Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Hat man nicht automatisch, man muss schon seriös rechnen.

Ok Studenten evtl. nicht. Keiner meiner Arbeitskollegen oder in meinem Umfeld über 26 hat kein Auto; deutsche Großstadt. Die neuen Absolventen die bei uns auf der Arbeit anfangen, haben spätestens 1 Jahr nach Beginn ein Auto.
Aber evtl. muss man in irgendeiner Hipsterbude Mitten in Berlin irgendwas mit Medien machen um auf die Spezies zu treffen, die kein Auto hat.

Ok mal harte Fakten [Quelle: statista]:
Haushalte mit...
...1 PKW 36,56 Mio = 51,76%
...2 PKW 17,7 Mio = 25,06%
...3+ PKW 2,89 Mio = 4,1%
...ohne PKW 13,49 Mio = 19,1%

Wenn man jetzt bedenkt, dass der Großteil der Studenten keinen PKW hat (Hauptgrund: kein Geld dafür über), auch sicher viele sehr alte Menschen keinen PKW mehr führen (Hauptgrund: gesundheitlich nicht mehr in der Lage) und außerdem viele Leute im Niedriglohnsektor sich das einfach nicht leisten können (Grund hier: kein Geld dafür übrig), dürfte der Anteil der Haushalte welche freiwillig auf einen PKW verzichten geschätzt bei unter 5% liegen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Kommt nun der Veggy-Day doch noch? ;)
Das ist der absolute Schmutz mit diesen Alibi-Vegetarierfraß...
Hatte letzten ein Steakpfanne(Vegan), hab leider nach "Steakpfanne" aufgehört zu lesen...absolut der ekelhafteste Shice gewesen, dieser Tofudreck.
Ich hätte da echt nix dagegen, wenn man da ne geile Gemüsepfanne hinzaubert, solang da kein Rosenkohl drin ist, find ich's schon lecker.
Aber warum nennt man solchen Schmutz "Steakpfanne" und suggeriert Fleisch in nem Fleischlosen Gericht? Ist für mich totale Verarsche.

Fleisch kann ruhig mächtig teuer werden, solange die Tiere ihr doch recht armseeliges Leben trotzdem so würdevoll wie möglich verbringen dürfen. Ich halte von der Massentierhaltung schon immer nix und dieses "Wasserfleisch" ist ja auch der allerletzte Husten.
 
Das ist der absolute Schmutz mit diesen Alibi-Vegetarierfraß...
Hatte letzten ein Steakpfanne(Vegan), hab leider nach "Steakpfanne" aufgehört zu lesen...absolut der ekelhafteste Shice gewesen, dieser Tofudreck.
Ich hätte da echt nix dagegen, wenn man da ne geile Gemüsepfanne hinzaubert, solang da kein Rosenkohl drin ist, find ich's schon lecker.
Aber warum nennt man solchen Schmutz "Steakpfanne" und suggeriert Fleisch in nem Fleischlosen Gericht? Ist für mich totale Verarsche.

Fleisch kann ruhig mächtig teuer werden, solange die Tiere ihr doch recht armseeliges Leben trotzdem so würdevoll wie möglich verbringen dürfen. Ich halte von der Massentierhaltung schon immer nix und dieses "Wasserfleisch" ist ja auch der allerletzte Husten.
Es gibt heutzutage Leute die kein Fleisch aus moralischen Gründen essen (ist quasi so ne Art von Religion). Die mögen den Fleischgeschmack aber durchaus. Deswegen haben diese Fleischimitationen ja zur Zeit so einen Aufwind. Die Rügenwalder Mühle macht glaub ich mittlerweile mehr Umsatz mit Fleischersatzprodukten als mit Fleisch.
Als Fleischesser hab ich mal die vegetarische Schinkenspieker auf Basis von Ei probiert und die schmeckt tatsächlich 1:1 als ob es die mit Fleisch wär. Wenn da nicht der halbe Chemiebaukasten der Industrie drinne wär, könne man sich sogar vorstellen das mal öfter zu essen.

Das Problem ist leider, dass in den Supermärkten das Biofleisch nur in realtiv geringen Mengen angeboten wird, weils kaum jemand kauft. Nur die wenigsten zahlen 10 Euro für 400g Hühnerbrust aus Biotierhaltung, wenn daneben 400g aus Käfighaltung für 4 Euro liegen (mit Wasser aufgepustet, aber das sieht das Auge ja nicht).

PS: Rosenkohl schmeckt wirklich lecker. Das Problem ist: viele kennen nur Rosenkohl aus Tiefkühlkost. Firscher Rosenkohl vom Markt schmeckt deutlich(!) anders. Der Unterschied ist sogar deutlich größer als z.B. bei Spargel, was ja auch so ein Gemüse ist, was frisch komplett anders schmeckt als aus der Dose.
 
Das sind dann aber sachliche Gründe.

Wenn du es so nennen möchtest, ja. Aber genauso ist es dann halt ein sachlicher Grund und keine Ungleichberechtigung, dass ein sogenanntes "Transsexuellengesetz" nur Leute betrifft, die in ihrem Pass etwas anderes als ihr Geschlecht stehen haben wollen. Der Gleichberechtigungsgrundsatz wäre erst verletzt, wenn ein Wechsel des Eintrags von z.B. "männlich" zu "divers" anders behandelt werden würde als von "divers" zu "weiblich". Aber es ist keine Bevorteilung von Frauen, die Frauen bleiben wollen, dass sie keinen Stress mit der Bürokratie für diese Nicht-Änderung haben.


