Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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VW war für mich sowieso nie ein richtiger "Volkswagen". Zumindest was die Preise ihrer Autos angeht.
Wenn man mal mit anderen Herstellern verglichen hat. Opel z.B. war immer günstiger.
Ok, die sind kaputt gegangen bzw wurden übernommen.
Aber welcher deutsche Autohersteller macht denn sonst noch erschwingliche Preise?
 
wenn die Teile so Schweineteuer sind
Und da sind die Bandarbeiter in DE dran schuld?
wenn jeder die Preis scheiße findet und das Zeug nen Ladenhüter bleibt.
Und was macht man als vernünftiger Autohersteller? Genau, die kleinen Autos stampft man ein und bietet nur noch Luxuskarossen an.

Danach schimpft man auf die E-Autos, weil die keiner will. Klar, wenn ein E-Up doppelt so viel kostet wie ein vergleichbarer Up, welcher mit Benzin läuft, verkauft er sich eben nicht. Für 13 bis 15k € hätte der sicher mehr Abnehmer gefunden.

eigentlich zu viel Geld für "unnötige" Arbeitskräfte ausgibt.
Im deiner Argumentation zeigst Du ausschließlich auf die Mitarbeitenden.
Immer wieder. :ugly: ich würde ja sagen wir drehen uns im Kreis aber Du trittst auf der Stelle. Wer ist denn daran Schuld wenn es zu viele Mitarbeitende sind? Der, der nichts zu tun hat oder der, der die Leute anstellt?

VW baut einfach keine guten und vernünftigen Autos mehr und das schon seit Jahren. Diese mistigen Problemautos sind dazu noch zu teuer obwohl alles in Masse und im Ausland hergestellt wird. In DE findet dann nur die Endmontage statt. Dazu verpulvert man viel Geld in die Entwicklung von veralteter Motorentechnik. Irgendwann ist der gute Ruf von früher eben nichts mehr wert. Irgendwann hat auch der größte Fanboy kein Vertrauen mehr in eine Marke.

Aber welcher deutsche Autohersteller macht denn sonst noch erschwingliche Preise?
Premiumpreise für Premiumautos.
Dazu kommen unverschämte Preise in den Vertragswerkstätten. Schau sie dir doch an die dicken SUVs. Hauptsache zu breit fürs Parkhaus und 2t schwer. Aber wenigstens bekomme ich eine Auto App fürs Smartphone :ugly:
 
Und da sind die Bandarbeiter in DE dran schuld?

Im deiner Argumentation zeigst Du ausschließlich auf die Mitarbeitenden.
Immer wieder. :ugly: ich würde ja sagen wir drehen uns im Kreis aber Du trittst auf der Stelle. Wer ist denn daran Schuld wenn es zu viele Mitarbeitende sind? Der, der nichts zu tun hat oder der, der die Leute anstellt?

Bandarbeiter...sowas gibts in dem Sinne bei VW ja nicht...die Bänder sind für den Transport zwischen den Anlagen und sehr selten zum arbeiten.^^
Klar sind nicht das arbeitende Fußvolk schuld, das ist eher so nen Betriebsratsding die immer mehr Geld fordern und Kündigung gar nicht wollen. Das beißt sich halt irgendwann, wenn man in Hochzeiten Leute braucht und wenn nix los ist, müssen die Leute ja trotzdem bezahlt werden.

Und was macht man als vernünftiger Autohersteller? Genau, die kleinen Autos stampft man ein und bietet nur noch Luxuskarossen an.
Mit großen teuren Autos ist die Marge höher, die ganzen neuen Anlagen müssen ja nun auch erstmal bezahlt werden.
Danach schimpft man auf die E-Autos, weil die keiner will. Klar, wenn ein E-Up doppelt so viel kostet wie ein vergleichbarer Up, welcher mit Benzin läuft, verkauft er sich eben nicht. Für 13 bis 15k € hätte der sicher mehr Abnehmer gefunden.
Die neuen Anlagen müssen eben erstmal bezahlt werden, das kosten eben...steht ja oben schon.^^
VW baut einfach keine guten und vernünftigen Autos mehr und das schon seit Jahren. Diese mistigen Problemautos sind dazu noch zu teuer obwohl alles in Masse und im Ausland hergestellt wird. In DE findet dann nur die Endmontage statt. Dazu verpulvert man viel Geld in die Entwicklung von veralteter Motorentechnik. Irgendwann ist der gute Ruf von früher eben nichts mehr wert. Irgendwann hat auch der größte Fanboy kein Vertrauen mehr in eine Marke.
Gut oder Schlecht ist Ansichtssache...der Preis allerdings nicht, die Preise sind extrem pervers.
Was wird im Ausland hergestellt? Bei VW noch Verhältnismässig sehr wenig...
In veraltete Motorentechnik wird viel Geld verpulvert? Woher kommen diese Informationen? Träumerei, Weihnachtsmann oder Stammtisch?
Fanboy einer Marke ist niemals gut...das bedeutet, das man grundsätzlich auch mit Scheißdreck erstmal zufrieden ist.
 
Das alles spiel überhaupt keine Rolle, wenn die Teile so Schweineteuer sind...und immer weiter werden...was nützt einem das geilste Produkt, wenn jeder die Preis scheiße findet und das Zeug nen Ladenhüter bleibt.
VW muss sich eben Gesundschrumpfen, das passiert ja nun öfter, das Konzerne irgendwann feststellen, das man eigentlich zu viel Geld für "unnötige" Arbeitskräfte ausgibt.
Und wenn man eh schon mal aufräumt, kann man gleich im Ausland neuaufbauen.

Wieso "neu aufbauen"? VW ist doch längst mehrheitlich im Ausland. Das ist doch (neben Produkten, die größtenteils von Generation zu Generation schlechter werden und einer aufgeblähten Modellpalette) der Grund, warum es denen hier so ""schlecht"" geht: Seit 30 Jahren investiert VW intensiv in China, aber nicht in Deutschland. Mittlerweile ist die Entwicklung soweit fortgeschritten, dass der angeblich deutsche Hersteller VW Strafzölle gegen in China produzierte KFZ-Produkte verhindern will, weil das nicht etwa die Konkurrenz teurer machen würde, sondern vor allem VW selbst. Und passend zu diesem seit Ewigkeiten andauernden Investitions- und damit Gewinnabfluss ins Ausland bereitet man jetzt eben auch noch den Abbruch der paar hier verbliebenen Werke vor. Versklavte Uiguren sind halt einfach billiger als deutsche Facharbeiter.

Sollte für den Industriestandort Deutschland ja aber eigentlich gar kein Problem sein: Seit Jahren jammern uns die Industrielobbyisten was von Fachkräftemangel vor. Wenn da jetzt tausende Facharbeiter dem Arbeitsmarkt wieder zur Verfügung gestellt werden, die bislang überwiegend Däumchen gedreht haben, sollte das doch eine regelrechte Konjunkturspritze sein.

(Oder hat etwa jemand gelogen? Vielleicht auch dieser nette Mittelständler, der Kanzler werden will? Oder der dynamische Porschefahrer? K a n n i c h m i r u n m ö g l i c h v o r s t e l l e n)
 
Wieso "neu aufbauen"? VW ist doch längst mehrheitlich im Ausland. Das ist doch (neben Produkten, die größtenteils von Generation zu Generation schlechter werden und einer aufgeblähten Modellpalette) der Grund, warum es denen hier so ""schlecht"" geht: Seit 30 Jahren investiert VW intensiv in China, aber nicht in Deutschland. Mittlerweile ist die Entwicklung soweit fortgeschritten, dass der angeblich deutsche Hersteller VW Strafzölle gegen in China produzierte KFZ-Produkte verhindern will, weil das nicht etwa die Konkurrenz teurer machen würde, sondern vor allem VW selbst. Und passend zu diesem seit Ewigkeiten andauernden Investitions- und damit Gewinnabfluss ins Ausland bereitet man jetzt eben auch noch den Abbruch der paar hier verbliebenen Werke vor. Versklavte Uiguren sind halt einfach billiger als deutsche Facharbeiter.
Wie ich oben schon geschrieben habe ist VW China mehr oder weniger Eigenständig und exportiert NIX ins Ausland, das bleibt alles in China.
Deswegen muss VW da auch keine Strafzölle verhindern...VW will die Strafzölle verhindern wegen...asiatischen Markt für Audi, Porsche, Lambo, Bugatti, Retourkutsche usw...
 
