Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Berlin ist aus meiner Perspektive ein "failed Bundesland", dass nur noch deswegen existiert, weil der Rest der Nation Kohle ohne Ende in die Stadt pumpt.
Dann sollte man aber auch mal so sachlich und fair bleiben und die Gründe dafür nennen, warum man in Berlin soviel Geld reinpumpen muss:

1) Berlin war mal eine der reichsten deutschen Industriegroßstädte, nach 1945 sind aber nahezu alle großen Firmen (Siemens, Borsig, Bosch, Krupp, AEG, Daimler, ect.) aus der Stadt abgewandert, was in die Kassen der Stadt ein gewaltiges Loch gerissen hat.
2) Berlin wurde vom Westen als Propagandawerbeplattform, für das System und Lebensstil West, vor der Nase von DDR und Ostblock, benutzt und schon während des Kalten Krieges bis Oberkante-Unterkante von der Regierung in Bonn subventioniert, inkl. unsinniger Dinge wie durchgängig beleuchteten Autobahnen im Nirgendwo (wie Dreilinden bis Funkturm), oder "Berlinzulage" für Beamte. Diese Subventionen sind 1990 über Nacht weggefallen und haben ein weiteres riesen Loch in den Berliner Etat gerissen.
3) Nach der Wende mussten West- und Ostberlin wieder zusammengeführt werden, sowohl bei über Jahrzehnte geteilter Verkehrsinfrastruktur, als Bausubstanz, als der Wirtschaft, Sozialleistung, als auch das die Berlin West neben ihren eigenen "Altlasten" nun auch noch die Altlasten (inkl. Schulden) von Berlin Ost mittragen musste.
4) Berlin als Hauptstadt muss Aufgaben wahrnehmen die andere Städte so nicht erbringen müssen, was finanziert werden muss und durch Subventionen mit wird und was in jeden anderen Land auf der Welt genauso gemacht und gehandhabt wird, wie stattfindet.

Die die von Berlins Abstieg seit Jahrzehnten am meisten profitiert haben schreien heute am lautesten, dafür aber bitte blos nichts zahlen zu müssen (allen voran in Bayern).

Ob es CDU besser macht?
Sicherlich nicht, man hat es schon von 1991 bis 2001, wo schwarz durchregiert hat nicht besser hinbekommen.
Im Gegenteil, in diese Zeit fällt sowohl der Ausverkauf des Großteils des Berliner Wohnbestands an Sozialwohnungen, als auch die Privatisierung der Trinkwasserbetriebe, statt notwendige Einsparrungen im Etat zum Schuldenabbau vorzunehmen noch immer neue Schulden anzuhäufen, als noch viele andere teure Dummheiten, die begangen wurden und die letzten 20 Jahre zunehmend der Stadt auf die Füße fallen, oder im Rückkauf (Wasserbetriebe) teuer zu stehen kamen.

Fakt ist dass RRG unfähig ist, diese Stadt zu regieren.
Und ganz vorne mit dabei die SPD.
Würde ich so nicht 1 zu 1 unterschreiben.
Man hat es zumindest geschafft das Berlins Schulden langsam abgebaut werden, als auch das Empfänger von Sozialleistungen mit 27,50 Euro, statt zuvor fast 40 Euro, nicht mehr schon alleine rund 10% ihres Regelsatzes für Mobilität ausgeben müssen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja einfach nur lächerlich.
Was ich aber positiv finde ist das die FDP so schlecht abgeschnitten hat.
Gibts die FDP noch? ;)
Bei der geringen Wahlbeteiligung sach ich mal:
Die Mehrheit hat von den Vollversagern in Berlin die Schnauze voll.

Berlin ist aus meiner Perspektive ein "failed Bundesland", dass nur noch deswegen existiert, weil der Rest der Nation Kohle ohne Ende in die Stadt pumpt.
Berlin sollte als Bundesland aufgelöst und in Brandenburg integriert weren.
Böse Zungen (natürlich nicht ich ;)) würden Berlin den Russen zurück geben.
Die Option schwarz-grün ist bei den Berlinern Fundis nicht sonderlich beliebt.
Vermutlich wird weiter gemauschelt und gewurschtelt.
Fakt ist dass RRG unfähig ist, diese Stadt zu regieren.
Und ganz vorne mit dabei die SPD.
Die Union will eigentlich nur die Union haben. Weder die Grünen noch die SPD will da mitmachen.
Die Frage ist, wenn die Grünen stärker sind als die SPD, tritt Giffey zurück und macht den Weg frei?
Die könnten größtenteils von der FDP gekommen sein.
Ich würde sagen, dass de Stimmen von den Sozen kamen.
 
