auf dessen Basis man diskutieren kann. Das endet in Posts voller unbelegbarer Behauptungen, Gerüchte und Verschwörungstheorien. (immerhin hatten wir bislang keine ASuR-Links :) )
Es reicht, gerade in dem Fall, schon aus, wenn man die offiziellen Aussagen gegeneinander ausspielt und sich überlegt, was zwischen den Zeilen fehlt.


Na offenbar gar nicht, es lief ohne das wissen der Pakistanis ab, aus Angst vor undichten Stellen. Das würde bedeuten, man muss unerkannt hin. Pakistan ist aber nicht der letzte Urwald, die haben Radar etc. Also muss man für Radar "unsichtbare" Helis einsetzen, und offiziell in Dienst gestellt gibt es sowas nicht. Dazu die Trümmerteile, und die Vermutung ist gar nicht so unglaubwürdig.

Vermutung:
Pakistan ist nicht im Krieg und nicht gerade klein. Ich würde nicht davon ausgehen, dass es eine lückenlose militärische Grenzüberwachung gibt. Normale Flugsicherung kann ein Helikopter dagegen relativ leicht unterfliegen. Die Auslegung, dass es eine besonders leise Ausführung war, erscheint mir dagegen plausibel. Es ist naheliegend, das Al Quaida Zugriff auf alle Waffensysteme der Taliban hat und darunter ist einiges, das einem großen Helikopter im Schwebeflug gefährlich werden kann. Auch für den Bodensatz ist eine minimale Vorwarnzeit von Vorteil und man konnte sicherlich nicht ausschließen, dass ObL Sympathisanten in umliegenden Siedlungen hat, die ihn vorwarnen könnten, wenn sie einen Überflug hören.

An anderen Schauplätzen hätte man in solchen Fällen vermutlich mit HiLo-Absprüngen gearbeitet und die Helikopter leicht verzögert einfliegen lassen - aber das ging ohne pakistanische Zustimmung halt nicht.

Ist es auch. Nur wem nützt es, ihn da wohnen zu lassen?

Ihm selbst und Al Kaida ;)

Pakistan hat eine lange Tradition in Bezug auf die Taliban (schließlich hatten sie die Idee mit der Förderung gegen die UdSSR und haben wohl auch einen Großteil der CIA-Mittel und Waffen eingeschleust), Pakistan hat ein Problem mit Islamisten im eigenen Land, Pakistan steht in Konflikt mit allen seinen nicht zur arabischen Welt gehörenden Nachbarn - aber mit keinem einzigen von denen, Korruption soll in Pakistan auch ein Problem sein,....
In kurz: Es ist stark anzunehmen, dass ObL viele Sympathisanten in Pakistan hat, abnehmend ist die Zahl auch nicht, und es ist unwahrscheinlich, dass keine davon im öffentlichen Dienst sind. Man nehme noch sein Geld dazu und schon hat man ganz schnell ein Szenario, in dem viele Auge weggucken. Spannend wird die Frage, bis in welche Ebenen diese Deckung reicht. Weiß jemand, wie es mit Flugverkehr durch die naheliegende Garnision aussah?
Wenn niemand sein Anwesen von oben gesehen hat, dann gab es für Außenstehende vermutlich wenig Verdachtsmomente und es hätte gereicht, wenn er die örtlichen Behörden auf seiner Seite gehabt hätte. (Spekulation2: Übrigens auch eine naheliegende Erklärung für die riskante Lage in Nähe einer Militärinstallation. Wenn er auf Sympathisanten in Ämtern angewiesen war, hatte er vermutlich eine beschränkte Auswahl an Aufenthaltsorten)
 
Macht das eine Aussage über die Leute, oder über die Religion?

Beides, die Leute nehmen sich die Religion als Vorbild, bzw. Leitsystem und handeln danach.
Denn interpretieren kannst du es letztendlich alles, so wie du das eben gerade brauchst.
Auch in der Bibel gibt es neben den "die zweite Wange hinhalten" auch entsprechende Passagen, wo man zu den Waffen greifen soll.

