Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Dann Mindestlohn hoch und Steuern für niedrige Einkommen runter - als Ausgleich Vermögenssteuer, Milliardärssteuer und Spitzensteuersatz auf 60%. Umverteilung ist angesagt.
 
Dann Mindestlohn hoch und Steuern für niedrige Einkommen runter - als Ausgleich Vermögenssteuer, Milliardärssteuer und Spitzensteuersatz auf 60%. Umverteilung ist angesagt.
Du willst den Mindestlohn erhöhen damit das Geld bezahlt werden kann was man gar nicht erheben bräuchte? Das ist genau so quatsch! Warum etwas einfordern, was man hinten rum wieder ausgleicht, dann kann man das gleich weglassen und spart sich die ganze Bürokratie?! Das ist ein klassicher Schildbürger-Vorschlag ohne Nutzen aber mit viel Gewese.^^

MfG
 
Man muss den Energieverbrauch teuer machen um den notwendigen Druck zur Energieeinsparung und damit der ökologischen Transformation zu erreichen.

Es besteht eine Pflicht in allen Sektoren den Energieverbrauch zu reduzieren:

 
Man muss den Energieverbrauch teuer machen um den notwendigen Druck zur Energieeinsparung und damit der ökologischen Transformation zu erreichen.
Bullshit, wo man nicht mehr sparen kann, weil man schon am limit ist, kann man auch nichts mehr einsparen. Dann macht man nur etwas teurer, was nicht kompensiert werden kann.^^
Es besteht eine Pflicht in allen Sektoren den Energieverbrauch zu reduzieren:

Ist ja toll nur bei den besagten Menschen gibt es nichts mehr zum einsparen, du wiederholst hier gebetsmühlenartig etwas und klammerst diesen Aspekt immer wieder aus. DU kannst da nichts mehr einsparen also kannst du dir diese Forderung stecken, es bringt nichts! Setze da an wo eingepart werden kann und wo viel verbraucht wird, das sind vorwiegend die höheren Einkommen und Industrieen. Mach mal alles schön teuer und beschleunige die Deindustrialisierung und halte gleich noch ein paar Milliarden zurück um die Mehrmenschen in den Sozialsystemen, aufgrund steigender Arbeitslosigkeit, bezahlen zu können. Top Vorschlag, 1a durchdacht, klasse Leistung!

MfG
 
Im Übrigen bring ein "Energieeffizienz-Gesetz" überhaupt nichts, wenn nicht von oberster Stelle Projekte angeschoben werden.
Ideen gibt es genug.
Ich arbeite im ÖD als IT-ler, und "Stromverbrauch" war schon immer ein Thema. Nicht unbedingt wegen der Umwelt, sondern wegen der Kosten.

Zur den angesprochenen Ideen folgendes:
Schaut euch mal die Dachflächen öffentlicher Verwaltungen an. Dann die Dächer anderer öffentlicher Einrichtungen z.B.: Schulen, Sporthallen, Betriebshöfe etc.pp.
Viele Bundespolitiker labern immer von "Energiewende", dann sollen sie auch machen.
Alle Dächer, welche in öffentlicher Hand liegen, mit Solar bebauen! Das hätte nur Vorteile, die Technik ist spott-billig und das Beste ist --> der Strom wird vor allem in den Verwaltungen auch am Tag (Sonne) gebraucht. Was an Strom überbleibt, einspeisen.
Dafür müssten auch die Stromnetze umgebaut/ausgebaut werden. Auch nicht schlimm, sondern eine Chance --> gleich neben die Verwaltungen (meist in Innenstädten) Ladesäulen bis zu Horizont knallen.

Was es dazu braucht ist natürlich Zeit UND Geld. Als Anschubfinanzierung einfach mal 50 Milliarden reinbuttern.
Das lohnt nicht nur für die Stromrechnung des ÖD sondern auch für die Industrie und den Arbeitsmarkt.
Vor allem wenn man darauf achtet, dass die Technik idealerweise aus der EU (logischerweise auch aus Deutschland) kommt.

Nicht rumheulen, machen.
 
Naja, ich sehe das nicht ganz so, die obere Nahrungskette braucht diese Subventionen nicht, die haben eigentlich genug Geld für E-Autos und Co., das sind reine Mitnahmeeffekte, was man auch daran gut sehen kann welche E-Autos am meisten gekauft werden. ;-)
Diese Förderung ist ja schon weg. Ich meinte an der Stelle eher solche Maßnahmen wie Dekarbonisierung im Gebäudesektor.

