Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Wenn man das nicht mindestens monatlich macht, bringt ein Fahrsicherheitstraining ziemlich wenig. Wer regelmäßig schnell(er) fährt, der hat ein besseres Gefühl dafür richtig zu handeln und wird schneller handeln, auch wenn er langsamer unterwegs ist. Das ist nichts, worüber man irgendwie debattieren muss, das ist so. Was der Mensch oft macht, kann er gut.
Aber nicht im öffentlichen Straßenverkehr. Dafür gibt es wie gesagt extra Gelände.
 
Und du würdest sagen es ist eine gute Idee das im öffentlichen Straßenverkehr zu machen und dass es eine gute Idee ist öfter rücksichtslos zu fahren damit man dann evtl lernt in einer gefährlichen Situation besser zu reagieren?
Bei entsprechender Gelegenheit ist es sinnvoll, ziemlich zügig unterwegs zu sein. Und ja, das lehrt. Rücksichtslos? Auf wen nimmt man denn keine Rücksicht, wenn die Straße leer ist? Und ja, eine zügigere Fahrweise schadet auch nicht. Der Verkehr wird von Leuten behindert, die nicht voran kommen und so andere Teilnehmer zu Überholmanövern verleiten, die sonst nicht nötig wären.
Gerade die 80/90 auf der Landstrasse nehmen die Notwendigkeit LKW zu überholen.
Tun sie nicht, weil LKW über 7,5t auf der Landstraße nur 60 fahren dürfen. Und selbst wenn sie 80 fahren dürfen, wird bergauf ganz schnell weniger daraus. Selbst auf Autobahnen mit 80 sammeln sich die LKW alle rechts und links fahren die Autos vorbei. Passiert was? Nö, außer an Stellen, die praktisch prädestiniert dafür sind.
Innerorts macht man solchen Beschleunigungskram überhaupt nicht, egal welche Uhrzeit oder gut einsehbar.
Von 50 auf 100? Natürlich nicht, weils Quatsch ist. Von 0 auf 50 bei mehrspuriger Straße an der Ampel, weil man sich falsch eingeordnet hat und noch die Spur wechseln will? Schon paar Mal gemacht und da kommt man dann auch mal kurz bisschen über 50. Kein Grund sich aufzuregen.
Mitten in der Nacht im Industriegebiet? Jeder wie er will, wenn du mich fragst. Nachts um 2 läuft einem höchstens ein Karnickel vors Auto.
 
Auf keinen Fall, das funktioniert nur da, wo der ICE von Start zu Ziel ohne Umsteigen durchfährt. Sonst ist das Auto immer schneller.
Züge kennen keine Staus.
Natürlich, wobei es meiner Meinung nach auch nur die Leute was anzugeht, die auch Auto fahren, zumindest auf Straßen, die nur dafür zugelassen sind, sprich Kraftfahrstraßen und Autobahnen.
Jeder darf an Umfragen teilnehmen.
Und? Wenn er erwischt wird, wird er erwischt. Offensichtlich kann der Karren das.
also muss man Straftaten begehen, um zu zeigen, was man drauf bat?
In der Regel stimmt das auch, so oft, wie sich die erlaubte Höchtsgeschwindigkeit ändert. Je nach Verkehrdichte ist ein Schild mal schnell übersehen und schon leuchtet es rot.
Wo ändern sich denn ständig die Höchstgeschwindigkeiten?
Vor Kindergärten ist sie recht stabil und wer dort zu schnell wird, wird natürlich bestraft, egal was seine Karre kann
Zwischen einmal kurz reinlatschen und volle 10 Minuten über die Nordschleife ballern ist ein himmelweiter Unterschied.
also in einer 30er Zone mal voll reinlatschen, weils eh Mitternacht ist und keiner was im Straßenverkehr etwas zu suchen hat?
Vor allem, weil sich um und auf dem Ring nicht nur Leute tummeln, die wirklich schnell fahren können, sondern noch sehr viel mehr Leute, die glauben es zu können. Woher ich das weiß? Ist nicht so weit von mir dahin und einer meiner Freunde arbeitet da in der Sicherheit.
Ach so. Jeder, der fahren kann, darf drauf latschen?
Wer hat dir denn bescheinigt, dass du schnell fahren kannst?
Ich fahre seit 35 Jahren und halte mich immer an Verkehrsregeln. Wie gut ich fahren kann, interessiert dabei nicht. Wichtig ist, dass man vorausschauend fährt.
Außerdem, und das übersieht man oft, ist es sinnvoll, wenn die eigenen Fahrfähigkeiten höher sind als nötig, um eben bei Bedarf entsprechend handeln zu können.
Wer entscheidet denn, wie die eigenen Fahrfähigkeiten sind? Und woran macht man das fest? Durchlatschen können?
Das erreicht man aber nicht, wenn man immer maximal defensiv und zurückhaltend rumgurkt.
Aha, ein Experte also.
Auch nicht mit Erfahrung. Da muss der Karren schon mal geprügelt werden und natürlich ist das nicht ganz ungefährlich.
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Deshalb macht man es auch nicht immer, sondern dann, wenn es sinnvoll ist, z.B. auf einer leeren Straße.
also wissentlich Straftaten begehen?
Wenn die eigenen Fahrfähigkeiten im normalen Straßenverkehr schon am Limit sind und der Fahrer dann schon überfordert rumgurkt, was soll passieren, wenn es mal drauf ankommt?
Wer drauf latscht, ist meines Erachtens nicht Fähig ein Auto zu führen.
Können sie, aber dann sollten sie auch nicht so einen lächerlichen Zirkus wegen 5 km/h zu viel machen. Oder 20 auf der Autobahn.
Begrenzungen haben schon ihren Grund.
Ich würde dabei auch eher das Problem bei der Straßenrandparkerei sehen. Das Kind kann immer zwischen den Autos hervorspringen und auch bei 10 km/h endet das tödlich, wenn das Rad über den Kopf rollt.
Also sind andere Schuld?
 
