Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Ich hab eigentlich erwartet, dass in einem Computerforum mehr Vorbehalte gegen alles nicht binäre bestehen.:P
 
Der ADAC gibt selbst für einen einfachen VW Golf der fünften Generation Kilometerkosten von etwa 25ct an. (Bei der Pendlerpauschale werden ja sogar 30ct pauschal abgenommen)
Kürzeste Route mit Autobahn laut Google Maps: 777km
Also 777*0,25€=194,25€ für eine Strecke
Zeitvorteil für die Bahn etwa 1,5h, Preisvorteil bei Einzelperson und Flexpreis etwa 45€

Aber hey du hast dein Auto geschenkt bekommen, zahlst keine Steuern, der Werkstatt und dem TÜV reicht ein warmer Händedruck, die Kinder vom Nachbarn reinigen das Auto gratis und nur die Tankstelle schenkt dir das Benzin nicht.
Trotzdem geht die Rechnung nur auf wenn man ansonsten garkein Auto besitzt. Wenn man dagegen sowieso eines besitzt weil manches schwer/unangenehm ohne Auto zu lösen ist, dann sind 2-3tkm mehr oder weniger im Jahr für die Urlaubsreise(n) tatsächlich kaum teurer als der Sprit allein.
 
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Trotzdem geht die Rechnung nur auf wenn man ansonsten garkeine Auto besitzt.
Wenn du ansonsten gar kein Auto besitzt musst du mit einem Leihwagen rechnen und das wird alleine sau teuer.
Wenn du meinst diese Zahlen wären für Autobesitzer zu hoch gerechnet müsste man die 30ct bei der Pendlerpauschale massivst senken.
 
Sorry das ist Bullshit
Der ADAC gibt selbst für einen einfachen VW Golf der fünften Generation Kilometerkosten von etwa 25ct an. (Bei der Pendlerpauschale werden ja sogar 30ct pauschal abgenommen)
Kürzeste Route mit Autobahn laut Google Maps: 777km
Also 777*0,25€=194,25€ für eine Strecke
Zeitvorteil für die Bahn etwa 1,5h, Preisvorteil bei Einzelperson und Flexpreis etwa 45€

Aber hey du hast dein Auto geschenkt bekommen, zahlst keine Steuern, der Werkstatt und dem TÜV reicht ein warmer Händedruck, die Kinder vom Nachbarn reinigen das Auto gratis und nur die Tankstelle schenkt dir das Benzin nicht.

Nein, ein Auto hat man bereits vor der Tür stehen. Selbst die meisten Leute die Bahn fahren haben ein Auto. Selbst nahezu alle meine Arbeitskollegen die mit dem Rad zur Arbeit fahren, haben ein Auto zuhause stehen (meist sogar 2).

Die Fixkosten für das Auto sind so oder so da. Wenn ich also von Hamburg nach München muss sind es quasi nur Sprit und Verschleiß, mehr nicht.

Deine Rechnung gilt für den Fall, dass man gar kein Auto hat, also die Fixkosten für das Auto entfallen würden wenn man Bahn fährt. Das ist aber nicht die Realität bei 99% der Leute.
 
Wenn du ansonsten gar kein Auto besitzt musst du mit einem Leihwagen rechnen und das wird alleine sau teuer.
Wenn du meinst diese Zahlen wären für Autobesitzer zu hoch gerechnet müsste man die 30ct bei der Pendlerpauschale massivst senken.
Die Zahlen sind für eine Urlaubs/Ausflugsfahrt, denn darum ging es vorher in der Diskussion, also unabhängig von Pendlerpauschale, zu hoch für den Autobesitzer gerechnet.
So absurd es auf den ersten Blick klingt "lohnt" es sich in gewissem Rahmen sogar mehr zu fahren damit sich die Fixkosten auf mehr Kilometer verteilen.
 
