Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Na klar. Das höre und lese ich seit Jahren. Fakt ist aber dennoch, dass Tempolimits und Geschwindigkeitsmessungen die Unfallstatistik schöner aussehen lassen.
Werden sie das?
Ahhh, du brauchst also Action beim Autofahren?
Klar, alles unter 300 ist langweilig und da schaue ich nur in der Gegend rum. Innerorts natürlich! Außerorts braucht es mindestens Schallgeschwindigkeit.:wall:
Edit: Mit ist das Tempolimit völlig egal. Von mir aus kann es auch so bleiben wie es jetzt ist. Deine Aussagen sind trotzdem absoluter Blödsinn. Du kannst doch nicht wirklich glauben das langsamer fahren unsicherer ist weil man sich dabei langweilt während man bei 250 auf der Bahn hoch konzentriert ist und deswegen sicherer ist?!
Wie wäre es mal mit ein bisschen Differenzierung zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und äußeren Faktoren?
 
Ja. In Österreich gezeigt. Geschwindigkeitslimit und entsprechende Kontrollen haben dafür gesorgt, dass langsamer gefahren wurde und seit dem strengeren Limit und der Kontrolle über längere Strecken gab es weniger Unfälle.

Auf einer deutschen BAB, weiß gerade nicht welche und wo genau, wurde aufgrund von vielen Unfällen ein Limit eingeführt. Schwupps, weniger Unfälle. Leider soll das Tempolimit wieder weg weil es kaum noch Unfälle gibt, die das rechtfertigen :ugly:

Also ja, langsameres Fahren verhindert Unfälle.
 
Wie wäre es mal mit ein bisschen Differenzierung zwischen verschiedenen Geschwindigkeiten und äußeren Faktoren?
Was soll ich da differenzieren, bisher ist deine Argumentationsbasis extrem dünn? Du hast zwei Sachen in den Raum gestellt:
1. Wer nie „schnell“ fährt (was auch immer das heißt) hat seine Auto schlechter unter Kontrolle als jemand der es tut.
2. Wer „langsam“ fährt wird schneller unkonzentriert?

Als nach Quellen gefragt wurde heißt es „Trust me bro“.

Man kann ja gerne über das Thema diskutieren, aber dann muss da schon eine bisschen mehr kommen.
 
Natürlich, wobei es meiner Meinung nach auch nur die Leute was anzugeht, die auch Auto fahren, zumindest auf Straßen, die nur dafür zugelassen sind, sprich Kraftfahrstraßen und Autobahnen.

Es geht alle Leute was an, von deren Geld die Straßen bezahlt werden, auf deren Land die Straßen gebaut werden und in deren Hör-, Sicht- und Atemreichweite der Verkehr stattfindet. Also alle Bürger und Einwohner dieses Landes.

Aber mit seinen komplexen Rückkoppelungen vor allem auf die Wirtschaft und mit den extrem weit verbreiteten Halb- und Unwahrheiten ist das Thema sicherlich ein Musterbeispiel dafür, warum Umfragen oder direkte Demokratie nur Meinungen, aber nicht zwingend auch sinnvolle Lösungen widerspiegeln.

Einfach nur betroffen zu sein, ergibt noch keine qulifizierte Einschätzung.


Bei entsprechender Gelegenheit ist es sinnvoll, ziemlich zügig unterwegs zu sein. Und ja, das lehrt. Rücksichtslos? Auf wen nimmt man denn keine Rücksicht, wenn die Straße leer ist?

Innerorts? Sogenannte "Anwohner". Und selbst Außerorts ist das ein massives Problem, weil ein ambitionierter Krachmacher jegliche Ruhe im Umkreis von 1-2 km vernichten und im Umkreis von 4-5 km Einschränken kann. Und so großräumig findest du dann schnell 10-20-50 Leute, die jeder der Meinung sind "ach, die Straße ist ja gerade frei", sodass aus einem einmaligen, kurzen Störereignis ein Dauerzustand wird. Ich habe ne zeitlang am "Stadtrand" vom Frankfurt gewohnt und ein paar mal versucht, mit dem Fahrrad dem Verkehr zu entkommen. Hat mindestens 30 km in der Ebene und 1 km in der vertikalen (mit zusätzlichen Bergabstrecken dazwischen, versteht sich) erfordert und auch dann war es nur unter der Woche erfolgreich. Am Wochenende stand ich dann quasi beim Motorrad-Soundcheck.