1) Berlin war mal eine der reichsten deutschen Industriegroßstädte, nach 1945 sind aber nahezu alle großen Firmen (Siemens, Borsig, Bosch, Krupp, AEG, Daimler, ect.) aus der Stadt abgewandert, was in die Kassen der Stadt ein gewaltiges Loch gerissen hat.
Was natürlich auch daran liegt, dass Berlin von der DDR umschlossen war. Mal einfach hinfahren ist nicht drin.

Einen Punkt hast du außen vor gelassen. Hat Berlin nicht die meisten Bürgergeldbezieher? Das kostet natürlich sehr viel Geld.
 
Dann sollte man aber auch mal so sachlich und fair bleiben und die Gründe dafür nennen, warum man in Berlin soviel Geld reinpumpen muss:
Der komplexere Hintergrund ist mir schon klar.
1) Berlin war mal eine der reichsten deutschen Industriegroßstädte, nach 1945 sind aber nahezu alle großen Firmen (Siemens, Borsig, Bosch, Krupp, AEG, Daimler, ect.) aus der Stadt abgewandert, was in die Kassen der Stadt ein gewaltiges Loch gerissen hat.
Also, Bosch und Daimler wurden glasklar ist Stuttgart gegründet. Kein Zweifel hatten/haben die auch große NLs in Berlin, aber der Boom dieser NLs war nach WK II.
Krupp ebenso glasklar Essen und mit dem größten Stammwerk ebenda.
AEG, Siemens und Borsig sind ebenso klar Berliner Kinder, das ist richtig.
2) Berlin wurde vom Westen als Propagandawerbeplattform, für das System und Lebensstil West, vor der Nase von DDR und Ostblock, benutzt und schon während des Kalten Krieges bis Oberkante-Unterkante von der Regierung in Bonn subventioniert, inkl. unsinniger Dinge wie durchgängig beleuchteten Autobahnen im Nirgendwo (wie Dreilinden bis Funkturm), oder "Berlinzulage" für Beamte. Diese Subventionen sind 1990 über Nacht weggefallen und haben ein weiteres riesen Loch in den Berliner Etat gerissen.
Nun ja, ich denke, dass die Berliner Bürger per se natürlich genau so leben wollten, wie der Rest der Wessis.
Da ja kaum irgend ein DDR Bürger "live" mitbekommen hat, wie viele Bananen in de Berliner Auslage war, bin ich mir nicht ganz sicher, ob das "Benutzen" von Berlin (wenn es denn so war) irgend eine Effizienz ergab.
3) Nach der Wende mussten West- und Ostberlin wieder zusammengeführt werden, sowohl bei über Jahrzehnte geteilter Verkehrsinfrastruktur, als Bausubstanz, als der Wirtschaft, Sozialleistung, als auch das die Berlin West neben ihren eigenen "Altlasten" nun auch noch die Altlasten (inkl. Schulden) von Berlin Ost mittragen musste.
Also, hier dürfte ja sehr viel übern "Soli" finanziert worden sein und nicht aus dem Berliner Stadtsäckel.

4) Berlin als Hauptstadt muss Aufgaben wahrnehmen die andere Städte so nicht erbringen müssen, was finanziert werden muss und durch Subventionen mit wird und was in jeden anderen Land auf der Welt genauso gemacht und gehandhabt wird, wie stattfindet.
Der Hauptstadtbau wurde und wird zu 100% durch den Bund finanziert. Eher im Gegenteil, die dafür benötigten Grundstücke wurden vom Bund der Stadt Berlin (und Privaten) abgekauft für damalige sensationelle 6.500 DM/m² und somit damals ca. 230% über dem Marktwert. Alleine das spülte der Stadt Berlin grob 14 Mrd. DM in die Kassen - als Minibundesland eigentlich eine gute Starthilfe für die damalige Zeit.