Bandarbeiter...sowas gibts in dem Sinne bei VW ja nicht...die Bänder sind für den Transport zwischen den Anlagen und sehr selten zum arbeiten.^^
Also bei VW und BMW in Leipzig arbeiten an den Bändern/in den Linien, nenn es wie Die willst sehr viele Menschen.

Mit großen teuren Autos ist die Marge höher, die ganzen neuen Anlagen müssen ja nun auch erstmal bezahlt werden.
Aber der Absatz geringe und Investitionen gehören nunmal dazu. Das kalkuliert eine Firma mit ein.

Die neuen Anlagen müssen eben erstmal bezahlt werden, das kosten eben...steht ja oben schon.^^
Selber Text wie oben. Diese investierenen hat VW zu spät getätigt. Selber schuld also.
Gut oder Schlecht ist Ansichtssache..
Eigentümer nicht.
Was wird im Ausland hergestellt? Bei VW noch Verhältnismässig sehr wenig...
Bei Porsche und BMW nahezu alles. Die Porsche Motoren kommen aus Bratislava, viele Teile werden bei Zulieferern hergestellt. In den beiden Werken wird der Bums dann zusammengeschraubt.

In veraltete Motorentechnik wird viel Geld verpulvert?
Keine Ahnung. Aber hier wird 60 Milliarden gesprochen

Das beißt sich halt irgendwann, wenn man in Hochzeiten Leute braucht und wenn nix los ist, müssen die Leute ja trotzdem bezahlt werden.
In Leipzig fängt man das mit Leiharbeitern ab. Bei VW selbst sieht das anders aus, das stimmt.
 
Sollte man das aufgeben und den Markt alles regeln lassen?
Ich habe nur dargestellt, wie es ist, ohne jegliche Forderungsverknüpfung.
Konkret ist VW ein ganz besonderer Sonderfall.
Mit der sehr großen staatlichen Eingriffsmöglichkeit stelle ich dann mal diese Fragen:
Warum baut VW seit Jahren keine leistbaren "Volks"wagen mehr?
Warum hat ein Aufsichtsrat, der zu einem bemerkensweten Anteil aus Gewerksschaftsbossen und auch Vertretern von Niedersachen besteht, mit 99% Zustimmung zu einer Dividendenausschüttung von 4,5 Mrd. zugestimmt.
Wrum hat der Aufsichtsrat zugestimmt, obwohl die heute veröffentlichten miesen Geschäftszahlen lange bekannt waren (werden ja ab 03/24 zusammengestellt)
Warum hat VW zw. 2019 und 2023 5 Mrd. an Subventionen (ohne E-PKW Prämie und als einziger Autobauer in D.) erhalten, hat nachweislich 30 Mrd. auf dem Konto.
Wohin ist das Geld geflossen, warum wird nicht investiert?

Fragen über Fragen.

These:
Wenn ein Unternehmen so sehr unter staatlicher Kontrolle ist, dann sind es wohl die staatlichen Kontrollen, die eine gesunde, marktorientierte Restrukturierung verhindert haben.

Der Markt, um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, ist knallhart und überhaupt nicht sozial:
Eine Firma ist erfolgreich, wenn sie die richtigen Produkte zu marktgerechten Preisen anbietet.
Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen:
Standortfaktoren: niedrige Energiepreise, geringe Bürokratie, gute Fachkräfte in einer konkurrenzfähigen Lohnordnung.

Keiner der Standortfaktoren trifft zu.