Die E-Autoförderung war doch eh nur ein Witz, wo die Hersteller Milliarden als verdeckte Wirtschaftsförderung bekommen haben, um mit dem Geld dann nicht konkurrenzfähige Produkte zu entwickeln. :ugly:

Man muss denke ich die Sache von unten nach oben rollen, dass Prinzip der "Gleichheit" für alle funktioniert und wenn man das doch durchzieht, dann doch bitte auch bei den Steuern, Gleichheit für alle. ;-)
In so einer Gesellschaft leben wir aber nicht. So sehr ich Gleichheit auch gut finde, sie bleibt aber unrealistisch, solange mehr Geld mehr Macht bedeutet.

IISC_EqualityEquity.png
 
Alle Dächer, welche in öffentlicher Hand liegen, mit Solar bebauen! Das hätte nur Vorteile, die Technik ist spott-billig und das Beste ist --> der Strom wird vor allem in den Verwaltungen auch am Tag (Sonne) gebraucht. Was an Strom überbleibt, einspeisen.
Dafür müssten auch die Stromnetze umgebaut/ausgebaut werden. Auch nicht schlimm, sondern eine Chance --> gleich neben die Verwaltungen (meist in Innenstädten) Ladesäulen bis zu Horizont knallen.
Alles toll, macht man aber nicht.
Bei uns im Dorf wird seit Jahren darüber nachgedacht, die Schulen mit Photovoltaik auszustatten. Aber bisher wurde das wegen der kosten immer verworfen.
Das gleiche bei den Stromnetzen. Auch da wird nichts investiert. Das hätte man schon vor 20 oder 30 Jahren machen müssen und wie viele blockieren das?
Der Staat, bzw. Teile davon verhindern die Energiewende.
 
Alles toll, macht man aber nicht.
Bei uns im Dorf wird seit Jahren darüber nachgedacht, die Schulen mit Photovoltaik auszustatten. Aber bisher wurde das wegen der kosten immer verworfen.
Das gleiche bei den Stromnetzen. Auch da wird nichts investiert. Das hätte man schon vor 20 oder 30 Jahren machen müssen und wie viele blockieren das?
Der Staat, bzw. Teile davon verhindern die Energiewende.
Alles richtig.
Die Kommunen (zumindest die meisten) "blockieren" dass aber nicht aus Spaß --> sondern weil einfach das Geld fehlt UND im Gesetz steht, dass der Haushalt ausgeglichen sein muss. Also keine Verschuldung durch "Neuinvestitionen".
Und das ist......einfach dumm.
Der Bund müsste einfach ein Fördertopf bereitstellen, logischerweise mit wenig Bürokratie und einem guten Finanziellen Anreiz. Z.:B.: 90 Prozent Förderung und 10 Prozent Eigenmittel.
Wenn der Bürgermeister von Stadt X seine Solaranlage für 25.000 und nicht für 250.000€ aufs Dach geklatscht bekommt, geht die Party ab.
 
Man muss den Energieverbrauch teuer machen um den notwendigen Druck zur Energieeinsparung und damit der ökologischen Transformation zu erreichen.
Ich trage Teile unserer Argumentation gerne in meine kleine private Freundesbubble, die, ebenso wie hier, nicht politisch homogen ist. Und was du da gerade schreibst, davon berichtete gestern ein Freund.

Der arbeitet in einem relativ großen Bauunternehmen. Die haben eine Liegenschaft mit einem recht großen Gebäude, schon etwas älter, wo die Stadt/Gemeinde nun gerne Teile der Verwaltung aber auch andere öffentliche Dienstleistungen wie eine Bücherei drin unterbringen will. Dieses Gebäude ist energetisch nicht mehr tragbar. Nun gibt es unterschiedliche Ansätze zwecks Renovierung. Zum einen geht man kaufmännisch an die Sache ran. Dann betrachtet man das nach dem Aspekt des Aufwandes und des damit verbundenen CO2-Abruckes. Und dann ist da noch ein Teil der politische Ebene, die dieses Objekt am liebsten auf KFW40-Standard bringen will.

