Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich habe mich nie intensiv mit VW Modellen beschäftigt. Ich dachte immer, Porsche Cayenne, Q7 und Touareg sind die gleichen Autos. Zumindest wurden bei Porsche viele Teile mit VW Logo oder 4 Ringen verbaut.
Sind es Grundlegend auch...das basiert auf Plattformem (MQB, MLB, MSB). Das "M" steht für Modular.

Golf ist z.b. Oktavia, Passat ist A4 bzw. Jetzt A5 und Superb usw...

Getriebe, Motoren sind auch gleich, nur andere Software...außer bei den größeren Motorisierungen, da sind die Getriebe von ZF, wie bei BMW und Mercedes auch.
 
Die Förderung der Lastenräder ist in ihrer Gesamtgröße so lächerlich, dass nicht einmal die FDP mit der Wimper gezuckt hat, als Lindner sein ok dazu geben musste. Zwei der drei Eigenheim-Förderungspunkte sind Klientelprojekte der Union, die unter Merkel gestartet und unter den Grünen (zu meiner Überraschung) eher noch zurückgedreht wurden, genauso wie die ebenfalls auf Besserverdiener & EFH-Besitzer ausgelegte Batterieautoförderung.

Das einzige, was an deinem Post nicht totaler Bullshit ist, ist die Förderung der Wärmepumpen. Aber mit dem Populismus kommst du etwas zu spät, da Springer dir das Scheißeschmeißen schon abgenommen.
Wenn man aber auch im Land und in der Kommune die Grünen am Ruder hat, dann sieht das Bild noch deutlicher aus. Im Endeffekt sind die Grünen imho eine Öko-FDP, nicht mehr. Die soziale Frage und der Klassenkampf interessierte ihre besserverdienenden Wähler nur noch bei Diskussionen im fairtrade, vegan Kaffeehaus um die Ecke - nicht in der Realität.
 
Die soziale Frage und der Klassenkampf interessierte ihre besserverdienenden Wähler nur noch bei Diskussionen im fairtrade, vegan Kaffeehaus um die Ecke - nicht in der Realität.
Kennst du auch nur einen von denen persönlich? Ich kann von mir behaupten, dass ich einige kenne. Und die sind alles andere als weltfremd. Ganz am Rande: Vom Klassenkampf haben die Grünen noch nie so sonderlich viel gehabt. Das ist eher die SPD bzw. KPD Ecke.
 
Kennst du auch nur einen von denen persönlich? Ich kann von mir behaupten, dass ich einige kenne. Und die sind alles andere als weltfremd. Ganz am Rande: Vom Klassenkampf haben die Grünen noch nie so sonderlich viel gehabt. Das ist eher die SPD bzw. KPD Ecke.
Ich kenne viele davon, weil ich in der Kommunalpolitik aktiv bin. Wie bei vielen Parteien hast Du da viele nette Menschen, die in der Realität leben, aber eben auch die Ausreißer - wie Frau Doktor, die vorschlägt, den Autoverkehr massiv zu erschweren, da mehr Leute Home Office machen sollten. Sie hat gerade ein neues Haus gebaut in dem die Praxis ist und sie auch wohnt, seitdem muss sie gar nicht mehr pendeln, dass sollten mehr Menschen so machen.

Grüne haben aber imho einen höheren Anteil an wenig kompromissbereiten Leuten in den Reihen, die alles auf bestimmte Dinge fokussieren und dabei alles andere ausblenden. Solche Anträge wie nach einem Hochwasser wie in 2021 einen Bericht zu verlangen wie viele Wildtiere ertrunken sind - realitätsfremd.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dies ist ein überambitioniertes selbstgestecktes Ziel, was eh mittels Nichtmachbarkeit von den nächsten Regierungen nach hinten verschoben wird.
Und du meinst, dass die Union inklusive Koalitionspartner die Klimaziele nach hinten schieben oder gar ausetzen werden?
In welchem Afd Turm lebst du?
Genauso wie das Verbot von Vebrenner-Neuzulassungen im Jahre 2035.
Es gibt kein Verbrennerverbot ab 2035.
 
wie Frau Doktor, die vorschlägt,
Das erinnert mich wieder an die Sache mit der veganen Kreuzfahrt:
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Ich habe mich nie intensiv mit VW Modellen beschäftigt. Ich dachte immer, Porsche Cayenne, Q7 und Touareg sind die gleichen Autos. Zumindest wurden bei Porsche viele Teile mit VW Logo oder 4 Ringen verbaut.

Es werden Teile quer durch alle Marken verwendet. Aber halt nur unter dem Blech, im wesentlichen also beim Antrieb und da beißt sich die Katze dann teilweise in den Schwanz, weil ein "VW" ohnehin mit anderen Motorisierungen als ein "Porsche" geordert wird und außerdem von vielen Teilen Abwandlungen gebaut werden müssen, damit der "Porsche" selbst bei gleichem Basismotor ein paar PS mehr hat. Das ist eben nicht nur Software, sondern ganz schnell auch ein anderer Ansaugtrackt, andere Nockenwellen, anderer Turbo, andere Kolben, andere Lagerschalen,.... Abgasaufbereitung muss in dem Rahmen auch neu konstriert werden, dann natürlich hat man beim "VW" keine Reserven für 0,5% mehr gelassen, sondern 1000000 € investiert, um pro Auto 0,5 € Teilekosten am Kat zu sparen und das gleiche macht man dann beim "Porsche" nochmal. Und das alles schon unterm Blech. Wenn du ans Blech selbst gehst, ist so gut wie gar nichts mehr gleich - und das in einer Zeit, in der schon für verschiedene Austattungslinien innerhalb eines Modells hunderte Crashtests simuliert werden, für den Fall, dass der Subwoofer im Bodenblech einen Unterschied gegenüber der Abdeckung für die gleiche Öffnung macht.

Am Ende hat man dann für die Ableitung eines Q7 aus einem Touareg schnell den gleichen Aufwand wie für die Entwicklung eines Touareg-Nachfolgers. Nur dass der Q7 den Touareg halt nicht ersetzt und auch keinen getrennten Marktbereich adressiert, sondern mit Motorisierungen und Ausstattungen angeboten wird, die sich zu 90% überlappen.

In der horizontalen Ebene hat VW imho das Plattformkonzept überhaupt nicht verstanden. Bei PSA z.B. ist ein Citroen DS4 wenigstens preislich deutlich über einem Peugeot 308 angesiedelt und beide nutzen genau die gleiche Bodengruppe bis hin zu identischem Radstand, Fahrwerk, etc. wie ein Opel Astra. Rein von Bildern her würde ich sagen, dass z.B. auch die vorderen fünf Scheiben identisch sind und die Scheinwerfer innerhalb der Franzosen nicht neu konstruiert, sondern nur in ihrer Außenverkleidung angepasst werden mussten.

Vertikal klappt es bei VW auch nur leidlich besser. Zwar werden Modelle über eine sehr große Spanne aus einer Basis abgeleitet, aber auch hier jeweils mit als weitestgehend neukonstruiertes Modell. Wenn du einem BMW 1er F20, 2er F22, 3er F30 und 4er F32 nebeneinanderstellst, dann wird selbst ein Laie sofort sehen, dass da im wesentlichen viermal das gleiche Modell in der Größe variiert wurde. Aber ein Golf, TT, Passat und Arteon? Und ganz übel wird es dann halt, wenn man beide Ansichten kombiniert und feststellt, dass Audi für die Mittelklasse einen A4 von der MLB-Plattform ableitet, VW einen Golf Variant von MQB und Skoda einen Scala von MQA. Immerhin nutzt der Leon auch MQB - trotzdem hat Seat aber laut Wiki noch einmal 1,1 Milliarden in die Entwicklung von "der andere Golf" investiert.

Bei so viel Verschwendung braucht man sich nicht zu wundern, wenn am Ende kein Geld mehr übrig ist, um deutsche Löhne zu zahlen.


Auch das ist falsch. Der Neuwagen muss klimaneutral sein und mit E-Fuels sind das auch Verbrenner.

Solange Kohlekraftwerke laufen (und das werden sie in der EU noch sehr lange) ist auch kein Batterieauto klimaneutral. Bin gespannt, wann da die ersten Klagen laufen :ugly: .
 
Da bin ich gespannt, wie eine neue Bundesregierung das hinbekommen will, ohne sich komplett gegen die EU-Beschlüsse zu stellen.
Die werden sicherlich auch nach hinten geschoben. Die allermeisten EU-Länder hinken dem E-Auto-Zeitplan noch weiter hinterher als Deutschland. In Ost und Südeuropa liegt der Anteil der Neuwagenzulassung für E-Autos bei unter 3%.
Es gibt kein Verbrennerverbot ab 2035.

Ist es nicht schon langweilig immer wieder Haarspalterei zu betreiben?

Defacto nach heutigem Stand gibt es das für Neuzulassungen ab 2035, denn es wird keine E-Fuels in dem benötigten Mengen geben (mal abgesehen davon, dass diese auch nicht bezahlbar wären).
 
Das betrifft nur Benzin oder Diesel. Fahrzeuge welche mit E-Fuel fahren, sollen weiterhin zugelassen werden dürfen.
Ich fahre jetzt neuerdings eine Ape mit Benzin 2Takt Motor. Das dürfte ja eh Rasenmäher/Kettensäge laufen. Sozusagen das BSD der Kraftfahrzeuge.
Defacto nach heutigem Stand gibt es das für Neuzulassungen ab 2035, denn es wird keine E-Fuels in dem benötigten Mengen geben (mal abgesehen davon, dass diese auch nicht bezahlbar wären).
Nach heutigem Stand. Kannst Du sagen was in 10 Jahren ist? Okay ist schwer. Sagen wir 5, 3 oder nächstes Jahr?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach heutigem Stand. Kannst Du sagen was in 10 Jahren ist? Okay ist schwer. Sagen wir 5, 3 oder nächstes Jahr?

10 Jahre ist für so eine gesamtgesellschaftliche Veränderung, vor allem wenn massiv wirtschaftliche/finanzielle Widerstände zu überwinden sind, ein sehr sehr kurzer Zeitraum.
Deswegen ja: es ist äußerst unwahrscheinlich, dass man das Defacto-Neuwagen-Verbrenner-Aus bei 2035 beibehält und nicht um x Jahre verschiebt. Ohne Akzeptanz der Bevölkerung ist das nunmal nicht durchsetzbar.
 
Solange Kohlekraftwerke laufen (und das werden sie in der EU noch sehr lange) ist auch kein Batterieauto klimaneutral. Bin gespannt, wann da die ersten Klagen laufen :ugly: .
Greenpeace klagt sowieso.
Mein Auto ist klimaneutral. ;)
Ist es nicht schon langweilig immer wieder Haarspalterei zu betreiben?
Man muss aber eben genau sein, gerade wenn die EU mir erklärt, dass Atomkraft klimaneutral ist.
Defacto nach heutigem Stand gibt es das für Neuzulassungen ab 2035, denn es wird keine E-Fuels in dem benötigten Mengen geben (mal abgesehen davon, dass diese auch nicht bezahlbar wären).
Es reichen ja die Mengen aus, die den Porsches von Reichen antreiben können. ;)
E-Fuels kommen auf jeden Fall, egal wie teuer das wird und der Markt ist da., Immerhin muss der Privatjet aufgetankt werden.
 
10 Jahre ist für so eine gesamtgesellschaftliche Veränderung, vor allem wenn massiv wirtschaftliche/finanzielle Widerstände zu überwinden sind, ein sehr sehr kurzer Zeitraum.
Deswegen ja: es ist äußerst unwahrscheinlich, dass man das Defacto-Neuwagen-Verbrenner-Aus bei 2035 beibehält und nicht um x Jahre verschiebt. Ohne Akzeptanz der Bevölkerung ist das nunmal nicht durchsetzbar.
10 Jahre sind sicherlich ein Recht überschaubarer Zeitraum. Allerdings hat die Vergangenheit, insbesondere der Politik, aufgezeigt das Prognosen für gesamtgesellschaftliche Veränderung für solche Zeiträume Kaffesatzleserei gleichen.
Och komm! Meine Ape ist ein Transportfahrzeug.
 
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