Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Diese Wärmepumpendebatte ist müßig, weil es hier teilweise einfach daran hapert, das stets von einem Best Case Szenario aus argumentiert wird aber eine Boden Wärmepumpe ist bei weitem nicht überall möglich, da wo es geht und die Substanz es hergibt effektiv, da wo es nicht geht unnötig, da muss man auf Bodenluft setzen und das ist wohl auch die am häufigsten verwendete und da gilt eben das Beschriebene bezüglich der Sanierung, alles andere ist Quatsch und sorgt nur für höhere Stromkosten, wenn man Winter für Winter zuschießen muss und Strom bekanntermaßen teurer und nicht günstiger wird. Diese Heizungsart ist grundkonzeptionell für niedrige Vorlauftemperaturen ausgelegt aber bei Bestand sind diese nicht relevant und die Wärmepumpen die es gibt die das ermöglichen, hohe Vorlauftemperaturen, setzen zwingend eine entsprechende Bausubstanz voraus, besteht diese nicht muss saniert werden ansonsten macht es wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wurde hir seitenweise dargelegt... und wieder geht der Quatsch von vorne los... ^^
Naja, Du fängst doch immer wieder damit an.
und Strom bekanntermaßen teurer und nicht günstiger wird.
Fossile Energieträger werden langfristig deutlich teurer und Strom kann, die richtige Politik vorausgesetzt, günstiger werden. Theoretisch wäre Strom schon jetzt deutlich günstiger aber wir thematisieren ja lieber weniger lösungsorientierte Themen und wählen wieder schwarz.
 
Wenn die FDP die ökologische Transformation nicht sabotiert hätte, wären wir weiter.
Und die CDU/CSU.

Diese Wärmepumpendebatte ist müßig, weil es hier teilweise einfach daran hapert, das stets von einem Best Case Szenario aus argumentiert wird aber eine Boden Wärmepumpe ist bei weitem nicht überall möglich, da wo es geht und die Substanz es hergibt effektiv, da wo es nicht geht unnötig, da muss man auf Bodenluft setzen und das ist wohl auch die am häufigsten verwendete und da gilt eben das Beschriebene bezüglich der Sanierung, alles andere ist Quatsch und sorgt nur für höhere Stromkosten, wenn man Winter für Winter zuschießen muss und Strom bekanntermaßen teurer und nicht günstiger wird. Diese Heizungsart ist grundkonzeptionell für niedrige Vorlauftemperaturen ausgelegt aber bei Bestand sind diese nicht relevant und die Wärmepumpen die es gibt die das ermöglichen, hohe Vorlauftemperaturen, setzen zwingend eine entsprechende Bausubstanz voraus, besteht diese nicht muss saniert werden ansonsten macht es wirtschaftlich überhaupt keinen Sinn.
Ziemlich viel Meinung für sehr wenig Wissen und/oder Erfahrung.
 
Ziemlich viel Meinung für sehr wenig Wissen und/oder Erfahrung.
Nö, müßig ist es gegen eine rhetorische Wand zu argumentieren die scheinbar nichts anderes macht als seitenweise das grüne Wahlprogramm runterzubeten und immer wieder falsche Dinge zu wiederholen oder mit best case Szenarien zu versuchen Methoden für die allgemeine Anwendung zu beschreiben, die aber so in der Praxis oftmals im Altbestand nicht funktionieren oder aber gesamtheitlich oder aber beides, wirtschaftlich keinen Sinn ergeben. Die Leute kaufen ja nicht wie verrückt Gas Heizungen weil sie dumm sind oder die Grünen nicht leiden können, sondern weil es unter Berücksichtigung aller Aspekte die teils deutlich sinnvollere Investition ist.

Was hier seitenweise teilweise für ein Humbug geschrieben wird ist wirklich der größte Käse. Ich möchte an der Stelle auch auf diesen Artikel verweisen der eins zu eins exakt das wieder gibt, was ich hier versuche immer und immer wieder zu erklären und darauf hinzuweisen.