In diesem Spannungsfeld bewegt sich laut seiner Aussage gerade der Entscheidungsfindungsprozess. Er sagt: Abreißen und was neues Bauen wäre vermutlich am günstigsten. Der CO2-Abdruck aber enorm. Renovierung wäre machbar und auch vernünftig, dann aber auf KFW55 aber eher KFW75 Standard. Das wird aber nicht mehr gefördert. KFW40 fällt raus, weil das unterm Strich teurer in Form von Geld und CO2-Abdruck wäre, als es neu zu bauen.

Jetzt fängt man an darüber nachzudenken, ob man dieses Gebäude in mehre Gebäude aufteilt. Gleicher Baukörper, aber durch das Einziehen von Feuerschutzwänden, Schallschutz etc würde das zu einem dreigeteilten Haus werden. Damit könnte man 3x Förderung kassieren, was es zumindest vom Geld her wieder rentabel macht. Rechtlich ist das aber höchst fragwürdig, weil es nur einen Hausanschluss gäbe. Tönerne Füße unter diesem Plan also.

Jetzt kommst du, und sagst: Regelt das über den Preis. Irgendwann ist der Druck hoch genug, sodass sich die Leute von alleine bewegen.

Nur, wie würde das im konkret genannten Fall enden? Der Preis ist ein Punkt. Er ist aber nicht der ausschließliche Faktor.

Da müssen schon komplexere Ideen an den Tag gelegt werden, meinst nicht auch?
 
Ich sehe in einem positiven Szenario eigentlich die Chance, allen Bürgern auf lange Sicht günstig elektrische Energie zu Verfügung zu stellen. Da gibt es hoffnungsvolle Entwicklungen z. B. in der Baubranche bei uns ums Eck.
Da entwickeln welche (realtiv) günstige Systemhäuser für den sozialen Wohnungsbau, die komplett energieautark inkl. Nuntzerstrombedarf sind. Bauweise zu 100% recycletes Material bzw. Holz und Lehmsteine wie auch Decken aus Lehmholzbverbund.
Bin gespannt.
Träumchen wäre, wenn der Preis für regenerative Energie dann irgendwann aus US Niveau abfällt.
 
Das ist Käse, man gibt den Menschen mehr Geld um es woanders wegzunehmen, da kann man die Mehrbelastung gleich bleiben lassen und spart dabei eine Menge Bürokratie und somit Geld.
Einfach Einkommen generell begrenzen. Wenn man dennoch mehr erwirtschaftet, dann diesen Mehrwert in ein besseres gesellschaftliches Standing umwandeln, während der abgeschöpfte Wert der Gesellschaft zugutekommt. Vielleicht mit transparenten politischen Einflussmöglichkeiten koppeln. Oder man macht Leaderboards und verteilt Orden. So wie man als Leistungsanreiz heute schon Achievementboards in Games einbaut. Die Jüngeren unter uns kennen da ja. Dann einmal im Jahr eine große Festwoche veranstalten, wo man den Menschen mit den größten Erfolgen fürs Gemeinwohl huldigt.

Kein Plan, aber es müssen Lösungen her, wo Geld nur Mittel, aber nicht die Motivation zum Zweck ist. Und man muss Geld vom Machtfaktor lösen.
 
Das ist Käse, man gibt den Menschen mehr Geld um es woanders wegzunehmen, da kann man die Mehrbelastung gleich bleiben lassen und spart dabei eine Menge Bürokratie und somit Geld.

MfG
Die Verteilung von Geld/Vermögen ist schon lange ein Problem und ungerecht.
Und der Spitzensteuersatz war im letzten Jahrhundert auch schon mal höher.
 
Das ändert man ja nun endlich.
Wo genau?
Alles richtig.
Die Kommunen (zumindest die meisten) "blockieren" dass aber nicht aus Spaß --> sondern weil einfach das Geld fehlt UND im Gesetz steht, dass der Haushalt ausgeglichen sein muss. Also keine Verschuldung durch "Neuinvestitionen".
Und das ist......einfach dumm.
Ein Bundesland kann ja selbst entscheiden, ob es eine Schuldenbremse haben will oder nicht.
Eben weil es Investitionen in die Zukunft sind.
Kein Plan, aber es müssen Lösungen her, wo Geld nur Mittel, aber nicht die Motivation zum Zweck ist. Und man muss Geld vom Machtfaktor lösen.
Die Bürgen müssen mit dem geld, was herum liegt, investieren.
Wir haben z.B. unser Geld (jetzt nicht alles) in ein Windpark investiert. In 5 Jahren bekommen wir Rendite. Können auch 10 Jahre werden, je nach dem, wer an der Macht hängt.
Ale müssen investieren, alle müssen mitmachen.
Und der Spitzensteuersatz war im letzten Jahrhundert auch schon mal höher.
Ich hab früher auch mehr Steuern bezahlt. Ich kann mich noch an mein erstes Gehalt erinnern. Das waren 3300 Mark. Davon gingen rund 1000 Märk an Steuern weg. Mit den Jahren ist die Steuerlast gesunken.
Was immer gestiegen ist, ist der Anteil an Sozialabgaben.
 

