Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Mit Subventionen lockt man Unternehmen an. Was anderes machen die USA auch nicht.
Die Frage ist aber, wo der Staat subventionieren oder investieren soll. Mit der aktuellen Schuldenbremse ist jedoch nichts drin.
China subventioniert Grüne Technologie. Das könnte Deutschland auch machen. Da passiert aber nichts.
Hier geht es aber um was anderes.

Es geht um das augenscheinliche/behauptete Preisdumping chin. KfZ-Hersteller.
Wie gerade dargelegt und für jeden sehr schnell selbst überprüfbar, hat China zuallererst banale Standortvorteile, die sich zweifellos in einem niedrigeren Preis wiederspiegeln.
Ob es dann noch additiv Geld direkt vom chin. Staat für die einzelnen Unternehmen bedarf, darf man ohne konkreten Beweis erst mal getrost in Zweifel ziehen.

Subventionen gemäß deinem Beschrieb machen alle Länder, je nach Finanzkraft, additiv dazu.

M. E. sollte man Subventionen in einen bestimmten Industriezweig (so wie wir in Chips und die Chinesen vielleicht in Atomkraft) klar von Zuwendungen zum Preisvorteil einzelner Hersteller trennen.

Genau genommen hat ja selbst VW im Rahmen der Miteigentümer von NRW immense Steuer-Standortvorteile.
Hatte ja einst Opel vor der Übernahme durch Stellantis einst selbst bitter beklagt.
Wenn du einen Volkwagen aus Wolfburg kaufst, haste immer einen erlassenen Gewerbesteueranteil mit drinnen.
Da war mal bei einem Golf vor 5-6 Jahren immerhin 300-400 € gegenüber einem Popelopel, der in die Röhre schaute.
Und nun?

Wie genau unterscheidet sich diese "Förderung" durch NRW von spekulierten Zuwendungen von Xi an Firma x, y, z?

Gar nicht...
 
Dieses Video deckt das ganze sehr gut auf. Und ja, unglaublich wie viel Geld mit solchen Videos verdient wird.
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Ich hatte es ja von "Oli". Das Menschen die YouTube Videos machen damit Geld verdienen, sollte ja allen klar sein.
 
Ich hatte es ja von "Oli". Das Menschen die YouTube Videos machen damit Geld verdienen, sollte ja allen klar sein.
Natürlich ist das klar. Trotzdem sind diese Summen schon krass. Die lesen Nachrichten vor und verdienen halt im Fall von Vermietertagebuch 500.000 Euro im Jahr. Vom Inhalt mal abgesehen. Vermietertagebuch ist halt ein reiner Schwurblelkanal. Und Oli geht auch in diese Richtung.
 
Dieses Video deckt das ganze sehr gut auf. Und ja, unglaublich wie viel Geld mit solchen Videos verdient wird.
Was vor allem an Youtube liegt.

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Natürlich ist das klar. Trotzdem sind diese Summen schon krass. Die lesen Nachrichten vor und verdienen halt im Fall von Vermietertagebuch 500.000 Euro im Jahr. Vom Inhalt mal abgesehen. Vermietertagebuch ist halt ein reiner Schwurblelkanal. Und Oli geht auch in diese Richtung.
Oli hatte mal ein Autopflege Kanal. Jetzt hetzt er gegen Grüne, verbreitet Unwahrheiten und recherchiert gar nicht.
Einfach deswegen, weil man mit AFD Content leicht Geld verdienen kann.

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So sieht mein individuelle Mobilität aus. Es gibt noch ein Automobil welches jedoch zum Ende des Jahres wegfällt.

IMG_20191015_173850762.jpg
 
Sag ich auch nicht.
Nur eben hat der Ausverkauf der deutschen Industrie ja schon lange begonnen.
Die Unternehmen verdienen ja nicht in Deutschland die großen Margen.
Kann ich nur begrüßen...ich bin auch nur noch der einzige Selbstständige in meinem Umfeld, der in Deutschland Selbstständig ist.
Abgesehen von d3n Steuern kommt noch der verkackte Papierkram dazu, für mich die Hölle auf Erden.
Und bei Unternehmen gehts da ja mit Lohnkoszen weiter...Betriebsrat ist dann noch mehr Sackgang...usw.
 