Die Zahlen sind für eine Urlaubs/Ausflugsfahrt, denn darum ging es vorher in der Diskussion, also unabhängig von Pendlerpauschale, zu hoch für den Autobesitzer gerechnet.
So absurd es auf den ersten Blick klingt "lohnt" es sich in gewissem Rahmen sogar mehr zu fahren damit sich die Fixkosten auf mehr Kilometer verteilen.

Das Problem ist halt einfach die Grundkostenbilanz in Deutschland. Billig ist alles, was Energie und natürliche Ressourcen (in dem Fall Platz) kostet oder Leute schädigt. Also z.B. das Auto- aber auch Bahnfahren als solches. Teuer ist dagegen alles, was Arbeitskraft erfordert. In dem Fall also der Besitz des Autos und die Bereitstellung der Züge samt Personal - (mehr oder minder) Einmalkosten. Sobald die einmaligen Kosten für einen Fall ohnehin schon eingerechnet sind, bei der Konkurrenz aber zusätzlich fällig werden, kann letztere im Prinzip einpacken. Sie wird immer teurer sein.


Können und werden sie nie sein, außer du willst das z.B. ein 11 Jähriger vom Gesetz in einer Gerichtsverhandlung beim Strafmaß, oder im Arbeitsrecht, exakt genauso behandelt wird wie z.B. ein Erwachsener, oder die aus guten Grund geschlechterspezifischen Bestimmungen im Arbeitsschutz (z.B. körperliche Belastungsgrenzen bei Frauen während der Schwangerschaft) für alle identisch angwendet werden müssen.

Nein. Die Gesetze werden auch in solchen Fällen genau gleich angewandt, denn die Beachtung der Voraussetzungen ist in ihnen enthalten. Bei jedem Strafverfahren ist die Schuldfähig zu prüfen und bei Jugendlichen kommt diese Prüfung eben zu dem Schluss, dass keine volle Verantwortbarkeit gegeben ist. Genauso richtet sich der Arbeitschutz meinem Wissen nach nirgendwo getrennt an Männlein/Weiblein, sondern definiert für "Schwangere" allgemein andere Regeln. Wenn du es als Mann hinbekommst, schwanger zu werden, gelten diese Regeln also auch für dich.

Dass du das nicht kannst, bedeutet nicht, dass das Gesetz keine Gleichberechtigung achten würde, sondern, dass die Welt ungerecht ist. Genauso wie in den anderen von mir genannten Beispielen, wo natürlich nicht für jeden das Gleiche bei rauskommt, woran nur nie ein Gesetz die Schuld trägt.


Mehr junge Wähler können nicht schaden.
Man muss auch bedenken, die Wahl ist nur alle 4 Jahre. Es gibt also 17 Jährige, die aktuell dann erst mit 21 das erste mal Wählen dürfen und ihre ganze Zeit als Heranwachsender mit einer Regierung verbringen, über die sie nicht mit abstimmen durften.

Und weiter? Mit Wahlrecht ab 16 müssen dann alle 14-jährigen und jünger die nächste Legislaturperiode unter einer Regierung darben, die ihnen vorgesetzt wird. Und 40-49+% der Älteren vermutlich auch. "Fremdregiert" ist kein Argument für ein niedrigeres Wahlalter, da geht es allein um die geistige Reife. Ein Wähler muss beurteilen, ob Politiker in der Vergangenheit ihren Job im Rahmen der Möglichkeiten gut gemacht haben und ob ihre Ankündigungen für die Zukunft richtig und ehrlich sind. Da "Ganz Deutschland lenken" eine komplexere Aufgabe ist, in der man weitaus mehr und schwerwiegendere Fehler leichter machen kann, als zum Beispiel bei "ein Auto lenken", "eine Schusswaffe tragen" oder "einen privaten Vertrag abschließen", würde ich mal ganz klar sagen:
Personen, denen man die letzten drei Punkte nicht alle zutraut, sind sicherlich kein hinreichend mündigen Wähler für Bundestagswahlen. Zumal die genannte Überwachungsfunktion die nötige geistige Reife eigentlich ab Beginn der vorangehenden Wahlperiode erfordert. Wenn 2025 darüber entschieden wird, ob die von der FDP erzwungene Corona-Nichtbekämpfung richtig oder falsch war, werden dann die heute 12-Jährigen eine angemessenes Urteil im Hinterkopf haben und bei ihrer Wahlentscheidung berücksichtigen?

Ich persönlich bin für ein Wahlrecht ab 21. Und BIS 71.

(Für ersteres war ich übrigens auch schon mit 16.. Die Übersicht, wie viel zerstörerischen Anteil die >>60-Jährigen auf die deutsche Politik kam, hat sich erst später gebildet.)
 
Quelle: Ampel-Koalition: Özdemir will striktere Auflagen für Fleischindustrie einführen

Ich bin mal gespannt ob das auch nicht nur Ankündigungen bleiben.

Ich mache mir wenig Hoffnungen machen. Özdemir ist mir zwar der liebste FDP-Politiker, den wir haben, aber halt trotzdem eine Lobbyhure. Und nach der markigen Zielsetzung kommt ja direkt der Absturz: Statt Tierschutz vorzuschreiben und Tierquälerei endlich angemessen abzustrafen, will er Subventionen für tierfreundlichere Ställe. Tierschutz also weiterhin als Aufgabe des Staates, wenn mal Geld übrig ist, aber nicht als Vorgabe für Landwirte, die weiterhin im Geschäft bleiben wollen.

