Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Wie wäre es denn eigentlich, wenn man mal über eine Wahlpflicht nachdenkt?

Bisschen wie im Osten. ? Wenn du nicht wählen gegangen bist, konnte es passieren das ein paar Wahlhelfer an der Tür klingelten und fragten, ob du nicht wählen willst.
Konntest aber auch einen Wohnungsantrag unterstützen, wenn du drohtest nicht wählen zu gehen.
Damals war nicht die Miete das Problem.
 
Also die Nutzung innerstädtischer Straßen mit allem anderen als einem Auto gleicht vielerorts immer noch eine Mutprobe :P .
Also noch fliegen radfahrer nicht durch die luft und müssen entsprechend wenigstens die straße mit benutzen . Ähnlich ist es mit dem fußweg und den parkmöglichkeiten. Die teilen sich den platz manchmal auch. Und dann gibt es ja noch innenstädte... Da sind die wege breit und es darf nur frühs mal der lieferverkehr rein und ansonsten nur fußgänger und radfahrer. :P
Wo schreibe ich was von "zum schlafen vermieten"? Wenn es ein Lagerhäuser ist und Lagerraum in der Gegend was wert ist, vermietet man halt Lagerraum. Wenn es eine Maschinenhalle ist eben diese, etc.. Aber das niemand Bedarf an einer Immobilie hat und diese trotzdem Millionen wert ist, ist wohl eher die Ausnahme.
Um etwas als lager ,werkstatt usw. vermiten zu können muß erstmal der standort passen. Das ist aber nur sehr selten gegeben.
Ganz im Gegenteil: 100k oder 200k sind für mich mehr Geld, als ich vermutlich in meinem Leben jemals auf einem Fleck sehen werde und schätzungsweise das 5-20 fache dessen, was ich vielleicht mal erbe. Und das geht nicht nur mir so, dass geht der Mehrheit der Deutschen so. Weswegen ich es reichlich absurd finde, wenn jemand, der zusätzlich zu einem 200-m²-Haus beliebigen Wertes zur Eigennutzung noch ein zweites bis 400k steuerfrei erbt, über sein ach so schweres Schicksal jammert. Da habe ich ehrlich gesagt genauso wenig Mitleid wie mit den bedauerlichen Erben kleiner, mittelständischer Unternehmen (20000k Mitarbeiter in 5 Ländern) oder dem Merzschen Mittelstand, der sich den Sprit für den Heli nicht mehr leisten kann.
Du argumentierst jetzt in eine richtung die ich weder eingeschlagen habe noch nachvollziehen kann. Deshalb mal ein fiktives beispiel:
Nehmen wir mal an es gibt einen 3-seit hof. Ein wohnhaus, 2 nebengebäude. Das ganze steht auf 4000 qm grund, der als bauland gilt (aber nicht zwangsweise gut zu bebauen und zugänglich ist), und es gehören noch 10 ha feld dazu.
Die 2 nebengebäude sind billig-> 50k pro stück. Das hauptgebäude hat 200qm wohnfläche (bei bauernhäusern nicht unüblich) und ist ganz gut in schuß ->100k €. Dazu kommt noch das grundstück... Bei uns liegt der qm bauland z.b. bei 80€ (wird billig sein), das ganze mal 4000qm macht 320k €. Das feld wird unter ferner liefen sein, ich sag mal 50k €.
Macht alles zusammen 570k € (dürfte recht niedrig angesetzt sein). Heißt also man müßte wenn man als kind erbt in dem fall 170k € versteuern, nach meinem verständniss und das mit 15 %. Macht in dem fall 25500 € steuern, die man estmal haben muß. Dazu umfasst diese beispielrechnung nicht alles was da noch so anfallen könnte und sowas ist außerhalb von städten eher die regel als eine ausnahme.
Wie du siehs besteht als nich alles aus kleinen DDR- einfamilienhäuschen. (im westen gab es die art aber auch und aktuelle "buden" haben eh selten mehr als 120 qm wohnfläche und 1m abstand von wand zu grundstücksgrenze)