Nein, ein Auto hat man bereits vor der Tür stehen.
Hat man nicht automatisch, man muss schon seriös rechnen.
Vorausgesetzt es ist genug Platz vorhanden
Weil man durch den Innerstädtischen Stau so schnell mit dem Auto durch kommt?
Die Zahlen sind für eine Urlaubs/Ausflugsfahrt
Musst du auch sagen, bei mir sind 600km pro Weg die Pendelstrecke.
Ich hab damals noch nicht so aufs Klima geachtet und mir einfach ausgerechnet was
billiger ist. Auto oder Bahn bei ungefähr selber Zeit.
40 Wochen im Jahr mit 2*600km bei 6l/100km und 1,5€ pro Liter.
Das wären dann 4320€.
Bahncard 100 4027€ und damit ist dann alles abgedeckt bei den 4320€ beim Auto nur das Benzin und nur für den
Arbeitsweg.

Ihr rechnet euch das Auto zu billig.
Wenn ihr ein Auto habt weil der Arbeitsweg mit dem KFZ 3 mal schneller ist, dann ist das ja okay, aber rechnet
euch das nicht schön. Das ist absolut unseriös.
 
In der Stadt bist du aber mit dem ÖPNV mindestens genauso schnell wie mit dem Auto unterwegs.
Bei uns nicht. Wenn ich mit dem Bus fahre bin ich ca eine halbe Stunde unterwegs von der Arbeit.
Mit dem Auto ca 10 Minuten. Mit dem Fahrrad 20 Minuten.
Aber in Großstädten mag das wohl zutreffen. Wenn man nicht gerade umsteigen muß usw.
 
Ihr rechnet euch das Auto zu billig.
Wenn ihr ein Auto habt weil der Arbeitsweg mit dem KFZ 3 mal schneller ist, dann ist das ja okay, aber rechnet
euch das nicht schön. Das ist absolut unseriös.
Zur Arbeit fahr ich mit dem Rad wenn das Wetter nicht zu ekelhaft ist. Aber z.B. zur Sporthalle über Berg und Tal in 17km Entfernung fährt kein ÖPNV und da die halt genau dann herhalten muss wenn es draussen zu kalt und zu nass ist, ist es auch kein gutes Rad-Ziel. Aber eine gute Entfernung für den Plug-In...
Natürlich ist das ein Luxus. Aber wenn ich mir den schon geleistet habe ist danach die Antwort was billiger auf gelegentlicher (!) Langstrecke kommt halt sich wieder ins Auto zu setzen.
 
Natürlich ist das ein Luxus. Aber wenn ich mir den schon geleistet habe ist danach die Antwort was billiger auf gelegentlicher (!) Langstrecke kommt halt sich wieder ins Auto zu setzen.
Für einen realistischen Vergleich darf man das aber nicht annehmen.
Ich sag ja auch nicht, dass der ICE billiger ist weil ich persönlich kostenlos fahren darf.
Das ist ja nicht vergleichbar.
Fahr ne andere Strecke und ja, kommst du, wenn noch mehr Menschen auf ÖPNV angewiesen sind, weil sie sich das Auto nicht mehr leisten können.
Sehe ich nicht so, einer meiner Busse den ich regelmäßig nehme hat zu Pendelzeiten sehr viel Verspätung weil die Autobahn so voll ist. Und die ist nicht wegen anderen Bussen oder LKWs so voll.
Wenn da jetzt 100 Autos weniger sind ist auch der Bus schneller. Wenn da jetzt ein Bus weniger ist aber 100 Autos mehr ist man mit dem Auto langsamer.
Sind da jetzt 100 Autos weg und dafür 2 Busse da, sind die beiden Busse schneller als es der eine bei 100 Autos mehr wäre.
 