Dieses Video deckt das ganze sehr gut auf. Und ja, unglaublich wie viel Geld mit solchen Videos verdient wird.
Wir wollen doch hier keine Schwurbelvideos verbreiten.

das ihr euch da so aufgeilt. :ugly:
Es ist eben eine große Gefahr wenn solche Inhalte unreflektiert geteilt und wiedergegeben werden und die AFD freut es.
 
Die Gründe, warum ein chinesisches Auto um so viel billiger ist, liegen zunächst recht objektiv auf der Hand.
Daraus folgt doch, dass für die Chinesen ein Auto relativ immer noch teurer ist, als für uns. Was jammern wir also rum. Und jeder, der Preise aus China will, sollte auch Löhne aus China wollen. Wenn man sich die Fertigungstiefe der Fahrzeuge anschaut, kommt gerade bei den E-Fahrzeugen ein immer größerer Anteil der Bauteile aus China oder anderen "Best-Cost-Countries" und damit hat man die extrem gestiegenen Frachtkosten seit Corona einzupreisen. Natürlich kostet ein Auto bei ins viel mehr als in China.

Wobei wir inzwischen in der EU Länder haben, wie z.B. Rumänien oder Bulgarien, in denen man billiger als in China, mit ähnlicher Qualität und mit viel mehr Rechtssicherheit produzieren kann. Darum ist die Ukraine auch wirtschaftlich so wichtig, weil es das nächste Land der kapitalistischen Karawane gewesen wäre und hoffentlich ist. Heute nacht träumte ich, dass die Ukraine Moskau genommen hat, Putin abdankte und wieder Frieden war. Wird wohl ein Traum bleiben.

Was wir hier im Land brauchen sind High-Tech-Job, mit denen wir auf dem Weltmarkt erfolgreich sind. Dazu brauchen wir gute Bildung und vereinfachte Optionen für Firmengründungen. Und genau daran scheitert es und genau an dem Punkt versagen Regierungen seit Jahrzehnten. Die Autoindustrie ist weg, das sollte allen klar sein. VW wird jetzt Werk für Werk schließen. Und anstatt diesen Prozess mit hohen Subventionen zu stoppen, sollten wir lieber Subventionen in neue Produkte schieben.

Die ganze EE war vor 25 Jahren das Thema der Grünen, wurde alles von den konservativen aus politischen Gründen sabotiert. Was macht z.B. Continental als einer der größten Zulieferer? Forschung und Entwicklung zusammenstreichen. Da wird jetzt noch zehn Jahre Kasse gemacht und dann immer weiterr abgewickelt.

Forderungen nach Steuersenkungen bedeuten doch nur, den wenigen Aktionären die Option zu geben, noch mehr Geld aus den Firmen zu ziehen. Wo sind z.B. die Ansätze, Forschung und Entwicklung mit Subvwentionen zu unterstützen? Firmensteuern hoch und das Geld den Firmen geben, die Forschung betreiben, das wäre mein Ansatz.

Das sind alles Versäumnisse der letzten zwanzig Jahre mit einer Regierung aus konservativen Betonköpfen. Kommt von der neuen Rechte irgendein Impuls? Nein, deren Themen sind nur Flüchtlinge und keine die Gleichberechtigung erhöhende Sprache. Wirtschaftspoilitik? Fehlanzeige.

Aktuelle Megatrends sind z.B. Robotik, Rezykling, Gentechnik und KI. Machen wir in Europa da besonders viel? Ist mir entgangen. Hier geht es, überspitzt formuliert, nur noch um Verteilungskämpfe eines sterbenden Giganten.
 
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Daraus folgt doch, dass für die Chinesen ein Auto relativ immer noch teurer ist, als für uns. Was jammern wir also rum. Und jeder, der Preise aus China will, sollte auch Löhne aus China wollen. Wenn man sich die Fertigungstiefe der Fahrzeuge anschaut, kommt gerade bei den E-Fahrzeugen ein immer größerer Anteil der Bauteile aus China oder anderen "Best-Cost-Countries" und damit hat man die extrem gestiegenen Frachtkosten seit Corona einzupreisen. Natürlich kostet ein Auto bei ins viel mehr als in China.
Einen Like für den ersten Teil.
Der Rest ist m. E. irrelvant für diese Detailbetrachtung.