Die die von Berlins Abstieg seit Jahrzehnten am meisten profitiert haben schreien heute am lautesten, dafür aber bitte blos nichts zahlen zu müssen (allen voran in Bayern).
Halbwegs neutral betrachtet entwickelten sich sowohl BaWü als auch Bayern von nahezu reinen Agrarländern um 1945 zu bedeutenden Industriestandorten in D..
Man muss Leute wie Kurt-Georg Kiesinger oder Hans Filbinger (BaWü) bzw. Hans Erhard oder Strauß (Bayern) nicht zwangsweise mögen.
Fakt ist aber, dass solche Leute massiv diese Länder als Industriestandort beworben haben und damit auch großen Erfolg hatten.

Sicherlich nicht, man hat es schon von 1991 bis 2001, wo schwarz durchregiert hat nicht besser hinbekommen.
Im Gegenteil, in diese Zeit fällt sowohl der Ausverkauf des Großteils des Berliner Wohnbestands an Sozialwohnungen, als auch die Privatisierung der Trinkwasserbetriebe, statt notwendige Einsparrungen im Etat zum Schuldenabbau vorzunehmen noch immer neue Schulden anzuhäufen, als noch viele andere teure Dummheiten, die begangen wurden und die letzten 20 Jahre zunehmend der Stadt auf die Füße fallen, oder im Rückkauf (Wasserbetriebe) teuer zu stehen kamen.
Die Gegenfrage sei erlaubt:
Was genau hat die SPD ausser dem Spruch "arm aber sexy" in den letzten 20 Jahren für die Stadt getan?

Ich erinnere mich noch gut an 2017, als Berlin bzw. die SPD das "Spreeflussbad in Stadtmitte" bauen wollte.
Damals wurden schon 6 Mio. € in die Planung versenkt und das Ganze hätte zumindest damals 77 Mio. € kosten sollen. Grob die Hälfte des Geldes, das nötig gewesen wäre um alle Berliner Schwimmbäder zu sanieren.
K. A. wie hier der Sachstand aktuell ist, mutmaßlich immer noch in Planung und die 77 Mio. € weg...

Vom BER will ich erst gar nicht anfangen...
Würde ich so nicht 1 zu 1 unterschreiben.
Man hat es zumindest geschafft das Berlins Schulden langsam abgebaut werden, als auch das Empfänger von Sozialleistungen mit 27,50 Euro, statt zuvor fast 40 Euro, nicht mehr schon alleine rund 10% ihres Regelsatzes für Mobilität ausgeben müssen.
Bitte nicht böse sein, wenn man durch Städte wir München oder Frankfurt oder Hamburg fährt/geht/besucht und kommt man dann in Berlin an, ist die Letztgenannte einfach nur ein verdrecktes, riesiges Slum mit ganz wenigen Ausnahmeviertel.
Der Gesamteindruck ist, dass weder die Stadtverwaltung noch die Ordnungskräfte die Stadt irgendwie unter Kontrolle hätten.




Edit:
Einen Punkt hast du außen vor gelassen. Hat Berlin nicht die meisten Bürgergeldbezieher? Das kostet natürlich sehr viel Geld.
Den Punkt kannst auch umdrehen.
Berlin hat mit die niedrigste Quote von Menschen im Erwerbsfähigem Alter (Bremen ist da Top 1).

Dem gegenüber stehen laut der Presse aber mehr als ausreichend Jobs:


Augenscheinlich ist es für viele Berliner attraktiver, von Stütze zu leben, an Stelle arbeiten zu gehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Augenscheinlich ist es für viele Berliner attraktiver, von Stütze zu leben, an Stelle arbeiten zu gehen.
Ich kenne einen Hartzer, der nach Berlin gezogen ist, aus genau dem Grund. Es gibt einfach genug ALG 2 Empfänger, da fällt einer mehr schnell durchs Raster. Seit 2 Jahren wohnt er in Berlin und hatte bisher noch keine Aufforderung sich irgendwie an irgendwas zu beteiligen. Er kriegt seine Kohle, wohnt in seinem Block und gut.

Und Berlin war noch nie sexy. ;)
 
Ich kenne einen Hartzer, der nach Berlin gezogen ist, aus genau dem Grund. Es gibt einfach genug ALG 2 Empfänger, da fällt einer mehr schnell durchs Raster. Seit 2 Jahren wohnt er in Berlin und hatte bisher noch keine Aufforderung sich irgendwie an irgendwas zu beteiligen. Er kriegt seine Kohle, wohnt in seinem Block und gut.

Für Menschen die das System so ausnutzen und womöglich wirklich Bedürftigen, insbesondere benachteiligten Kindern, dadurch die Hilfe erschweren oder gar verwehren, habe ich genau "0" Verständnis.
Es ist ganz einfach ein asoziales Verhalten gegenüber dem Rest der Gesellschaft.

Und Berlin war noch nie sexy. ;)
Sehe ich auch so.




Edit:
In diesem Kontext:


Zumindest in ihrem Wahlbezirk scheint Giffey nicht sonderlich beliebt zu sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, Bosch und Daimler wurden glasklar ist Stuttgart gegründet. Kein Zweifel hatten/haben die auch große NLs in Berlin, aber der Boom dieser NLs war nach WK II.
Krupp ebenso glasklar Essen und mit dem größten Stammwerk ebenda.
AEG, Siemens und Borsig sind ebenso klar Berliner Kinder, das ist richtig.
Alle genannten Firmen hatten mindestens große Fertigungswerke in Berlin, z.B. hatte AEG in der Drontheimer Straße ein großes Werk, in welchen ab denn frühen 1930er Jahren u.a. Kondensatoren und Eltronikteile, für Funkausrüstung, produziert wurden.

Nun ja, ich denke, dass die Berliner Bürger per se natürlich genau so leben wollten, wie der Rest der Wessis.
Da ja kaum irgend ein DDR Bürger "live" mitbekommen hat, wie viele Bananen in de Berliner Auslage war, bin ich mir nicht ganz sicher, ob das "Benutzen" von Berlin (wenn es denn so war) irgend eine Effizienz ergab.
Seit wann geht es bei Propaganda um Effizienz?
Aber es hat natürlich einen Effekt gehabt, das es mindestens den Ostberlinern immer vor Augen geführt hat wie toll es doch im Westen ist.

Ansonsten empfehle ich auch mal diesen Artikel, zur Subvention Westberlins, von der bpb:

Also, hier dürfte ja sehr viel übern "Soli" finanziert worden sein und nicht aus dem Berliner Stadtsäckel.
Berlin hätte das, nach der Wende, ohne auch nie bewältigen können, darum geht es doch.

Der Hauptstadtbau wurde und wird zu 100% durch den Bund finanziert.

Halbwegs neutral betrachtet entwickelten sich sowohl BaWü als auch Bayern von nahezu reinen Agrarländern um 1945 zu bedeutenden Industriestandorten in D..
Man muss Leute wie Kurt-Georg Kiesinger oder Hans Filbinger (BaWü) bzw. Hans Erhard oder Strauß (Bayern) nicht zwangsweise mögen.
Fakt ist aber, dass solche Leute massiv diese Länder als Industriestandort beworben haben und damit auch großen Erfolg hatten.
Und welche Industrie ging dort hin?
Richtig, nicht zuletzt die, die aus Berlin weggegangen ist.

Die Gegenfrage sei erlaubt:
Was genau hat die SPD ausser dem Spruch "arm aber sexy" in den letzten 20 Jahren für die Stadt getan?
Nicht mehr oder weniger als die CDU.

Ich erinnere mich noch gut an 2017, als Berlin bzw. die SPD das "Spreeflussbad in Stadtmitte" bauen wollte.
Damals wurden schon 6 Mio. € in die Planung versenkt und das Ganze hätte zumindest damals 77 Mio. € kosten sollen. Grob die Hälfte des Geldes, das nötig gewesen wäre um alle Berliner Schwimmbäder zu sanieren.
K. A. wie hier der Sachstand aktuell ist, mutmaßlich immer noch in Planung und die 77 Mio. € weg...
Sowas macht keinen Sinn, das die SPD sich da dämmlich angestellt hat ist unbestreitbar, aber sowas wirst du ebenso in der Regierungszeit der CDU finden.

Vom BER will ich erst gar nicht anfangen...
Ohne Frage, allerdings bin ich mir bis heute nicht sicher ob es ein Ausdruck von purer Inkompetenz war, oder nich einer der größten Korruptionsskandale Deutschlands.
Sicher ist, von dem Debakel dort haben eine ganze Menge Beteiligte finanziell sehr profitiert.

Bitte nicht böse sein, wenn man durch Städte wir München oder Frankfurt oder Hamburg fährt/geht/besucht und kommt man dann in Berlin an, ist die Letztgenannte einfach nur ein verdrecktes, riesiges Slum mit ganz wenigen Ausnahmeviertel.
Der Gesamteindruck ist, dass weder die Stadtverwaltung noch die Ordnungskräfte die Stadt irgendwie unter Kontrolle hätten.
Sorry, aber das kann ich nicht ernst nehmen und ist einfach nur dummes Gelaber.
Ich war sowohl schon mal in München, als auch Frankfurt am Main und dort, wie hier in Berlin, gibt es Drecksecken, als auch bessere Gegenden und Berlin ist größer, aber in Summe nicht "dreckiger / verslumter".

Sehe ich auch so.
Sorry für die direkte Aussage, aber wie ihr das seht interessiert schlicht nicht.
Berlin war historisch betachtet durchaus mal eine äußert "sexy" Stadt gewesen, vor dem tolwütigen Östereicher und seiner bescheuerten Rassenidiologie. ;)

Was natürlich auch daran liegt, dass Berlin von der DDR umschlossen war. Mal einfach hinfahren ist nicht drin.
Nur bedingt.
Der Hauptgrund war das Berlin, im Fall eines heißen Krieges, natürlich nie zu halten gewesen wäre und alle Fertigung dort als erstes direkt verloren.

Aus diesen Gründen ging man dann auch nicht in das Ruhrgebiet, sondern siedelte sich im südlichen Deutschland an, da die Hauptstoßrichtungen der Roten Armee nach Westen zielten und nicht direkt nach Süden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Alle genannten Firmen hatten mindestens große Fertigungswerke in Berlin, z.B. hatte AEG in der Drontheimer Straße ein großes Werk, in welchen ab denn frühen 1930er Jahren u.a. Kondensatoren und Eltronikteile, für Funkausrüstung, produziert wurden.
Noch Mal, da Siemens + AEG in Berlin gegründet wurden, liegt es auf der Hand, dass dort die Stammwerke waren, insbesondere vor 1945.
Aber es hat natürlich einen Effekt gehabt, das es mindestens den Ostberlinern immer vor Augen geführt hat wie toll es doch im Westen ist.
Also, meine angeheiratete Verwandtschaft aus dem Osten, die z. T. in Berlin lebte und z. T. dort immer noch lebt hat primäre Infos aus dem Westfernsehen gezogen.
Diese erzählten mir:
Wie es tatsächlich in W-Berlin im kalten Krieg aussah, wusste kaum jemand im Osten.
Eher im Gegenteil wurde bis in die 1980ger stets Storys von "Mangelwirtschaft"in Berlin im Staatsfernsehen erzählt.
Ich kann da nur auf die Infos obiger Personen zurückgreifen, ich selbst war zu der Zeit paar 1000km weiter weg.
Berlin hätte das, nach der Wende, ohne auch nie bewältigen können, darum geht es doch.
Und wo genau ist jetzt das ganze hingeflossene Geld gegangen?
Wenn, wie in Berlin, so viele Mrd. z. B nach München gegangen wären, würde jetzt Söder vermutlich in einem goldenen Palast leben, dessen Größe sogar jenen vom Erdogan übertreffen würde.

Edit:
Ich habe ja gar kein Problem damit, dass die Hauptstadt Zuwendungen über das normale Maß hinaus bekommt, um z. B. Repräsentativbauten oder Infrastruktur zu erstellen.
Auch kulturelle Förderungen sehe ich positiv, natürlich braucht Berlin ein Opernhaus, ein Orchester usw. um staatstragende Funktionen zu erfüllen.