@Sparanus ich wohne in einer Großstadt und hier sind den ÖPNV zu den Stoßzeiten am Limit. Letzten Monat wurden die Strecke der S-Bahn Linie erneuert. Dies führte dazu, dass die Straßenbahnen so voll waren, dass pro Haltestelle vielleicht eine Hand voll Personen einsteigen konnte und das, obwohl die Straßenbahnen im 5 Minutentakt fuhren. Die Haltestelle war also durchgehen proppenvoll und es dauert ewig, bis es sich entspannte. Das Einhalten der Coronamaßnahmen war zu diesem Zeitpunkt ebenfalls unmöglich.
Wenn jetzt also noch mehr Menschen den ÖPNV nutzen, geht gar nichts mehr und das ist nur ein Problem. Die Ausfälle der DB gerade im Winter sind da noch gar nicht berücksichtigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Außerdem steht in Art. 3 Abs. 1 nur "Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich". Das heißt nicht, dass die Gesetze für alle Menschen gleich sind, sondern dass bei Anwendung eines Gesetzes alle Menschen dann gleich behandelt werden müssen.
Können und werden sie nie sein, außer du willst das z.B. ein 11 Jähriger vom Gesetz in einer Gerichtsverhandlung beim Strafmaß, oder im Arbeitsrecht, exakt genauso behandelt wird wie z.B. ein Erwachsener, oder die aus guten Grund geschlechterspezifischen Bestimmungen im Arbeitsschutz (z.B. körperliche Belastungsgrenzen bei Frauen während der Schwangerschaft) für alle identisch angwendet werden müssen.
 
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Also was die neue Bundesregierung da vor hat, mit Auto Führerschein ab 16, finde ich irgendwie nicht so gut.
(Im Gegensatz zum Wahlrecht ab 16.)
Die sind teilweise wirklich noch nicht reif genug dafür und die meisten (tödlichen)Unfälle passieren ja jungen Menschen die sich überschätzen und/oder unter Alkohol/Drogeneinfluss Auto fahren.
Ich wäre sogar dafür das man erst Auto ab 21 fahren darf. Weil da geht es wirklich um Leib und Leben. Auch um die Leben anderer Verkehrsteilnehmer.
 
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Vorausgesetzt es ist genug Platz vorhanden, damit alle mitfahren können, aber man merkt, dass du die öffentlichen Verkehrsmittel nicht wirklich nutzt.

Ich nutze die - wenn nicht gerade wieder Lockdown ist - relativ oft, ich hab ne Jahreskarte.

Also was die neue Bundesregierung da vor hat, mit Auto Führerschein ab 16, finde ich irgendwie nicht so gut.
(Im Gegensatz zum Wahlrecht ab 16.)
Die sind teilweise wirklich noch nicht reif genug dafür und die meisten (tödlichen)Unfälle passieren ja jungen Menschen die sich überschätzen und/oder unter Alkohol/Drogeneinfluss Auto fahren.
Ich wäre sogar dafür das man erst Auto ab 21 fahren darf. Weil da geht es wirklich um Leib und Leben. Auch um die Leben anderer Verkehrsteilnehmer.

Es geht ums begleitete Fahren, wo die Eltern mit dabei sind. Da gilt für beide 0,0 Promille.
Und die Zahlen zeigen, dass Leute die schon eher den Führerschein haben und damit mehr Fahrpraxis als direkt nach der Fahrprüfung auch sicherer Fahren.
 
Es geht ums begleitete Fahren, wo die Eltern mit dabei sind. Da gilt für beide 0,0 Promille.
Und die Zahlen zeigen, dass Leute die schon eher den Führerschein haben und damit mehr Fahrpraxis als direkt nach der Fahrprüfung auch sicherer Fahren.
Achso. Ist dann das begleitende Fahren für 2 Jahre oder wie?
 
passieren ja jungen Menschen die sich überschätzen und/oder unter Alkohol/Drogeneinfluss Auto fahren.
Und die sollen dann auch Wählen dürfen?
Nein, Danke! :daumen2:
Die sind teilweise wirklich noch nicht reif genug dafür
Wahlrecht ab 16 lehne ich ab. Aber wird wohl kommen...

Wahlrecht, Führerschein, Zugang zu Alkohol/Tabakwaren und Glücksspiel kann von mir aus alles weiterhin ab 18 stattfinden.
 
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