Nun, m. W. erhalten auch die Chinesen eine Art Kaufprämie, wenn sie auf E umsteigen.
Die Restriktionen in den Metropolen sind mittlerweile so groß, dass sich Stadtbewohner 2x überlgen, überhaupt ein privates KfZ zu kaufen, unbedarft des Preises.
Auch in China kaufen eher Wohlhabene E-PKWs, bei > 1 Mrd. gibts aber natürlich entsprechend viele Wohlhabende - viel mehr als bei uns und einen entsprechenden Markt.

Wobei wir inzwischen in der EU Länder haben, wie z.B. Rumänien oder Bulgasrien, in denen man billiger als in China und mit viel mehr Rechtssicherheit produzieren kann. Darum ist die Ukraine auch wirtschaftlich so wichtig, weil es das nächste Land der kapitalistischen Karawane gewesen wäre und hoffentlich ist. Heute nacht trämte ich, dass die Ukraine Moskau genommen hat, Putin abdankte und wieder Frieden war.
Da ist sachlich nicht richtig, die Produktionskosten in den östlichen EU Ländern sind jetzt schon höher als in China - blöd, ist aber so.
 
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Da ist sachlich nicht richtig, die Produktionskosten in den östlichen EU Ländern sind jetzt schon höher als in China - blöd, ist aber so.
Ich bin ein paar Jahre raus. Damals ging der Weg weg von China hin nach Osteuropa. Und ich dachte, die letzten Jahre wären die Kosten in China und vor allem die Rechtsunsischerheit weiter gestiegen. Vermutlich hast Du neuere Zahlen, dann nehme ich den Teil zurück. Denn "Best-Cost-Contry" umschließt mehr, als die reinen Kosten. Das ist entsprechend für jedes Bauteil anders zu bewerten.

Die reinen Lohnkosten sind nur ein Punkt. Was bringt das bei einer Chipfabrik? Das wird bei einfachsten manuellen Tätigkeiten interessant, Dinge, die wir im industriellen Maßstab in der Regel in Fabriken von Robotern erledigen lassen. Anders sieht es dann z.B. in der Lebensmittelindustrie aus. Rinder zerlegen geht nur mit Handarbeit.

Als Beispiel seien z.B. VW Werke in Deutschland, Spanien oder in Tschechien vergleichen. Bestimmte Montagearten konnte und durfte man nur für deutsche Werke nutzen, In Seat- oder Skoda-Fahrzeugen wurde es vereinfach ausgeführt in der Regel mit mehr Bauteilen.

Die komplexen Berechnungen dazu, mit z.B. Faktoren, an die man nicht sofort denkt wie Anzahl der Stromausfälle, Streiks, Arbeitnehmergesetze usw. ist extrem schwierig und im stetigen Wandel und das ist typischen Know-How von Firmen. Die Zahlen bekommt man schwer. Ich kenne sie auch nur von den Firmen, in denen ich arbeitete. Das ist schwer auf andere Produkte zu übertragen.

Mexico z.B. war auch so ein Land, in das wir lange investierten und Fabriken bauten. Aber vor allem, weil man von da aus billig in die USA exportieren konnte, Nafta und so, aber das ist Geschichte. Was das neue USMCA Abkommen bringt, kann ich nicht mehr beurteilen. Mexico wird aber immer mehr zum "Fail-State" und damit für Investitionen uninteressanter.

Russland z.B. , da bauten wir mal ein Werk in Kaluga, ist aus vielen Gründen alles andere als ein "Best-Cost-Country", trotz ziemlich niedrigem Lohnniveau. Alleine, qualifizierte Arbeitnehmer zu finden, was schwierig. Plakativ gesagt, kann man einen Bauern eben nicht an eine Spitzgussmaschine stellen oder nur mit langen Anlernzeiten. Manchmal sind es Importbeschränkungen, die eine Firma in ein Land drängt. Südafrika und Brasilien wären da Beispiele. Man muss auch im Land fertigen, wenn man verkaufen will. Man nimmt also höhere Produktionskosten in Kauf, um überhaupt verkaufen zu dürfen.

