Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Wir müssen den Altbestand angehen und wenn ich mit dünner Außendämmung und neuer Doppelverglasung bereits 50% Energie sparen kann, dann ist das sinnvoller das zu machen, als nichts zu machen, weil der Aufwand 80% Energie zu sparen einer Kernsanierung gleich kommt.

Sicherlich ist es sinnvoller die Basics zu machen anstatt gar nichts, wenn das Maximum gerade nicht realisierbar erscheint.

So hast du deine Thesen bislang aber nicht formuliert. Stattdessen hast du behauptet, dass es in älteren Gebäuden allgemein zu aufwendig ist, eine gute Isolierung zu erreichen und man stattdessen gleich neu bauen sollte. Und das ist klimatisch betrachtet absoluter Humbug, denn ein bestehendes Gebäude wärmedicht zu bekommen ist technisch betrachtet so gut wie gar nicht aufwendiger, als einen Neubau dicht zu bekommen, während der Neubau als solcher eine CO2-Katastrophe im Vergleich zur Weiternutzung ist. Nur ökonomisch ist ein Neubau oft lukrativer, weil man vor dem Abriss die Familien mit ihren bestehenden, alten Mietverträgen auf die Straße setzen und danach die (i.d.R. geringere Zahl) von Luxuswohnungen teuer verkaufen kann. Aber davon hat das Klima rein gar nichts, im Gegenteil. Diese bisherige Darstellung war einfach falsch.

Zur neuen muss man aber auch sagen: Kommt darauf an. Wenig dämmen ist natürlich besser als gar nicht dämmen, aber bei "mehr geht gerade nicht", muss man sehr darauf achten, wie lange das "gerade" im Vergleich zur Nutzungsdauer anhält. Ein Haus jetzt auf KFW85 zu isolieren und es dann die nächsten 30-40 Jahre so zu nutzen, spart viel weniger Energie, als es in 10 Jahren auf KFW40 zu bringen und 20-30 Jahre weiter zu nutzen. Zumal man statt dem KFW85-Komplettpaket ja mit dem beschränkten Budget beispielsweise auch erstmal nur Fenster für KFW40 einbauen kann, was immerhin schon ein paar % ab dem ersten Jahr spart, dann nach 5 Jahren das Dach und nach 10 Jahren die Fassade machen kann. (Oder umgekehrt)


Kannst du dir dabei vorstellen, dass man dann anstatt zu investieren, es einfach laufen lässt und nen großen Haufen auf das eigentliche Ziel, den Klimaschutz macht?

Ich muss mir das nicht vorstellen, ich kann das Land auf Land ab beobachten. Aber gutheißen tue ich es nicht und ich beobachte seit über zwei Jahrzehnte, dass man unter weniger harten Bedingungen erst recht einen großen Haufen auf den Klimaschutz macht und es laufen lässt. Seit 50 Jahren ist klar, dass Klimawandel ein Problem darstellt, seit 30 Jahren ist klar, das DRINGEND etwas dagegen getan werden muss und all die Zeit über hat sich erwiesen, dass "auf Freiwilligkeit hoffen" nichts bringt. Deswegen plädiere ich für harte Rahmenbedingungen. Wenn wir nicht komplett in einen Verbots- und Gebotsstaat abrutschen, sondern eine gewissen persönliche Entscheidungsfreiheit im Rahmen eines dynamischen Marktes behalten wollen, dann muss der Staat die Interessen aller, die das nicht selbst können (insbesondere künftiger Generationen und Klimaopfern außerhalb Deutschlands) an diesem Markt vertreten/einpreisen. Sonst wird es immer billiger und attraktiver sein, die Welt weiter zu runinieren und Idealisten, die von sich aus alles nur mögliche versuchen, gibt es viel zu wenige. Erst recht nicht, wenn sie für ihre Bemühungen vom Rest der Gesellschaft noch einen Arschtritt bekommen, wie im Moment. Es ist ja eben nicht so, dass die Subventionen für Klimaschädigung vom Himmel rieseln. Die werden auch von denjenigen erarbeitet, die sich selbst vergleichbares Fehlverhalten = Luxus verwehren.

Ich bin ja vollkommen bei dir, dass das nicht sonderlich ideal ist. Ehrlich! Es muss doch aber einen anderen Weg geben als das Leben von denen, die es sich finanziell leisten können, per Diktat über super hohe Preise zu einer Veränderung zu zwingen. Und selbst wenn das so machbar wäre, ohne sich gleich den Zorn der 50 % auf sich zu ziehen, was bedeutete es für die davon ja auch betroffenen Wirtschaftszweige? Ich selber bin ein absoluter Gegner von Kreuzfahrttourismus oder so etwas wie Mallorca-Weekend-Hopping, dennoch frage ich mich, was wäre wenn, also was wäre, wenn wir wirklich sagen, dass Flugreisen, Kreuzfahrten massivst teurer werden? Würde es wirklich helfen?

Ja, es würde wirklich helfen. Und nein, es wäre eben gerade kein Diktat. Ein Diktat wäre "Kreuzfahrten sind verboten" "schnelle Autos auch" "Einfamilienhäuser und Wohnungen mit mehr als 20 m²/Nase sowieso". Es geht einfach nur darum, den Dingen den Preis zu geben, den die Dinger tatsächlich haben. Dann können diejenigen, die sich so etwas leisten, nämlich entscheiden, ob es ihnen das wert ist oder nicht. Bislang ist es dagegen so, dass z.B. die Folgekosten von Weekend-Flug-Hopping eben nicht von den Weekend-Flug-Hoppern, sondern überwiegend vom Rest der Welt bezahlt werden. Und dann hofft, man dass diese aus purer Vernunft das schöne Geschenk ausschlagen? Da kann man lange warten.

Bezüglich der Branchen: Für die bedeutet das erhebliche Einbußen, klar. Und das umfasst nicht nur Kreuzfahrer und Ferienflieger, sondern auch Hersteller überschwerer Autos, Stahl-Massenproduzenten und ähnliches. Man ist sich seit Jahrzehnten einig, dass so etwas in einer zukunftsfähigen Gesellschaft nur noch in geringem Umfange Platz hat und folglich muss vieles von dem Weg, was in der Vergangenheit üblich war. Das ist offensichtlich und liegt schon solange auf der Hand, dass ich jedem, der nicht darauf vorbereitet ist, ganz ehrlich sagen muss: Selbst schuld. Wie kann man nur so blöd, arrogant oder egoistisch sein?

Und diese Dinge müssen nicht nur wegen ihrer unmittelbaren Klimawirkung weg, sondern auch weil sie ihrerseits Ressourcen binden: Wir meckern landauf, landab rum, die Energiewende käme nicht vorran, weil die Fachkräfte fehlen und die Leute kein Geld haben. Ja wo sollen die Windanlagenbauer denn herkommen, wenn die Ingenieure alle zu Daimler und BMW gehen, um 2+-Tonner zu bauen? Wovon sollen sich die Häuslebesitzer denn den Solarakku und die Wärmepumpe selbst kaufen, wenn sie gerade den zweiten 2+-Tonner für 100k in die Einfahrt gestellt haben? "Wandel" bedeutet nicht, darauf zu warten, dass eine neue Parallelwelt aufpoppt. Wandel bedeutet, etwas altes aufzugeben, um etwas neues anzufangen. (Idealerweise möglichst früh, damit es ein langsamer, sanfter Wandel werden kann. Aber siehe oben: "Früh" war in den 80ern/90ern. Das Klima wartet nicht auf Leute, die lieber noch ein paar Jahrzehnte Party machen wollten.)


