Wie ich oben schon geschrieben habe ist VW China mehr oder weniger Eigenständig und exportiert NIX ins Ausland, das bleibt alles in China.
Deswegen muss VW da auch keine Strafzölle verhindern...VW will die Strafzölle verhindern wegen...asiatischen Markt für Audi, Porsche, Lambo, Bugatti, Retourkutsche usw...
Kannst ja mal einen aktuellen VW/Audi/etc. nehmen und alles ausbauen, was Made in China ist.
Da bleibt am Ende das Karosserieblech, die Sitze und der Motorblock übrig. Wenn du Glück hast. Wenn du einen z.B. in Russland gekauften VW nimmst, nicht einmal das.
Zugegebenermaßen sind die EU-Strafzölle für VWs Weltmarktproduktion in China egal, aber die Zollgeschichte ist ja auch nur ein Beispiel dafür, dass VW einfach kein "deutscher Hersteller" mehr ist. Umgekehrt stimmt übrigens: Die drei (!) "VW China"s sind so groß, dass sie den dortigen Markt selbständig bedienen. Womit es für VW praktisch egal ist, ob China als Reaktion Strafzölle auf in der EU produzierte Autos erhebt. Mit Ausnahme vielleicht von ein paar Luxusflaggschiffen wird ohnehin nichts in diese Richtung verschifft.
Wo Wiki gerade ein nette Übersicht auf meinen Bildschirm zaubert, hier mal die T-Cross-Produktionsstandorte als Beispiel:
- Pamplona, 272272 Fahrzeuge
- São José dos Pinhais, ca. 200000 Fahrzeuge
- Shanghai, ca. 500000 Fahrzeuge
- Changchun, 511177 Fahrzeuge
- Chakan, 200000 Fahrzeuge
Zum Vergleich: VW Emden als zweitältester/-wichtigster Standort in Deutschland hat eine Kapazität von 146000. Aber wohl nicht mehr lange. Denn das, was diesen Standort am Leben erhalt hat, wurde größtenteils an VW Osteuropa abgegeben. Und was die in den 90ern mal zugeliefert haben, kommt heute eben aus China.
E-Autos sollten schon forciert und vor allem günstiger werden.
Ohne Abstriche beim Akku unmöglich. Und bislang verlangt ein Großteil der Autofahrer eher, dass man bei dem nochmal nachlegt anstatt Abstriche zu machen.
Und genau das ist das Problem. Man hat es ignoriert und auf die lange Bank geschoben. Das ist klar ein politisches Thema aber auch ein Herstellerthema.
Die Lobbyabteilung wollte am Verbrenner festhalten und guckt jetzt blöd aus der Wäsche. Hätte die Lobby das Richtige verlangt, hätte die Politik auch entsprechend reagiert. Das Thema E-Mobilität ist ja weltweit nichts neues. Nur die Deutschen scheuen die Veränderung.
Bullshit. Verglichen mit Toyota, Honda, Kia, Hyundai,... ist VW bei Batterieautos noch vergleichsweise weit vorne mit dabei, hat aber trotzdem viel größere Probleme. Weil sie sämtliche ihrer Modelle, nicht nur die Batterieautos, an den Interessen der Kunden vorbeientwickelt haben. (Was bei der extrem aufgeblähten Palette echt eine Meisterleistung ist. Zeitweilig hat VW weltweit drei verschiedene Passat angeboten, die jeder einzeln für sich entwickelt wurde. Ich hätte keinen einzigen davon als Ersatz für den von mir lange Zeit gefahrenen B5 akzeptiert.)
Die hat ja auch neu kaum jemand gekauft. Wo soll da ein gebraucht Angebot draus werden?
Beim i3 eigentlich recht einfach: Anstatt ihn nicht neu zu kaufen, weil man eine schweine teure Kohlefaserkarosserie bezahlen müsste, könnte man ihn gebraucht gekaufen, weil er z.B. eine garnatiert rostfreie und das Fahrwerk nicht zusätzlich zu den Batterien belasstende Kohlefaserkarosserie hat. Um ehrlich zu sein würde ich nach i3 als erstes gucken, WENN ich ein Batterieauto für den lokalen Einsatz suchen würde.
ABER: Genau da liegt das Problem. Auto "für den lokalen Einsatz" werden praktisch nur als Firmenwagen oder als Zweitwagen an Besserverdiener verkauft. Das hat im Neuwagenmarkt auch bei den Batterieautos leidlich funktioniert, solange dick Steuerzahlergeld verschenkt wurde. Aber einen Gebrauchtwagenmarkt gibt es fast ausschließlich für "Erst- und Einzigwagen", die nicht nur für den lokalen, sondern für alle Einsätze genügen müssen. Und das tun diese Ladenhüter halt nicht. Tesla S100, 3LR, Porsche Taycan,... etc. erzielen dagegen gebraucht locker die Preise eines z.B. Verbrenner-Octavia oder auch -A6, dessen Nutzwert sie bieten. (Zugegebenermaßen ist das immer noch ein extremer Wertverlust gegenüber den absurden Neupreisen, aber die waren halt viel zu hoch. Und es fehlt logischerweise auch die Nachfrage aus der "Dicke-Hose"-Ecke, die sonst Luxuskarossen mit viel Hubraum zu Preisstabilität verhilft.)
Warum keinen VW up als Elektro? Lieber auslaufen lassen...
War ein massiv quersubventioniertes Produkt nur zur Schönung des Flottenverbrauchs. Afaik lagen die Produktionskosten sogar über dem Verkaufspreis, weswegen der Verkauf auch jedes mal angehalten wurde, sobald die Konzernquote für das Jahr stimmte. Hätte man den E-Up mit der üblichen Gewinnmarge in den Showroom gestellt, wäre er dort stehengeblieben.
Warum wird bei Audi der extrem beliebte A2 nicht mehr gebaut, evtl. auch Elektro?
Hier bist du aber mal richtig auf dem Holzweg. Beim diesem Prestigeprojekt hat man die Kosten nämlich eingepreist und deswegen ist er im Showroom stehen geblieben. Beliebtheit? Vielleicht woll(t)en viele einen haben, aber bezahlen wollte (und will) ihn kaum einer. Für einen Volumenhersteller wie Audi inakzeptabel (und in Manufakturarbeit bei Porsche oder so wäre er noch teurer geworden).
Die Klientelpolitik für ihre besserverdienenden Wähler haben die Grünen auf ein Level getrieben, bei dem die FDP neidisch wird.
Förderung Solardach für EFH
Förderung WP für EFH..
Förderung Wallbox für EFH
Förderung Lastenrad...
Das ist so Klientel bezogen, dass die FDP weinen muss.
Die Förderung der Lastenräder ist in ihrer Gesamtgröße so lächerlich, dass nicht einmal die FDP mit der Wimper gezuckt hat, als Lindner sein ok dazu geben musste. Zwei der drei Eigenheim-Förderungspunkte sind Klientelprojekte der Union, die unter Merkel gestartet und unter den Grünen (zu meiner Überraschung) eher noch zurückgedreht wurden, genauso wie die ebenfalls auf Besserverdiener & EFH-Besitzer ausgelegte Batterieautoförderung.
Das einzige, was an deinem Post nicht totaler Bullshit ist, ist die Förderung der Wärmepumpen. Aber mit dem Populismus kommst du etwas zu spät, da Springer dir das Scheißeschmeißen schon abgenommen.