Zum Glück ist hier und heutzutage das Wählen anders als damals das Wählen in der DDR. :rollen:
Wart`s nur ab... Da kommen wir auch wieder hin, nur mit höheren mietpreisen. :P
 
Die Lambrecht sollte sofort zurücktreten. Noch nie hatte Deutschland eine so schlechte Verteidigungsministerin.
Angeblich wollte sie auch lieber das Justizministerium bekommen.
Sie hat in Wirklichkeit kein Interesse an der Bundeswehr. Und das merkt man ihr an.
 
Das ist im Prinzip das allgemeine Problem heutzutage. Erst einmal losblubbern.
Zuerst hat mein Haus in dem ich wohne rund 120qm inklusive Kellerausbau. Kostete mal 130k DM und ist ein Reihenhaus aus Ostzeiten, so eine Art Neubauwohnung in Reihe, Plattenbau.
Selber vom Fach und es fleißig saniert. Kostet weniger als eine Miete. Glück gehabt, aber deshalb privilegiert?
Ohne ne kleine Spende der Familie, und anderweitigen Verzicht, wäre es damals nicht gegangen.
Das kommt immer darauf an, wen du fragst, was privilegiert ist.
Ich bin das auf jeden Fall. Ich verdiene als Fachkraft in der Automobilindustrie einen Haufen Geld und muss mich dafür nicht krumm machen (ich habe höchstens einen gewissen Durchsatz an durchgesessenen Chefsesseln).
Meine Frau arbeitet in einer Anwaltskanzlei.
Meine beiden Kinder studieren und werden später mal gut bezahlte Jobs haben.
Ich besitze zwei Einfamilienhäuser, wovon ich eins bewohne und eins vermietet ist.
Zum Glück ist hier und heutzutage das Wählen anders als damals das Wählen in der DDR. :rollen:
Damals war das Wählen in der DDR reicht einfach -- es gab ja nur ein Feld, wo man ankreuzen konnte. :ugly:
 
Nach dieser Doku merkt man auch, welche Politiker vor knapp 2,5 Jahren sehr viel Müll geredet haben.


Dabei sind die Worte von Bush 2005 am Anfang das Films sehr überraschend. So viel Intelligenz war ihm gar nicht zuzutrauen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Damals war das Wählen in der DDR reicht einfach -- es gab ja nur ein Feld, wo man ankreuzen konnte
Stimmt nicht, es gab schon einige die man wählen konnte .
Das kommt immer darauf an, wen du fragst, was privilegiert ist.
Da hast du recht.
Als ich Anfang der 90er Polier war, hatte ich Westberliner Maurer auf der Baustelle.
Sie zeigten mir ihre alten Lohnstreifen.
Mit Accord, bis zu 12000 DM im Monat. Gearbeitet wurde von März bis Oktober, der Rest Arbeitlosengeld und Urkaub in Portugal.
Nach der Maueröffnung unmotiviert für 20-22 DM, Tendenz Richtung 18.
" Opfer der Wende", nur warum der Lohn für viele immer weniger und die soziale Absicherung immer schlechter werden soll, obwohl die Produktivität immer weiter steigt, ist unlogisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich will nicht dass Minderjährige wählen!
Was sollen Minderjährige deiner Definition denn sein? Die bei uns rechtlich gültige oder eine andere?
Die Lambrecht sollte sofort zurücktreten. Noch nie hatte Deutschland eine so schlechte Verteidigungsministerin.
Sie ist schlecht, aber wir haben noch nichts über Korruption gehört, da sind einige andere noch weit weit weit vor ihr.
 

Jemanden mitzunehmen sehe ich aber nicht als Problem an, wenn eh geflogen wird. Besser als wenn alle einzeln fliegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist im Prinzip das allgemeine Problem heutzutage. Erst einmal losblubbern....

Wenn man nicht in der Lage ist, eine Diskussion zwischen zwei anderen Personen nachzuvollziehen und trotzdem der Meinung ist, unpassenden Senf dazwischen zu schmieren, sollte man zumindest nicht persönlich werden :rollen:


Ich bin dafür, dass jeder ab Geburt wählen darf. Bis 12 wählen die Erziehungsberechtigen für das Kind, danach bis 18 entweder die jugendliche Person oder die Erziehungsberechtigten. So bekommen Familien und Kinder mehr Einfluss.

Nö. So bekommen Eltern, Medien und Populisten mehr Einfluss. Wofür ich keinerlei Anlass geschweige denn einen guten moralischen Grund sehe.


Also noch fliegen radfahrer nicht durch die luft

Aber die Autofahrer geben sich Mühe, ihnen beim fliegen zu helfen :D .

Um etwas als lager ,werkstatt usw. vermiten zu können muß erstmal der standort passen. Das ist aber nur sehr selten gegeben.

Also fassen wir mal zusammen: Das hypotetische Haus - Liegt in einer Gegend, in der Niemand ein Lager braucht. Also mutmaßlich am Arsch der Welt.
- Es ist das "Familienhaus", war also mal ein Wohnhaus.
- Man kann es aber heute nicht mehr zur Bewohnung vermieten oder selber bewohnen, was dann wohl an der hoffnungslos sanierungsbedürftigen Bausubstanz liegen muss.
Wie kann so eine Ruine weit über 400000 € wert sein? Wenn an eine Familie mit mehreren Mitgliedern vererbt wird sogar ein Vielfaches davon, denn afaik gelten die Erbschaftssteuergrenzen pro Erben, nicht pro Vererbenden?

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass dein Szenario irgendwelche Praxisrelevanz hat. Die meisten Häuser sind entweder wegen Zustand und/oder Lage schlecht zu gebrauchen und deswegen wenig wert, sodass sie nicht unter die Erbschaftssteuer fallen, oder sie haben eine angemessen Größe und werden von der Familie bewohnt, sodass sie nicht unter die Erbschaftssteuer fallen oder aber sie groß und gut gelegen und viel wert, aber dann kann man sie anteilig oder ganz vermieten, um etwaige Erbschaftssteuern abzuzahlen. Das einzige, was da als zusätzliche Rücksichtsnahme bei angemessen hohen Steuersätzen noch nötig wäre, ist ein staatliches Kreditsystem damit sich nicht die Banken an der erstmal fälligen Hypothek auf den neuen Besitz eine goldene Nase verdienen.

Du argumentierst jetzt in eine richtung die ich weder eingeschlagen habe noch nachvollziehen kann. Deshalb mal ein fiktives beispiel:
Nehmen wir mal an es gibt einen 3-seit hof. Ein wohnhaus, 2 nebengebäude. Das ganze steht auf 4000 qm grund, der als bauland gilt (aber nicht zwangsweise gut zu bebauen und zugänglich ist), und es gehören noch 10 ha feld dazu.
Die 2 nebengebäude sind billig-> 50k pro stück. Das hauptgebäude hat 200qm wohnfläche (bei bauernhäusern nicht unüblich) und ist ganz gut in schuß ->100k €. Dazu kommt noch das grundstück... Bei uns liegt der qm bauland z.b. bei 80€ (wird billig sein), das ganze mal 4000qm macht 320k €. Das feld wird unter ferner liefen sein, ich sag mal 50k €.
Macht alles zusammen 570k € (dürfte recht niedrig angesetzt sein). Heißt also man müßte wenn man als kind erbt in dem fall 170k € versteuern, nach meinem verständniss und das mit 15 %. Macht in dem fall 25500 € steuern, die man estmal haben muß. Dazu umfasst diese beispielrechnung nicht alles was da noch so anfallen könnte und sowas ist außerhalb von städten eher die regel als eine ausnahme.
Wie du siehs besteht als nich alles aus kleinen DDR- einfamilienhäuschen. (im westen gab es die art aber auch und aktuelle "buden" haben eh selten mehr als 120 qm wohnfläche und 1m abstand von wand zu grundstücksgrenze)