Dabei gibt es mehr als genug große Probleme, die seit 20-30 Jahren auf der Abschussliste stehen und somit weitaus mehr als die Hälfte eines Stall-Investitionszeitraums ausmachen. Aber die Bauern, die sich ehrlich um ihr Vieh sorgen, und vorab tierfreundlichere Haltung eingeführt haben, sind weiterhin die Dummen weil sie jetzt weniger produzieren und trotzdem nur zu den ruinösen Preisen verkaufen können, die aus dem Überangebot resultieren, das teilweise erst vor wenigen Jahren hochgezogene Tier-KZs in den Markt pumpen.

Letzteren jetzt auch noch den Umstieg auf etwas-weniger-Quälerei versilbern? Nein Danke. Wenn Klöckners Tierwohllabel irgend einen Sinn haben soll, dann in dem weitere Aufstallungen nach Kategorie 4 sofort verbietet und für Kategorie 3 alle Subventionen streicht. Ratzfatz könnten die, die nach Kategorie 2 produzieren, wieder von ihren Verkaufserlösen leben und das Interesse an Umstellung auf Kat 1 oder direkt Bio wäre so groß, dass der Staat keinen Cent extra dafür in die Hand nehmen muss. Positive Nebeneffekte: Einige Laster weniger auf der Straße und die niedersächsischen Grundwässer würden trotz Laschet wenigstens einen Tick entlastet.

Seine Vorgängerin Julia Klöckner hat ja auf ganzer Linie versagt. Cem Özdemir ist übrigens seit seiner Jugendzeit Vegetarierer.

Wieso? Klöckner hat doch 1:1 das gemacht, was die Agrarlobby wollte :) . War das nicht der Anspruch, mit dem sie angetreten ist und die Aufgabe, die ihr CDU und SPD gegeben haben? Beschwert hat sich von denen oder deren Stammwählern jedenfalls niemand...


Man könnte ein Kinderwahlrecht einführen. Familien mit Kindern haben pro Kind eine Stimme extra.

Mir wäre in der Vergangenheit nicht aufgefallen, dass Personen mit Kindern verantwortungsbewusstere Bürger wären. Der subjektive Eindruck ist sogar das genau Gegenteil. (Aber das mag daran liegen, dass man mit Kind einfach viel mehr Möglichkeiten hat, öffentlich seine Unfähigkeit unter Beweis zu stellen, auch nur ein Leben zu managen.)


Na hoffentlich hat Herr Özdemir dann auch eine praktikable Antwort darauf wie Geringverdiener sich bei seinen durchaus heheren Zielen in Zukunft dieses höherwertige Fleisch leisten können sollen

Selbst Hartzer kommmen heute bislang locker über den maximal empfohlenen Fleichanteil an der Ernährung. Bei einer Verdoppelung der Preise und gleichbleibenden Ausgaben für Fleisch könnten die untersten 10% der Bevölkerung auf das als unbenklich empfohlene Maß gezwungen werden, also gemäß Ernährungsempfehlung zu leben.


Wenn man jetzt bedenkt, dass der Großteil der Studenten keinen PKW hat (Hauptgrund: kein Geld dafür über), auch sicher viele sehr alte Menschen keinen PKW mehr führen (Hauptgrund: gesundheitlich nicht mehr in der Lage) und außerdem viele Leute im Niedriglohnsektor sich das einfach nicht leisten können (Grund hier: kein Geld dafür übrig), dürfte der Anteil der Haushalte welche freiwillig auf einen PKW verzichten geschätzt bei unter 5% liegen.

Zu beachten ist hierbei noch: Die normalerweise für PKW-Bahn-Vergleiche angesetzten Autoausgaben von 30 Cent pro km bestehn zu 30-50% aus dem Wertverlust, den ein Auto im Durchschnitt durch Alter und Nutzung hat. Wer wenig Geld hat, fährt aber kein durchschnittliches Auto und der Wertverlust in ersten 18 Monaten/20000 km ist ein ganz anderer als ersten Jahr/auf den ersten 20000 km ist ein ganz anderer als in den Monaten 145 bis 162/von km 160000 bis 180000. Trotz höherem Reparaturbedarf kann man durchaus mit weniger als 1000 € Fixkosten im Jahr ein Auto haben, mit technischem Verständnis und Glück reicht sogar die Hälfte.

Wer selbst dafür kein Geld hat, mit dem man brauch auch nicht über die Regelpreise der DB reden. Für die wirklich armen in Deutschland wäre selbst halb so viel noch zu viel; nicht umsonst ist das Deutschlandticket weiterhin beliebt. Die Aneinandereihung von Regionalverbindungen ersetzt im Prinzip die 3. und 4. Klasse im Fernvekehr.
 