Züge kennen keine Staus.

Du fährst nicht oft Bahn, oder? Ein erheblicher Teil der Verspätungszeit summiert sich auf, weil ein minimal zu spät ankommender ICE dann erstmal längere Zeit hinter einem RE oder Güterzug festsitzt.

Tatsächlich ist die mangelnde Fähigkeit der ICEs, genug Zeit gegenüber dem PKW rauszuholen, um die lahme An- und Abreise im Nahverkehr auszugleichen, einer von drei gewichtigen Gründen, warum ich selbst zwischen Großstädten zunehmend häufiger Auto fahre. (Die beiden anderen Gründe: ICE-4-Sitze und die Preise. Wenn ich die Wahl habe, für 300 € mit Rückschmerzen -ohne Zugbindung 500€- oder für 75 € erholt anzukommen, fällt die Öko-Variante selbst bei gleichem Zeitaufwand schwer :( )

Wo ändern sich denn ständig die Höchstgeschwindigkeiten?

Vor allem Landstraßen, stellenweise auch Autobahnen. Finde ich auch sehr nervig, wenn teils mehrmals pro Minute was anderes gilt, und ich würde mich auch nicht wundern, wenn dass die Unfallgefahr selbst gegenüber einer durchgehend hohen Freigabe steigert. Aber das ist halt deutsche Bürokratie: Wenn ein Kieselstein oder ein Dorfsheriff definiert, dass diese 5 cm keine 100 gefahren werden darf, dann kommt da halt ein 70er-Schilderwald hin. Und 100 m später der gleiche, man kann dem deutschen Autofahrer nicht zumuten die Lage selbst zu beurteilen und konstante 80 zu fahren.
Leider muss ich, wenn ich mir angucke wie Leute heutzutage durch die Fahrprüfung kommen, teilweise zustimmen: Kann man tatsächlich nicht zumuten, würde einen erheblichen Teil derjenigen, die auf die Straße gelassen werden, überfordern.

(Im Ausland übrigens immer wieder schön bei EU-geförderten und deswegen oft deutsch-durchdefinierten Erneuerungen zu sehen: Die kurvige alte Schlagloch-Landstraße ist unbeschränkt = 90 freigegeben und die Italiener fahren 70-80, das 1 m breitere, teils begradigte, sauber frisch EU-asphaltierte Neubaustück ist auf 70 begrenzt und alle fahren 90. In Deutschland wäre erstere gesperrt, letztere Tempo 60 und es gäbe drei Blitzer, wenn das Verkehrsaufkommen rentabel erscheint. :ugly: )


Ja, und wenn es darum geht, wie ein Feld zu bewirtschaften ist, fragt man dann den Bauern, der das jeden Tag macht und damit seinen Lebensunterhalt bestreitet oder einen Kunststudendten aus Berlin?

Leider ziemlich oft den Bauern, denn ein Ökologe würde ja unbequeme Antworten geben. Stattdessen werden dann am Jahresende dick Steuergelder reingebuttert, weil der Ertrag nicht passte, um andernorts wenigstens ein Bisschen Natur mit einem Vielfachen an Aufwand zu retten und 10-20 Jahre später vervierfacht sich der Trinkwasserpreis, weil Nitratfiltrierung halt teuer ist.


Langsames Rumgurken macht müde und unkonzentriert, weil es stinklangweilig ist. Stundenlang im Auto sitzen macht allgemein müde und unkonzentriert. Und sorgt für Kopfschmerzen.

Also mich macht stundenlang im Büro rumsitzen deutlich müder und wenn man nicht mehr fahrtauglich ist, muss man das Fahren halt einstellen.
 