Ist das jetzt ein Wärmepumpen/Öko Thread?
Selbst die SPD ist inzwischen gegen das Gebäudeenergiegesetz.

Wenn es nach den Kumpels ginge, würden wir immer noch mit Brikett halten. Waren die jemals für das GEG oder haben sie nur ihm Rahmen von Koalitions-Kuhhandeln ihre Stimmen hergegeben? (z.B. im Austausch für Fesers Überwachungsphantasien und für "weiterhin an kein Fehlverhalten der Finanzindustrie erinnern können")
 
Folglich, wäre es genauso "cool" einen Ökostromvertrag zu haben, wie ein 1400 Euro iPhone, die Leute würden sich alle sofort ersteres zulegen. ;)

Man kann seinen Ökostromvertrag halt nicht vorm Cafe spazieren fahren. Deswegen muss halt der Staat Klimaschutz (und Umweltschutz und Tierschutz und Minderheitenschutz und...) am Markt vertreten, während Bling-Bling-Ressourcenverschwendung ein Selbstläufer ist.

Gerade wenn ich mir die Elektronikverkäufe so angucke, dann sind es aber bei weitem nicht nur die Poser, die für sowas Geld ausgeben. Da wird jede Menge Scheiß einfach nur des "haben wollens" gekauft, der gar nicht gebraucht wird oder null Vorteile gegenüber dessen, was man bereits hatte bringt. Hauptsache "neu" statt "alt" - das ist ja mittlerweile auch in der Politik selbst zunhemend häufiger eine selbstbegründete Forderung, dass man etwas "neu" machen müsse. Nicht "besser" oder "auf xy gerichtet", sondern einfach nur "neu". Z.B. "Digitalisierung" ist gemäß dieser Logik immer besser und Milliarden wert - selbst dann, wenn sie nicht funktioniert, nicht zugänglich ist, selbst zugänglich und funktionierend die Anforderungen nicht abdecken könnte und/oder ein riesiges Sicherheitsrisiko darstellt. Das ist alles unwichtig im Vergleich zu "nicht alt".

Naja, das kann man ganz einfach grundsätzlich auf kommerzielle Nutzbarkeit runterbrechen. So lange solche Infrastruktur nur dem Staat unterliegt werden Private das immer als Leitkriterium nehmen müssen.

Mir ist ehrlich gesagt unklar, was du aussagen möchtest, insbesondere im zweiten Satz :huh: .

Was in der Vergangenheit war lässt doch jetzt nicht mehr ändern, es geht um die zukünftige Gesellschaftsverantwortung und die sollte gerechter aufgeteilt werden. Kinderlose profitieren so stark überproportional gegenüber Familien, dass an der Stelle eine Korrektur stattfinden müsste und sollte.

Die Gegenwart von heute ist die Vergangenheit von morgen. Mit dem, was es innerhalb Deutschlands an Ressourcen gibt, könnte man auf dem Lebensstandard, der vielen vorschwebt, maximal 20 Millionen Menschen versorgen. Wenn dazwischen noch etwas Platz für Natur bleiben soll und man einkalkuliert, dass eine derartige kleinere Gesellschaft mehr Overhead hätte (weil z.B. Fahrstrecken im Schnitt länger werden), eher 15 Millionen. Es ist also noch auf sehr lange Sicht so, dass mehr Menschen (auch) eine Belastung für künftige Generationen darstellen und ich sehe nicht im geringsten ein, wieso man deren Produktion belohnen sollte? Zumal es wirklich keinen Mangel an Leuten gibt, die gerne nach Deutschland kommen würden. Muss man nicht hier nachzüchten, wenn man keine rassistische Veranlagung hat.

Das gilt übrigens nicht nur unter klimatischen oder ökologischen Gesichtspunkten, sondern auch ökonomisch: Natürlich hast du recht, dass ein Kind den Eltern einiges an Geld und Nerven kostet, bis es erwachsen ist. Aber nicht nur den Eltern, soweit ich weiß nicht einmal zu einem Großteil den Eltern, sondern in erster Linie der Gesellschaft. Kinderhabenden wird schon massiv unter die Arme gegriffen. Von allen, auch von Kinderlosen. Auch die zahlen Kita, Schule, Uni mit. Auch die bezahlen einen dicken Batzen der Krankenversorgung für Kinder mit. Sie zahlen sogar ganz offiziell einen überproportionalen Teil der Pfelgeversicherung für Eltern, sie begleichen Kindergeld/-freibetrag, Baukindergeld, vergünstigte oder Gratiseintritte in diversen Einrichtungen, Raumverbrauch kinderbezogener Objekte, etc. etc. etc. etc.. Das alles aber ohne von den Freuden zu profitieren, die Kinder einem laut Eltern doch bieten.

Deine Ungleichung ignoriert all das, dabei könnte man je nach Gewichtung der Faktoren sogar behaupten, dass Eltern mal der Gesellschaft mehr zurückgeben müssten. (Was ich an dieser Stelle nicht ernsthaft behaupte, sondern nur als Denkanstoss gebe.)

Und bezüglich der Vergangenheit:
Nein, man kann die alten Fehler nicht ungeschehen machen. Aber man kann und sollte imho denjenigen, die sie begangen haben (und das ist in einer Demokratie die Mehrheit), durchaus eine gewisse Beteiligung an den Folgen zumuten. Es geht ja noch nicht einmal um Schadensersatz geschweige denn Strafe, aber bislang haben wir nicht einmal Schadensbeteiligung, sondern stellen die Eigeninteressen der Verantwortlichen über alles andere, belasten sogar die ohnehin schon unter den Folgen Leidenden noch stärker, damit sich die Täter wohler fühlen.

Du machst jetzt hier aber ein Heuschrecken/Ballungsgebietthema daraus. Allgemein betrifft das vor allem aber Eigennutzer im ländlichen Raum und auch da gilt, perspektivisch ist Neubau oftmals günstiger. Es geht ja nicht nur um Dachsanierung, Kellerabdichtung, Außendämmung bis in den Keller, neue Heizung etc., sondern Sanierung heißt generell oftmals dann auch neue Leitungungen, Strom, Rohre, Anschlüsse, Bad, Küche und Co, denn in solch einer Phase würde es kein Sinn ergeben nach Sanierung das dann ggf. 10 Jahre später machen zu müssen, da erscheint es für viele wirtschaftlicher gleich neu zu bauen.

Wenn es nur so "erscheint", aber nicht billiger "ist", sind die Leute halt dämlich.
Wenn es tatsächlich billiger ist, dann liegt das an den von mir beschriebenen Misständen in den Rahmenbedingungen.

Rein materialistisch betrachtet ist eine neue Leitung in einem alten Gebäude eben nicht teurer als eine neue Leitung in einem neuen Gebäude. Das Material bleibt das gleiche, die Verlegemethoden bleiben die gleichen. Genauso kostet die neue Küche keinen Cent weniger, wenn man sie in ein neues Haus stellt, etc.. Selbst das Rausholen der alten Dinge aus dem Bestandsbau ist materialistisch betrachtet BILLIGER, als alles niederzuwalzen und anschließend den Bauschutt sorfältig zu sortieren und zu recyclen.

Aber wir haben eben in Deutschland keine faire Ausgangslage. Besagtes Recycling ist z.B. nur ein Wunschtraum, Deponierung billig und weiter möglich. Umgekehrt wird Arbeitskraft künstlich verteuert, sodass "rausholen" auf einmal doch teurer als "abreissen" wird. Und auch für den Neubau gibt es, obwohl er eine klimatechnische Katastrophe darstellt, keine Strafen, sondern im Gegenteil Förderungen an allen Ecken und Enden, die bei einer Sanierung nicht zugänglich sind. (Inklusive indirekter über die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So gibt es z.B. mit "1 Jahr alten Steinen, die aufgeschichtet rumstehen" aka "Neubau" als Garantie, grundsätzlich viel günstigere Kredite als mit "100 Jahre alten Steinen, die aufgeschichtet rumstehen" aka "Altbau", obwohl 100 Jahre rumstehen einem Stein gar nicht schadet und an dieser Stelle noch kein einziger qualitativer Unterschied betrachtet wurde.)

Der Neubau ist also nicht günstiger. Er wird günstiger gemacht.
Jedenfalls für den Eigentümer. Am Ende müssen die realen Kosten natürlich trotzdem bezahlt werden, nämlich von der Gesellschaft. So werden Leute, die das Klima besonders heftig schädigen, mit einer besonders tollen (Neu-)Immobilie belohnt auf Rechnung von Leuten, die sich nie ein Haus werden leisten können. Die perfekte Synthese aus Klimaschädigung und Umverteilung von unten nach oben.

Ich hatte weiter oben Studien und Untersuchungen gepostet, dass das auf den größeren Teil des Alt-Bestandes nicht zutrifft.

Ich habe nur die ersten Zeilen überflogen und da wurden schon wieder künstlich geschaffene ökonomischen Rahmenbedingungen ("lässt sich nicht rentabel darstellen") mit technischen Möglichkeiten bunt gemischt, um ein bestimte Narrativ zu verbreiten. Wenn zufällig doch in einem der Links mehr als Propaganda stehen sollte: Bitte noch einmal mit gezielter Angabe des Abschnitts posten, dann nehme ich mir nochmal Zeit dafür. Bis dahin bleibe ich bei meiner Aussagen. Auch in Altbauten ist in aller Regel Platz für größere, oberflächenstarke Heizkörper. Und das ist alles, was es braucht, um eine niedrige Vorlauftemperatur und damit Wärmepumpentauglichkeit zu erreichen. Eine Fußbodenheizung, wie von dir mehrfach behauptet, ist definitiv keine technische Voraussetzung, sondern lediglich ein lange/unter gewissen ökonomischen Rahmenbedingungen gewünschter Optimalfall.

Technisch streitet glaube ich niemand ab, es geht um die Wirtschaftlichkeit. Dazu hatte ich auch einige Quellen gepostet aus den das klar hervorgeht. :-)

Insbesondere du hast mehrfach behauptet: "Es geht nicht"- Das ist eine technische Aussage zu Möglichkeiten - undzwar eine falsche Aussage.

Das ökonomisch richtige Gegenstück wäre "es lohnt sich derzeit nicht" und das ist eine komplett andere Aussage, aus der sich komplett andere Schlussfolgerungen ergeben. Denn was sich lohnt und was nicht, hängt vor allem von den politischen Rahmenbedinugungen ab. Würden Energieträger nicht gemäß Lobby- und Wählergruppengunst besteuert, sondern ALLE gemäß CO2-Ausstoß, dann würde die Ökonomie (endlich) die beschriebenen technischen Möglichkeiten wiederspiegeln und schon würde sich eine Wärmepumpe gegenüber Gas- oder gar Ölheizung sehr wohl lohnen.

(Wenn auch nicht so sehr wie eine Isolierung, siehe oben. Das ist auch der Grund, warum ich gegen punktuelle Förderungen und Verbote wie beim Heizungsgesetz bin und für einen freien, marktbasierten Ansatz durch Einpreisung aller relevanten Faktoren.)


Ohne die Studie gelesen zu haben aber ich glaube gemeint ist nicht unbedingt der Einkommensunterschied der zweifelsfrei in Arbeit größer ausfällt als wenn man Bürgergeld empfängt, gemeint scheinen eher die Gesamtkosten mit Wohnkosten, Bildungskosten etc zu sein,. Kann es sein, dass es da einen GAP gibt, wo man gerade mit Kindern mehr bekommt als wenn man kurz darüber liegt und selber arbeiten muss?

Nein, dass ist komplett ausgeschlossen. Selber arbeiten bringt einem unterm Strich immer ein zusätzliches Einkommen. Genauer: 100 € + 20% des Einkommens bis 520 € + 30% des Einkommens bis 1000 € + 10% des Einkommens bis 1500 € (bis 1200 € ohne Kinder). Man ist dann so lange Aufstocker, bis der Anspruch an Unterstützung auf 0,00 € gefallen ist (und dann schließt sich i.d.R. noch eine Phase an, in der man stattdessen/zusätzlich Wohngeld bekommt). Da man um 1,00 € an Unterstützung zu verlieren, aber 1,xx € mit x>0 dazu verdienen muss, bleibt unterm Strich immer ein Netto-Plus von xx beim Einkommen.

Was ggf. passieren kann: Das man, um der scheiß Bürokratie zu entgehen, die man als Aufstocker halbjährlich bewältigen muss, schon deutlich vor Erreichen der 0,00 € freiwillig auf HartzIV verzichtet. Weil es einem die 50 € im Monat einfach nicht wert sind.

Was immer passiert: Die Anrechnung ist, wie beschrieben, verdammt steil. Wenn die alleinerziehenden-Familie z.B. 1500 € Anspruch = Einkommen bei 0 h Arbeit/Woche hat, dann werden daraus mit 20 h Arbeit je 12 € 1000 € Lohn + 828 € Restanspruch. Unterm Strich also mehr in der Kasse, aber nur 328 € mehr und dafür 20 h + Arbeitswege = 30 h außer Haus pro Woche. Auf 30 h Arbeit = 40 h außer Haus und 1500 € hochzugehen würde sogar nur weitere 50 € Netto in die Kasse bringen. Ohne staatlich bezahlte Kita also absolut unpraktikabel. Auf die wiederum hat man erst Anspruch, wenn man den Job und somit den Bedarf hat - aber weist du, wie lange es dauern kann, einen Kitaplatz zu bekommen und wie lange Arbeitgeber, die eine x-beliebige Hilfskraft suchen, bereite sind zu warten?

Nimmt man noch Mehrkosten für den Weg zu Arbeit und ggf. Verfplegung vor Ort drauf, deren Verrechnung erneut ein Bürokratiemonster wäre, erhält man Bedingungen, unter denen die meisten Hartzer maximal halbtags/520-€-Job gehen. Es ist sinnvoller, die restliche Zeit lieber in weitere Bewerbungen auf vernünftige Jobs zu investieren, anstatt sich jeden Tag von einer Scheißstelle mit verdammt wenig nach Hause zu schleppen.

Ich fordere schon seit Ewigkeiten, dass die Anrechengrenzen deutlich angehoben werden müssen. Z.B. 200 € Freibetrag, 50% Anrechnung bis 800 €, 30% Anrechnung bis 2000 € (Singles wären dann schon aus dem Bedarfsbereich raus). Aber außer diesem paradoxen 30%-Einschub hat die Umbennung in "Bürgergeld" keine Fortschritt gebracht. (Als ich in der Situation war, waren es noch 20% bis 400 €, die man behalten durfte und ab da direkt 10%)
 
Mir ist ehrlich gesagt unklar, was du aussagen möchtest, insbesondere im zweiten Satz :huh: .
Das Energieinfrastruktur immer wirtschaftlich sein muss, so lange sie nicht in Staatshand gehört. Daher wundert mich es nicht, dass es solche Speicherlösungen nicht gibt.
Die Gegenwart von heute ist die Vergangenheit von morgen. Mit dem, was es innerhalb Deutschlands an Ressourcen gibt, könnte man auf dem Lebensstandard, der vielen vorschwebt, maximal 20 Millionen Menschen versorgen. Wenn dazwischen noch etwas Platz für Natur bleiben soll und man einkalkuliert, dass eine derartige kleinere Gesellschaft mehr Overhead hätte (weil z.B. Fahrstrecken im Schnitt länger werden), eher 15 Millionen. Es ist also noch auf sehr lange Sicht so, dass mehr Menschen (auch) eine Belastung für künftige Generationen darstellen und ich sehe nicht im geringsten ein, wieso man deren Produktion belohnen sollte? Zumal es wirklich keinen Mangel an Leuten gibt, die gerne nach Deutschland kommen würden. Muss man nicht hier nachzüchten, wenn man keine rassistische Veranlagung hat.
Es geht gar nicht ums nachzüchten es geht um die gerechte Verteilung der Verantwortung. Es geht darum das alle einen gleichwertigen Teil beitragen und zweifelsfrei ist der Beitrag von Familien gesamtgesellschaftlich gesehen deutlich größer als jener die keiner Kinder haben. Das ist keine Kritik an jenen, sondern stellt nur fest das sie sehr stark davon profitieren, dass andere deutlich stärker belastet sind. Es wäre absolut verkraftbar, wenn alle einen im Verhältnis zu ihren Verhältnissen angemessenen, gesellschaftlichen Beitrag leisten.
Das gilt übrigens nicht nur unter klimatischen oder ökologischen Gesichtspunkten, sondern auch ökonomisch: Natürlich hast du recht, dass ein Kind den Eltern einiges an Geld und Nerven kostet, bis es erwachsen ist. Aber nicht nur den Eltern, soweit ich weiß nicht einmal zu einem Großteil den Eltern, sondern in erster Linie der Gesellschaft. Kinderhabenden wird schon massiv unter die Arme gegriffen. Von allen, auch von Kinderlosen. Auch die zahlen Kita, Schule, Uni mit. Auch die bezahlen einen dicken Batzen der Krankenversorgung für Kinder mit. Sie zahlen sogar ganz offiziell einen überproportionalen Teil der Pfelgeversicherung für Eltern, sie begleichen Kindergeld/-freibetrag, Baukindergeld, vergünstigte oder Gratiseintritte in diversen Einrichtungen, Raumverbrauch kinderbezogener Objekte, etc. etc. etc. etc.. Das alles aber ohne von den Freuden zu profitieren, die Kinder einem laut Eltern doch bieten.
Und das ist ja auch richtig so. Rechnet man die Kosten auf, Wohnung, Energiebedarf, Kita, Schule, Lebensmittel etc.. haben Familien eine überproportional stärkere Belastung gegenüber nicht Familien. Alleine die Wohnungssuche zeigt jene VOr- bzw. Nachteile stark auf. 4-5 Raum, immer unbezahlbarer, weniger oft vorhanden. 2-3 Raum Wohnungen, deutlich günstiger, viel öfter vorhanden. Einkommen muss nicht geteilt werden, man kann deutlich mehr Kapital aufbauen, weniger Verbauch im Alltag, geringere Kosten usw.. Das sind teilweise Welte an Unterschieden. Und es ist in Ordnung das es so ist, nur sollten alle ihren "angemessen Teil dazu beitragen", denn ohne die nötige demographische Investition, möchte ich Sie mal nennen, ist der Sozialstaat nicht finanzierbar und dann muss man sich über den Negativtrend also Geburtenrückgang, nicht wundern. Und ja, Einwanderung ist eine Lösung, kurzfristig, dass sollte aber nicht davon abhalten langfristig die richtigen Entscheidungen zu treffen. ;-)
Deine Ungleichung ignoriert all das, dabei könnte man je nach Gewichtung der Faktoren sogar behaupten, dass Eltern mal der Gesellschaft mehr zurückgeben müssten. (Was ich an dieser Stelle nicht ernsthaft behaupte, sondern nur als Denkanstoss gebe.)
Ne, das entspricht nicht der Realität, in der Realität sind Familien deutlich mehr belastet und halten aber den Kern der Sozialgesellschaft aufrecht, denn ohne Nachwuchs, kann dieses System einfach nicht funktionieren. ;-)
Und bezüglich der Vergangenheit:
Nein, man kann die alten Fehler nicht ungeschehen machen. Aber man kann und sollte imho denjenigen, die sie begangen haben (und das ist in einer Demokratie die Mehrheit), durchaus eine gewisse Beteiligung an den Folgen zumuten. Es geht ja noch nicht einmal um Schadensersatz geschweige denn Strafe, aber bislang haben wir nicht einmal Schadensbeteiligung, sondern stellen die Eigeninteressen der Verantwortlichen über alles andere, belasten sogar die ohnehin schon unter den Folgen Leidenden noch stärker, damit sich die Täter wohler fühlen.
Meinst du damit die Alten? FInde ich schwierig, dann müsste man ihnen schon Vorsatz unterstellen aber früher war es ein anderer Zeitgeist, da hielt man ja auch Rauchen für nicht schädlich. :ka:
Wenn es nur so "erscheint", aber nicht billiger "ist", sind die Leute halt dämlich.
Wenn es tatsächlich billiger ist, dann liegt das an den von mir beschriebenen Misständen in den Rahmenbedingungen.

Rein materialistisch betrachtet ist eine neue Leitung in einem alten Gebäude eben nicht teurer als eine neue Leitung in einem neuen Gebäude. Das Material bleibt das gleiche, die Verlegemethoden bleiben die gleichen. Genauso kostet die neue Küche keinen Cent weniger, wenn man sie in ein neues Haus stellt, etc.. Selbst das Rausholen der alten Dinge aus dem Bestandsbau ist materialistisch betrachtet BILLIGER, als alles niederzuwalzen und anschließend den Bauschutt sorfältig zu sortieren und zu recyclen.