Wir reden hier aber über unsere Regierung und deren Freiheitsgrade. Und es fehlen mir einfach Investitionen in Zukunftstechniken. Denn in bestimmten Produkten können wir mit bestimmten Ländern nicht konkurrieren.

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Quelle: https://www.consultancy.uk/news/28003/am-experts-on-the-practice-of-best-cost-country-sourcing


...
 
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Wir reden hier aber über unsere Regierung und deren Freihaitsgrade.
Sowas hat immer Vorteile und Nachteile.
Ein totalitärer Staat wie China kann intern völlig irrwitzige Summen an Schulden generieren.
hat man ja mitbekommen mit ihrer Immoblase, Evergrande und so.
Bei uns wäre die halbe ode rganze Volkswirtschaft zusammengebrochen.
Xi hat einfach mal 300 Mrd. US$ Schulden auf einen Pappdeckel anschreiben lassen und alles abgewickelt.
Dafür gehören ihm, eventuell sogar persönlich, nun Leerstandswohnungen für über 50 Mio. Menschen.

Langfristig ist das natürlich ein irres Pulverfass ohne nachhaltige Absicherung.
Kommt da nur ein Staubkörnchen ins kommunistische Kaderzahnrädchen, fliegt denen alles um die Ohren inkl. Volksaufstände von hunderte von Millionen Menschen, die dann alles verloren haben oder gar Hunger leiden.


Ich betrachte good old Germany allerdings auch skeptisch.
Kommt mir vor, wie in der Endzeit des römsichen Reiches.
Viele fahren in den Urlaub, leben die work-life-balance aus und horgen ansonsten ihr Vermögen oder Unvermögen.

Da ist halt die Luft und der Zwang, irgendwas erreichen zu müssen, draussen.
Sehe ich ja schon bei einigen Schlafmützen hier am Institut.
Und wir arbeiten ja nicht mal richtig, sondern gucken nur den ganzen Tag auf blöde Bildschirme.

Im Vergleich zu meinen Eltern, die Ende der 1960ger aus dem Nichts ein bescheidenes Häuschen hingestellt haben, bin ich ein nix und das trifft wohl auf 99% der Bevölkerung unter 50 Jahren zu.

Und es fehlen mir einfach Investitionen und Zukunftstechniken.
Somit zu dem.
Es braucht nicht nur das, sonderen eben auch Visionen.
Die erleben die meisten nur noch auf Borwserspiel am Handy, leider.

Aber:
Unbedarft, dass neues wohl auch Geld braucht, kann ich dich beruhigen.
Es gibt hervorragende und einzigartige Techno, wenn nicht in D. dann zuminbdest in der EU.
Wir sind, zusammen mit den USA mind. 20, wenn nicht 30 Jahre vor der Forschung in China bezüglich der Teilchenforschung und auch der Chemie.
Ersteres kann ich relativ gut beurteilen.
Riesenprojekte wie Itter oder CERN werfen jedes Jahr unbezahlbare Patente auf den Markt.
Z. T. sogar anwendungsreif, Chemie, Medizin, Materialentwicklung etc..
Da muss nicht irgendwann mal Kernfusion klappen, da sind die Grundlagen für die Firmenriesen des 21. Jahrhunderts drinnen.
 
Nervt das nicht, wenn du zu Regenbogen Woke Leuten fährst und die deine Gesinnungszeichen sehen? :D
Welche Gesinnungszeichen sollten das denn sein?
Meinste jeder Ossi hat nen Doppeltes S aufn Ärmel?
Zudem weiß ich nicht was Woke Leute sind...
Es ist eben eine große Gefahr wenn solche Inhalte unreflektiert geteilt und wiedergegeben werden und die AFD freut es.
Diese Leute haben sich ihre Meinung schon gebildet...da muss niemand mehr den Messias spielen.
 
Was soll den ein "vollweriges" Automobil sein?
Demnach ist mein Smart ja auch kein vollwertiges Auto oder der Sportwagen da nur zwei Sitze. In den Urlaub kann auch mit der Bahn gefahren werden. Das begründet nun nicht wirklich warum ein teures, unabhängig vom anschaffungspreis, Fahrzeug vorgehalten werden soll. Mit der Bahn kann ich am Stück von Konstanz nach Hamburg fahren.
Status ist bei uns aber Thema.