Wenn denn diese ganzen IDs so technisch toll wären, so preislich attraktiv wären und alle ein supergrünes Gewissen hätten:
Warum kauft kaum einer hier im Forum sofort den neuen ID sonstwas?
Wie ich oben schon geschrieben habe ist VW China mehr oder weniger Eigenständig und exportiert NIX ins Ausland, das bleibt alles in China.
Deswegen muss VW da auch keine Strafzölle verhindern...VW will die Strafzölle verhindern wegen...asiatischen Markt für Audi, Porsche, Lambo, Bugatti, Retourkutsche usw...
Das hat gerade eben ein VW-Sprecher anders im Rundfunk im Kontext zu den Jahreszahlen erzählt.
VW fürchtet sehr wohl, dass VW-PkWs aus China , die nach Deutschland exportiert werden, nicht mehr konkurrenzfähig wären und lehnt die Strafzölle ab.
Was stimmt denn nun?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also bei VW und BMW in Leipzig arbeiten an den Bändern/in den Linien, nenn es wie Die willst sehr viele Menschen.
Gut, in Leipzig bin ich da nicht wirklich drin...Sachsen umschiffe ich wenn möglich irgendwie.^^
Ich bin hauptsächlich mittlerweile für Getriebe/E-Motor unterwegs, da wird ne Dichtung in die Maschine gelegt und der Gerät macht den Rest...grob gesagt.
Aber der Absatz geringe und Investitionen gehören nunmal dazu. Das kalkuliert eine Firma mit ein.

Selber Text wie oben. Diese investierenen hat VW zu spät getätigt. Selber schuld also.
Kannste halt schlecht kalkulieren wenn der Großteil E-Autos scheiße findet, das Umweltamt sich mit Freogaben Zeit lässt, man selbst nocht weiß, was man für Anforderungen der Anlagen will usw...da geht so viel Zeit und Geld unnötig flöten, als Normalo schüttelt man da nur den Kopf, ist aber aber nicht nur bei VW so.
Keine Ahnung. Aber hier wird 60 Milliarden gesprochen
Hoffentlich, ich will auch mal wieder an was anderem bauen wie an E-Motoren.

Das hat gerade eben ein VW-Sprecher anders im Rundfunk im Kontext zu den Jahreszahlen erzählt.
VW fürchtet sehr wohl, dass VW-PkWs aus China , die nach Deutschland exportiert werden, nicht mehr konkurrenzfähig wären und lehnt die Strafzölle ab.
Was stimmt denn nun?
VIelleicht flunkert VW da etwas?
Kann natürlich sein, das sich das jetzt bei E-Autos geändert hat, aber so was ich weiß haben die garnicht die Anlagenzahlen um den Ausländischen Markt zu bedienen...zudem wir in China ja wirklich noch vieles per Hand zusammengebaut.
 
VIelleicht flunkert VW da etwas?
Kann natürlich sein, das sich das jetzt bei E-Autos geändert hat, aber so was ich weiß haben die garnicht die Anlagenzahlen um den Ausländischen Markt zu bedienen...zudem wir in China ja wirklich noch vieles per Hand zusammengebaut.
Keine Ahnung, ich kann nur wiedergeben, was im Radio kam.
Bin inhaltlich wie beruflich ganz weit weg von der Autoindustrie.
 
Kannste halt schlecht kalkulieren wenn der Großteil E-Autos scheiße findet, das Umweltamt sich mit Freogaben Zeit lässt, man selbst nocht weiß, was man für Anforderungen der Anlagen will usw...da geht so viel Zeit und Geld unnötig flöten, als Normalo schüttelt man da nur den Kopf, ist aber aber nicht nur bei VW so
Und genau das ist das Problem. Man hat es ignoriert und auf die lange Bank geschoben. Das ist klar ein politisches Thema aber auch ein Herstellerthema.
Die Lobbyabteilung wollte am Verbrenner festhalten und guckt jetzt blöd aus der Wäsche. Hätte die Lobby das Richtige verlangt, hätte die Politik auch entsprechend reagiert. Das Thema E-Mobilität ist ja weltweit nichts neues. Nur die Deutschen scheuen die Veränderung. Wir sind aber nur ein kleiner Teil des Weltmarktes und bestimmen diesen nicht. Nur weil wir lieber Diesel fahren, gilt das nicht für den Rest der Welt.

Der Michel kann ja weiter am Verbrenner festhalten, die Welt dreht sich dennoch weiter.

Warum überlassen wir die ganzen Innovationen den anderen?

Ne, wir schreien nach Verbrennern, E-Fuels und Wasserstoff. Völlig irrelevant wie ineffizient das alles ist. Aber Hauptsache auf der nächsten Titelseite der Bild können wir schreiben, dass die Grünen schuld sind. Das kann man sich echt nicht ausdenken.