Nur ist eben der gesamtheitliche Eindruck (und weiss Gott nicht nur bei mir), dass da massiv Geld irgendwohin verschwendet wird und als Hauptstadt einer der wichtigsten Industrienationen der Welt, die RRG Scheinweltblase in gut betuchten Grünen-Wohlstandswohnburgen am Stadtrand einfach nicht funktioniert und der Normalobürger in Berlin mit Zuwendungen zugebuttert wird, nur damit er das Maul nicht aufmacht.

Ganz offensichtlich sind die fast 30% für die CDU als Aufforderung, es ab nun besser zu machen.
Weil eigentlich kein Berliner wiederum die CDU tatsächlich in Regierungsverantwortung sehen will.

Kurzum: Das Zupampern finden alle gut, den Rest Sch.....


Und welche Industrie ging dort hin?
Richtig, nicht zuletzt die, die aus Berlin weggegangen ist.
Meines Wissens ist Berlin "die" Startup Stadt Deutschlands und das seit Jahrzehnten.
Startups funktionieren aber nur in D. wenn die KFW die ordentlich mit Geld zuschüttet.
Nicht mehr oder weniger als die CDU.

Ich habe nicht gesagt, dass es die CDU zwangsweise besser macht.

Aber 20 Jahre SPD ist wie überall, wo es lange Zeit eine dominierende Kraft gab/gibt = Stasis in der Entwicklung
Das kann man auch auf z. B. Bayern spiegeln

Dem Ländle hat es durchaus gut getan einen - nun ja - konservativen Grünen, statt einem CDUler als Ministerpräsident zu haben.

Darauf will ich hinaus.

Die SPD dreht sich gefühlt seit 10 Jahren im Berlin nur noch um sich selbst.

Sowas macht keinen Sinn, das die SPD sich da dämmlich angestellt hat ist unbestreitbar, aber sowas wirst du ebenso in der Regierungszeit der CDU finden.
logisch, unbestritten
Ohne Frage, allerdings bin ich mir bis heute nicht sicher ob es ein Ausdruck von purer Inkompetenz war, oder nich einer der größten Korruptionsskandale Deutschlands.
Sicher ist, von dem Debakel dort haben eine ganze Menge Beteiligte finanziell sehr profitiert.
Davon kannst du ausgehen.
Bauinsiderinfos, grob:
Auftrag Baufirma 5 Mio., Unterlagen belegen, dass der offiziell ausgestellte Auftrag der Flughafenbetreibergesellschaft um das Vielfache lag.
Wer genau das Geld bekommen hat, weiss natürlich keiner und interessiert auch Keinen.
Gehe davon aus, dass etliche Politiker und Verantwortliche auf Staatskosten Villen in Grunewald oder sonstwo haben.

Sorry, aber das kann ich nicht ernst nehmen und ist einfach nur dummes Gelaber.
Das ist Deine Sicht der Dinge, meine ist eine andere.
Natürlich ist das ein subjektiver Eindruck, aber den Meinigen teilen erstaunlich viele Menschen, die mehrere Städte in D. besser kennen.
Sorry für die direkte Aussage, aber wie ihr das seht interessiert schlicht nicht.
Berlin war historisch betachtet durchaus mal eine äußert "sexy" Stadt gewesen, vor dem tolwütigen Östereicher und seiner bescheuerten Rassenidiologie. ;)
Na ja, zur Kaiserzeit war es doch so, dass nur der preussiche Offizier es dort toll fand.
Die einzige Zeit, in der Berlin sich mit z. B. Paris messen konnte, waren die "goldenen 20ger Jahre", als sich alle mit Absinth und Opium die Kante gegeben haben, während in den Mietskasernen beim einfachen Volk der Hunger herrschte.
Also überglorifizieren sollte man diese Zeiten nicht wirklich.

Edit 2:
Leben in Berlin um 1900:




Es waren per Zufall kaiserverherrlichende Preussen, die dem Gröfaz die Bühne gaben.
Ohne deren Support würd er heute noch im Hofbräukeller sinnfreie Reden schwingen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Für Menschen die das System so ausnutzen und womöglich wirklich Bedürftigen, insbesondere benachteiligten Kindern, dadurch die Hilfe erschweren oder gar verwehren, habe ich genau "0" Verständnis.
Es ist ganz einfach ein asoziales Verhalten gegenüber dem Rest der Gesellschaft.
Das ist halt so. Die Gesellschaft muss die mit durch füttern, bzw. ertragen.
Ich kenne noch einen Fall. Der Sohn eines Bekannten ist letztes Jahr 30 geworden und hat noch nie gearbeitet. Lebt vom Bürgergeld und wohnt in der Hängematte. Er wird auch nie arbeiten werden und als Dauerhartzer in Rente gehen.
Sowas wirst du immer haben. Aber die allermeisten sind bedürftig und brauchen Hilfe. Es gibt viele Kinder, die in solchen Verhältnissen leben und mehr Geld gebrauchen könnten.
Edit:
In diesem Kontext:


Zumindest in ihrem Wahlbezirk scheint Giffey nicht sonderlich beliebt zu sein.
Giffey ist Geschichte. Wenn die linke Regierung weiter machen will, dann nur ohne sie.
Das ist Deine Sicht der Dinge, meine ist eine andere.
Natürlich ist das ein subjektiver Eindruck, aber den Meinigen teilen erstaunlich viele Menschen, die mehrere Städte in D. besser kennen.
Berlin kenne ich jetzt nicht. Ich war nur 2x dort. Das erst Mal als Jugendlicher mit dem Fußballverein und als die Mauer fiel, bin ich mit Freunden hingefahren, was echt toll war. Gute Stimmung.
Hamburg kenne ich sehr gut und dort gibt es genug Ecken, die alles andere als schön sind. Es gibt auch genug Ecken in Hamburg, wo ich selbst tagsüber nicht alleine herumgehen würde.
 
Das ist halt so. Die Gesellschaft muss die mit durch füttern, bzw. ertragen.
leider
Ich kenne noch einen Fall. Der Sohn eines Bekannten ist letztes Jahr 30 geworden und hat noch nie gearbeitet. Lebt vom Bürgergeld und wohnt in der Hängematte. Er wird auch nie arbeiten werden und als Dauerhartzer in Rente gehen.
:-$
Sowas wirst du immer haben. Aber die allermeisten sind bedürftig und brauchen Hilfe. Es gibt viele Kinder, die in solchen Verhältnissen leben und mehr Geld gebrauchen könnten.
Da habe ich auch keinerlei Probleme damit.
Giffey ist Geschichte. Wenn die linke Regierung weiter machen will, dann nur ohne sie.
Yepp, geht gerade durch die Presse.

z. B. hier:


Berlin kenne ich jetzt nicht. Ich war nur 2x dort. Das erst Mal als Jugendlicher mit dem Fußballverein und als die Mauer fiel, bin ich mit Freunden hingefahren, was echt toll war. Gute Stimmung.
Hamburg kenne ich sehr gut und dort gibt es genug Ecken, die alles andere als schön sind. Es gibt auch genug Ecken in Hamburg, wo ich selbst tagsüber nicht alleine herumgehen würde.
Natürlich gibt es schlechte Ecken in jeder Stadt, das ist unbestritten.

Mir geht es aber um den Gesamteindruck einer Stadt und nicht das Schönste oder Hässlichste herausgepickt.

Ich hab auch schon 2-3 Sylvester in Berlin gefeiert, natürlich ist es in entsprechender Atmosphäre mit den richtigen Leuten in der richtigen Ecke schön.
 
Noch Mal, da Siemens + AEG in Berlin gegründet wurden, liegt es auf der Hand, dass dort die Stammwerke waren, insbesondere vor 1945.
Es mag ja sein das die Gründungssitze sich anderswo befinden, aber inwieweit schließt das bitte aus das auch nicht unbedeutende Produktionsanlagen und "Tochterunternehmen" in Berlin befanden?

Krupp besaß auch Werke in Berlin, man unterhielt sogar in Berlin ein eigenes "repräsentatives Gästehaus", welches sich im Tiergartenstraße 30-31 befand und in welchen sich heute eine Privatschule befindet.

Sowas macht man üblicherweise als Unternehmen auch nicht nur aus "Jucks und Tollerei".
 
Es mag ja sein das die Gründungssitze sich anderswo befinden, aber inwieweit schließt das bitte aus das auch nicht unbedeutende Produktionsanlagen und "Tochterunternehmen" in Berlin befanden?

Krupp besaß auch Werke in Berlin, man unterhielt sogar in Berlin ein eigenes "repräsentatives Gästehaus", welches sich im Tiergartenstraße 30-31 befand und in welchen sich heute eine Privatschule befindet.

Sowas macht man üblicherweise als Unternehmen auch nicht nur aus "Jucks und Tollerei".
Ahhh, wir verlieren uns hier im Klein-Klein.
Es steht natürlich außer Frage, dass in den Jahren bis 1945 viele bekannte Konzerne größere Niederlassungen oder auch Betriebe in Berlin hatten.
Aber ich wollte ganz am Anfang nur das Listening von dir "verschlimmbessern", wonach AEG und Siemens tatsächlich Berliner Kindl sind, wohingegen andere Genannten wie eben Daimler oder Krupp originär woanders herkamen.

Also, die Berliner haben einiges erfunden wie z. B. die Pickelhaube, Glühbirnen a la Edison und Bier mit Waldmeistergeschmack (glaube ich zumindest) aber eben nicht alles.
 
Da habe ich auch keinerlei Probleme damit.
Ich bin immer bereit zu teilen. Wir haben es gut im Leben und finanziell keine Sorgen.
Wir haben für die Erdbebenopfer gespendet. Nicht nur Geld, auch Kleidung haben wir zum Roten Kreuz gebracht. Den ukrainischen Flüchtlingen helfen wir gerne. Krieg ist mit das Schlimmstem was einem widerfahren kann.
Und auch Menschen, die Pech im Leben hatten und Hilfe brauchen, helfen wir gerne und zahlen unsere Steuern (obwohl -- die Schweiz ist sehr hübsch :D). Gerad die Kinder brauchen Unterstützung. Und dass die Kinderarmut angestiegen ist, habe ich in den Schulklassen meiner Kinder gesehen. Auch da haben wir geholfen und Klassenfahrten mit bezahlt und gratis Nachhilfeunterricht gegeben (also meine Frau hat das gemacht, ich weiß nur, dass die Erde eine Scheibe ist :ugly:), damit die Kinder mit einem guten Abschluss bessere Chancen haben.

Yepp, geht gerade durch die Presse.
Pssst -- ich habs ihr gesteckt. :D
Mir geht es aber um den Gesamteindruck einer Stadt und nicht das Schönste oder Hässlichste herausgepickt.
Berlin ist auch deutlich größer als andere Millionenstädte in Deutschland.
Ich hab auch schon 2-3 Sylvester in Berlin gefeiert, natürlich ist es in entsprechender Atmosphäre mit den richtigen Leuten in der richtigen Ecke schön.
Ich kenne auch super Ecken in Hamburg (nicht nur Blankenese).
 
Topic:

Für die SPD um die derzeitige Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey endet die Wiederholungswahl mit einem Debakel. Die Sozialdemokraten kommen laut vorläufigem Endergebnis nur auf 18,4 Prozent der Stimmen und landen mit einem Vorsprung von 105 Stimmen hauchdünn vor den Grünen (ebenfalls 18,4 Prozent).
Ich habe mehrfach gehört das die Grünen auch gerne eine Bürgermeisterin stellen würden. Ohne die Grünen kann die SPD jedenfalls nicht regieren. Und ich glaube kaum das es eine GroKo in Berlin geben wird.
 
Topic:


Ich habe mehrfach gehört das die Grünen auch gerne eine Bürgermeisterin stellen würden. Ohne die Grünen kann die SPD jedenfalls nicht regieren. Und ich glaube kaum das es eine GroKo in Berlin geben wird.
Giffey klammert sich ja jetzt schon ans Amt.
Das Debakel wird bleiben und die SPD Wähler in Hessen merken sich das, wenns dort soweit ist
 
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