Es gibt heutzutage Leute die kein Fleisch aus moralischen Gründen essen (ist quasi so ne Art von Religion). Die mögen den Fleischgeschmack aber durchaus. Deswegen haben diese Fleischimitationen ja zur Zeit so einen Aufwind. Die Rügenwalder Mühle macht glaub ich mittlerweile mehr Umsatz mit Fleischersatzprodukten als mit Fleisch.
Als Fleischesser hab ich mal die vegetarische Schinkenspieker auf Basis von Ei probiert und die schmeckt tatsächlich 1:1 als ob es die mit Fleisch wär. Wenn da nicht der halbe Chemiebaukasten der Industrie drinne wär, könne man sich sogar vorstellen das mal öfter zu essen.
Ich habe auch schon ein paar Rügenwalder vegane Produkte probiert. Die schmeckten mir ganz gut. Allerdings finde ich die relativ teuer. Wenn man noch mehr Menschen dazu bewegen will, die zu essen, sollten sie günstiger sein. Oder das Fleisch müßte spürbar teurer werden.
Ich habe auch gehört das Rügenwalder mitlerweile mehr Umsatz mit veganen Produkten macht als mit Fleischprodukten.
PS: Rosenkohl schmeckt wirklich lecker. Das Problem ist: viele kennen nur Rosenkohl aus Tiefkühlkost. Firscher Rosenkohl vom Markt schmeckt deutlich(!) anders. Der Unterschied ist sogar deutlich größer als z.B. bei Spargel, was ja auch so ein Gemüse ist, was frisch komplett anders schmeckt als aus der Dose.
Es ist schon lange her wo ich Rosenkohl gegessen habe. Aber hatte den immer bitter in Erinnerung.
Habe aber gehört das Rosenkohl von heute nicht mehr bitter sein soll. Kommt aber wohl auch auf die Sorte und Zubereitung an.
Letzteren jetzt auch noch den Umstieg auf etwas-weniger-Quälerei versilbern? Nein Danke. Wenn Klöckners Tierwohllabel irgend einen Sinn haben soll, dann in dem weitere Aufstallungen nach Kategorie 4 sofort verbietet und für Kategorie 3 alle Subventionen streicht. Ratzfatz könnten die, die nach Kategorie 2 produzieren, wieder von ihren Verkaufserlösen leben und das Interesse an Umstellung auf Kat 1 oder direkt Bio wäre so groß, dass der Staat keinen Cent extra dafür in die Hand nehmen muss. Positive Nebeneffekte: Einige Laster weniger auf der Straße und die niedersächsischen Grundwässer würden trotz Laschet wenigstens einen Tick entlastet.
Wobei die Kategorien nur Augenwischerei sein sollen

Etwas mehr Platz macht kein glückliches Tier

Kaum jemand nimmt sich die Zeit und schaut, was hinter den scheinbar besseren Haltungsbedingungen tatsächlich steckt. Denn dann würde schnell erkannt werden, dass diese nur marginale Änderungen für die Tiere bringen. Beispielsweise hören sich 100 Prozent mehr Platz in der höchsten Stufe 4 zuerst viel an. Wenn man jedoch bedenkt, dass einem etwa 100 Kilo schweren Schwein dadurch statt 0,75 nur 1,5 Quadratmeter Platz zur Verfügung stehen, dann erkennt man schnell, dass diese Haltung weiter reine Tierquälerei für die bewegungsfreudigen und neugierigen Tiere bedeutet. Bei Hunden wäre der Aufschrei groß, wenn wir sie derart schlecht halten und ihres Fleisches wegen töten würden.

Doch dieses Unwissen machen sich die Unternehmen zu Nutze und bauen darauf, dass die Menschen weiterhin nicht hinterfragen und ihr Gewissen mit den Labeln beruhigen.
Quelle: Kein „Billigfleisch“ mehr bei Aldi & Co.: Kein Gewinn für Tiere

Ich dachte eigentlich auch das sich dadurch mehr ändert. Aber das ist reine Verarsche.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab leider das Gefühl, dass Nahrungsmittel überhaupt keinen hohen Stellenwert mehr haben.
Streiche beim nächsten erwähnen bitte das "hohen" aus dem satz. Lebensmittel haben hier keinerlei stellenwert mehr und sind nur mittel zum zweck. Leider haben nur die wenigsten eine vergleichsmöglichkeit um heraaus zu finden, wie z.b. eine tomate oder gurke wirklich schmecken muß. Die kennen alle nur das wässrige, teils säuerliche zeug aus dem supermarkt...
Als Fleischesser hab ich mal die vegetarische Schinkenspieker auf Basis von Ei probiert und die schmeckt tatsächlich 1:1 als ob es die mit Fleisch wär. Wenn da nicht der halbe Chemiebaukasten der Industrie drinne wär, könne man sich sogar vorstellen das mal öfter zu essen.
Ich schätze mal, das du eh nur das nitritpökelsalz geschmeckt hast. Die konsistenz entsprechend hin zu bekommen ist ja nicht ganz so schwierig.
Das Problem ist leider, dass in den Supermärkten das Biofleisch nur in realtiv geringen Mengen angeboten wird, weils kaum jemand kauft. Nur die wenigsten zahlen 10 Euro für 400g Hühnerbrust aus Biotierhaltung, wenn daneben 400g aus Käfighaltung für 4 Euro liegen (mit Wasser aufgepustet, aber das sieht das Auge ja nicht).
Das ist das kern-problem. Die leute wollen einfach nichts dafür bezahlen, weil wächst ja im regal von allein.:schief:
Das das billig-zeug aber teuer subventioniert oder auf dem rücken von verarmten bauern (nicht die deutschen, auch wenn manche knabbern) produziert ist sieht keiner. Es sieht auch keiner das manche landstriche mit pestizieden verseucht werden, nur damit es hier billig ist. Ist ja quasi wie bei e-auto`s, die verseuchung ist schön weit weg, also nicht da. :(
Es ist schon lange her wo ich Rosenkohl gegessen habe. Aber hatte den immer bitter in Erinnerung.
Also rosenkohl war nichtmal in der DDR bitter und da wurde noch so einiges gespritz was schon lange nicht mehr zulässig war.
Was du da geschmeckt hast waren aber vieleicht pestiziede. (es geht leider auch nicht ganz ohne, weil das zeug anfällig ist) Anders könnte ich es mir jedenfalls nicht erklären und ich esse den gerne.
 
Es gibt heutzutage Leute die kein Fleisch aus moralischen Gründen essen (ist quasi so ne Art von Religion). Die mögen den Fleischgeschmack aber durchaus. Deswegen haben diese Fleischimitationen ja zur Zeit so einen Aufwind. Die Rügenwalder Mühle macht glaub ich mittlerweile mehr Umsatz mit Fleischersatzprodukten als mit Fleisch.
Als Fleischesser hab ich mal die vegetarische Schinkenspieker auf Basis von Ei probiert und die schmeckt tatsächlich 1:1 als ob es die mit Fleisch wär. Wenn da nicht der halbe Chemiebaukasten der Industrie drinne wär, könne man sich sogar vorstellen das mal öfter zu essen.

Das Problem ist leider, dass in den Supermärkten das Biofleisch nur in realtiv geringen Mengen angeboten wird, weils kaum jemand kauft. Nur die wenigsten zahlen 10 Euro für 400g Hühnerbrust aus Biotierhaltung, wenn daneben 400g aus Käfighaltung für 4 Euro liegen (mit Wasser aufgepustet, aber das sieht das Auge ja nicht).

PS: Rosenkohl schmeckt wirklich lecker. Das Problem ist: viele kennen nur Rosenkohl aus Tiefkühlkost. Firscher Rosenkohl vom Markt schmeckt deutlich(!) anders. Der Unterschied ist sogar deutlich größer als z.B. bei Spargel, was ja auch so ein Gemüse ist, was frisch komplett anders schmeckt als aus der Dose.
Na ich find's auch nicht geil, wenn kleine süße Kälber wegen der Fresserei getötet werden...aber die sind nunmal auch sehr lecker.^^
Wenn ich den Kram aus moralischen Gründen nicht konsumieren will, dann fress ich halt explizit offensichtliches "Tofugematsche" und nicht "Fakeschnitzel vom Schnitzelbaum"....weil, ich WILL das FREIWILLIG futtern.
"Fleischersatzprodukte :lol: "...das Wort ist doch auch verarsche. Entweder ich esse Fleisch oder ich ess halt kein Fleisch.
Wenn mir was schmeckt, ist mir das doch vollkommen Latten, wenn da "Planzliche-Eiweiß-Wurst" dransteht anstatt "Fleischersatzplanzeneiweißwurst"...da muss man sich ja nicht selbst und andere belügen oder täuschen.
Ich esse auch super gerne Gemüsen, aber dann will ich halt auch Gemüse essen, aber wenn da irgendwas von Steakpfanne steht, will ich verdammt nochmal auch ne Steakpfanne haben und nicht so nen Schmutz.

Fleisch holt man vom Metzger und nicht aus dem Supermarkt.

Ich komm vom Dorf, die einzige Tiefkühlkost sind Eiswürfel, Rosenkohl schmeckt trotzdem nicht, ich mag dieses Kohlige gepaart mit der Konsistenz nicht.
 
Also rosenkohl war nichtmal in der DDR bitter und da wurde noch so einiges gespritz was schon lange nicht mehr zulässig war.
Was du da geschmeckt hast waren aber vieleicht pestiziede. (es geht leider auch nicht ganz ohne, weil das zeug anfällig ist) Anders könnte ich es mir jedenfalls nicht erklären und ich esse den gerne.
Ich werden den nochmal probieren. Da habe ich richtig Lust drauf. ;)

Na ich find's auch nicht geil, wenn kleine süße Kälber wegen der Fresserei getötet werden...aber die sind nunmal auch sehr lecker.^^
Kälber, Lamm und andere junge Tiere esse ich auch ungerne. Unser Sohn hatte letztens einen Kalbfleischdöner gegessen, da meinten wir ob ihm das nicht Leid täte wegen dem kleinen Kalb. Dann meinte er :" Das war doch sowieso schon tot". :ugly:
"Fleischersatzprodukte :lol: "...das Wort ist doch auch verarsche. Entweder ich esse Fleisch oder ich ess halt kein Fleisch.
Wenn mir was schmeckt, ist mir das doch vollkommen Latten, wenn da "Planzliche-Eiweiß-Wurst" dransteht anstatt "Fleischersatzplanzeneiweißwurst"...da muss man sich ja nicht selbst und andere belügen oder täuschen.
Ich esse auch super gerne Gemüsen, aber dann will ich halt auch Gemüse essen, aber wenn da irgendwas von Steakpfanne steht, will ich verdammt nochmal auch ne Steakpfanne haben und nicht so nen Schmutz.
"Veganes Schnitzel" oder "Veganes Fleischersatzprodukt mit schnitzelähnlichen Aussehen und Geschmack " ? Dann nehme ich lieber die Kurzform. :D
Fleisch holt man vom Metzger und nicht aus dem Supermarkt.
Das wäre optimal.
 