Ich gehe davon aus, dass das, was die Pakistanis öffentlich bekanntgeben, ihre öffentliche Position ist.
Natürlich kann es auch sein, das alles, was die Medien erzählen, frei erfunden ist. Hey - vielleicht belügen mich auch meine Augen und Ohren?

Was hat Pakistan denn gesagt, dass sie nicht wussten, dass die Hubschrauber das Haus angeflogen haben?
War ja bekannt, denn die USA rechneten damit, dass die Aktion bis zu Bin Laden durchsickern kann, wenn sie das pakistanische Militär informieren.
Aber was hat das damit zu tun, was sie USA und Pakistan im Bezug auf die Bekämpfung des Terrorismus in dem Land ausgehandelt haben?

Richte das an den, der die GSG9 als Beispiel herangezogen hat: Dich.

Die GSG9 ist eine Spezialeinheit der deutschen Polizei. Die Navy Seals sind eine Spezialeinheit des Militärs. Der richtige Vergleich wäre also das KSK Team der Bundewehr und wie die ausgebildet sind und was sie für Waffen tragen, bzw. wo die eingesetzt werden, erfährt der gemeine Bundesbürger auch nicht.

Wenn du besser Fakten, als die offiziellen Pressemitteilungen hast, dann gebe sie bekannt.
Wenn du grundsätzlich alle und jede Quelle unglaubwürdig findest und der Meinung bist, dass hier niemand irgend etwas weiß, dann verabschiede dich aus der Diskussion, denn ohne Fakten hast du nichts, womit du diskutieren könntest.

Ich halte mich in erster Linie an die offiziellen Fakten und die Pressemitteilungen und versuche mir daraus ein Bild zu machen. Ich baue da aber nichts ein, wie andere oder schaue mir Webseiten an, bzw. übernehme deren Inhalt, wo diese Fakten eben anders ausgelegt werden und wie du sicher weißt, kann man letztendlich alles so auslegen, wie man es gerne sehen möchte, hat ja die Verschwörung um 9/11 gezeigt.
Lese ich mir aber CNN durch, oder der Spiegel, dann habe ich eben den Eindruck, dass die Sachen schwerer war als geplant und wann läuft mal ein Einsatz perfekt ab?

S.o.. Ich bleibe auf dem Niveau, auf dem die Machthaber diskutieren: Ausgehend von moralischer Überlegenheit. Nicht von materialistischen Zwängen.

Und ich sage weiterhin: Solange man nur die Fakten der US Regierung hat und keine anderen, verlässlichen Quellen, die vielleicht etwas anderes sagen, ist es erst mal so abgelaufen, wie gesagt, was genau im Detail passiert ist, wird man eh nicht erfahren, man wird nur das erfahren, was man erfahren soll. Alles darüber hinaus sind Spekulationen, die eben nicht haltbar sind und damit auch nicht serös. Man könnte natürlich jetzt auf Wikileaks warten, aber wer weiß, wie "nah" die noch bei der Materie sind.
 
Ich finde es sehr lobenswert, dass die Moderation hier eine Diskussion zulässt!:daumen:

Es ist immer eine Frage, wie Neutral man die ganze Sache betrachtet...

Ich fasse mal kurz zusammen, wie es aussieht:

Ich und einige andere behaupten:


  • Menschen-, Völker- und Kriegsrecht sind auch für die USA gültig und auch ein OBL hat ein Recht auf einen fairen Prozess
  • Die USA, oder die Nato allgemein haben nicht das Recht über Leben und Tod, über Recht und Unrecht zu Richten
  • Der Kriegseinsatz in Afgahnistan und dem Irak ist nicht zu rechtfertigen, da 1000ende Zivilisten sterben, erst recht nicht um Rache gegen eine Org., bzw einen Mann zu üben
  • Es war nicht nötig OBL zu Töten, da unbewaffnet

Die Gegenseite:



  • Terroristen haben keine Menschenrechte, kein gerechten Prozess zu erwarten
  • Im Kampf gegen den Terror, egal ob es was bringt, dürfen sich gewisse Staaten über geltendes internationales Recht hinwegsetzen (Menschen-, Völker- und Kriegsrecht)
  • 1000ende getötete Zivilisten im nahen Osten sind Kollateralschäden
  • Den USA kann man alles glauben
  • Auch Menschenrechts- und Kriegsverbrechen in der Vergangenheit darf man manchen Staaten nicht anlasten, manchen schon
So das war sicher nicht alles, aber mal so einen groben Überblick, den hab ich langsam verloren^^
 
Beides, die Leute nehmen sich die Religion als Vorbild, bzw. Leitsystem und handeln danach.
Denn interpretieren kannst du es letztendlich alles, so wie du das eben gerade brauchst.

