Nein geht es nicht, da ich damit auf keine politische Positionierung und gesellschaftliche "Neuordnung" hinaus will, sondern schlicht auf einen rein materiellen Betachtungswinkel unseres Verbrauchs, an Rohstoffen und da ist in der Forschung, wenn ich mich richtig entsinne, bereits lange Usus das die Beibehaltung eines westlichen Lebensstandards, bei neutraler Bilanz, nur möglich wäre wenn die Zahl der Menschen auf der Erde bei etwa 2-3 Mrd. läge und selbst wenn man, aus einer heutigen Betachtung, eines Minimalstandards, denn allgemeinen Lebenstandard auch nur auf denn von etwa 1950 senken würde, wären es trotzdem nur etwa 4 bis vielleicht 6 Mrd. Menschen.
Nun besinn dich mal zurück, was wir 1950 alles noch nicht in Privathaushalten hatten, oder damals zumindest noch nicht ansatzweise flächendeckend.
Unter anderen wären da Steroanlagen, Elektrowerkzeug (Akkuschrauber, Stichsägen) diverse Küchenmaschinen (Mixer, Pürierstäbe), elektrische Zahnbürsten, Elektrorasierer, Föhn, Standventilatoren, Fotoapperat / Digitalkamera, Computer Drucker, Scanner, Aktenvernichter, Tablets, Festnetztelefon, Spielekonsolen, Laptops, Smartphones, Fernseher, Waschmaschinen, Kühlschränke, Kaffeemaschinen, Auto(s), Motorrad, Staubsauger, Elektroherd und Ofen, Trockner, Spühlmaschinen, etc. pp.
Das alles produziert ein Haufen Müll, wird vielfach aus begrenzten / seltenden Rohstoffen gefertigt, aufwendig (Umweltbelastend) gefördert und besitzt dann im Schnitt Lebensspanne von kaum 1 bis 15 Jahre, wo es genutzt wird.
Für viele Komponenten in der Elektronik und Computertechnik haben wir auch noch keine umweltverträgliche Alternative, bei bestimmten Rohstoffen.
Man könnte sie zwar trotzdem sicherlich langlebiger bauen und sollte das auch, aber das schiebt eine Erschöpfung halt auch nur nach hinten, ist aber nicht "Bilanzneutral".