compisucher
Lötkolbengott/-göttin
OK, das Thema ist mittlerweile durch.Also in etwa wie der Klimawandel.
Kauft euch jetzt Sonnencreme und Wasserbehälter - in 10 Jahren das neue Klopapier...
OK, das Thema ist mittlerweile durch.Also in etwa wie der Klimawandel.
Stimmt. Das könnte noch dazu kommen.Die hilft nicht, wenn du im Alter ins Pflegeheim musst. Da kostet ein Platz derzeit 2800€ pro Monat. Selbst wenn du gut verdient hast, kommst du nicht auf diese Rente.
(Mein Vater war nie arbeitslos und hat als Handwerker gut verdient und bekommt 1500€ Rente, also weit entfernt von den Summen, die du fürs Pflegeheim brauchst).
Das Pflegeheim ist die Altersarmutsfalle jedes Rentners.
Das befürchte ich auch. Wer gibt schon seine besonderen Privilegien freiwillig auf?Du musst das Rentensystem reformieren und alle einzahlen lassen. Dazu muss die Beitragsbemessungsgrenze fallen, dafür die Rente deckeln. Aber das kriegst du im Bundestag niemals durch, da 1/4 aller Abgeordnete Beamte sind und die werden ihre warme Hängematte nicht zerschneiden.
Wer generell höhere Renteneintrittsalter fordert, lebt an der Realität vorbei und betrachtet das Ganze nur aus seiner eigenen guten oder besseren Perspektive.Das ist immer ein Problem. Ein Bekannter von mir ist Glaser. Er ist jetzt 57 und kann nur bedingt große Glasscheiben tragen. Und er hat noch 10 Jahre vor sich.
Es muss sich was ändern aber ich persönlich habe das Gefühl, dass sie Politik das Problem vor sich her schiebt und hofft, dass sie die Legislaturperiode noch überstehen, ehe es ihnen vor die Füße fällt.
Also in etwa wie der Klimawandel.
Eine richtige Idee habe ich aber auch nicht.Wer generell höhere Renteneintrittsalter fordert, lebt an der Realität vorbei und betrachtet das Ganze nur aus seiner eigenen guten oder besseren Perspektive.
Oder den AG-Anteil der Lohnnebenkosten für Ältere senken? Eine richtige Lösung habe ich aber auch nicht.Eine richtige Idee habe ich aber auch nicht.
Flexi Rente, oder so. Wer älter ist und nicht mehr aufs Dach kommt, muss eben am Bodenbleiben und seine Erfahrung so weiter geben. Eventuell unterstützt der Staat das mit geringeren Steuern für den Arbeitgeber (obwohl Gewerbesteuer kassiert das Bundesland und nicht der Staat, wenn ich nicht irre).

Du kannst es keinen Recht machen.Oder den AG-Anteil der Lohnnebenkosten für Ältere senken? Eine richtige Lösung habe ich aber auch nicht.![]()
Ja das ist eine von vielen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft.Kurzum:
Wir haben ein Systemfehler, an den sich kein Politiker jemals herantrauen wird, weil es seine eigene Rente (massiv) kürzen würde.
Beispiel, das Ruhegehalt eines Bundestagsabgeordneten beträgt nach 4 Jahren 1000 € bis max. 6.750 € nach entsprechender Zugehörigkeitsdauer.
Steuerfrei!
Der normale Renter zahlt aber Steuern, bei 1000 € wären das knappe 100 €, bei 6.750 € wären das ca. 3.000 € Steuern.
Hebel erkannt...?
Oder Anwälte (meine Tochter studiert JuraNun, neben dem Thema, dass alle Verbeamteten in die Rentenkassen einzahlen sollten, statt aufs staatliche Privatkonto zu schieben, haste das Gleiche z. B. bei den Ärzteverbände/kammern und Architektenkammern.
Es gibt darüber hinaus einige (tausend) Verbände/Mitgliedseinrichtungen, die am Generationenvertrag vorbei ihr eigenes Süppchen kochen.
. Das kann man so ausweiten, wie man will.Davon gibts eine Menge. Aber das liegt auch an der Gesellschaft selbst.Ja das ist eine von vielen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft.
Das ist nicht zwingend eine Ungerechtigkeit im Ursprung.Ja das ist eine von vielen Ungerechtigkeiten in unserer Gesellschaft.
Ich finde es zwar vollkommen unnötig, muss aber zugeben dass es mir weder bei der Bekannten noch bei den Nachrichtensprechern die das geübt durchziehen sonderlich auffällt.Na "Überraschung", "Überraschung" (wer hätte es kommen sehen können), Anreden zu gendern und wie man sie gendert, also Sprechpause und *innen, verliert an Zustimmung, wie Infratest in seiner jüngsten Umfrage ermittelt.
Dabei stößt das Gendern, mit Sprechpause und *innen, selbst bei 63% derer auf Ablehnung, die gendern in den Medien grundsätzlich sehr gut und gut finden und bevorzugen auch diese ehr Formulierungen wie Kollege und Kollegin, Studierende, oder Publikum (was ich persönlich auch präferiere).
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WDR-Studie: So gendern die Deutschen
Gendergerechte Sprache ist vielen Deutschen nicht so wichtig. Das zeigt eine repräsentative Umfrage von infratest dimap im Auftrag des WDR . Weiteres Fazit: Zwei Drittel der Befragten sind für die Doppelnennung in der Berichterstattung, andere Formen des Genderns werden hingegen weniger akzeptiert.www1.wdr.de
Apropos Medizin: es wird sich heutzutage darüber beschwert, dass es zu wenig Ärzte gibt. Und über Fachkräfte aus dem Ausland geredet. Aber es soll noch einen NC geben für das Medizinstudium in vielen Bundesländern?Das ist nicht zwingend eine Ungerechtigkeit im Ursprung.
Eigene Beamtenkassen aber auch der von anderen Berufszweigen hatten ursprünglich Gedanken wie Unbestechlichkeit oder Lebensabendlohn für Staatsdienste, da die Einkommen von Beamten oftmals unter den der freien Wirtschaft lagen. Oder aber auch Anreize, damit jemand z. B. Medizin studiert.
Das sind Konstrukte aus der Zeit mit Gründung der BRD, z. T. sogar noch älter.

Ich finde es auch schlimm, wenn die Unterprivilegierten sich die Nasen am Nappaleder meines AMG Benz platt drücken.Es will nur keiner so was hören, man kann ja dann nicht mehr "DIE Reichen" vorwurfsvoll mit dem Finger zeigen.

Es gibt einer Meinung nach genug Ärzte. Nur hat keiner Lust Landarzt zu werden. Das ist nur im Fernsehen schön.Apropos Medizin: es wird sich heutzutage darüber beschwert, dass es zu wenig Ärzte gibt. Und über Fachkräfte aus dem Ausland geredet. Aber es soll noch einen NC geben für das Medizinstudium in vielen Bundesländern?
Das passt auch nicht zusammen.![]()
Den NC, unbedarft meiner Unkenntnis, ob es den noch gibt oder nicht, ist per se quatsch.Apropos Medizin: es wird sich heutzutage darüber beschwert, dass es zu wenig Ärzte gibt. Und über Fachkräfte aus dem Ausland geredet. Aber es soll noch einen NC geben für das Medizinstudium in vielen Bundesländern?
Das passt auch nicht zusammen.![]()
Kann nur zustimmen, also das mit dem NappaIch finde es auch schlimm, wenn die Unterprivilegierten sich die Nasen am Nappaleder meines AMG Benz platt drücken.
Aber jetzt mal ernsthaft. Wir müssen alles in Bildung stecken und Anreize schaffen, um die jungen Leute dazu zu motivieren, wieder Handwerksberufe zu erlernen und die dann ach gut bezahlen.
Ich kenne die Statistik such, wie viele ohne Schulabschluss die Schule verlassen und dann mit Hartz 4 ihr Leben bestreiten. Das muss durchbrochen werden.
Ein hoher NC ist Symptom und nicht Ursache. Das bedeutet schlicht es gibt zu wenige Studienplätze für die Bewerber so dass man die Zulassungen "irgendwie" begrenzen muss.Apropos Medizin: es wird sich heutzutage darüber beschwert, dass es zu wenig Ärzte gibt. Und über Fachkräfte aus dem Ausland geredet. Aber es soll noch einen NC geben für das Medizinstudium in vielen Bundesländern?
Das passt auch nicht zusammen.![]()
Doch das kann man anhand von Statistiken objektiv belegen.Wir haben meines Erachtens auch kein Fachkräftemangel.
Das ist auch ein Problem. Gerade in Pflegeberufen.Wie haben ein Problem mit angemessener Zahlung und guten Arbeitsbedingungen.
Ich zerlege lieber Computermäuse.Aber so Tests wie, zerlege mal die Maus, um zu schauen, ob der Anwärter überhaupt den Anblick von einem Tropfen Blut erträgt, wäre aus meiner Sicht interessant.

Achso ok.Ein hoher NC ist Symptom und nicht Ursache. Das bedeutet schlicht es gibt zu wenige Studienplätze für die Bewerber so dass man die Zulassungen "irgendwie" begrenzen muss.
Ergo es gibt genug Menschen die Arzt werden wollen aber wir bilden sie nicht aus.
Was unter anderem daran liegt dass Medizin-Studienplätze sehr teuer sind. Wenn ein Politiker "viele neue Studienplätze" schaffen will macht er das daher lieber in anderen Bereichen.
Das Gegenteil sehen wir übrigens in den Ingenieursberufen: Es gibt genug Studienplätze aber nicht genug Kandidaten die diese füllen wollen/können. Deswegen ist der NC dort quasi nicht existent.

So einfach ist das auch wieder nicht.Wir haben meines Erachtens auch kein Fachkräftemangel.
Wie haben ein Problem mit angemessener Zahlung und guten Arbeitsbedingungen.
Im Handwerk wird wie gesagt auch relativ gut bezahlt. Trotzdem fehlen dort die Bewerber.So einfach ist das auch wieder nicht.
Wenn wir bei Entwicklerstellen für 80k€, echter 37,5 Stunden Woche und 38 Tage frei im Jahr nichtmal mehr Bewerbungen bekommen kann das nicht nur an den Bedingungen liegen.

Da sind aber tatsächlich die Bedingungen beschissen. Selbst die die z.B. sagen "wir machen jetzt Viertage-Woche" um Bewerber zu bekommen sagen dann im "Kleingedruckten" dass in den vier Tagen aber 40 Stunden zu arbeiten sind.Im Handwerk wird wie gesagt auch relativ gut bezahlt. Trotzdem fehlen dort die Bewerber.![]()
Wenn auf die gleiche Arbeitslast (oder Anzahl der Aufträge) weniger Arbeitskräfte kommen ist das normal.Da sind aber tatsächlich die Bedingungen beschissen. Selbst die die z.B. sagen "wir machen jetzt Viertage-Woche" um Bewerber zu bekommen sagen dann im "Kleingedruckten" dass in den vier Tagen aber 40 Stunden zu arbeiten sind.