Der Verkehr wird von Leuten behindert, die nicht voran kommen und so andere Teilnehmer zu Überholmanövern verleiten, die sonst nicht nötig wären.
Die Aussage ist so dermaßen absurd, da fehlen einem echt die Worte. Würdest du auch sagen man ist selbst Schuld wenn man aufreizende Klamotten trägt und dann vergewaltigt wird? Das ist feinste Täter Opfer Umkehr.
 
Züge kennen keine Staus.
Schön wär's.
Jeder darf an Umfragen teilnehmen.
Ja, und wenn es darum geht, wie ein Feld zu bewirtschaften ist, fragt man dann den Bauern, der das jeden Tag macht und damit seinen Lebensunterhalt bestreitet oder einen Kunststudendten aus Berlin?
also muss man Straftaten begehen, um zu zeigen, was man drauf bat?
Wo habe ich das geschrieben?
Außerdem sind es Ordnungswidrigkeiten.
Wo ändern sich denn ständig die Höchstgeschwindigkeiten?
Auf der Autobah, vielleicht? 2km 120, dann 100, dann 80, dann wieder 120, dann offen, dann doch wieder 100,...
also in einer 30er Zone mal voll reinlatschen, weils eh Mitternacht ist und keiner was im Straßenverkehr etwas zu suchen hat?
Interpretier nicht absichtlich irgendwas herein, was ich nie geschrieben habe, nur weil du meine Meinung allgemein für Blödsinn hälst.
Ich fahre seit 35 Jahren und halte mich immer an Verkehrsregeln. Wie gut ich fahren kann, interessiert dabei nicht. Wichtig ist, dass man vorausschauend fährt.
Und woran machst du das fest? Woher weißt du, dass du bei Bedarf richtig reagieren wirst?
Selten so einen Schwachsinn gelesen.
Dann bin ich ja in bester Gesellschaft.
Wer drauf latscht, ist meines Erachtens nicht Fähig ein Auto zu führen.
Wer das Gaspedal durchtritt und die Kontrolle verliert, ist es nicht.
Also sind andere Schuld?
Die Situation ist das Problem. Wäre das Kind vor das Auto gelaufen, wenn nicht der ganze Straßenrand zugeparkt wäre? Vielleicht, aber dann hätte der Fahrer das schon von weitem gesehen. Und selbst bei 10km/h kann man nichts machen, wenn es zwischen den geparkten Autos hervorrennt, stolpert und mit dem Kopf unterm Rad landet. Das ist nicht die Schuld des Fahrers, sondern der Gegebenheit und wenn du mich fragst, sollten Bürgersteige grundsätzlich von der Fahrbahn aus einsehbar sein, damit sowas nicht passiert und nicht - wie immer - die Schuld beim Autofahrer gesucht werden, der von der Arbeit zurückkommt.
Die Aussage ist so dermaßen absurd, da fehlen einem echt die Worte. Würdest du auch sagen man ist selbst Schuld wenn man aufreizende Klamotten trägt und dann vergewaltigt wird? Das ist feinste Täter Opfer Umkehr.
Vergewaltigt? Nein. Aber wer aufreizende Kleider trägt, sollte damit rechnen, Blicke auf sich zu ziehen und auch paar Sprüche abzubekommen.
Muss man denn absichtlich versuchen, alles in den falschen Hals zu bekommen?
 
Ich behaupte, es ist sicherer, wenn man schnell fahren kann. Und um das zu können, muss man es regelmäßig machen.
Das hat auch niemand bestritten.

Edit: Obwohl, doch, ich würde das bestreiten. Schnell fahren hilft dir nichts. Im öffentlichen Straßenverkehr muss man in erster Linie auf unvorhergesehene Situationen reagieren und das lernt man nicht in dem man zu schnell fährt. Das lernt man in dem man sich der Situationen aussetzt und die Reaktion verinnerlicht und das macht man garantiert nicht im öffentlichen Straßenverkehr.
 
Eine schnellere Fahrweise erhöht die Aufmerksamkeit und Konzentration des Fahrers. Und wie ich schon sagte, es spricht nichts dagegen, auf leerer Straße schnell zu fahren.
 