Oder hier, von der renomierten Bauphysik-Professorin Dr. Lamia Messari-Becker

"Fazit
Es gilt als ausgeschlossen, dass Altbauten ohne drastische Senkung des Heizwärmebedarfs überwiegend mit Elektro-Wärmepumpen effizient und kostengünstig versorgt werden können. Zugleich erfordert der „Worst-First“-Ansatz der EU sehr hohe Kapitaleinsätze, die im individuellen Fall und auch volkswirtschaftlich sehr kritisch zu bewerten sind."


MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Was hier seitenweise teilweise für ein Humbug geschrieben wird ist wirklich der größte Käse. Ich möchte an der Stelle auch auf diesen Artikel verweisen der eins zu eins exakt das wieder gibt, was ich hier versuche immer und immer wieder zu erklären und darauf hinzuweisen.

Dir ist aber schon klar, dass man dort einen Verein gefragt hat, der von der Dämmstoffindustrie ins Leben gerufen wurde und auch weiter besetzt wird?

Ich halte mich lieber ans ISE.


Das waren WP die zum Studienverlauf bis Ende 2020 schon länger im Bestand waren. Seit der Zeit hat sich bei der Technik schon wieder was gedreht.

Ja, es ist müßig mit jemandem zu diskutieren, der die sich selbst in der Meinung bestätigenden Infos den Erfahrungen anderer vorzieht. Da draußen gibt es genügend Leute, die einem haarklein vorrechnen und vorzeigen, was man wie tat, und welche Ergebnisse man damit mit eine LWWP im Altbau erreichte. Aber bleib du man weiter bei deinem Glauben. Ist dein gutes Recht. ;)

 
Dir ist aber schon klar, dass man dort einen Verein gefragt hat, der von der Dämmstoffindustrie ins Leben gerufen wurde und auch weiter besetzt wird?

Ich halte mich lieber ans ISE.


Das waren WP die zum Studienverlauf bis Ende 2020 schon länger im Bestand waren. Seit der Zeit hat sich bei der Technik schon wieder was gedreht.

Ja, es ist müßig mit jemandem zu diskutieren, der die sich selbst in der Meinung bestätigenden Infos den Erfahrungen anderer vorzieht. Da draußen gibt es genügend Leute, die einem haarklein vorrechnen und vorzeigen, was man wie tat, und welche Ergebnisse man damit mit eine LWWP im Altbau erreichte. Aber bleib du man weiter bei deinem Glauben. Ist dein gutes Recht. ;)

Ist ja interessant, dein erster Reflex ist also die Quelle in Abrede zu stellen statt sich erst einmal mit dem Geschriebenen und den dortigen Inhalten auseinanderzusetzen, das sagt wohl viel über deine Debattenkultur aus? ^^

Egal, das kannst du jetzt diskreditieren wie du möchtest aber das ist exakt die Haltung die auch in dem Bericht für den Bundestag steht und auch in anderen Papieren zu finden ist, auch ist sie in diversen Talkshows aufgetreten und hat exakt diese wissenschaftlich fundierte Ansicht vertreten. Man kann die Realität nicht der eigenen Wunschvorstellung anpassen und das schön beten, so wie es hier seitenweise gemacht wird, dies entspricht nicht der Realität, nicht der Praxis und genau das sehen wir jetzt auch im Ergebnis, dass der Kauf von Gasheizungen explosionsartig angestiegen ist. Das könnt ihr noch seitenweise falsch weiter runter beten, es wird dadurch nicht richtiger, die genannten Argumente sind valide, es liegen euch Quellen vor die genau und exakt das belegen, was ich hier seit geraumer Zeit versuche zu erläutern und konkretisieren.

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Eine Sache noch, damit das für die Zukunft für mich und dich festgehalten ist :D

dass der Kauf von Gasheizungen explosionsartig angestiegen ist
2022 war ich einer davon. Nicht weil ich keine WP wollte, sondern weil alle irre waren und ich mitten in der Sanierung des großelterlichen Hauses steckte und ums Verrecken keinen Energieberater bekam. So wurde die Heizung, die hier vorher aus Nachtspeicheröfen und Holz-/Kohleofen bestand :ugly:, durch eine Zentralheizung mit neuen Rohren und auch neuen Heizkörpern ersetzt. Sind nullachtfünfzehn Typ 22, allerdings absichtlich etwas größer dimensioniert worden, weil ich auch mit der Gasheizung eine niedrigere Vorlauftemperatur haben wollte. Für die Zukunft mit WP ist's umso besser. Es stand auch im Raum in Teilen eine Fußbodenheizung zu verlegen. Das hätte aber so viel Aufwand gemacht bzw. wäre im OG vom Statiker nicht abgesegnet worden, sodass wir uns das gespart haben.

Als ich die Hütte umbaute, da musste das Dach neu eingedeckt werden. Das war auf. Da ist dann tatsächlich ne fette Dämmung drauf gekommen. Die alten Holzfenster waren auch rott und mussten raus. Die meisten Neuen sind 2-fach verglast. In ein paar Räumen sind 3-fach verglaste Schallschutzfenster drin. Vornehmlich die Räume in denen man schläft und das "Büro" meiner Frau. Ansonsten gibt es hier noch zwei Stellen, wo Wärme so richtig flöten geht. Die Hauseingangstür und der nun zum Teil der Küche gewordenen Windfang mit ungedämmtem und viel zu dünnem Mauerwerk. Aber da passt eine Einblasdämmung rein. Ist günstig und wird seinen Zweck erfüllen. Wenn diese beiden Sachen erledigt sind, dann könnte man noch die Kellerdecken dämmen. Die Räume unter uns werden aber quasi eh beheizt. Mal sehen. Ist für uns eher so eine Komfortfrage.

Da der Chef von meinem Heizungsbauer 'nen Trottel war und meinte, man müsse die Vorlauftemperatur auf 70° C auslegen und gleichzeitig den hydraulischen Abgleich versemmeln, habe ich mich zu Beginn der Heizperiode nun selber erst schlau und dann ans Werk gemacht und die Einstellungen deutlich nach unten verschoben. Leider ist das Gasbrennwertgerät viel zu groß dimensioniert und takte wie die Hölle, wenn der VL unter 40° C sein soll. Damit muss ich aber nun leben.

Jedenfalls, als wir die letzte Woche ein paar Tage mit dauerhaften Minusgraden hatten, da hatte ich einen Vorlauf von knapp unter 43° C bei 21° C angepeilter und erreichter Temperatur in allen Wohnräumen. Ich schätze, dass ich an wirklich kalten Tagen mit -15° C bei um die 50° C landen werde. Das ist dann aber ja eh nicht die Regel. Am Meer ist's auch im Winter tendenziell eher so leicht im Plus.

Ohne Optimierungen der Heizung hatte ich im Jahr 2023/24 einen Wärmebedarf (inkl. Wasser) von 22.000 kWh bei rund 170 m² und 2 Personen die meiste Zeit über. Ich hoffe, dass ich durch die Optimierungen am Ende so bei 18-19 MWh für 2024/25 lande. Das wären dann 110 anstatt 130 kWh / m². Dafür dass das Haus von 1960 ist und bis aufs Dach keine Außendämmung hat, eigentlich schon ganz ordentlich. Damit wäre man mit einer WP und einer nicht unrealistischen JAZ von 3.5 bei rund 5.500 kWh. Bei einem Preis von aktuell 30 Ct / kWh käme man auf rund 1650 € an Kosten für Wärme. Aktuell zahle ich 9 Ct / kWh für Gas. Das wären 1700 €. Da das Gas selber aber deutlich teurer werden wird und auch die Netzentgelte in den kommenden Jahren massiv steigen werden, wird der Vorteil der WP immer größer. Da rechnet sich die Investition schon.

Ich selber denke, dass der Punkt für einen Wechsel von Gas auf WP bei mir so in etwa 10 Jahren erreicht sein wird.