Wenn ich alles so interpretieren kann, dass dieses Ergebniss bei rauskommt, dann ist das Ergebniss wohl vollkommen unabhängig vom Ausgangsmaterial und macht nur eine Aussage über die Interpretation und den Interpretierenden, oder?
Die hier aufgestellte Behauptung, dass der Koran den Terrorismus befiehlt oder sonst kausal damit zusammenhängt, ist so jedenfalls nicht tragbar.

Was hat Pakistan denn gesagt, dass sie nicht wussten, dass die Hubschrauber das Haus angeflogen haben?
War ja bekannt, denn die USA rechneten damit, dass die Aktion bis zu Bin Laden durchsickern kann, wenn sie das pakistanische Militär informieren.
Aber was hat das damit zu tun, was sie USA und Pakistan im Bezug auf die Bekämpfung des Terrorismus in dem Land ausgehandelt haben?

Pakistan hat gesagt, dass der Einsatz ohne Pakistanische Zustimmung und ohne Pakistanisches Wissen stattgefunden hat und das Pakistan dies verurteilt. Das ist für meinen Teil alles, was ich über die Pakistanisch-USAmerikansichen Absprachen in Bezug auf diesen Einsatz wissen muss und möchte: Inexistent.
Damit haben wir einen Militäreinsatz im Gebiet eines (zudem befreundeten) Staates ohne dessen Zustimmung - ein klarer Bruch der Hoheitsrechte.

Lese ich mir aber CNN durch, oder der Spiegel, dann habe ich eben den Eindruck, dass die Sachen schwerer war als geplant und wann läuft mal ein Einsatz perfekt ab?

Und wieso werden die vorgenommenen Handlungen dann, auch von verantwortlicher Seite, nicht mit der (unerwarteten) Schwere des Einsatzes begründet, sondern als offizielle Planung dargestellt bzw. gar nicht weiter begründet? Ich habe noch keine einzige Zeile gehört, in der sich einer der Verantwortlichen kritisch zum Ablauf geäußert oder sein Bedauern über Verfehlungen ausgesprochen hat. Im Gegenteil: Man jubelt und feiert sich. Sagt offiziell, dass eine Festnahme optional war.
Solange jeder einzelne Hinweis, jedes einzelne Statement, dass ich zu Gesicht bekomme, besagt, dass man den Tod von ObL als primäres Ziel betrachtete, solange erlaube ich mir, auch von einer gezielten Tötung zu sprechen, bzw. von einer gezielten, "heimtückischen" (das Eindringen war wohl definitiv nicht darauf angelegt, eine angemessen Vorwarnzeit zu geben) Tötung mit "gemeingefährlichen Mitteln" (Sturmgewehre zählen definitiv nicht zu den non-lethalen Waffen und dienen auch nicht zum gezielten, möglichst sicheren Vorgehen gegen Einzelpersonen. Alternativ kann der Einsatz eines nicht für Festnahmen ausgebildeten SEAL Teams dem Befehlsgeber als heimtückisches Mittel ausgelegt werden), d.h. von Mord. ("Tötung zur Verdeckung einer peinlichen Situation" -man hätte ggf. keine ausreichende Beweise für eine Verurteilung vor einem Zivilgericht gehabt- sind nicht auszuschließen und zählt laut Wiki auch als niederer Beweggrund).

Unabhängig von der Einstufung der Beweggründe wurde definitiv der Tod angestrebt, obwohl keine Verurteilung vorlag - eine klarer Verstoß gegen die Menschenrechte.

Und ich sage weiterhin: Solange man nur die Fakten der US Regierung hat und keine anderen, verlässlichen Quellen, die vielleicht etwas anderes sagen, ist es erst mal so abgelaufen, wie gesagt,

Ich habe zwar zu Beginn des Threads bedenken geäußert, aber ich widerspreche den von der US Regierung geschilderten Handlungsabläufen in meiner Argumentation nicht. Ich hinterfrage nur die Zielsetzung, die zu diesen Handlungen geführt hat und ich leite sie aus der Schwerpunktsetzung in den Bekanntmachung und aus den gewählten Mitteln ab. Diese Zielsetzung vergleiche ich dann mit den öffentlich vertretenen Werten und Gesetzen - und stelle erhebliche Diskrepanzen fest.
Wer wie wann genau welchen Schritt wohin vor Ort gesetzt hat, ist dabei vollkommen egal. Entscheidend ist, wieso und mit welchem Auftrag ausgerechnet er in diese Situation kam. Um es nochmal zusammenzufassen...:

offizieller Anspruch|offizielles Vorgehen
Achtung der Rechtsstaatlichkeit|Vorgehen gegen eine krimineller Vergehen beschuldigte Zivilperson ohne richterlichen Beschluss
Achtung der Menschenrechte|gezielte Tötung einer Person
Wahrung internationaler Abkommen...|Eindringen in das Hoheitsgebiet eines anderen Staates ohne Erlaubniss...
...und des Friedens|...im Rahmen eines Kampfeinsatzes
Verteidigung von Recht und Ordnung|Einsatz eines Teams, das nicht über die nötige Ausbildung verfügt, um Personen Rechts- und Ordnungs-Instanzen zuzuführen
 
  • Menschen-, Völker- und Kriegsrecht sind auch für die USA gültig und auch ein OBL hat ein Recht auf einen fairen Prozess
  • Die USA, oder die Nato allgemein haben nicht das Recht über Leben und Tod, über Recht und Unrecht zu Richten
  • Der Kriegseinsatz in Afgahnistan und dem Irak ist nicht zu rechtfertigen, da 1000ende Zivilisten sterben, erst recht nicht um Rache gegen eine Org., bzw einen Mann zu üben
  • Es war nicht nötig OBL zu Töten, da unbewaffnet


Die Gegenseite:




  • Terroristen haben keine Menschenrechte, kein gerechten Prozess zu erwarten
  • Im Kampf gegen den Terror, egal ob es was bringt, dürfen sich gewisse Staaten über geltendes internationales Recht hinwegsetzen (Menschen-, Völker- und Kriegsrecht)
  • 1000ende getötete Zivilisten im nahen Osten sind Kollateralschäden
  • Den USA kann man alles glauben
  • Auch Menschenrechts- und Kriegsverbrechen in der Vergangenheit darf man manchen Staaten nicht anlasten, manchen schon

So das war sicher nicht alles, aber mal so einen groben Überblick, den hab ich langsam verloren^^

So etwas kann ja nur aus Europa kommen!

Die USA haben noch nie einen gerechten Prozess geführt.
Die USA haben sehr wohl das Recht.
Die USA fragen nicht, die USA handeln.
Die USA sind die einzigen auf der Welt, die mal eben nach Pakistan fliegen und OBL t.....

Sie sitzen im weißen Haus und sagen die Europäer haben wohl den A.... offen!
 
Ich finde man sollte den Tod eines Menschen egal wie Beschisen dieser war nicht feiern. Denke jetzt mal nach du stibst jetzt und jeder Fängt an sich zu freuen das du Tod bist . Mir gehen diese Amis in letzter Zeit eh alle voll aufn Sack stecken überall ihre Nase rein wo sie nicht reingehört. Schade das sich niemand traut dehnen mal schön auf Finger zu klopfen. Ich bin bei Gott kein Osama Sympathisant bloß ich meine man sollte immerhin noch etwas Respeckt vorm Tod haben . Lasst den Osama in frieden ruhen auch er hat den ruhigen Tod verdient.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die USA ist also Böse, nur weil sie Handeln und nicht erst 12 Jahre lang irgendwelchen Bürokratie kram erledigen bevor sie jemanden Töten wie andere Länder?
Mhmm, interessant... mal abgesehen davon, hätte man mit einem Fairen Prozess Hundertausende von $ verbraten und es wäre das selbe raus gekommen: Osama wäre getötet worden
 
Trotzdem über geltendes Recht darf man sich nicht Hinwegsetzen. Teoretisch müssten jetzt die USA bestrafft werden .Also USA. The Bomb has been Planted . By Your self
 
Ich finde man sollte den Tod eines Menschen egal wie Beschisen dieser war nicht feiern. Denke jetzt mal nach du stibst jetzt und jeder Fängt an sich zu freuen das du Tod bist .