Wer entscheidet denn, wer schnell fahren kann?
Wer entscheidet, ob man eine Schraube in einen Dübel drehen kann?
Gibt es Studien, die das belegen?
Brauchst du eine Studie um zu wissen, dass der Himmel blau ist?
Eine schnelle Fahrweise verkürzt aber auch die Reaktionszeit erheblich und erhöht die destruktiven Kräfte im Falle eines Unfalls.
Aufs Handy zu glotzen oder nicht aufzupassen ist noch kontraproduktiver. Kommt ausgesprochen selten vor, wenn die Leute zügig unterwegs sind, wo hingegen man immer wieder paar Leute auf der Gasse antrifft, die mit 100 ihre Schlangenlinien fahren. Da muss man dann echt kein Hellseher sein um zu wissen, was da abgeht. Ein kurzer Blick rüber beim Überholen bestätigt das dann, wenn man es nicht schon vorher sehen konnte.

Bedaure, wenn das paar Leute hier lächerlich finden, aber es gibt weitaus wichtigere Faktoren als die Geschwindigkeit, die über Verkehrssicherheit entscheiden. Schon oft genug als Beifahrer und zugegeben auch als Fahrer erlebt, gerade wenn ich an meine ersten Jahre hintern Steuer zurückdenke.
Müdigkeit, Erschöpfung nach längerer Zeit am Steuer/einem harten Arbeitstag, allgemeine Überforderung, Abstand und der wichtigste Faktor, die A-Säule (schuldig bei 2 von 3 Unfällen, wegen denen ich bei Polizei als Zeuge aussagen durfte und schuldig bei gut der Hälfte aller Gefahrensituationen, in denen ich mich wiedergefunden habe, weil das Mistding so oft genau im Sichtfeld ist, wenn man in einen Kreisel fährt oder zum Abbiegen seitlich schaut) sind weitaus kritischer. Zu hohe Geschwindigkeit war praktisch nie Ursache für irgendein Problem, und ich nutze die erlaubte Höchstgeschwindigkeit vor allem auf der Landstraße gnadenlos aus.
Sicherheit ist kein Grund für irgendein Tempolimit (sofern man nicht die Fahrgeschwindigkeit überall auf 10km/h beschränkt, was die Sache ad absurdum führt) und der Umweltaspekt ist so minimal, dass man anderweitig deutlich mehr erreichen kann.
 
Aufs Handy zu glotzen oder nicht aufzupassen ist noch kontraproduktiver.
Birgt beides Risiken. Je höher die Geschwindigkeit, desto geringer die Chance, auf Fehlverhalten anderer Verkehrsteilnehmer - etwas deine genannte Handynutzung und Schlangenlinien - zu reagieren. Man kann eben nicht alle Eventualitäten vorhersehen. Und die Schadenswirkung nimmt auch gegen unbeteiligte Dritte mit der Geschwindigkeit zu.

Sicherheit ist kein Grund für irgendein Tempolimit
Bitte? Verstehe ich dich da richtig - keine 30 km/h im Bereich von Schulen, Kindergärten ect., keine 50 km/h Innerorts? Da spielen dann noch Lärm und Emissionen mit rein, aber das ist ein anderes Thema.
 
Nein, sie erhöht Stresshormone und erhöht das Unfallrisiko. Sie macht müde und dadurch unkonzentriert.
Langsames Rumgurken macht müde und unkonzentriert, weil es stinklangweilig ist. Stundenlang im Auto sitzen macht allgemein müde und unkonzentriert. Und sorgt für Kopfschmerzen.
Man kann eben nicht alle Eventualitäten vorhersehen.
Ein Grund mehr, möglichst aufmerksam und sicher in der Handhabung des eigenen Autos zu sein. Ist bei vielen Langsamfahrern nicht so.
Bitte? Verstehe ich dich da richtig - keine 30 km/h im Bereich von Schulen, Kindergärten ect., keine 50 km/h Innerorts?
Sagen wir, Tempolimitverschärfung. Die jetzigen Regeln sind weitgehend ganz gut so wie sie sind, wenn auch stellenweise zu streng.
 
Langsames Rumgurken macht müde und unkonzentriert, weil es stinklangweilig ist. Stundenlang im Auto sitzen macht allgemein müde und unkonzentriert. Und sorgt für Kopfschmerzen.
Na klar. Das höre und lese ich seit Jahren. Fakt ist aber dennoch, dass Tempolimits und Geschwindigkeitsmessungen die Unfallstatistik schöner aussehen lassen.
 
Langsames Rumgurken macht müde und unkonzentriert, weil es stinklangweilig ist. Stundenlang im Auto sitzen macht allgemein müde und unkonzentriert. Und sorgt für Kopfschmerzen.
Ahhh, du brauchst also Action beim Autofahren?

Echt ne starke „Argumentation“ :ugly:

Edit: Mit ist das Tempolimit völlig egal. Von mir aus kann es auch so bleiben wie es jetzt ist. Deine Aussagen sind trotzdem absoluter Blödsinn. Du kannst doch nicht wirklich glauben das langsamer fahren unsicherer ist weil man sich dabei langweilt während man bei 250 auf der Bahn hoch konzentriert ist und deswegen sicherer ist?!
 
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