Mal sehen, was in 2 Jahren der Status ist. Ich bin gespannt. :)

** Kleiner Nachtrag aus Transparenzgründen:
Ich habe eine knapp 14 kWp PVA mit nicht so optimaler NW zu SO Ausrichtung - keinen Speicher. Das Dach hat mit allen Dachfenstern und auf Grund der Größe rund 90.000 € gekostet. Der Austausch der 13 teils sehr großen Fenster schlug mit 20.000 € zu Buche. Die Installation der gesamten Heizungsanlage mit allen Leitungen, Fittingen, dem Brennwertgerät, Pufferspeicher etc kam auch so um die 30.000 €.

Förderung gab es nur fürs Dach. Ist 'nen 60.000 € Kredit mit knapp über 2 % Verzinsung und 12.000 € Tilgungszuschuss für eine Einzelmaßnahme.

Ich habe kein E-Fahrzeug. Das ist vermutlich in 2-3 Jahren dran.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei den völlig ungedämmten Gebäuden muss man was machen, allerdings ist die Frage wie weit man gehen muss und da biegen wir imho falsch ab. Altgebäude auf KfW75 oder besser zu bringen ist teuer, aufwendig und oft ist der Neubau sinnvoller, allerdings funktioniert eine Wärmepumpe auch schon ab niedrigeren Effizienzgraden wirtschaftlicher als eine Öl- oder Gasheizung.

Aber wie ich schon sagte, dank der Vorgaben des EnEfG muss in dem Land der Primärenergieeinsatz.
 
Peer Steinbrück war gestern Abend bei Sandra Maischberger zu Gast. Zu Olaf Scholz als Kanzlerkandidat meinte er:

Er wolle keine Zensuren vergeben, sagte Peer Steinbrück, als Moderatorin Maischberger ihn bat, Olaf Scholz (SPD) und Friedrich Merz (CDU) miteinander zu vergleichen. Eins sei klar: „Es gibt einen Favoriten für diese Wahl und es gibt einen Outsider – und die SPD ist der Outsider.“ Auch eine überraschende „Aufholjagd“, wie sie Scholz bei der Bundestagswahl 2021 hinlegte, halte Steinbrück für sehr unwahrscheinlich.
Wenigstens ist er da realistisch mit seiner Einschätzung.

Dort meinte er außerdem, dass man Reformen ähnlich wie damals mit der Agenda 2010 braucht. Außerdem wurde ihm ein Filmausschnitt gezeigt wo Christian Lindner ihn zitiert hatte:

Steinbrück über Lindner: „Noch so ein Zitat von ihm und ich bin tot“​

Die SPD müsse jetzt vor allem an „wirtschaftspolitischem Profil“ gewinnen, sagte Steinbrück, der als Kanzlerkandidat einst selbst als wirtschaftsfreundlicher Sozialdemokrat antrat. Der Sozialstaat müsse mit einer Art Reformagenda 2030 von Grund auf reformiert werden, ebenso wie die Schuldenbremse. Da würde mittlerweile selbst Christian Lindner (FDP) mitgehen, sagte Steinbrück spöttisch: „Wenn Lindner sich jemals wieder in einer Bundesregierung befinden würde, würde er die Hand reichen für eine Zweidrittelmehrheit zur Reform der Schuldenbremse.“

Steinbrück habe Lindner auch bereits persönlich gesagt, dass seine „obstinate Haltung“ zur Schuldenbremse „dummes Zeug“ sei. Als Maischberger einen Ausschnitt einer Rede Lindners im Bundestag abspielt, in dem er aus Steinbrücks Buch zitiert, rollt der SPD-Politiker mit den Augen: „Noch so ein Zitat von ihm und ich bin tot.“
Quelle: „Outsider“ – Ex-Kandidat Peer Steinbrück gibt seiner SPD und Scholz kaum noch Chancen

Ich sehe nicht das die SPD wirtschaftspolitisch schlecht regiert. Und man darf auch die soziale Frage nicht vernachlässigen. Damals mit der Agenda 2010 hat man es sich nämlich bei vielen Menschen verscherzt.
Gerade in der SPD Stammwählerschaft. Bei der Reformation und Aufweichung der Schuldenbremse stimme ich zu. Außerdem ist es wichtig das Gesundheits -und Bildungssystem zu verbessern. Beide wurde lange Zeit vernachlässigt. Auch schon unter Merkel.
 
Bei den völlig ungedämmten Gebäuden muss man was machen, allerdings ist die Frage wie weit man gehen muss und da biegen wir imho falsch ab. Altgebäude auf KfW75 oder besser zu bringen ist teuer, aufwendig und oft ist der Neubau sinnvoller, allerdings funktioniert eine Wärmepumpe auch schon ab niedrigeren Effizienzgraden wirtschaftlicher als eine Öl- oder Gasheizung.

Aber wie ich schon sagte, dank der Vorgaben des EnEfG muss in dem Land der Primärenergieeinsatz.
Trotz vorliegender Quellen siehe oben, behauptest du immer noch weiterhin etwas das einfach nicht stimmt und auf keinen Fall allgemeingültig ist. Nimm dir doch einmal die Zeit und lies dir das durch was da steht, daraus geht exakt das hervor was ich hier seitenweise schon geschrieben habe.

So wie du es darstellst ist es schlicht und bleibt falsch.

MfG
Peer Steinbrück war gestern Abend bei Sandra Maischberger zu Gast. Zu Olaf Scholz als Kanzlerkandidat meinte er:


Wenigstens ist er da realistisch mit seiner Einschätzung.

Dort meinte er außerdem, dass man Reformen ähnlich wie damals mit der Agenda 2010 braucht. Außerdem wurde ihm ein Filmausschnitt gezeigt wo Christian Lindner ihn zitiert hatte:


Quelle: „Outsider“ – Ex-Kandidat Peer Steinbrück gibt seiner SPD und Scholz kaum noch Chancen

Ich sehe nicht das die SPD wirtschaftspolitisch schlecht regiert. Und man darf auch die soziale Frage nicht vernachlässigen. Damals mit der Agenda 2010 hat man es sich nämlich bei vielen Menschen verscherzt.
Gerade in der SPD Stammwählerschaft. Bei der Reformation und Aufweichung der Schuldenbremse stimme ich zu. Außerdem ist es wichtig das Gesundheits -und Bildungssystem zu verbessern. Beide wurde lange Zeit vernachlässigt. Auch schon unter Merkel.
Hatte ich auch gesehen, eine bemerkenswerte Feststellung aber vor allem auch, wie ich finde, im Bezug zur FDP. Die inhaltlichen Unterschiede sind sehr spannend und tatsächlich könnte das eine große Chance für die SPD sein damit wieder einen Aufholwahlkampf zu betreiben, denn so groß und divers waren die Inhalte schon lange nicht mehr, und der größte Rivale hat defacto 0 Erfahrungen in einem Wahlkampf, denn sein Wahlkreis ist einer, da wurde einfach schon immer CDU gewählt, da bedurfte es nie einer größeren Anstrengung. Ein Kanzlerwahlkampf ist da eine ganz andere Hausnummer, das wird mit Sicherheit ein sehr turbulenter und spannender Wahlkampf.

MfG
 
Hatte ich auch gesehen, eine bemerkenswerte Feststellung aber vor allem auch, wie ich finde, im Bezug zur FDP. Die inhaltlichen Unterschiede sind sehr spannend und tatsächlich könnte das eine große Chance für die SPD sein damit wieder einen Aufholwahlkampf zu betreiben, denn so groß und divers waren die Inhalte schon lange nicht mehr, und der größte Rivale hat defacto 0 Erfahrungen in einem Wahlkampf, denn sein Wahlkreis ist einer, da wurde einfach schon immer CDU gewählt, da bedurfte es nie einer größeren Anstrengung. Ein Kanzlerwahlkampf ist da eine ganz andere Hausnummer, das wird mit Sicherheit ein sehr turbulenter und spannender Wahlkampf.
Ich glaube nicht das die SPD groß aufholen wird. Egal was für ein Programm sie vorstellen.
Die Leute wollen keinen Scholz mehr als Kanzler haben.
 
Du meinst lieber Merz als Scholz? Da bin ich mir noch nicht so sicher.

MfG
Mein Gefühl ist dass die meisten Leute im Land Merz/CDU deswegen akzeptieren weil es von allen schlechten Optionen (Scholz, Habeck, Weidel, Wagenknecht, Lindner, younameit) als die am wenigsten fürchterliche erscheint. Nicht weil Merz gut wäre sondern weil die anderen noch schlimmer wären.

Die Parteien wollen ja einfach ihre gescheiterten Kandidaten nicht ersetzen. Dann müssen sie die Konsequenzen eben erleben. Dass eine SPD mit einem erneut aufgestellten Scholz keinen Blumentopf gewinnen kann ist völlig unabhängig ihrer vertretenen Politik jedem klar. Wahrscheinlich sogar den meisten in der SPD. Aber wenn man mit Gewalt ne Wahlniederlage haben will... naja, bitteschön.

 
Zuletzt bearbeitet:
oft ist der Neubau sinnvoller
Eher nein. Ökonomisch wie ökologisch auf einige Jahrzehnte betrachtet vielleicht.

Habe das doch alles durch. Ich dachte auch, dass eine Sanierung viel zu teuer sei und ein Neubau deutlich besser. Mit Preisen von um die 2000 € / m², die es mal waren, schon. Doch in 2022 warst du bei einem bezugsfertigen EFH-Neubau selbst bei total durchschnittlichen Bauten bereits bei Preisen von über 3.500 € / m². Für 120 m² (ohne Keller!) war man dann nur für den Bau damit schon bei deutlich über 400.000 €. Damit war noch kein m² Garten oder eine Unterstellmöglichkeit fürs Fahrzeug oder gar PVA mit drin. Die Sanierung hat mich (uns) in Summe deutlich unter 300.000 € gekostet. Mit PVA, mit Garage, mit neuem Heizungssystem, mit zwar nicht mehr schöner aber passender Pflasterung und das auf bereits bewachsenem Grundstück. Wie ich dargelegt habe, werde ich, auch wenn andere sagen, dass es ja nicht geht, eine LWWP ökonomisch sinnvoll betreiben können.

Man kann natürlich auf lange Zeit rechnen und sagen, dass ein Neubau nur 5.000 kWh und meine Hütte mehr als das Dreifache beim Wärmebedarf hat. Das kann man dann auf die Jahre hochrechnen und den Punkt ermitteln, ab wann ein Neubau wirtschaftlich sinnvoller wird - und das wird es! Aber Fakt ist, dass es in 2021 die Chance gab, dieses Haus und somit das tolle Grundstück in super Lage zu übernehmen, ich den Neubau plante, mit Preisen und auch anderen Problemen (wie z.B. Überprüfung auf Kampfmittel mit 1,5 Jahren Vorlaufzeit oder Einschränkungen durch das Bauamt hinsichtlich Baukörper in Form und Gestaltung) jenseits allen Guten konfrontiert wurde und ich eine Entscheidung treffen musste. Neubau war schlussendlich für mich (uns) zu teuer.

Bis dato kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich mit der Entscheidung nicht falsch lag. Ja, ich habe aus einem alten Ross kein junges Rennpferd gemacht. Ja, die Betriebskosten sind deutlich höher als bei einem Neubau, und auch der CO2-Abdruck beim Heizen ist deutlich höher. Allerdings musste dafür nicht die ganze graue Energie aus diesem Haus vernichtet und die eines Neubaus verbraucht werden. Wäre mal interessant zu sehen, wie am Ende der CO2-Abdruck unterm Strich so ist.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück