Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

  • Ersteller Ersteller -ElCritico-
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich hab das Zeug einmal probiert...riecht wiederlich, schmeckt wiederlich, macht Kopfschmerzen wie Sau und Schwindlich war mir auch...da war nicht eine kleine Posotive Sache an dem Zeugs.
 
Die willkürliche Kriminalisierung bestimmter weicher Drogen

Weiche Drogen ist nen schwammiger Begriff, Canabis und Alkohol können genauso schlimme Zustände hervorufen wie Kokain und Heroin etc. Hab bis ich 19 Jahre alte war, auch ordentich gekifft und rückblickend betrachtet würde ich das nicht als weiche Droge einstufen.

Drogen zu kriminalisieren, bringt nur den Drogenringen was, man schaue mal zum Cartel in Mexico, was da los ist. Könnte sogar sein, dass man mehr legalisieren sollte, da die Leute sowieso dran kommen. Egal in welchem Alter, wenn du mit 14 Jahren Heroin willst, bekommst du es auch.

Staatliche Regelung wäre vieleicht besser, das Problem dabei ist wo willst du die Grenze ziehen bei Drogen wie Crytal Meth oder Krokodil ? Schwieriges Thema. Wenn der Staat Drogen verkauft, wer zahlt die Therapie bei Suchterkrankungen usw.
 
Naja, alles noch ungelegte Eier. Insbesondere wegen dieser EU-Rechtslage, an der evtl. alles zu scheitern droht.
Wie kann das mit den Niederlanden als EU Mitglied bei uns scheitern?
Dank gewisser Vorerkrankungen bin ich nicht motiviert Halluzinogene zu nehmen, aber wer es will und verträgt soll es halt tun. :ka:
 
Zuletzt bearbeitet:
Cannabis ist nicht so meins, aber ich gönn's aufrichtig jedem, der sich darauf freut.

Die willkürliche Kriminalisierung bestimmter weicher Drogen, während andere als Tradition gehandelt werden, ist einfach nur lächerlich.

Basiert halt darauf, dass man nach der Prohibition die Fahnder neu beschäftigen musste.
Und die USA haben das Verbot dann weltweit durchgedrückt.

Was nun halt auch die Legalisierung erschwert.

Wobei ich aktuell dringendere Probleme sehe als das Gras.
Das Selbstbestimmungsgesetz was lange angekündigt ist, ist immer noch nicht fertig.
Und auch der Aktionsplan gegen rechtsextremismus und queerfeindlichkeit wird dringen gebraucht, wie man hier sieht.

CN Nazis

Am kommenden Samstag organisiert die AfD-Jugendorganisation Junge Alternative eine wirklich schlimme Demo gegen die Kita des Lebensorts Vielfalt am Südkreuz. Tempelhof-Schöneberg hat sehr schnell eine Gegendemonstration auf die Beine gestellt.

Treffpunkt für die Gegendemo ist Samstag, 29.10. um 13 Uhr an der Ecke Ella-Barowski-Straße/Gotenstraße. Teilt auch gerne den Aufruf auf Twitter:
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Twitter. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

Hintergrund zur Demo der Jungen Alternative findet ihr hier: https://www.queer.de/detail.php?article_id=43613
 
Zuletzt bearbeitet:
Cannabis ist nicht so meins, aber ich gönn's aufrichtig jedem, der sich darauf freut.

Die willkürliche Kriminalisierung bestimmter weicher Drogen, während andere als Tradition gehandelt werden, ist einfach nur lächerlich.
Cannabis ist nicht ungefährlich.

Dadurch können drogeninduzierte Psychosen ausgelöst werden.
Außerdem beeinflusst es die Hirnentwicklung von Heranwachsenden negativ.
Deswegen unbedingt nur ab mindestens 18, am besten noch später,weil die Gehirnentwicklung nach neuestem Forschungsstand erst mit 25 Jahren abgeschlossen ist.

Ein Vorteil vom kontrollierten Verkauf ist aber, dass das Zeug dann wenigstens nicht gestreckt und verunreinigt ist.

Ansonsten kann es auch medizinisch-therapeutisch genutzt werden, da es nachweislich bei bestimmten Erkrankungen und Schmerzen hilft.
 
Wie kann das mit den Niederlanden als EU Mitglied bei uns scheitern?
[...]
In den Niederlanden ist nur der Verkauf an Volljährige legal oder wird zumindest nicht geahndet. Der Anbau ist weiterhin nicht legal. Wodurch sich da im Untergrund mächtige kriminelle Strukturen etablieren konnten, da die - wiederum mehr oder weniger legale - Nachfrage halt enorm ist. So in etwa jedenfalls.
Das will man hierzulande verhindern, in dem man sowohl privaten Anbau als auch kommerziellen Anbau reglementiert legalisieren will. Und unter anderem das könnte ein Knackpunkt sein.

/edit: siehe hier: https://www.lto.de/recht/hintergrue...kerrecht-un-abkommen-europarecht-eugh-drogen/

@RyzA :
Das mit den Cannabis-induzierten Psychosen ist, genau wie die These von der "Einstiegsdroge Cannabis" wohl alles auf höchst wackeligen Füßen aufgebaut. Klar beweisen kann man es nicht, völlig widerlegen ebenso wenig.
Klar ist: jede Droge ist gefährlich. Einerseits bei unsachgemäßem Umgang damit, andererseits bei gesundheitlichen Prädispositionen. Darum muss die Legalisierung einer weiteren Droge (neben den ohnehin schon legalen Killerdrogen der Menschheit schlechthin: Alkohol und Nikotin) zwingend mit besserer Präventions- und Aufklärungsarbeit flankiert werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
@RyzA :
Das mit den Cannabis-induzierten Psychosen ist, genau wie die These von der "Einstiegsdroge Cannabis" wohl alles auf höchst wackeligen Füßen aufgebaut. Klar beweisen kann man es nicht, völlig widerlegen ebenso wenig.
Es gibt solche und solche Studien. Aber aus eigener, über 25 jähriger Psychiatrie-Erfahrung, kann ich das bestätigen.
Natürlich ist Cannabis nicht die Ursache für eine psychische Erkrankung aber kann ein Auslöser oder Trigger einer Psychose sein.

Und hier noch was zur Hirnentwicklung:

Bei den Cannabis-Konsument*innen zeigten die MRT-Aufnahmen ein deutlich verändertes Bild: Ihre Hirnrinde war dünner als bei der Vergleichsgruppe. Die Veränderungen zeigten sich in einem besonders wichtigen Bereich des präfrontalen Kortex. Dort befinden sich viele Andockstellen für Inhaltsstoffe aus Cannabis. Diese Hirnregion hilft uns, Impulse zu kontrollieren, Probleme zu lösen und Handlungen zu planen.

Deshalb überrascht es kaum, dass die Jugendlichen mit auffälligen Hirnscans sich auch im Verhalten von Gleichaltrigen ohne Kontakt zu Cannabis unterschieden: Die 19-jährigen Cannabis-Konsument*innen reagierten impulsiver und hatten größere Schwierigkeiten, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren.
Studie: Kiffen schadet dem Gehirn von Jugendlichen
 
Anders als sonst in der Außenpolitik, die in erster Linie von der Bundesregierung gestaltet wird, hat Art. 23 GG für den Bereich des europäischen Integrationsprozesses durch weitreichende parlamentarische Informations- und Mitwirkungsrechte das Gewicht zugunsten des Bundestags verschoben, erklärte die Vizepräsidentin des BVerfG, Prof. Dr. Doris König, bei der Verkündung des Urteils am Mittwoch. Die stärkere Einbindung des Parlaments in europäische Angelegenheiten solle den infolge des Integrationsprozesses erlittenen Kompetenzverlust des Bundestags ausgleichen.

Wichtige Klarstellung. Das würde ja dann auch auf Ceta etc. zutreffen.

 
Drogen zu kriminalisieren, bringt nur den Drogenringen was, man schaue mal zum Cartel in Mexico, was da los ist.
Zitat meine Ex:
Die haben meinen Nachbarn gesucht, aber nicht gefunden und stattdessen auf seinen Bruder geschossen.
Wie kann das mit den Niederlanden als EU Mitglied bei uns scheitern?
Es ist in den Niederlanden halt nicht legalisiert.
Studie: Kiffen schadet dem Gehirn von Jugendlichen
Joar und deswegen wird das auch nicht an die verkauft werden.
 
Ich hab das Zeug einmal probiert...riecht wiederlich, schmeckt wiederlich, macht Kopfschmerzen wie Sau und Schwindlich war mir auch...da war nicht eine kleine Posotive Sache an dem Zeugs.
Das Zitat passt 1 zu 1 auch zu Bier und andere alkoholhaltige Getränke.
Bei manchen Zeitgenossen habe ich das Gefühl, dass deren Hirnwachstum bei 3 Jahren stehen geblieben ist...
Deswegen sollte man kognitive Entwicklung auch nicht mit emotionaler Reife gleichsetzen ;)
 
Wie kann das mit den Niederlanden als EU Mitglied bei uns scheitern?

Die Niederlande haben auch nur den Konsum und Kleinhandel entkriminalisiert. Aber nicht legalisiert und vor allem sind Anbau und Import weiterhin Straftaten. Diesen offensichtlichen Widerspruch, dass Coffee Shops ein Produkt verkaufen, dass sie gar nicht legal einkaufen können, hat man jahrezehntelang durch großzügiges Wegsehen "gelöst" und mittlerweile ein ernsthaftes Problem mit der organisierten Kriminalität, die daraus entstanden ist.

Eine Legalisierung der Cannabiszucht, wie in Deutschland geplant, wäre dagegen ein Verstoß gegen EU-Absprachen und afaik sogar gegen Verträge auf UN-Niveau.


Deswegen unbedingt nur ab mindestens 18, am besten noch später,weil die Gehirnentwicklung nach neuestem Forschungsstand erst mit 25 Jahren abgeschlossen ist.

Und genau hier liegt das Problem: Wir haben schon diverse "ab16" und "ab18" Produkte in Deutschland und wenn der deutsche Einzelhandel bei diesen eins bewiesen hat, dann seine komplette Unfähigkeit zum Jugendschutz. Wieso sollte das bei legalen Grasverkäufern, die sich vermutlich anfangs auch noch den bestehenden Kreise der organisierten Kriminalität rekrutieren werden, zufällig anders sein?
Cannabis für Leute ab18 legal zu machen bedeutet, dass auch jeder 14- oder 12-jährige prinzipiellen Zugang erhält. Und für eine Beschränkung auf >25 haben wir nicht mal verfassungsrechtliche Grundlagen; mit Ausnahme einiger ganz weniger Aspekte stehen einem ab 18 alle Rechte zu, die man in Deutschland nur haben kann.

Ansonsten kann es auch medizinisch-therapeutisch genutzt werden, da es nachweislich bei bestimmten Erkrankungen und Schmerzen hilft.

THC hilft afaik bei keiner einzigen Krankheit und bei Schmerzen nur in so fern als dass Zugedröhnte halt allgemein weniger mitbekommen, sich um das was sie mitbekommen weniger sorgen und allgemein besser drauf sind. Aber im Gegensatz zu z.B. Opium hat es keine direkt schmerzblockierende Wirkung.

Anders sehen beide Aspekte bei einigen anderen Inhaltsstoffen von Canabis aus. Aber die sind alle schon seit Jahren freigegeben und können für Arzneien genutzt werden. Das einzige, was bislang nicht legalisiert wurde, ist der Rausch.
 
THC hilft afaik bei keiner einzigen Krankheit und bei Schmerzen nur in so fern als dass Zugedröhnte halt allgemein weniger mitbekommen, sich um das was sie mitbekommen weniger sorgen und allgemein besser drauf sind. Aber im Gegensatz zu z.B. Opium hat es keine direkt schmerzblockierende Wirkung.

Anders sehen beide Aspekte bei einigen anderen Inhaltsstoffen von Canabis aus. Aber die sind alle schon seit Jahren freigegeben und können für Arzneien genutzt werden. Das einzige, was bislang nicht legalisiert wurde, ist der Rausch.
Ich hatte geschrieben "Cannabis" und nicht "THC". Also meinte ich einschließlich aller Inhaltsstoffe. ;)

Diejenigen die Cannabis-Produkte medizinisch nutzen, würden das auch gerne selber anbauen.
Aber dürfen sie noch nicht.
 
Cannabis für Leute ab18 legal zu machen bedeutet, dass auch jeder 14- oder 12-jährige prinzipiellen Zugang erhält. Und für eine Beschränkung auf >25 haben wir nicht mal verfassungsrechtliche Grundlagen; mit Ausnahme einiger ganz weniger Aspekte stehen einem ab 18 alle Rechte zu, die man in Deutschland nur haben kann.

Die Trennung 18 und 21 hätte man zumindest im Strafrecht gegeben.
Im Waffenrecht gibt es auch die Grenze mit 25 bis zu der ein psychologisches Gutachten nötig ist / oder nötig sein kann.

Bei Berufskraftfahrern gibt es auch Altersgrenzen.
 
Und jetzt etwa nicht?
Oder fragt der Dealer auf dem Spielplatz die Jungs nach ihrem Alter? :ugly:

Hat der Dealer ein Geschäft, dessen Position jeder 14-jährige kennt? Bei dem jeder 12-jährige auf den ersten Blick sehen kann, das und was dort verkauft wird?

Es gibt auch illegale Zigarettenhändler, die sich keinen Kopf um das Alter ihrer Kunden machen, aber ich wage mal zu behaupten, dass 95% der minderjährigen Raucher nicht ausschließlich bei denen kaufen. Die meisten Kinder haben keinen Kontakt zur organisierten Kriminalität und auch nicht direkt eine Idee, wie sie den am besten aufnehmen, wenn sie "was brauchen".


Ich hatte geschrieben "Cannabis" und nicht "THC". Also meinte ich einschließlich aller Inhaltsstoffe. ;)

Und wegen dieser unsachliche Verallgemeinerung habe ich differenziert, dass außer THC längst alles legal ist und man also nur von selbigem eine Legalisierung fordern kann.
Es geht bei den jetzigen Bemühungen nicht um "medizinischer Nutzen", es geht um Drogenkonsum zum Spaß. Auch da kann man ernst drüber diskutieren. Aber wer bereits das Ziel zu vertuschen veruscht, mit dem braucht man gar nicht erst über etwaige Regularien wie Jugendschutz oder ähnliches zu reden.

Diejenigen die Cannabis-Produkte medizinisch nutzen, würden das auch gerne selber anbauen.
Aber dürfen sie noch nicht.

99% aller anderen Medikamente darf man auch nicht in Eigenregie herstellen :ka: .
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück