folgendIch persönlich bewerte ein Land immer nach dem Gesamtergebnis.
Und das setzt sich bei mir aus folgenden Punkten zusammen aus:
Letzteres wird in einer schnelllebigen Zeit wie der unseren immer wichtiger.
- Wohnen
- Einkommen
- Beschäftigung
- Gemeinsinn
- Bildung
- Umwelt
- Engagement - Zivil
- Engagement - Politisch
- Gesundheit
- Lebenszufriedenheit
- Sicherheit
- Work-Life-Balance
Ich sehe aus persönlicher Erfahrung Deutschland durchaus auf Augenhöhe mit den aufgezählten Staaten und aufgezählten Punkten, denn auch dort gibt es teilweise erhebliche "Nachteile", die allerdings wohl jeder subjektiv anders bewertet.Vorab zum Ranking:
Kein Land ist perfekt. Licht und Schatten gibt es überall. Aber ich nenne dir gerne meine persönlichen Top 5. Ich möchte allerdings darauf hinweisen, das die Größe, Sprache, verbreitete Religionen, oder industrielle Ausrichtung eines Landes für mein persönliches Ranking unerheblich ist.
Rein aus Interesse: Was sind denn deine/eure Top 5 nach oben genannten Bewertungskriterien?
- Norwegen
- Schweiz
- Kanada
- Dänemark
- Schweden
Die Schweiz ist, was Wohnen anbelangt, eher um einiges schlimmer als Deutschland und das tolle Einkommen, wird dort je nach Arbeitsort, sehr schnell von Miete und Lebenshaltungskosten aufgefressen. Dazu kommt nach meiner Erfahrung und dem was mir sehr viele zugetragen haben, dass es Schweizer, Deutschen nicht wirklich einfach machen, sich dort wohlzufühlen. Ausländer werden dort in der Mehrzahl als Jobkonkurrenz und Lohndumper gesehen , das lassen sie einen auch spüren.
Die Lebenshaltungskosten in Norwegen, sind jenseits von Gut und Böse, Schweden und Dänemark auch nicht wirklich wesentlich besser und man muss klar auf den Punkt bringen, dass sich Norwegen viele seiner Pluspunkte, mit seiner Erdöl und Erdgasproduktion und den damit einhergehenden Staatsfond auf Kosten der Umwelt erkauft. Darüber hinaus sind die "Nordstaaten" in einigen gesellschaftlichen Punkten, mir persönlich massiv zu restrektiv und weit davon entfernt liberal zu sein, aber das ist nun sehr subjektiv.
Kanada kenne ich zu wenig, um das wirklich nachhaltig einzuschätzen zu können, aber soweit ich weiß, handhaben die ihre Einwanderung sehr restriktiv und man kommt nur mit einem Mindestscore herein, der sich aber wohl hautsächlich an Bildung und Jobaussichten orientiert.
Und ich kann verstehen, dass man Kinder nicht als Prio ansieht - bis man welche hat, oh boy, dann shiftet das aber dramatisch.