- Wenn das Haupthaus selbst bewohnt wird und es "nur" 200 m² sind, fallen gar keine Steuern an.
- Wenn man das bis-200-m²-"Familienhaus" nicht selbst nutzt, scheint es mit der persönlichen Bindung nicht soweit her zu sein und ein Verkauf stellt keine übermäßige Härte da.
- Wenn du über 200 m² meintest, hast du erstmal einen Rechenfehler drin, denn nur die flächen darüber hinaus werden anteilsmäßig besteuert. Aber egal, lass es unendlich groß sein (ohne mehr Grundstücksfläche einzunehmen :) ), sodass der Fehler klein bleibt: Gerade bei einem Bauernhaus mit typischerweise mehreren Eingängen lässt sich eine Teilvermietung meist leicht realisieren. Da Bauland am Arsch der Welt <20 € kostet, gehe ich davon aus, dass in der Gegend prinzipiell Interesse an Wohnraum besteht. Sagen wir 50 m² für niedrige 5000 €/a => die Steuern sind nach fünf Jahren wieder drin.
- Wenn der in deinem Beispiel einzige Erbe sich selbst mit 50 m² zufrieden gibt, in weniger als zwei Jahren.
- Alternativ sind die Nebenbauten in deiner Beispielrechnung jeweils fast doppelt so viel wert wie die Steuerschuld. Eins zu verkaufen würde selbst mit starkem Abschlag weil sie einzeln weniger Leute haben wollen, locker ausreichen.
- Das gleiche gilt für das Feld. (Wobei ich spontan Beispiele für "billige" Ackerflächen mit 10000 €/ha finde, Spitzenwerte beim 10-fachen, dein Preis ist also eher einem Garten angemessen).
- Überschlagsmäßig sollten von einem 4000-m²-Grundstück maximal 1000 m², je nach Größe der Nebengebäude aber vermutlich nicht einmal 500 m² von den genannten Gebäuden belegt sein. Es ist quasi keine Grundstückgeometrie vorstellbar, bei der man nicht wenigstens 1000 m² abtrennen und einzeln verkaufen könnte, was ausreichen würde um die Steureschuld dreimal zu begleichen.
- Allgemein ist es mit Eigentum von über einer halben Million als Sicherheit kein Problem, einen günstigen Kredit über 25000 € zu bekommen. Man muss also keine dieser Varianten über Nacht umsetzen oder sich auch nur im ersten Jahr entscheiden.


Das kommt immer darauf an, wen du fragst, was privilegiert ist.

Privilegiert ist in im Zweifelsfall schon jeder, der über dem Median liegt. Schließlich besitzt er mehr, als die meisten anderen, was wohl eindeutig positiv, aber eben der Mehrheit verwehrt ist. Positive Dinge, die der Mehrheit nicht offen stehen, nennt man "Privileg".

Und mal so zur Erinnerung: Das Medianvermögen in Deutschland liegt so bei 60000 Euro. Es ist fast unmöglich, ein nicht-baufälliges Haus zu besitzen ohne spürbar darüber zu liegen. Ein gut ausgestatteter Mittelklasseneuwagen und vielleicht noch etwas Unterhaltungselektronik reichen schon, von sowas wie Wertanlagen, Schmuck,... ganz zu schweigen.

Bei den Beispielen, die hier bislang genannt wurden, stellt sich die Frage, ob nicht sogar schon von "vermögend" sprechen muss. Da liegt die Grenze ungefähr bei einer halben Million für den gesamten Haushalt; Turricans Bauernhofbeispiel ist also schon ganz klar ein Thema für die obersten 10% der Gesellschaft. Tschetschan nennt 130000 DM für sein aktuelles Haus und 32 Jahre für seine vorherige Bleibe, es handelt sich um ein DDR-Reihenhaus die eher selten und dann in guter Lage an Stadträndern gebaut wurden. Das Ding dürfte nach Preisrallys der letzten 1,5 Jahrzehnte als mittlerweile auch wenigsten das dreifache wert sein, dazu kommen ein Neuwagen mit 38000 bis 51000 € Basispreis und zwei ältere Gebrauchtwagen. Je nach Inneneinrichtung des Hauses also gut vorstellbar, dass er ebenfalls schon zu den oberen 10% der Gesellschaft gehört.


Das mal so als kleiner Hinweis vom jemanden, der sich ebenfalls keineswegs als arm betrachtet (DINK ;) ), aber offensichtlich noch einen wesentlich größeren Teil der Gesellschaft über sich hat als einige hier, denen offensichtlich jedes Gefühl dafür verloren gegangen ist, wie weit unter ihnen eigentlich die Mehrheit der Deutschen vor sich hinvegetiert.


Nach dieser Doku merkt man auch, welche Politiker vor knapp 2,5 Jahren sehr viel Müll geredet haben.

Mir hat gereicht, was ich die letzten 2,5 Jahre hören musste und bis heute höre, da brauche ich keine Doku, um ggf. noch mehr zu erkennen...
 
Mir hat gereicht, was ich die letzten 2,5 Jahre hören musste und bis heute höre, da brauche ich keine Doku, um ggf. noch mehr zu erkennen...

Wobei man ja Anfang 2020 das selbst noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Ich selbst war Mitte Februar noch in den Urlaub geflogen.

War schon interessant nochmal zu sehen, was da eigentlich im Ausland so passierte bis dahin.


Die Doku beschäftigt sich vor allem mit den ersten 10 Wochen im Jahr 2020.
Manche Bilder wie die von den vollen Notaufnahmen in Italien und den Massengräbern konnten allerdings ganz ohne Worte bleiben.

Oder die Aussagen der Notfallmediziner, dass die Leute bei vollem Bewusstsein ersticken. :(
 
Tschetschan nennt 130000 DM für sein aktuelles Haus und 32 Jahre für seine vorherige Bleibe, es handelt sich um ein DDR-Reihenhaus die eher selten und dann in guter Lage an Stadträndern gebaut wurden. Das Ding dürfte nach Preisrallys der letzten 1,5 Jahrzehnte als mittlerweile auch wenigsten das dreifache wert sein, dazu kommen ein Neuwagen mit 38000 bis 51000 € Basispreis und zwei ältere Gebrauchtwagen. Je nach Inneneinrichtung des Hauses also gut vorstellbar, dass er ebenfalls schon zu den oberen 10% der Gesellschaft gehört.

Zuerst einmal " Tschetan" , ganz einfach.
Deinen Anfang lasse ich mal weg. Ist Unsinn.

Du machst immer den Fehler hochzurechnen und Wertsteigerungen einzupreisen.
Sicher hat meine derzeitige Hütte einen Preis um die 300k in Euro, aber genauso kann der Preis wieder runtergehen. Vor 5 Jahren kostete so eine Hütte 150k und diese Steigerung ist völlig unrealistisch.
Ein Outlander liegt bei 28k und sollte nach dem letzten Neuwagen 2004 doch möglich sein ? Die alten Gebrauchten sind bei 5k Wert.
Vielleicht liegen wir bei den 10%, aber wenn das der Fall ist, ist es erstaunlich wie wenig dazu reicht. Ein Kind das studiert, Nebenkosten usw lassen nicht viel übrig und ich jammer nicht, aber viele andere haben dazu jeden Grund.

Ich bin für höhere Vermögensteuer, Erbschaftssteuer und Einkommensteuer mit weniger Schlupflöchern .
Im Prinzip eine Art "New Deal", wo das Vermögen breiter verteilt wird.
Dazu Mietendeckel und auch bei Energie und Wasser bin ich für Preise, die keine spekulativen Gewinne ermöglichen.
ZB wie im Moment.
Russland liefert wie seit Jahren, für rund 300 Euro die Energie und diese wird dann, wurde von der EU eingeführt, am Markt ein wenig gehandelt.
Jetzt bezahlen wir für das gleiche, nachdem es durch mehrere Hände ging, 1300- 4000 Euro. Übrigens schon vor der Ukraine Krise.
Wer macht den Reibach auf unsere Kosten?
So geht es mit vielen wichtigen Rohstoffen und Nahrungsmitteln. Paar automatische Transaktionen und schon haben sich wenige die Taschen vollgestopft.
Verteuert unsere Lebenskosten, unsere Arbeitskraft usw. Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands sinkt.
Ohne Werte zu generieren, wird Geld verdient und da muß man rangehen und nicht an Omis kleines Häuschen, das geerbt wurde und vielleicht zufällig in einer beliebten Ecke steht.
Manch einer hält so ein Haus auch für das Kind, wenn es mal soweit ist.

Ich denke aber nicht das da wirklich mal was verändert wird.
Verzicht wird angemahnt für die Ökologie , die Ukraine und viele werden es schlucken und kalt duschen...
Klar wird mein " SUV" verschwinden, wenn man die Kosten erhöht, nur ist das die "Dreckschleuder" bei 7-9 Litern und 10k Km im Jahr?

Die richtigen Dreckschleudern mit 6 Zylinder, 3-4 Liter Motoren werden weiter fahren, genauso wie die LKW Kolonnen. Tempolimit gegen den Druck der Autolobby ?
Sicher unwahrscheinlich.
 
Grundsätzlich:
Wo genau liegt das Problem, wenn eine Familie ein Haus und zwei Autos hat , insbesondere wenn beide berufstätig sind und ein Bus nur alle Lichtjahre mal im Dorf vorbeikommt?
Wenn man nicht gerade eine faule Socke ist, ist es doch in einem marktwirtschaftlichem Umfeld/Staat fast natürlich, sich einen gewissen Wohlstand zu erarbeiten und im Idealfall an seine Kinder weitzugeben.

Ich hab zwei Töchter und für mich war klar, dass wenn ich mal 2m tiefergelegt bin, beide was bekommen sollten.
Also steht unser EFH in Ösiland und ein zweites, kleineres in Frankreich, dass wir mit Steuern und pipapo bei Nichtbenutzung an Feriengäste oder Saisonarbeiter vermieten.

Ich kenne jeden gottverdammten Stein von beiden Häusern, weil ich alles komplett selbst gebaut habe, meist sogar ohne jegliche Hilfe.

Bin ich privilegiert?
Kann schon sein, aber ich sorge auch für derzeit 22 Arbeitsplätze in meinem privaten Büro und zieh nur so viel Gehalt raus, wie der Schnitt bei mir verdient, so dass 8 Mann z. T. deutlich mehr verdienen als der Chef.
Die zus. Geschäftsführung bei einer großen Firma kommt noch on Top, bedeutet aber auch Sa. + So. Arbeit und irgendwas um die 70-80 h /Woche, manchmal sogar mehr.
Ja, ich bin wohl privilegiert, reiße mir aber auch fast 365 Tage/Jahr den A. auf, damit über 500 Mann jeden Monat was wirklich ordentliches in der Lohntüte haben, da lasse ich mich bei Laibe nicht lumpen.
Ich gönne mir im Jahr genau 15 Tage Urlaub und war bis auf die Covidmistisolation seit 35 Jahren (!) nicht einen Tag (!) im Krankenstand.
Zahle weit über Durchschnitt und Tarif, damit gescheite Leute in der Firma sind.

Wenn jemand kommen würde und möchte, dass ich zum "Gemeinwohl" noch zusätzlich was abgeben soll, was andere nicht erarbeiten wollten oder konnten, dann gibt es von mir den Mittelfinger und 22 direkte und mutmaßlich um die 500 indirekte Arbeitsplätze inkl. Steuereinahmen weniger.
Kann sich der Fragesteller dann gerade heraussuchen.
 
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