Es spielt am keine Rolle wer Schuld trägt. Ein generiertes Feindbild wird unsere Führungsrolle aber nicht sichern. Also was wollen die Deutschen? Populismus oder eine starke Wirtschaft?
Eigentlich setzt man dann auf das falsche Pferd oder?

E-Autos sollten schon forciert und vor allem günstiger werden.
Aber der Verbrenner brummt so schön.
 
Eigentlich setzt man dann auf das falsche Pferd oder?

E-Autos sollten schon forciert und vor allem günstiger werden.
Ich weiß das auch nicht wirklich.
E-Autos sind grundsätzlich super, nur haperts am Akku, Akkupreis und generell am Preis und an der Ladeinfrastruktur.

Was bringts mir als Verbraucher wenn ich teurer/genausoteuer, länger und mit nervigen Ladestops (wo auch mal nix funktioniert) unterwegs bin?
Ich bleibt erstmal beim Diesel, abet ich fahre auch viel.

In Deutschland hinkt man immer hinterher, was aich viel mit Bürokratie zu tun hat.

Der Michel kann ja weiter am Verbrenner festhalten, die Welt dreht sich dennoch weiter.
Sobald du nicht mehr in einer größeren Stadt wohnst und/oder kein Eigenheim hast nervt es eben.
Mein Kumpel verkauft sein Model 3 Performance nun auch wieder und fährt Diesel...Kleinstadt und Miete halt.
 
Ich habe nur dargestellt, wie es ist, ohne jegliche Forderungsverknüpfung.
Konkret ist VW ein ganz besonderer Sonderfall.
Mir ging es nur darum, dass sich der Staat davon entfernt. Also keine Beteiligungen mehr, sondern freie Markt.
VW ist nicht systemrelevant.
Systemrelevant ist die Bahn. Die zu privatisieren, war Unsinn. Das gleiche gilt für die Energieversorgung.
Mit der sehr großen staatlichen Eingriffsmöglichkeit stelle ich dann mal diese Fragen:
Warum baut VW seit Jahren keine leistbaren "Volks"wagen mehr?
Warum hat ein Aufsichtsrat, der zu einem bemerkensweten Anteil aus Gewerksschaftsbossen und auch Vertretern von Niedersachen besteht, mit 99% Zustimmung zu einer Dividendenausschüttung von 4,5 Mrd. zugestimmt.
Weil Niedersachsen die Knete will.
Wrum hat der Aufsichtsrat zugestimmt, obwohl die heute veröffentlichten miesen Geschäftszahlen lange bekannt waren (werden ja ab 03/24 zusammengestellt)
Warum hat VW zw. 2019 und 2023 5 Mrd. an Subventionen (ohne E-PKW Prämie und als einziger Autobauer in D.) erhalten, hat nachweislich 30 Mrd. auf dem Konto.
Wohin ist das Geld geflossen, warum wird nicht investiert?
Weil Niedersachsen die Kohle will.
Deswegen wird auch kein Werk in Niedersachsen geschlossen. Eher Werke in anderen Bundesländer.
Das Audi Werk in Belgien wird ja geschlossen.
Wenn ein Unternehmen so sehr unter staatlicher Kontrolle ist, dann sind es wohl die staatlichen Kontrollen, die eine gesunde, marktorientierte Restrukturierung verhindert haben.
Deswegen darf der Staat bei solchen Unternehmen keinen Einfluss haben.
Der Markt, um auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, ist knallhart und überhaupt nicht sozial:
Eine Firma ist erfolgreich, wenn sie die richtigen Produkte zu marktgerechten Preisen anbietet.
Absolut. Bei Niedersachsen ändert sich ja immer was, wenn die Regierung wechselt.
Dafür müssen die Rahmenbedingungen stimmen:
Standortfaktoren: niedrige Energiepreise, geringe Bürokratie, gute Fachkräfte in einer konkurrenzfähigen Lohnordnung.
Welche Rahmenbedingungen stimmten bei VW denn nicht?
Die Energiekosten sind inzwischen auf dem Niveau von vor Corona.
Wenn denn diese ganzen IDs so technisch toll wären, so preislich attraktiv wären und alle ein supergrünes Gewissen hätten:
Warum kauft kaum einer hier im Forum sofort den neuen ID sonstwas?
Hey, ich fahre einen ID.7. :motz:
Aber nicht selbst gekauft. Firmenwagen. :D
Das hat gerade eben ein VW-Sprecher anders im Rundfunk im Kontext zu den Jahreszahlen erzählt.
VW fürchtet sehr wohl, dass VW-PkWs aus China , die nach Deutschland exportiert werden, nicht mehr konkurrenzfähig wären und lehnt die Strafzölle ab.
Was stimmt denn nun?
Wo importiert VW Modelle aus China für Europa?
Kannste halt schlecht kalkulieren wenn der Großteil E-Autos scheiße findet, das Umweltamt sich mit Freogaben Zeit lässt, man selbst nocht weiß, was man für Anforderungen der Anlagen will usw...da geht so viel Zeit und Geld unnötig flöten, als Normalo schüttelt man da nur den Kopf, ist aber aber nicht nur bei VW so.
Ich glaube nicht, dass der Großteil Elektro blöd findet. Die Autos sind zu teuer und das schreckt ab.
Dazu fehlen immer noch Investitionen in die Ladestruktur.
 
Sobald du nicht mehr in einer größeren Stadt wohnst und/oder kein Eigenheim hast nervt es eben.
Mein Kumpel verkauft sein Model 3 Performance nun auch wieder und fährt Diesel...Kleinstadt und Miete halt.
Lobby und Politikthema. Da haben beide versagt.

Ich weiß das auch nicht wirklich.
E-Autos sind grundsätzlich super, nur haperts am Akku, Akkupreis und generell am Preis und an der Ladeinfrastruktur.
Auch ein Lobby und Politikthema. VW und Co. wollten es nicht, also kümmert sich niemand darum. Hätte man früher angefangen zu forschen und zu investieren, wäre das Thema keins mehr.
Hätte die Politik den großen Autos einen Riegel vorgeschoben, sähe die Welt auch anders aus. Warum fördert man dicke Dienstwagen anstatt kleine Stadtflitzer?

In Deutschland hinkt man immer hinterher, was aich viel mit Bürokratie zu tun hat.
Da erzählen die Politiker seid Jahren, dass die Bürokratie abgebaut werden soll. Stattdessen bürokratisiert man immer mehr.
 
Deutschland war auch mal Vorreiter im Solarzellenbau. Das sind sie schon lange nicht mehr.
Den Markt dominieren jetzt die Chinesen.
 
Wenn denn diese ganzen IDs so technisch toll wären, so preislich attraktiv wären und alle ein supergrünes Gewissen hätten:
Warum kauft kaum einer hier im Forum sofort den neuen ID sonstwas?
Weil sie eben technisch nicht toll sind, preislich nicht attraktiv und vor allem sind die hässlich. Das ist ja aktuell das Problem von VW. Keiner will deren Autos kaufen.
 
VW ist nicht systemrelevant.
Richtig
Systemrelevant ist die Bahn. Die zu privatisieren, war Unsinn. Das gleiche gilt für die Energieversorgung.
Richtig.
Die Energieversorgung, konkret Strom ist aber hauptsächlich privat.
Wärme ist differenzierter.
Welche Rahmenbedingungen stimmten bei VW denn nicht?
Die Energiekosten sind inzwischen auf dem Niveau von vor Corona.
Aber nicht weltmarktfähig.
VW ist ja nur ein Beispiel.
Als Exportnation haben wir eben zu hohe Löhne und zu hohe Energiekosten.
USA und China haben nicht mal die Hälfte an Stromkosten für die Wirtschaft, bei Prozesswärme ähnlich.
Von der Bürokratie brauche ich ja jetzt nicht wirklich anfangen.

Natürlich sagt jetzt jeder, nein, wir haben noch zu wenig netto - ich auch.
Aber die Welt funzt nunmal anders.
Wenn jemand in exemplarisch Spanien die Auswahl hat zw. toll Kühlschrank aus Made in Germany und einem Chinesenkühler und der Chinesenkühler ist 200 € günstiger, steht eben ein Chinesenkühler in der Küche.

Oder wer genau von uns kauft echt Teutsche Trigema Feinripp, wenn es in trendy Farben von liebevollen Kinderhänden Zusammengenähte bei amazon gibt?

So einfach ist das.


Wo importiert VW Modelle aus China für Europa?
Da bin ich nackig.
Kann nur auf das erwähnte Interview im radio verweisen udn ich habe extra geschrieben, was stimmt denn nun.
@Ecksim, soweit interpretiert arbeitet bei VW und sagt nein, der Sprecher von VW sagt ja.
Ich habe keine Ahnung.
Weil sie eben technisch nicht toll sind, preislich nicht attraktiv und vor allem sind die hässlich. Das ist ja aktuell das Problem von VW. Keiner will deren Autos kaufen.
Und was ist die Lösung?

Genau, nicht marktorientierte Produktion muss eingestampft werden.
sidn ja nur paar 10.000 Arbeitsplätze bei vW - das ist in Relation tatsächlich egal.

Nur:
Die Löhne und Gehälter speisen Supermäkrte, Frisöre, Pizzalieferanten und weiss der Teufel noch und bedrohen dann indirekt ein paar hunderttausend Beschäftigte - da ist das Problem.
 
Ich glaube nicht, dass der Großteil Elektro blöd findet. Die Autos sind zu teuer und das schreckt ab.
Dazu fehlen immer noch Investitionen in die Ladestruktur.
Und solange etwas abschreckt isses eben doch blöd. :ugly:
Lobby und Politikthema. Da haben beide versagt.


Auch ein Lobby und Politikthema. VW und Co. wollten es nicht, also kümmert sich niemand darum. Hätte man früher angefangen zu forschen und zu investieren, wäre das Thema keins mehr.
Hätte die Politik den großen Autos einen Riegel vorgeschoben, sähe die Welt auch anders aus. Warum fördert man dicke Dienstwagen anstatt kleine Stadtflitzer?
Auf der einen Seite haste die Politiker, die extremistisch E-Autos durchdrücken wollen, Preis egal, Laden egal...E-Auto braucht das Volk.
Auf der anderen Seite haste die Hersteller, die Den ganzen Aufwand und die Investitionen scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, weil eben Politisch einige Fragen offen bleiben...
Da erzählen die Politiker seid Jahren, dass die Bürokratie abgebaut werden soll. Stattdessen bürokratisiert man immer mehr.
Ich bin ja nun Selbstständig und die Bürokratie ist ein Graus...alleine deswegen lohnt sich das Ausland schon...bei richtigen Firmen ist das wahrscheinlich noch schlimmer.
 
Und was ist die Lösung?
Die Lösung? technisch vernünftige Autos bauen, die ein bisschen hübsch sind und kein Vermögen kosten.

Die Lösung wäre ein Umdenken gewesen. Aber trotz aller Empfehlungen war es VW egal. Ich weiß nicht, ob es dafür noch eine Chance gibt. Aber aktuell arbeitet VW ganz stark daran auf dem Weltmarkt zu verschwinden.

Genau, nicht marktorientierte Produktion muss eingestampft werden.
Man hätte einen fließenden Übergang planen können. Wollte VW aber nicht.

Auf der einen Seite haste die Politiker, die extremistisch E-Autos durchdrücken wollen, Preis egal, Laden egal...E-Auto braucht das Volk.
Welche Politiker sollen das sein? Die chinesischen?

Auf der anderen Seite haste die Hersteller, die Den ganzen Aufwand und die Investitionen scheuen, wie der Teufel das Weihwasser, weil eben Politisch einige Fragen offen bleiben...
Dann muss man sich mal zusammensetzen und eine Strategie planen. Natürlich gibt es Herausforderungen aber Aussitzen hat Konsequenzen. Ist doch gerade ersichtlich.
 
Man hätte einen fließenden Übergang planen können. Wollte VW aber nicht.
VW?
Ich habe weiter oben ausgeführt, wer das eigentliche Sagen inkl. Sperrminorität bei VW hat.
VW sitzt NACHWEISLICH auf +30 Mrd., aber auch das Land Niedersachsen verhinderte jegliche Aktivierung in Investitionen (auch andere bremsten stark, zugegebener Maßen).
Nachlesbar in den Finanzberichten 2024:
 
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