Natürlich reicht das. Wer Richtgeschwindigkeit fahren möchte, tut das und wer schneller fahren möchte, tut eben das. Ein simples und liberales Konzept.
Jeder hat sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Nur darum ging es.
Dabei ist es völlig unerheblich ob ein Auto ab Werk auf 250 km/h gedrosselt ist oder nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich reicht das. Wer Richtgeschwindigkeit fahren möchte, tut das und wer schneller fahren möchte, tut eben das. Ein simples und liberales Konzept.
Natürlich, das Gesetz sagt ja, dass es keine allgemeine Geschwindigkeitsbegrenzung gibt.
Und ich brauche auch nicht zu fragen, ob du dafür oder dagegen bist. ;)
 
Jeder hat sich an die gesetzlich vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen zu halten. Nur darum ging es.
Dabei ist es völlig unerheblich ob ein Auto ab Werk auf 250 km/h gedrosselt ist oder nicht.

Warum zitierst du einen Beitrag von mir, indem ich explitzt von der Richtgeschwindigkeit spreche und kommst dann mit "gesetztlich vorgeschriebenen Geschwindigkeitsbegrenzungen"?

Das ergibt keinen Sinn.

Mir ging es um diese Aussage:

Die ist Quatsch.

Finde ich nicht. Ich habe doch indem von dir bereits zitierte Beitrag von mir auch ausgeführt, warum nicht.
 
Finde ich nicht. Ich habe doch indem von dir bereits zitierte Beitrag von mir auch ausgeführt, warum nicht.
Für Richtgeschwindigkeiten mag das zufreffen weil man da auch schneller fahren darf.
Für Höchstgeschwindigkeiten nicht.
Und nochmal: was hat das damit zu tun, ob ein Auto ab Werk auf eine bestimmte Geschwindigkeit gedrosselt ist? Auch wenn der Wagen vielleicht 250 km/h fahren könnte, hat man sich an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für Richtgeschwindigkeiten mag das zufreffen weil man da auch schneller fahren darf.
Für Höchstgeschwindigkeiten nicht.
Und nochmal: was hat das damit zu tun, ob ein Auto ab Werk auf eine bestimmte Geschwindigkeit gedrosselt ist? Auch wenn der Wagen vielleicht 250 km/h fahren könnte, hat man sich an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten zu halten.

Es ging doch in der gesamten Diskussion um ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Etwas, was es Stand Heute ja nicht gibt. Es gibt die Richtgeschwindigkeit und teilweise abschnittsweise Tempolimits, aber eben kein allgemeines Tempolimit.

Und meine Aussage bezog sich genau darauf. Auf nichts anderes.
 
Es ging doch in der gesamten Diskussion um ein allgemeines Tempolimit auf deutschen Autobahnen. Etwas, was es Stand Heute ja nicht gibt. Es gibt die Richtgeschwindigkeit und teilweise abschnittsweise Tempolimits, aber eben kein allgemeines Tempolimit.

Und meine Aussage bezog sich genau darauf. Auf nichts anderes.
Deine Aussage ist trotzdem falsch.
 
Die Bevölkerung ist aber laut Umfragen mehrheitlich für ein Tempolimit.


Die Mehrheit findet auch den Atomausstieg falsch, lehnt die derzeitige unkontrollierte Zuwanderung ab und lehnt das Gendern ab.

Wie wäre es also mit einem Tempolimit und im Gegenzug machen wir den Atomausstieg rückgängig, schieben die illegalen Einwanderer ab und verbieten das Gendern in Schulen/Hochschulen und in der Verwaltung?

Deal?

Deine Aussage ist trotzdem falsch.

Die Aussage ist nachwievor richtig.
 
Wie wäre es also mit einem Tempolimit und im Gegenzug machen wir den Atomausstieg rückgängig, schieben die illegalen Einwanderer ab und verbieten das Gendern in Schulen/Hochschulen und in der Verwaltung?
Gendern interessiert doch niemanden, reiner Populismus.
Und einen Anti Atomausstieg ist nicht möglich, da keiner eine Genehmigung erteilt. Auch die Union nicht. Auch Populismus.
Und selbst Italien, die die Migranten nach uns weiter leiten, nehmen sie nicht mehr zurück. Ergo wieder Populismus.
 

Gestern Abend kam diese Gerhard Schröder Doku im Fernsehen. Vielleicht für den ein oder anderen ja interessant.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück