ooops, sorry. Aber jetzt isses schon gepostet.
Der angesprochene Aspekt "viel mehr studieren BWL als man studierte BWLer gebrauchen könnte" hat aber auch was mit Bildungspolitik zu tun

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Ich sehe nicht BWL ansich als negativ (gut, schon ein bisschen weil die Vorlesungen die ich dazu hatte wirklich lächerlich waren), hatte aber in meinem Jahrgang den Eindruck dass die die sich eigentlich gar keine Gedanken über mögliche Jobs gemacht haben und "irgendwas" studieren wollten immer bei BWL gelandet sind.
Gegen das Fach ist per se nichts zu sagen, aber die Absolventen (bzw. ein ansehnlicher Teil davon)...
Abgesehen davon, dass mit schon zu Studienzeiten kein hochnäsigerer Haufen als BWLer unterkommen ist (Juristen UND Mathematiker eingeschlossen), haben BWLer die schlechte Angewohnheit einem später als Vorgesetzte zu begegnen, obwohl ein Abteilungsleiter o.ä. so gut wie nichts wirtschaftliches machen muss, dabei aber null Ahnung von der Materie oder den Anforderungen zu haben und auch oft wenig Bereitschaft, sich darüber Gedanken zu machen. Das ergibt sich z.T. rein statistisch darüber, dass eben so viel mehr Leute BWL studieren, als man Geschäftsleiter gebrauchen könnte, aber auch dem restlichen Sozialverhalten neben besagter Hochnäsigkeit: Die gleichen Leute, die BWL studieren, weil ihnen nichts sinnvolles einfällt, sie aber irgend ein Studium als nächsten Karriereschritt wollen, sind oft auch Meister im "Networking". Oder anders gesagt, das sind diejenigen, die einen Job wegen ihrer Kontakte bekommen, obwohl sie absolut unqualifiziert sind und die sich trotzdem noch für die Götter auf Erden halten.
Das führt bei ihren Opfern tendentiell zu leichter Abneigung.
(Ich wiederhole: Nicht alle BWLer sind so. Es gibt auch Leute, die das Fach studieren, weil es sie interessiert. Aber fast alle, die so sind, sind BWLer. Und es ist ja auch nicht so, dass die anderen das großartig mit Sympathiepunkten rausreißen könnten - erfolgreiche, gute BWLer, die tatsächlich in ihrem Fachbereich tätig sind, gehören oft zu Einkommensklassen, die sowieso kaum jemand leiden kann.)