Die Bürgen müssen mit dem geld, was herum liegt, investieren.
Ja. Da hatte ein Ösi in den 1920ern (oder waren die 30er?) eine Idee zu. Ich komme nur nicht mehr genau darauf, wer das war. Sinngemäß ging es darum, dass nicht investiertes Geld mit der Zeit an Wert verliert.
 
Ein Bundesland kann ja selbst entscheiden, ob es eine Schuldenbremse haben will oder nicht.
Eben weil es Investitionen in die Zukunft sind.
Das Problem ist doch nicht der Ausbau, in entsprechenden Monaten gibt es doch jetzt schon genügend Überschuss der verpufft und PVs abgeschaltet werden müssen. Das Problem sind Grundlasten nd da gibt es keine Lösung. Noch mehr PV hilft nicht ohne Speichertechnik, die es quasi nicht gibt außer im Endanwenderbereich.
Die Bürgen müssen mit dem geld, was herum liegt, investieren.
Wir haben z.B. unser Geld (jetzt nicht alles) in ein Windpark investiert. In 5 Jahren bekommen wir Rendite. Können auch 10 Jahre werden, je nach dem, wer an der Macht hängt.
Ale müssen investieren, alle müssen mitmachen.
Du meinst so wie die Einspeisevergütung die abgeschafft werden soll? Und müssen tut man gar nichts, man kann! Man kann sich auch "demokratisch" dafür entscheiden, dass der Klimawandel Fakenews sind, dann ist es halt so. Wenn die aktuellen Parteien durch ihre ideologisierte Politik ohne genug sozialen Ausgleich die Ränder weiter stärken, haben wir das Problem dahingehend vielleicht bald nicht mehr. ;-)
Ich hab früher auch mehr Steuern bezahlt. Ich kann mich noch an mein erstes Gehalt erinnern. Das waren 3300 Mark. Davon gingen rund 1000 Märk an Steuern weg. Mit den Jahren ist die Steuerlast gesunken.
Was immer gestiegen ist, ist der Anteil an Sozialabgaben.
Tja, dann zeugt alle mal mehr Kinder und fördert die Demographie, damit solche Verhältnisse wieder besser werden. Ach ne, warte mal, der Staat fördert ja quasi mehr wenig/ keine Kinder. Na dann wird das wohl nichts. :ka:

Vielleicht sollte man das Pferd mal von der Seite Sattel, maximale Familienförderung und die ohne, mit üblichen 'Ausnahmefällen(Krankheit und Co), müssen dann deutlich mehr badrücken, weil sie unterm Strich von der Gemeinschaft mehr profitieren als die, die deutlich mehr einzahlen(Famielien mit mehr Kindern!).

MfG
 
Vielleicht sollte man das Pferd mal von der Seite Sattel, maximale Familienförderung und die ohne, mit üblichen 'Ausnahmefällen(Krankheit und Co), müssen dann deutlich mehr badrücken, weil sie unterm Strich von der Gemeinschaft mehr profitieren als die, die deutlich mehr einzahlen(Famielien mit mehr Kindern!).
Wenn die Rahmenbedingungen es nicht zulassen mehr als ein Kind zu haben, man aber ein Renten-, Kranken- wie Sozialsystem bastelt, dass immer mehr Menschen aus Boomerfamilien mit 3, 4 oder mehr Kindern auffangen muss, dann hat man für eine gewisse Zeit ein Problem.

Auch ich denke, dass Kinder ein wichtiger Teil einer Gesellschaft sind, und dennoch sind sie eine freiwillige Entscheidung. Man kann maximal Familien deutlich besser fördern, aber dafür die bestrafen, die, aus was für Gründen auch immer, keine Kinder haben, ist dann mMn doch wieder etwas sehr übers Ziel hinausgeschossen.
 
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