Aber wir haben eben in Deutschland keine faire Ausgangslage. Besagtes Recycling ist z.B. nur ein Wunschtraum, Deponierung billig und weiter möglich. Umgekehrt wird Arbeitskraft künstlich verteuert, sodass "rausholen" auf einmal doch teurer als "abreissen" wird. Und auch für den Neubau gibt es, obwohl er eine klimatechnische Katastrophe darstellt, keine Strafen, sondern im Gegenteil Förderungen an allen Ecken und Enden, die bei einer Sanierung nicht zugänglich sind. (Inklusive indirekter über die allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. So gibt es z.B. mit "1 Jahr alten Steinen, die aufgeschichtet rumstehen" aka "Neubau" als Garantie, grundsätzlich viel günstigere Kredite als mit "100 Jahre alten Steinen, die aufgeschichtet rumstehen" aka "Altbau", obwohl 100 Jahre rumstehen einem Stein gar nicht schadet und an dieser Stelle noch kein einziger qualitativer Unterschied betrachtet wurde.)

Der Neubau ist also nicht günstiger. Er wird günstiger gemacht.
Jedenfalls für den Eigentümer. Am Ende müssen die realen Kosten natürlich trotzdem bezahlt werden, nämlich von der Gesellschaft. So werden Leute, die das Klima besonders heftig schädigen, mit einer besonders tollen (Neu-)Immobilie belohnt auf Rechnung von Leuten, die sich nie ein Haus werden leisten können. Die perfekte Synthese aus Klimaschädigung und Umverteilung von unten nach oben.



Ich habe nur die ersten Zeilen überflogen und da wurden schon wieder künstlich geschaffene ökonomischen Rahmenbedingungen ("lässt sich nicht rentabel darstellen") mit technischen Möglichkeiten bunt gemischt, um ein bestimte Narrativ zu verbreiten. Wenn zufällig doch in einem der Links mehr als Propaganda stehen sollte: Bitte noch einmal mit gezielter Angabe des Abschnitts posten, dann nehme ich mir nochmal Zeit dafür. Bis dahin bleibe ich bei meiner Aussagen. Auch in Altbauten ist in aller Regel Platz für größere, oberflächenstarke Heizkörper. Und das ist alles, was es braucht, um eine niedrige Vorlauftemperatur und damit Wärmepumpentauglichkeit zu erreichen. Eine Fußbodenheizung, wie von dir mehrfach behauptet, ist definitiv keine technische Voraussetzung, sondern lediglich ein lange/unter gewissen ökonomischen Rahmenbedingungen gewünschter Optimalfall.



Insbesondere du hast mehrfach behauptet: "Es geht nicht"- Das ist eine technische Aussage zu Möglichkeiten - undzwar eine falsche Aussage.

Das ökonomisch richtige Gegenstück wäre "es lohnt sich derzeit nicht" und das ist eine komplett andere Aussage, aus der sich komplett andere Schlussfolgerungen ergeben. Denn was sich lohnt und was nicht, hängt vor allem von den politischen Rahmenbedinugungen ab. Würden Energieträger nicht gemäß Lobby- und Wählergruppengunst besteuert, sondern ALLE gemäß CO2-Ausstoß, dann würde die Ökonomie (endlich) die beschriebenen technischen Möglichkeiten wiederspiegeln und schon würde sich eine Wärmepumpe gegenüber Gas- oder gar Ölheizung sehr wohl lohnen.

(Wenn auch nicht so sehr wie eine Isolierung, siehe oben. Das ist auch der Grund, warum ich gegen punktuelle Förderungen und Verbote wie beim Heizungsgesetz bin und für einen freien, marktbasierten Ansatz durch Einpreisung aller relevanten Faktoren.)
Ganz kurz vorab, weil du es jetzt mehrfach so dargestellt hast, an der Stelle eine kleine Korrektur, ich habe nie gesagt, dass Flächenheizkörper und Wärmepumpen nicht gehen, ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass es in einer Vielzahl der Fälle nicht sinnvoll ist. Die Quellen die ich dazu gepostet haben untermauern diese Feststellung fundiert. Ich weiß Sie sind etwas umfangreicher aber es ist eben ein komplexes Thema und die entsprechenden Stellen hatte ich bereits durch Zitate hervorgerufen um auf den Kern der Informationen direkt zurückzugreifen.

Bei deiner These zur Sanierung wäre günstiger und einfacher als Abriss und Neubau lässt zu viele Aspekte außer Acht. Schon allein die Frage ob es sich um eine normale Sanierung oder Kernsanierung handelt, die bei bestimmten Altbauten oftmals nötig sind, macht dann den entscheidenden Unterschied. Dazu später gerne mehr.

Später: :-)
Also bei einer Sanierung fließt zweifelsfrei viel Geld. Die ganze Bausubstanz muss auf den Kopf gestellt werden. Vom Fundament, ggf. mit Abdichtung also Horizontalsperre, was nachträgliche mega teuer ist, über Dämmung Sperrschichten, kalt zu Warmdach, neu Elektroleitung, die man stets mitmachen muss, da später absolut unwirtschaftlich, Leitungen wie Wasser, Abwasser, Heizungskörper neu, neue Fenster, Türen, Dichtungen, ggf. Böden etc.. Man fasst also die ganze Substanz an und baut/doktort daran rum. Dazu muss man viel geld in die Hand nehmen aber im Gegensatz zum Neubau, hat Sanierung oftmals Folgen, bringt Risiken mit sich, wie Schimmel etc.. weil die Substanz nicht unbedingt in Gänze so umgearbeitet werden kann, dass, im Gegensatz zum Neubau, vermehrt Wärmebrücken auftreten. Dazu kommen dann noch das Risiko das die Substanz im Kern saniert werden muss, sieht man oftmals erst bei der Sanierung, Risse in den Wänden, unterm Putz, im Fundament unterm geflißten Boden, wie auch immer. Dachbalken müssen erneuert werden, macht keinen Sinn das Dach neuzudecken, wenn die Substanz darunter fragwürdig ist etc.. Das ist ein riesen Rattenschwanz, das Märchen von der einfachen und kostengünstigen Sanierung gibt es nicht. Genau so wenig wie die notwendigen Fachkräfte, denn eine Altbausanierung setzt eine gewissen Kompetenz voraus als der Neuabau. Da ist Knowhow gefragt bezüglich alter Substanz, dazu bedarf es Facharbeiter die teuer/teurer sind etc.. So und nun kommen wir unter diesem Kontext zu den Flächenheizungen in Verbindung mit WäPu. Ja, es geht, das hat hier niemand abgestritten, dazu hatte ich mich bereits entsprechend geäußert aber gerade unter diesem Aspekt schaut man eben genauer hin, ob man bei einem solchen Investitionsaufwand, der ähnlich dem eines Neubaus ist, die Nachteile gegenüber diesen in Kauf nimmt, wie oben angerissen oder ob man es nicht lieber gleich richtig macht und nicht selten, bzw. oftmals, macht es mehr Sinn neu zu bauen, statt zu sanieren, genau der Schluss zu dem auch die Quellen kommen.

Ich will damit nicht sagen das es nicht geht und rechnerisch ist es durchaus etwas günstiger, jeh nach Fall aber man muss den gesamten Prozess bewerten und mit den Risiken, Nachteilen gegenüber Neubau bewerten.
Nein, dass ist komplett ausgeschlossen. Selber arbeiten bringt einem unterm Strich immer ein zusätzliches Einkommen. Genauer: 100 € + 20% des Einkommens bis 520 € + 30% des Einkommens bis 1000 € + 10% des Einkommens bis 1500 € (bis 1200 € ohne Kinder). Man ist dann so lange Aufstocker, bis der Anspruch an Unterstützung auf 0,00 € gefallen ist (und dann schließt sich i.d.R. noch eine Phase an, in der man stattdessen/zusätzlich Wohngeld bekommt). Da man um 1,00 € an Unterstützung zu verlieren, aber 1,xx € mit x>0 dazu verdienen muss, bleibt unterm Strich immer ein Netto-Plus von xx beim Einkommen.

Was ggf. passieren kann: Das man, um der scheiß Bürokratie zu entgehen, die man als Aufstocker halbjährlich bewältigen muss, schon deutlich vor Erreichen der 0,00 € freiwillig auf HartzIV verzichtet. Weil es einem die 50 € im Monat einfach nicht wert sind.
Na ich denke da jetzt mal an Wohngeld. da gibt es eine Gehaltsgrenze aber der du Anspruch hast. Der große Vorteil für Familien ist nicht einmal der Mietzuschuss oder Finanzierungszuschuss, sondern die Bildungsteilhabe, denn da stecken viel größere Kosten drinnen. und das sind Dimensionen, die durchaus von der Grenze zur Anspruchslosgikeit aus gesehen, nicht abgedeckt sind. Eine Großfamilie mit niedrig-mittleren Einkommen hat deutlich höhere Ausgaben als Familien die teilweise nur leicht darunter sind und auf die genannten Punkte zugreifen dürfen. Aber gut, ist was anderes, wie es bei Bürgergeld genau funktioniert weiß ich nicht, deswegen hatte ich das weiter oben als offene Frage formuliert. :-)
Was immer passiert: Die Anrechnung ist, wie beschrieben, verdammt steil. Wenn die alleinerziehenden-Familie z.B. 1500 € Anspruch = Einkommen bei 0 h Arbeit/Woche hat, dann werden daraus mit 20 h Arbeit je 12 € 1000 € Lohn + 828 € Restanspruch. Unterm Strich also mehr in der Kasse, aber nur 328 € mehr und dafür 20 h + Arbeitswege = 30 h außer Haus pro Woche. Auf 30 h Arbeit = 40 h außer Haus und 1500 € hochzugehen würde sogar nur weitere 50 € Netto in die Kasse bringen. Ohne staatlich bezahlte Kita also absolut unpraktikabel. Auf die wiederum hat man erst Anspruch, wenn man den Job und somit den Bedarf hat - aber weist du, wie lange es dauern kann, einen Kitaplatz zu bekommen und wie lange Arbeitgeber, die eine x-beliebige Hilfskraft suchen, bereite sind zu warten?
Deswegen wirbt die SPD ja auch für mehr Mindestlohn, denn dieser Gap besteht ja nicht, weil die Zuschüsse zu hoch ausfallen, siehe Verfassungsericht Vorgabe Existenzminimum, was CDU und CO. gerne verschweigt, die pösen pösen Bürgergeldempfänger aber auch, sondern weil der Verdienst und damit Mehrverdienst eigentlich zu gering ist.
Nimmt man noch Mehrkosten für den Weg zu Arbeit und ggf. Verfplegung vor Ort drauf, deren Verrechnung erneut ein Bürokratiemonster wäre, erhält man Bedingungen, unter denen die meisten Hartzer maximal halbtags/520-€-Job gehen. Es ist sinnvoller, die restliche Zeit lieber in weitere Bewerbungen auf vernünftige Jobs zu investieren, anstatt sich jeden Tag von einer Scheißstelle mit verdammt wenig nach Hause zu schleppen.
Ohne Frage und ich denke auf den Großteil der Empfänger trifft es zu, die sind motiviert dazu zu machen. Bei den Alten wird es schwierig oder den Ukrainern. Die kann man rausnehmen aber dann wechselt man nur von Bundes- zu Ländermitteln. Die Kosten dürfen gleichhoch ausfallen.
Ich fordere schon seit Ewigkeiten, dass die Anrechengrenzen deutlich angehoben werden müssen. Z.B. 200 € Freibetrag, 50% Anrechnung bis 800 €, 30% Anrechnung bis 2000 € (Singles wären dann schon aus dem Bedarfsbereich raus). Aber außer diesem paradoxen 30%-Einschub hat die Umbennung in "Bürgergeld" keine Fortschritt gebracht. (Als ich in der Situation war, waren es noch 20% bis 400 €, die man behalten durfte und ab da direkt 10%)
Eben, das ist ja der Treppenwitz. Das Bürgergeld ist quasi Hartz4 mit anderem nahmen. Die CDU hingegen tut so als wüsste sie das nicht und skizziert ein Scheinszenario um damit auf Stimmenfang zu gehen. Ich finde es nicht schlimm quatsch zu behaupten, ich bin negativ erstaunt darüber, wie viele Menschen diesem Quatsch verfangen.

MfG
 
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Wenn es nach den Kumpels ginge, würden wir immer noch mit Brikett halten. Waren die jemals für das GEG oder haben sie nur ihm Rahmen von Koalitions-Kuhhandeln ihre Stimmen hergegeben? (z.B. im Austausch für Fesers Überwachungsphantasien und für "weiterhin an kein Fehlverhalten der Finanzindustrie erinnern können")
Wenn man bedenkt, dass die SPD seit 1998 immer an der Regierung beteiligt war (außer von 2009 bis 2013), ist in Sachen Umwelt/Klimaschutz eher wenig passiert (die Union klammere ich da sowieso aus, da Merz Windräder ja hässlich findet) und in einer neuen Koalition ab 2025 wird dann noch weniger passieren, ist das derzeit nur eine Klientelpolitik, denn auch unter SPD Wählern gibt es sicher welche, denen Umweltschutz und Kilmaschutz ebenso wichtig sind.
Wie in Europa selbst, den USA sowieso, wird Klimapolitik derzeit überall abgewählt. Obwohl überall die Naturkatastrophen zunehmen. Man muss also mehr als dringend was für den Schutz unseren Lebensgrundlage tun.
Die Ablehnung der Bevölkerung gegenüber grüner Politik, muss richtig aufgearbeitet werden, wollen die Grünen jemals wieder in Regierungsverantwortung kommen.
Eventuell braucht es neue Köpfe bei den Grünen (und bei den Sozen sowieso).
Ich persönlich würde Flugreisen und Kreuzfahrtreisen auch teurer machen, gerne mit einer Extrasteuer oder so. Dann müsste man aber Umweltschäden überall einpreisen. Das fängt beim Shirt an, das bei Kik für 5€ verkauft und in Bangladesch hergestellt wird. Dann das Fleisch beim Supermarkt, für das die Tiere von Deutschland überall hin transportiert, geschlachtet und wieder zurück transportiert werden, nur um es so noch günstiger zu machen.
Niemand will auf Wohlstand verzichten, aber das günstige Shirt oder Hose, das billige Fleisch, hat meines Erachtens nichts mit Wohlstand zu tun. Für mich ist Wohlstand in Freiheit leben zu können und eine gute Bildung zu haben.
Schon allein die Frage ob es sich um eine normale Sanierung oder Kernsanierung handelt, die bei bestimmten Altbauten oftmals nötig sind, macht dann den entscheidenden Unterschied. Dazu später gerne mehr.

MfG
Wie viele Einfamilienhäuser werden denn Kernsaniert?
Ich habe das Haus meiner Großeltern, das ich vor 25 Jahren von meinem Vater überschrieben bekam, saniert. Die Heizung von Öl auf Gas umgebaut, neue Fenster, neue Leitungen, gedämmtes Dach und Wände, Ausbau der Wohnfläche und vieles mehr. Das hat natürlich Geld gekostet, war aber insgesamt weit entfernt von einer Kernsanierung.
Das Haus wurde 1914 gebaut und ist derzeit in einem guten Zustand. Das Dach ist mit Photovoltaik ausgestattet.
Und wenn die Gasheizung mal komplett im Eimer geht oder Erdgas sehr viel teurer wird, kann problemlos auf Wärmepumpe umgebaut werden.
Und das kann man mit vielen, alten Einfamilienhäusern machen.
Mein Bruder hat sein Haus, Baujahr 1956, ebenfalls schon saniert und soweit umgebaut, dass er problemlos seine Ölheizung gegen eine Wärmepumpe tauschen kann.
Der Bestand an alten Häusern kann also problemlos saniert werden, ohne dass man groß "Kernsanierung" machen muss und hier kann der Staat durchaus mehr fördern als immer alles neu bauen zu müssen.
Natürlich muss im sozialen Wohnungsbau mehr passieren, auch da ist der Staat gefordert. Vor allem mit geringerer Bürokratie und weniger Vorschriften.
Aber beim Wohnen müssen wir von fossilen Heizmethoden einfach wegkommen, wenn wir den CO2 Ausstoß verringern wollen.
 
Wenn man bedenkt, dass die SPD seit 1998 immer an der Regierung beteiligt war (außer von 2009 bis 2013), ist in Sachen Umwelt/Klimaschutz eher wenig passiert (die Union klammere ich da sowieso aus, da Merz Windräder ja hässlich findet) und in einer neuen Koalition ab 2025 wird dann noch weniger passieren, ist das derzeit nur eine Klientelpolitik, denn auch unter SPD Wählern gibt es sicher welche, denen Umweltschutz und Kilmaschutz ebenso wichtig sind.
Wie in Europa selbst, den USA sowieso, wird Klimapolitik derzeit überall abgewählt. Obwohl überall die Naturkatastrophen zunehmen. Man muss also mehr als dringend was für den Schutz unseren Lebensgrundlage tun.
Die Ablehnung der Bevölkerung gegenüber grüner Politik, muss richtig aufgearbeitet werden, wollen die Grünen jemals wieder in Regierungsverantwortung kommen.
Eventuell braucht es neue Köpfe bei den Grünen (und bei den Sozen sowieso).
Ich persönlich würde Flugreisen und Kreuzfahrtreisen auch teurer machen, gerne mit einer Extrasteuer oder so. Dann müsste man aber Umweltschäden überall einpreisen. Das fängt beim Shirt an, das bei Kik für 5€ verkauft und in Bangladesch hergestellt wird. Dann das Fleisch beim Supermarkt, für das die Tiere von Deutschland überall hin transportiert, geschlachtet und wieder zurück transportiert werden, nur um es so noch günstiger zu machen.
Niemand will auf Wohlstand verzichten, aber das günstige Shirt oder Hose, das billige Fleisch, hat meines Erachtens nichts mit Wohlstand zu tun. Für mich ist Wohlstand in Freiheit leben zu können und eine gute Bildung zu haben.

Wie viele Einfamilienhäuser werden denn Kernsaniert?
Ich habe das Haus meiner Großeltern, das ich vor 25 Jahren von meinem Vater überschrieben bekam, saniert. Die Heizung von Öl auf Gas umgebaut, neue Fenster, neue Leitungen, gedämmtes Dach und Wände, Ausbau der Wohnfläche und vieles mehr. Das hat natürlich Geld gekostet, war aber insgesamt weit entfernt von einer Kernsanierung.
Das Haus wurde 1914 gebaut und ist derzeit in einem guten Zustand. Das Dach ist mit Photovoltaik ausgestattet.
Und wenn die Gasheizung mal komplett im Eimer geht oder Erdgas sehr viel teurer wird, kann problemlos auf Wärmepumpe umgebaut werden.
Und das kann man mit vielen, alten Einfamilienhäusern machen.
Mein Bruder hat sein Haus, Baujahr 1956, ebenfalls schon saniert und soweit umgebaut, dass er problemlos seine Ölheizung gegen eine Wärmepumpe tauschen kann.
Der Bestand an alten Häusern kann also problemlos saniert werden, ohne dass man groß "Kernsanierung" machen muss und hier kann der Staat durchaus mehr fördern als immer alles neu bauen zu müssen.
Natürlich muss im sozialen Wohnungsbau mehr passieren, auch da ist der Staat gefordert. Vor allem mit geringerer Bürokratie und weniger Vorschriften.
Lies doch mal selber was du schreibst, vor 25 Jahren! Das kannst du mit den heutigen Gegebenheiten nicht mehr vergleichen allein die Baukosten dürfen drei bis viermal so hoch sein wie vor 25 Jahren!

Der überwiegende Teil der privat genutzten Immobilien die den Besitzer wechseln, werden abgerissen und neu gebaut, weil es sich eben nicht mehr lohnt einer schlechten bzw alten Substanz so viel Geld hinterher zu werfen, mit entsprechenden Risiken etc, siehe obige Aussagen.

MfG
 
Der überwiegende Teil der privat genutzten Immobilien die den Besitzer wechseln, werden abgerissen und neu gebaut, weil es sich eben nicht mehr lohnt einer schlechten bzw alten Substanz so viel Geld hinterher zu werfen, mit entsprechenden Risiken etc, siehe obige Aussagen.
Belege für diese Aussage bitte!

Für meine Hood mit Häusern von 1928 - 1972 kann ich das so nicht bestätigen! Ebenso nicht für den Stadtteil, aus dem ich wegzog. Neubauten sind da Exoten und Renovierungen die Regel.
 
Bei bestimmten, ja. Und die stellen eine deutliche Minderheit dar.
Das stimmt nicht, dazu hatte ich bereits Quellen gepostet aus denen genau Gegenteiliges hervorgeht, so wie ich es die ganze Zeit schon schreibe. Das Problem sind eben auch die Vorgaben, eine Sanierung light, neue Gasheizungsanlage, energiesparend und Wärmedämmung, neuer Heizkörper, würde funktionieren, bedeutet aber eben Risiko und Heizungstausch und Umbau auf Wärme pumpen geeignete Bausubstanz nach Defekt und dann hat man die doppelten Kosten, das muss man am Anfang schon mit einkalkulieren und dann sieht solch eine Rechnung schon ganz anders aus. An der Stelle wären also der Staat gefragt, wenn man an diesem Umstand etwas ändern möchte.

MfG
Belege für diese Aussage bitte!