Weiß heißt hier nur mit einem Mikrocar. Einerseits sollen schwere Automobile teuer gemacht werden anderreseits soll jeder so ein Fahrzeug für den Weg zur Arbeit haben. Da passt etwas nicht.
Einerseits sprichst Du vom Klimawandel wo wir uns mehr anstrengen sollen andrerseits hälts Du händeringend am MIV fest.
Dein Argument mit dem Unfall ist genau der Grund warum seit Jahren einer "Verpanzerung" der Automobile stattfindet.

Sinnvoller, aber auch ein weiter so.

Im übrigen ähnlich wie der Space Star für viele kein "vollwärtiges" Automobil.
Das ist halt der Konflikt, zwischen dem was man tun müsste und was man tun kann, ohne das man sozial schwachen soviel zumutet, dass sie ihre Existenz bedroht sehen. Mir geht es nur um die aufgehende Schere. Kleine und relativ bezahlbare Autos sterben aus, große, schwere, teure Autos werden gefördert. Sorry, aber für mich läuft da was sehr falsch.
 
Sowas hat immer Vorteile und Nachteile....

Ich betrachte good old Germany allerdings auch skeptisch. ...

Kommt mir vor, wie in der Endzeit des römsichen Reiches....

Riesenprojekte wie ITER oder CERN werfen jedes Jahr unbezahlbare Patente auf den Markt....
Ich denke, wir sehen und bewerten vieles, was an langfristigen Entwicklungen passiert ähnlich. Ich bin auch relativ entspannt, Europa wird noch lange ein lebenswerter Ort bleiben. Und Lebensqualität ist mehr als reiner Konsum. Die Prioritäten verschieben sich. Während es früher das große Haus war, denken viele heute an Tinyhäuser oder WGs. Anstatt um die Welt zu fliegen, macht man Fahrrad- oder Treckingurlaube, anstatt teurer Auto gibt es viel günstigere Alternativen, anstatt Rohstoffabbau, setzt man auf Rezykling, anstatt aus Wegschmeißen auf Reparieren usw.

Das ist natürlich vordergründig ein wirtschaftlicher Abstieg, genauer betrachtet ist es das nicht zwingend. Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem hemmungsloses Wachstum so nicht weiter geht. Und jetzt müssen wir nur schauen, den Bogen zu bekommen. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten, was passieren kann. Prognosen sind reiner Kaffeesatz.

Das einzige, was mir Sorgen bereitet wäre der Weg, wie immer in solchen Situationen in große Kriege verwickelt zu werden.


Es ist eben eine große Gefahr wenn solche Inhalte unreflektiert geteilt und wiedergegeben werden und die AFD freut es.
Genau das ist es und genau darauf setzen die Erzeuger dieses Humbugs. Es gibt Millionen "willfährige Idioten" im Netz, die diese Arbeit machen. Das ist eine unerträglich nervige Entwicklung. Ich vergleiche es immer mit der Zeit, als Menschen, die nicht lesen und schreiben konnten, auf einmal über den Buchdruck mit Büchern versorgt wurden und mit dem neuen, aber extrem selektivem Wissen, in ähnlicher Weise umgingen, wie es heute mit den schier unbegrenzten Möglichkeiten im Netz zugeht. Damals gingen kurz danach die Bauernkriege los.

Was wird heute passieren? Was wir brauchen ist eine massive Bildungsoffensive. Was bekommen wir? Lehrermangel und ausfallende Stunden
 
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Das ist natürlich vordergründig ein wirtschaftlicher Abstieg, genauer betrachtet ist es das nicht zwingend. Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem hemmungsloses Wachstum so nicht weiter geht. Und jetzt müssen wir nur schauen, den Bogen zu bekommen. Da gibt es sehr viele Möglichkeiten, was passieren kann. Prognosen sind reiner Kaffeesatz.

Das einzige, was mir Sorgen bereitet wäre der Weg, wie immer in solchen Situationen in große Kriege verwickelt zu werden.
Tja, Europa hätte ein Erfolgsweg sein können. Wohlstand von Portugal bis zum Ural. Leider gibt es Idioten, die das mit Kriegen torpedieren.
 
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