I"Veganes Schnitzel" oder "Veganes Fleischersatzprodukt mit schnitzelähnlichen Aussehen und Geschmack " ? Dann nehme ich lieber die Kurzform. :D
Aussehen ist vielleicht so ähnlich wie Schnitzel...aber Geschmack!?
Näää, ich hab bis jetzt noch kein Tofu gehabt, was mir auch nur annährend irgendwie geschmeckt hätte... panierte, gebratene und gewürzte Zucchinischeiben sind da um Welten geiler als Fake-Vegan-Vortäuschkram.
Das wäre optimal.
Das ist nicht nur für das Tier besser, sondern auch für den, der das Tier isst.^^
Ich kenne so auf die schnelle niemanden, der sowas aus dem Supermarkt auch nur seinem Hund oder Katze gibt.
Es gibt halt kaum noch Metzger. Die machen wie viele Bäcker auch alle dicht. Keine Chance mehr gegen die Supermärkte, welche ihre Waren von der Großindustrie/Großschlachtereien beziehen.
Wo wohnst du denn?^^
Ich dachte ja, ich wohne schon im Wald, aber Metzger gibts hier genug. Und die kaufen auch nur Tiere, die mal nen Namen hatten, statt ner Nummer am Ohr.
 
Es gibt halt kaum noch Metzger. Die machen wie viele Bäcker auch alle dicht. Keine Chance mehr gegen die Supermärkte, welche ihre Waren von der Großindustrie/Großschlachtereien beziehen.
Das Problem sind da nicht primär die Supermärkte, gute Ware vom richtigen Fleischer wird schon noch geschätzt, gerade auf dem Land, sondern das viele Fleischer niemanden mehr finden der so ein Arbeitspensum als kleiner selbstständiger Fleischer mit 2-4 Angestellten haben will.
Da ist halt der 12-14h Tag durchaus öfter mal die Regel, genauso wie mitunter unregelmäßiger Arbeitsbeginn / Ende und Arbeit am Wochenende sowieso, gerade bei Hausschlachtungen und wenn du Veranstaltungen / Events bedienst.
Da ziehen auch viele gelernte Fleischer dann die Arbeit in größeren Schlachtereien vor, wo es wenigstens planbare Schichtarbeit und feste Arbeitszeiten gibt.

Bei uns drei Dörfer weiter, wo ich eigentlich herkomme, hat der Fleischer, wo wir 1x im Jahr auch die Hausschlachtung gemacht haben, z.B. auch vor ein paar Jahren seinen Betrieb geschlossen, aber eben nicht weil der Druck durch die Discounter so hoch war, sondern schlicht wegen seinem Alter und weil er einfach niemanden gefunden hat der den Betrieb übernehmen wollte (die eigenen Kinder wollten alle nicht Fleischer werden und Käufer hat er auch nicht gefunden, obwohl der Betrieb von den Zahlen gut dastand).
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber evtl. muss man in irgendeiner Hipsterbude Mitten in Berlin irgendwas mit Medien machen um auf die Spezies zu treffen, die kein Auto hat.
Bei mir an der Uni haben auch sehr wenige ein Auto und die meisten die ein Auto haben brauchen es nicht.
Ja du hast Studenten ausgeschlossen, aber wir haben 2500 Netto im Monat also zählt das Geldargument nicht.

Aber was ändert das? Diese Autos waren alle nicht kostenlos, man muss das einrechnen sonst berechnet man Scheiße.
Wenn da nicht der halbe Chemiebaukasten der Industrie drinne wär, könne man sich sogar vorstellen das mal öfter zu essen.
Aber in der normalen Wurst vom Großbetrieb ist weniger drin :D
Aber immer dieses "da ist viel Chemie drin" ist doch lächerlich, die Menschen werden mit dieser Chemie heute älter
als mit dem was man früher gegessen hat.
Özdemir ist mir zwar der liebste FDP-Politiker, den wir haben, aber halt trotzdem eine Lobbyhure.
Özdemir ist bei der FDP? :D
Wow
Es gibt halt kaum noch Metzger. Die machen wie viele Bäcker auch alle dicht. Keine Chance mehr gegen die Supermärkte, welche ihre Waren von der Großindustrie/Großschlachtereien beziehen.
Kann ich hier nicht beobachten, hab aber bis vor Corona auch lieber beim Supermarkt gekauft.
Warum? Weil der Bäcker immer so dreist war und von mir erwartet hab, dass ich nicht nur zu ihm gehe sondern
auch noch zur Bank und das Geld hole.
Näää, ich hab bis jetzt noch kein Tofu gehabt, was mir auch nur annährend irgendwie geschmeckt hätte...

dieser Tofudreck.
Das Tofuzeug wird eigentlich gar nicht groß als Veggiefleisch vermarktet, das was grade so hip ist, ist aus Soja, Erbsenprotein und noch was.
Aber Tofu wird eigentlich offen als Tofu vermarktet.
 
Ich werden den nochmal probieren. Da habe ich richtig Lust drauf. ;)

Viel Glück. Bei mir reicht schon der Geruch, um jeglichen Hunger zu beseitigen :ugly: .

Kälber, Lamm und andere junge Tiere esse ich auch ungerne. Unser Sohn hatte letztens einen Kalbfleischdöner gegessen, da meinten wir ob ihm das nicht Leid täte wegen dem kleinen Kalb. Dann meinte er :" Das war doch sowieso schon tot". :ugly:

Selbst Lämmer werden älter als Hühner in der Fleischproduktion. (Niedlicher sind sie flauschigen Dinger trotzdem. Aber halt auch nur, weil sie gegessen werden - aufziehen könnte man die Mangels Fläche nicht, da würde man einfach nicht mehr decken und es kommen auch keine lange lebenden Schafe bei raus.)


Es gibt halt kaum noch Metzger. Die machen wie viele Bäcker auch alle dicht. Keine Chance mehr gegen die Supermärkte, welche ihre Waren von der Großindustrie/Großschlachtereien beziehen.

Es ist nicht nur eine Frage des Preises, sondern auch der Bedingungen hinsichtlich Hygiene und Tierwohl. Mag sich in Anbetracht der Bilder aus Großschlachthöfen anders anhören, aber man kann in einer Stadt einfach keinen vernünftigen Schlachthof betreiben. Deswegen gibt es da, wo die meisten Menschen leben, schon sehr lange wirklich bestenfalls "Fleischer", aber praktisch keine Schlachter mehr.
Und ich nun an der Fleichtheke bei teegut Fleisch aus dem Großmarkt für X € hohle oder an der Fleischtheke bei "Fleischerei X" Fleisch aus genau dem gleichen Großmarkt für X + 50% €, wofür ich auch noch systematisch eine Woche vorarbeiten und dann früher Feierabend machen muss, weil man nach 17:00 nichts mehr bekommt... . Bäcker haben es theoretisch etwas besser, aber auch da ist das wegsterben der Bäckereien keine neue Entwicklung. Ich glaube, ich habe seit 25 Jahren nicht mehr in der Nähe von jemandem gelebt, der gebackt hat und wüsste das auch von keinem Bekannten. Alles nur Verkaufsstellen von Zentralbäckereien und somit funktional nichts anderes als ein Backstand im Supermarkt. Nur teurer, zeitaufwendiger und je nach Tageszeit mit weniger Angebot. Qualitativ gibt es zumindest hier in der Gegend auch 0 Unterschied.
(Meine Oma ist bis in die frühen 0er Jahre zu besonderen Anlässen noch eine Stunde S-Bahn gefahren, um ordentliche Schrippen von ihrem alten Stammbäcker zu holen. Aber irgendwann ist der in Rente gegangen und dann gab es auch am neuen Standort nichts besonderes mehr.)
 
Wenn du es so nennen möchtest, ja. Aber genauso ist es dann halt ein sachlicher Grund und keine Ungleichberechtigung, dass ein sogenanntes "Transsexuellengesetz" nur Leute betrifft, die in ihrem Pass etwas anderes als ihr Geschlecht stehen haben wollen. Der Gleichberechtigungsgrundsatz wäre erst verletzt, wenn ein Wechsel des Eintrags von z.B. "männlich" zu "divers" anders behandelt werden würde als von "divers" zu "weiblich". Aber es ist keine Bevorteilung von Frauen, die Frauen bleiben wollen, dass sie keinen Stress mit der Bürokratie für diese Nicht-Änderung haben.

Es ist aber so. Jemand der auf Divers wechseln möchte, kann das einfach im Standesamt tun mit Verweis auf das Urteil vom BVerfG. Was wohl auch mit daran liegt, dass die Mitarbeiter in den Ämtern da überfordert sind.
Wer von Mann zu Frau oder umgekehrt wechseln möchte, muss den Weg des verfassungswidrigen TSG gehen.

Deshalb die Forderung nach dem Selbstbestimmungsgesetz wo jeder einfach seinen Namen und ggf. Geschlecht beim Standesamt ändern kann.

Dazu ist dein erster Satz falsch. Sie wollen nicht "etwas anderes als ihr Geschlecht stehen haben" im Pass, denn Trans*-Personen wollen eben endlich ihr echtes Geschlecht im Pass stehen haben.

QueerFormat.png

Transgeschlechtliche Jugendliche: Fast 20 % haben es schon immer gewusst

Dokus:

Transgender: Endlich im richtigen Körper - SpiegelTV
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Und weiter? Mit Wahlrecht ab 16 müssen dann alle 14-jährigen und jünger die nächste Legislaturperiode unter einer Regierung darben, die ihnen vorgesetzt wird. Und 40-49+% der Älteren vermutlich auch. "Fremdregiert" ist kein Argument für ein niedrigeres Wahlalter, da geht es allein um die geistige Reife. Ein Wähler muss beurteilen, ob Politiker in der Vergangenheit ihren Job im Rahmen der Möglichkeiten gut gemacht haben und ob ihre Ankündigungen für die Zukunft richtig und ehrlich sind. Da "Ganz Deutschland lenken" eine komplexere Aufgabe ist, in der man weitaus mehr und schwerwiegendere Fehler leichter machen kann, als zum Beispiel bei "ein Auto lenken", "eine Schusswaffe tragen" oder "einen privaten Vertrag abschließen", würde ich mal ganz klar sagen:
Personen, denen man die letzten drei Punkte nicht alle zutraut, sind sicherlich kein hinreichend mündigen Wähler für Bundestagswahlen.

Dann müsste man aber die 10-20% rechtsextremen AfD-Wähler auch ausschließen. Denn Verfassungsfeinde haben an Waffen nichts verloren.
Und was macht man mit den geistesgestörten Corona-Leugnern und anderen Verschwörungstheoretikern?

Wie gesagt, man sollte besser möglichst viele Leute wählen lassen, dann wirken sich Fehler von einzelnen, die z.B. rechtsextreme Parteien wählen, nicht so stark aus.

Und die Jugend ist mit 13-14 in ihren Forderungen nach mehr Klimaschutz etc. auch schon sehr fortschrittlich und denkt in die Zukunft. Denen traue ich mehr Wahlkompetenz zu, als einem 50 Jährigen der immer noch CDU wählt.
Ohne FFF würden die Kohlekraftwerke wohl auch weiterhin bis 2040 laufen.

Alleine der aktuelle Koalitionsvertrag zeigt, was die letzten 16 Jahre mit der CDU alles verschlafen oder verhindert wurde.

Bundestagswahl2021_Altersgruppen.png


Letzteren jetzt auch noch den Umstieg auf etwas-weniger-Quälerei versilbern? Nein Danke. Wenn Klöckners Tierwohllabel irgend einen Sinn haben soll, dann in dem weitere Aufstallungen nach Kategorie 4 sofort verbietet und für Kategorie 3 alle Subventionen streicht. Ratzfatz könnten die, die nach Kategorie 2 produzieren, wieder von ihren Verkaufserlösen leben und das Interesse an Umstellung auf Kat 1 oder direkt Bio wäre so groß, dass der Staat keinen Cent extra dafür in die Hand nehmen muss. Positive Nebeneffekte: Einige Laster weniger auf der Straße und die niedersächsischen Grundwässer würden trotz Laschet wenigstens einen Tick entlastet.

Du hast da was verwechselt. Stufe 4 ist Bio.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die Jugend ist mit 13-14 in ihren Forderungen nach mehr Klimaschutz etc. auch schon sehr fortschrittlich und denkt in die Zukunft.

Reden und Dinge zu fordern ist auch immer einfacher als die Tragweite der eigenen Forderungen zu verstehen und dann auch entsprechend (selbst) zu leben!
Und ob viele von diesen 13-16 Jährigen sich folglich eigentlich auch vorstellen können was ihre Forderungen konkrett im Umfang bedeuten und auch von ihnen selbst fordern darf bei fehlender Lebenserfahrung eines 13-14 Jährigen, sowie bei nicht Wenigen in diesen Alter ehr mäßig vorhandener Reife in Bezug auf das reflektieren und erschließen kompelexer Kausalitäten angezweifelt werden, was auch die jüngste Untersuchung einer Studie bei 14 bis 29 Jährigen nahe legt, die untersucht hat in wie weit bei der Jugend grün reden und grün leben am Ende auch zusammenfinden:


Aber klar, du könntest da sicherlich auch einem 5 Jährigen erzählen das er auf der Straße schlafen muss, sofern sein Haus abbrennt, dann würde er sicherlich auch für mehr Brandschutz sein, ob er sich in dem Moment aber auch vorstellen kann das dies von ihm selbst verlangt auf das spielen mit Streichhölzern / Feuerzeugen, Kerzen und brennbaren Flüssigkeiten, Böllern im Haus, ect. verzichten zu müssen, ist halt die andere Frage. ;)

Denen traue ich mehr Wahlkompetenz zu, als einem 50 Jährigen der immer noch CDU wählt.

Ach echt, meinst du?
Im einen oder anderne Thema, wie Klimaschutz, kann ein 13-16 Jähriger vielleicht so halbwegs auf Grund der oft theoretischen Basis und dem einen oder anderen Schul- wie Fernsehwissen mitreden, es gibt aber auch einfach genug Themen wo dann auch schlicht nicht der Ansatz von Wahlkompetenz zutrauen ist, die ja selbst schon manchen Erwachsenen bei gewissen Themen äußerst schwer fällt und zuzutrauen ist, was aber die Basis darstellt auf der man wählen müsste und nun einmal damit einhergehend schlicht mehr umfasst, als ein paar Einzelthmen im Wahlprogramm einer Partei.

Sobald es da zum Beispiel anfängt um Themen der Arbeitswelt gehen, um Löhne, Renten, Versicherungen und Steuern, ect. hört es bei Menschen im Alter von 13-16 einfach mit der "Kompetenz" schlagartig auf, weil sie bis zu diesen Alter in ihren Leben i.d.R. noch nie selbst in Kontakt mit solchen Sachen gekommen sind, die auch in der Schule im Lehrstoff zu dem Zeitpunkt noch keine ernsthaftere Behandlung erfahren (das kommt meist erst mit der Ausbildung / Berufsschule / beginnendes Berufsleben) und es daher schwerlich als Minimum auf Basis eigener Erfahrungen deren Bedeutung, Auswirkungen für andere Menschen und Kontext für sich selbst überhaupt im Ansatz und zumindest rudimentärer Tragweite einordnen können.

Von daher ist es halt in meinen Augen auch völliger Blödsinn solch jungen Menschen in Wahlen eine Stimme geben zu wollen, nur weil sie in Einzeltehmen, wie im Fall des Klimaschutzes, vielleicht schon eine Meinung aussprechen, die nicht völlig von jugendlicher Unreife geprägt ist.
 
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Man sollte ab Geburt das Wahlrecht haben. Bis 12 nehmen es die Erziehungsberechtigten wahr, danach man selber. Wir müssen mehr Politik für die Zukunft machen. Mehr Klimaschutz, mehr Gendergerechtigkeit.
 
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