Naja aber ab einer gewissen "Beschissenheit" darf man sich aber doch wohl freuen über den Tod eines Menschen. So Hitler, Stalin usw. ;)

Das ObL nicht mehr lebt ist wohl auch eher besser als schlechter, über das "wie" können sich ruhig einige streiten.
 
Ich finde es sehr lobenswert, dass die Moderation hier eine Diskussion zulässt!:daumen:

Es ist immer eine Frage, wie Neutral man die ganze Sache betrachtet...

Ich fasse mal kurz zusammen, wie es aussieht:

Ich und einige andere behaupten:



  • Menschen-, Völker- und Kriegsrecht sind auch für die USA gültig und auch ein OBL hat ein Recht auf einen fairen Prozess
  • Die USA, oder die Nato allgemein haben nicht das Recht über Leben und Tod, über Recht und Unrecht zu Richten
  • Der Kriegseinsatz in Afgahnistan und dem Irak ist nicht zu rechtfertigen, da 1000ende Zivilisten sterben, erst recht nicht um Rache gegen eine Org., bzw einen Mann zu üben
  • Es war nicht nötig OBL zu Töten, da unbewaffnet


Die Gegenseite:




  • Terroristen haben keine Menschenrechte, kein gerechten Prozess zu erwarten
  • Im Kampf gegen den Terror, egal ob es was bringt, dürfen sich gewisse Staaten über geltendes internationales Recht hinwegsetzen (Menschen-, Völker- und Kriegsrecht)
  • 1000ende getötete Zivilisten im nahen Osten sind Kollateralschäden
  • Den USA kann man alles glauben
  • Auch Menschenrechts- und Kriegsverbrechen in der Vergangenheit darf man manchen Staaten nicht anlasten, manchen schon

So das war sicher nicht alles, aber mal so einen groben Überblick, den hab ich langsam verloren^^

Jeder Mensch hat Rechte egal wei schlimm dieser ist.
Wie wäre es denn mit 1000enden Deutschen ? Sind das dan auch noch Kolatralschäden ?
Den Usa kannst du kein Wort glauben sie werden dich anlügen .
Im Kampf gegen den Terror okay ? Okay du bist ab jetzt eine Terrorist pass auf ich werde Morgen gegen Mittag bei dir auftauchen und dir n Paar Bomben gegen,s Hirn Schmeisen vllt wirste davon wieder klar in der Birne.
Um eines klar zustellen fast jeder meiner Kumpels auch meine Mutter und sogar meine Klassenleher denken das die Ammis nur wegs dem Öl dadrüben sind . Es hat alles richtig angefangen als sie da drüben einmarschiert sind.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die USA ist also Böse, nur weil sie Handeln und nicht erst 12 Jahre lang irgendwelchen Bürokratie kram erledigen bevor sie jemanden Töten wie andere Länder?

Zu verurteilen ist in dem Fall nicht, dass gehandelt wird, sondern wie.
Ganz besonders wenn es tausende Unschuldige betrifft.
Wieviel Menschen sind in den Twintowers gestorben, wohl wegen OBL, aber wieviele Unschuldige auf der Jagd nach OBL durch die USA?
 
Die USA ist also Böse, nur weil sie Handeln und nicht erst 12 Jahre lang irgendwelchen Bürokratie kram erledigen bevor sie jemanden Töten wie andere Länder?
Mhmm, interessant... mal abgesehen davon, hätte man mit einem Fairen Prozess Hundertausende von $ verbraten und es wäre das selbe raus gekommen: Osama wäre getötet worden

Wie viele 100.000$ sind Grundwerte wert?

(und was für einen Unterschied macht das eigentlich, wenn bereits Billionen als Reaktion auf 9/11 ausgegeben hat?)
 
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