Für meine Hood mit Häusern von 1928 - 1972 kann ich das so nicht bestätigen!
Ich wiederhole es noch genau einmal, dazu hatte ich bereits Belege und Quellen gepostet, lies doch einfach dort nach.

MfG
 
Wo bitte stand da, dass EFH abgerissen und neu gebaut werden? Sei doch bitte so gut, und verlinke den Post noch einmal.
Dort wird von Bestand/Alt-Bestand gesprochen, das inkludiert EFHs. Deswegen belastet ja das HG auch vor allem EFH Besitzer, die eben, entgegen der Annahme einiger hier, nicht zwangsläufig Besserverdiener sind, die mal eben nur ein zweites Mal ins Portmoney greifen müssen. Ich hatte sogar entsprechend relevante Aussage und Feststellung nebst der Quelle zitiert, aus den das so inhaltlich hervorgeht. Dazu werden auch sinnvolle und der Praxis gerechter werdende Alternativen genannt, die deutlich besser geeignet sind und schneller Wirken als der "quasi" alleinige Fokus auf Wäpus. Lesen lohnt sich.

MfG
 
Ist es eben nicht.
Da muss man die Bausubstanz wieder herstellen und das habe ich natürlich nicht getan. ;)
Was?! Kernsanierung bedeutet das man alles bis auf die Grundbausubstanz neu macht. Da geht es nicht zwingend um Wiederherstellung dieser.^^ Die Bausubstanz wird in der Praxis wieder in den Rohbauzustand gebracht und von da an dann komplett neu aufgebaut.

MfG
 
Lies doch mal selber was du schreibst, vor 25 Jahren! Das kannst du mit den heutigen Gegebenheiten nicht mehr vergleichen allein die Baukosten dürfen drei bis viermal so hoch sein wie vor 25 Jahren!
Vor 25 haben war unser Einkommen aber deutlich niedriger als heute.
Kredit aufnehmen war damals normal und ist es heute auch. Man hat aber auch einen Wert.
Der überwiegende Teil der privat genutzten Immobilien die den Besitzer wechseln, werden abgerissen und neu gebaut, weil es sich eben nicht mehr lohnt einer schlechten bzw alten Substanz so viel Geld hinterher zu werfen, mit entsprechenden Risiken etc, siehe obige Aussagen.
Das ist richtig, aber man muss nicht abreißen. Eben weil die Förderung für Neubauten deut6lich höher ist als für sanieren.
Was?! Kernsanierung bedeutet das man alles bis auf die Grundbausubstanz neu macht. Da geht es nicht zwingend um Wiederherstellung dieser.^^ Die Bausubstanz wird in der Praxis wieder in den Rohbauzustand gebracht und von da an dann komplett neu aufgebaut.

MfG
Und wo mache ich das, wenn ich die Wände und das Dach isoliere?
Und Fenster erneuern hat auch nichts mit Kernsanierung zu tun.
 
Und wo mache ich das, wenn ich die Wände und das Dach isoliere?
Und Fenster erneuern hat auch nichts mit Kernsanierung zu tun.
Ähm, in der Gesamtheit schon. ;)

Wobei man gerne von "Kernsanierung" spricht, wenn man das alles in einem Rutsch macht - so wie ich. Auch wenn du das über Zeit gemacht hast, so hast du mit deinen Maßnahmen das Haus im Kern saniert.

Siehe folgendes
Was bedeutet der Begriff Kernsanierung?

Bei einer Kernsanierung erfolgt der Rückbau der Immobilie bis auf die tragenden Strukturen – wie Decken, Fundamente, Stützen und Wände. Außerdem werden sämtliche An- und Umbauten entfernt. Das Gebäude wird durch Sanierungsmaßnahmen in einen neuwertigen Zustand versetzt. Wichtig dabei ist, dass die eigentliche Struktur erhalten bleibt.

Zu einer Kernsanierung gehören folgende Sanierungsarbeiten:

Austausch von Heizungsrohren und Wasserleitungen
Austausch von Fenstern und Türen, sofern sie nicht den modernsten Isolierstandards entsprechen
Modernisierung der Elektroinstallation
Modernisierung der Heizungsanlage
Sanierung der Fassade, wenn diese beschädigt oder schlecht gedämmt ist
Sanierung der Dachkonstruktion samt Dacheindeckung

Du bist damit aber nicht alleine. Ausnahmslos alle Immobilienbesitzer, die ich kenne und die in jüngster Zeit ihre Hütten gekauft haben, haben allesamt die Häuser renoviert. Darunter fallen diverse EFH aus den Zeiten 10-20 Jahre vor und nach dem WWII ebenso wie MFH von um die 1900 herum. Da ist nicht einer bei, der einen Abriss und Neubau als wirtschaftlich tragbar gesehen hat oder gar realisierte!
 
Vor 25 haben war unser Einkommen aber deutlich niedriger als heute.
Kredit aufnehmen war damals normal und ist es heute auch. Man hat aber auch einen Wert.
Der Gap zwischen Einkommen und Baukosten war damals deutlich kleiner als heute, nicht vergleichbar.
Das ist richtig, aber man muss nicht abreißen. Eben weil die Förderung für Neubauten deut6lich höher ist als für sanieren.
Es geht nicht unbedingt um die Förderung sondern um die Frage ob man einen großen Batzen Geld mit Risiko in Altsubstanz steckt oder quasi ohne, langfristig gesehen sicherer, in Neusubstanz.
Und wo mache ich das, wenn ich die Wände und das Dach isoliere?
Und Fenster erneuern hat auch nichts mit Kernsanierung zu tun.
Darauf hatte Tekkla bereits zurecht hingewiesen. ;-)

MfG
 
Sicherlich ist es sinnvoller die Basics zu machen anstatt gar nichts, wenn das Maximum gerade nicht realisierbar erscheint.

So hast du deine Thesen bislang aber nicht formuliert. Stattdessen hast du behauptet, dass es in älteren Gebäuden allgemein zu aufwendig ist, eine gute Isolierung zu erreichen und man stattdessen gleich neu bauen sollte. Und das ist klimatisch betrachtet absoluter Humbug, denn ein bestehendes Gebäude wärmedicht zu bekommen ist technisch betrachtet so gut wie gar nicht aufwendiger, als einen Neubau dicht zu bekommen, während der Neubau als solcher eine CO2-Katastrophe im Vergleich zur Weiternutzung ist.
Du musst mich verwechseln, ist sage die ganze Zeit erstmal die low hanging fruits einsammeln und nicht den Idealzustand.

KfW40 in alter Bausubstanz ist oft gar nicht so einfach und schnell ist das Thema aktive Lüftung usw. dabei. Mache ich WSZV92, dann ist das Thema kein Thema.
 
Wird auch Zeit, nach den Lügen DDay hätte es als Begriff nicht gegeben.^^ Davon ab qualifiziert sich die FDP damit nun ganz offiziell und für jeden überprüfbar dafür, "keine" Verantwortung mehr zu übernehmen.

p.s.: Bundesgeschäftsführer Carsten Reymann erklärt ebenfalls seinen Rücktritt

Meiner Meinung nach müsste Lindner als Kopf dieser Schlange auch zurücktreten.

MfG
 
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