Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Das wurde alles am Wochenende beim Parteitag abgelehnt!
Also kannst du bitte mal den Widerspruch aufklären, warum du die Wahl der Grünen forderst, die aber keine deiner drei Forderungen so im Program stehen haben?!
Außerdem solltest du vielleicht mal reflektieren, warum die Grünen diese Forderungen so nicht in ihrem Program stehen haben, denn die sind weiter als du und wissen das sie damit die Wahl haushoch verlieren würden!
Ihre Variante vom Versuch "Partei der Mitte" zu werden :lol:
 
Ihre Variante vom Versuch "Partei der Mitte" zu werden :lol:
Ich glaube die Trennlinien laufen mittlerweile etwas anders.

Einmal gibt es eine klare Trennlinie zwischen Stadt/Urbaner Bevölkerung und der Bevölkerung die im ländlichen Raum lebt. Juli Zeh hat das am Dienstag oder Mittwoch bei Lanz nochmal sehr schön auf den Punkt gebracht, die Lebenswelten sind massiv unterschiedlich und man beginnt sich gegenseitig zu hassen, weil keiner den anderen mehr versteht.
Desweiteren dürfte es eine klare Trennlinie bei der Lebenseinstellung oder dem neu gedeuteten "Freiheitsbegriff" gehen, der sich quer durch die Generationen zieht, wobei m. M. nach es auch ein Generationen Altergefälle gibt.
Um es als Metapher auszudrücken und bitte nicht wörtlich nehmen, bin ich und meine Generation noch mit dem Freiheitsbild von Sex, Drugs and Rockn Roll aufgewachsen, das neue Freiheitsbild der Grünen oder der sehr jungen intellektuellen Generation ist aber eher Grüner Tee, vegane Chivapchichi und fast "religiöse" Moralität.
Das beisst sich ziemlich stark und auch wenn ich absolut begriffen habe worum es geht, halte ich diese Richtung für einen freiheitliches Leben nicht für erstrebenswert.
 
, vor allen dann nicht wenn selbige von 1998 bis 2002 unter Fischer / Schröder gezeigt hat wofür die Grüne Politik so alles steht... :schief:
Atom- und Kohlausstieg mit Plan, Beispiellose Förderung der Erneuerbaren etc. pp.
Wie schon weiter vorne bemerkt war die Bilanz aus grüner Sicht absolut top. Dass dann die CDU direkt alles wieder über den Haufen geworfen und die eingeplanten Anpassungen an H4 ebenfalls verschlampt hat kann ja Fischer eher wenig für.
 
Das beisst sich ziemlich stark und auch wenn ich absolut begriffen habe worum es geht, halte ich diese Richtung für einen freiheitliches Leben nicht für erstrebenswert.
Sehr mutig von dem Anhänger einer Partei deren Abgeordnete in großen Teilen gegen die Homoehe gestimmt haben.

Ach ja Freiheit #uploadfilter
Ach auch ein CDUler der den Kampf für Uploadfilter verkörpert (auch wenn es natürlich in Deutschland nicht ohne die SPD geht)

Aber diesen Freiheitsbegriff teilst du.
 
Ich glaube die Trennlinien laufen mittlerweile etwas anders.

Einmal gibt es eine klare Trennlinie zwischen Stadt/Urbaner Bevölkerung und der Bevölkerung die im ländlichen Raum lebt. Juli Zeh hat das am Dienstag oder Mittwoch bei Lanz nochmal sehr schön auf den Punkt gebracht, die Lebenswelten sind massiv unterschiedlich und man beginnt sich gegenseitig zu hassen, weil keiner den anderen mehr versteht.
Desweiteren dürfte es eine klare Trennlinie bei der Lebenseinstellung oder dem neu gedeuteten "Freiheitsbegriff" gehen, der sich quer durch die Generationen zieht, wobei m. M. nach es auch ein Generationen Altergefälle gibt.
Um es als Metapher auszudrücken und bitte nicht wörtlich nehmen, bin ich und meine Generation noch mit dem Freiheitsbild von Sex, Drugs and Rockn Roll aufgewachsen, das neue Freiheitsbild der Grünen oder der sehr jungen intellektuellen Generation ist aber eher Grüner Tee, vegane Chivapchichi und fast "religiöse" Moralität.
Das beisst sich ziemlich stark und auch wenn ich absolut begriffen habe worum es geht, halte ich diese Richtung für einen freiheitliches Leben nicht für erstrebenswert.
Deswegen kann man mit ihnen nicht argumentieren. Sie argumentieren mit Dogmen.
 
Atom- und Kohlausstieg mit Plan, Beispiellose Förderung der Erneuerbaren etc. pp.
Wie schon weiter vorne bemerkt war die Bilanz aus grüner Sicht absolut top. Dass dann die CDU direkt alles wieder über den Haufen geworfen und die eingeplanten Anpassungen an H4 ebenfalls verschlampt hat kann ja Fischer eher wenig für.
Welcher Plan?
Das Deutschlands Netz dann mit Atomstrom aus Frankreich und der schmutzigsten Kohle (keine so modernen Kraftwerke wie bei uns) aus Osteuropa stabil gehalten wird?
Und ja ich weiß das die Bilanz am Ende so aussieht das Deutschland Strom exportiert. Aber das bringt nix da die Last nunmal jederzeit ausgeglichen werden muss und nicht erst beim Jahresabschluss. Hinzu kommt das die Nachbarländer eigentlich den deutschen Überschuss an windigen Tagen gar nicht haben möchte und wir teilweise Geld zahlen damit die unseren überschüssigen Strom nehmen.
Nein einen Plan haben die nicht gehabt, außer ein "Plan" ist für dich einfach nur die Auflistung des Ziels Atom- und Kohleausstieg.

Die Grünen sind einfach nur in manchen Dingen Extremisten und solche Leute zerstören nur langfristig. Schon alleine der absolut sinnlose Kreuzzug gegen Autofahrer. Hier wurde erst kürzlich ne 2 spurige Straße (pro Fahrtrichtung) auf eine Spur verringert. Jetzt ist Gehweg und Radweg so breit, dass auf den Radweg 3 Fahrräder mit etwas seitlichen Abstand parallel fahren können und auf dem Gehweg können 3 Zwillingskinderkarren nebeneinander gerollt werden.
Wenn man sich an die Straße stellt und mal zählt kommt man dann ca. auf folgendes Ergebnis: 97% sind Autos, 2% Radfahrer und 1% Fußgänger. Bravo, wirklich bedarfsgerechter Umbau...einfach nur absichtlich mit dem Ziel das die Leute doch endlich das Auto stehen lassen...wirklich zu verstrahl die Leute die sowas planen...sowas gehört in der freien Wirtschaft sofort entlassen.
 
Hier wurde erst kürzlich ne 2 spurige Straße (pro Fahrtrichtung) auf eine Spur verringert. Jetzt ist Gehweg und Radweg so breit, dass auf den Radweg 3 Fahrräder mit etwas seitlichen Abstand parallel fahren können und auf dem Gehweg können 3 Zwillingskinderkarren nebeneinander gerollt werden.
Wenn man sich an die Straße stellt und mal zählt kommt man dann ca. auf folgendes Ergebnis: 97% sind Autos, 2% Radfahrer und 1% Fußgänger. Bravo, wirklich bedarfsgerechter Umbau...einfach nur absichtlich mit dem Ziel das die Leute doch endlich das Auto stehen lassen...wirklich zu verstrahl die Leute die sowas planen...sowas gehört in der freien Wirtschaft sofort entlassen.
Wo ein Auto durch passt, fahren hier die Autos auch durch. :ugly:
Die Fahrradfahrer und Fußgänger fahren/laufen hier auf der Landstraße und die Autos daneben auf dem Radwanderweg, da fragt man sich auch oft, was mit den Leuten (beide Lager) verkehrt im Kopf ist.
 
Die Fahrradfahrer und Fußgänger fahren/laufen hier auf der Landstraße und die Autos daneben auf dem Radwanderweg, da fragt man sich auch oft, was mit den Leuten (beide Lager) verkehrt im Kopf ist.
Mir ist eben auch ein Jeep auf dem Rad/Gehweg entgegen gekommen weil man sonst 5m weiter hätte fahren müssen.
Also statt Tanke->Hauptstraße->Nebenstraße gab es Tanke->Gehweg->Nebenstraße.

Ich frag mich echt schon wieder warum ich aus dem Weg gegangen bin anstatt stehen zu bleiben damit der mal zurück setzt und die Straße benutzt.
 
Welcher Plan?
Das Deutschlands Netz dann mit Atomstrom aus Frankreich und der schmutzigsten Kohle (keine so modernen Kraftwerke wie bei uns) aus Osteuropa stabil gehalten wird?
Und ja ich weiß das die Bilanz am Ende so aussieht das Deutschland Strom exportiert. Aber das bringt nix da die Last nunmal jederzeit ausgeglichen werden muss und nicht erst beim Jahresabschluss. Hinzu kommt das die Nachbarländer eigentlich den deutschen Überschuss an windigen Tagen gar nicht haben möchte und wir teilweise Geld zahlen damit die unseren überschüssigen Strom nehmen.
Du ständiges Wiederholen falscher Angaben und komplettes Ignorieren der Richtigstellungen wird es nicht zutreffender. Es zwingt dich niemand, beispielsweise mir zu glauben, aber es kann doch nicht so schwer sein, sich dann wenigstens selbst zu belesen, statt mantrartig Stammtischgetöse wiederzukäuen.

1.) Für die Netzstabilisierung ist nach dem Kohleausstieg (spätestens 2038) Erdgas der Ersatz. Deutlich sauberer, besser regelbar, als Brückentechnologie zum Wasserstoff später unkompliziert umrüstbar. Der Stromaustausch über Ländergrenzen ist davon unbenommen. Ganz einfach deshalb, weil es sowohl ohne als auch mit Energiewende sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll ist, mit Partnern produktionsbedingte Überschüsse zu tauschen, statt doppelt und dreifach zu erzeugen.

2.) Das gilt um so mehr, wenn die Nachbarn ebenfalls erneuerbar Energie erzeugen, aber auch dann, wenn sie es nicht tun. Und zwar ganz einfach deshalb, weil deren schlechter regelbare Kraftwerke ohnehin laufen und wir lediglich Überschüsse abnehmen - was besser ist, was als wenn wir zusätzlich Gas verheißen würden.
Aber die Nachbar werden ebenfalls umsteigen, und zwar deshalb, weil sie den selben sachlichen Notwendigkeiten unterliegen und, da in der Regel in der EU-Mitgleidsstaaten, exakt die selben Vorgaben zu erfüllen haben. Und wenn sie langsamer sind, haben wir einen Technologievorsprung, der meines Wissens noch nie geschadet hat.

3.) Wir bezahlen nach wie vor nichts dafür, dass man uns den Strom abnimmt. Das wäre dermaßen unlogisch, dass man sich ernstlich fragen muss, warum diese Räuberpistole immer noch kursiert. Elektrische Energie ist kein Müll, den man loswerden muss. Wenn wir Überschüsse gegen Bezahlung "entsorgen" müssten, gäbe es genug elektrische Arbeit, die man damit billig verrichten lassen könnte, statt andere für den Verbrauch zu bezahlen.
Wie aus dem Einspeisungsgebührenausgleich der Netzbetreiber (an deren Ende üblicherweise eine schwarze Null steht) die Mär werden konnte, wir würden andere dafür bezahlen, uns Strom abzunehmen, lässt sich nur durch zerebralen Schwachstrom erklären ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Nach Schröder ist die Wählerschaft der SPD stark zurückgegangen. Das war die Ursache damals und ist sie indirekt noch heute. Auch weil es mehrmals eine große Koalition gegeben hat und CDU und SPD sich dadurch nicht abgrenzen konnten. Was die SPD durchgesetzt hat wird nicht gesehen. Wie schon der erwähnte Mindestlohn.

Wenn die Zustimmung NACH Schröder runter gegangen ist, aber nicht ZU Schröders Zeiten, würde ich vielleicht nicht so pauschal die folgenden 12+4 Jahrgänge SPD-Politiker als Opfer darstellen. Im Unmittelbaren Wirkzeitraum der originalen Agenda 2010 klaffte die soziale Schere deutlich weniger weit auseinander als heute, auch ohne den Mindesthungerlohn, den wir heute haben. Und ein Großteil der Gründe dafür haben Regierungen mit SPD-Beteiligung verursacht. Ich kann zwar nicht verstehen, warum man stattdessen Union wählt, die noch mehr Dreck am Stecken haben, aber Gründe einen großen Bogen um die SPD zu machen gibt es viele. Ganz ohne Schröder.


Das sehe ich ähnlich. Wobei es auch noch die Möglichkeit von Jamaika gäbe. Aber die hat die FDP ja beim letzten mal platzen lassen. Wegen "Unstimmigkeiten" mit den Grünen. Für die SPD ist es auf jeden Fall besser mal für ein paar Jahre in die Opposition zu gehen.

Jamaika ist mit der populistischen Lindner-FDP eigentlich nicht machbar. Kernthema der Wahlauftritte ist (neben dem Dauerbrenner "Steuersenkung für Reiche") seit Jahren nur noch in möglichst jedem Thema die Gegenteilige Position der Grünen zu beziehen. Wie soll da eine Koalition funktionieren? Als die FDP noch für Märktmechanismen und Bürgerrechte stand, hätte man sich zusammenraufen können, aber reine Lobbypolitik exakt für die Klientel, gegen die Grün steht, ist inkompatibel.


Nicht jeder mag die Stadt...kann mir gar nicht vorstellen das man in solch einem Dreckskaff leben will und kann. Das ist doch eher ein rumvegetieren!?

Ich mag zwar auch keine dichtgedrängten Menschen und somit eigentlich keine Städte, aber es wäre schon sehr viel angenehmer, wenn all die Arschlöcher, die "nicht in einer Stadt leben wollen" auch draußen blieben, anstatt den halben Tag doch darin zu verbringen.


Jemand mitbekommen das es jüngst von Beratern der Bundesregierung die Forderung *ähm* "Empfehlung" gab das Renteneintrittsalter auf 68 Jahre zu erhöhen?
Begründung war das man so weiteren drastischten Steigerungen bei den Bundeszuschüssen zu den Rentenkassen entgegenwirken müsse, die schon jetzt jährlich 95 Mrd. Euro, 20% des Bundeshaushalts, ausmachen und die künftig, durch die starke Alterung der Gesellschaft, noch drastisch weitersteigen dürften.

Recht heikles Thema so 3 Monate vor der Bundestagswahl...

Immer ein heikles Thema und eigentlich sollte man einer Wahl immer alle Themen berücksichtigen. Somit also kudos an diejenigen, die zu einem geeigneten Zeitpunkt dafür gesorgt haben, dass es nicht komplett versickert. Zur Erinnerung: Wir haben ein Rentensystem bei dessen Schaffung mal davon ausgegangen wurde, dass die Leute im Schnitt 5-8 mal so lange einzahlen, wie sie kassieren. Bei einer gegen 80 tendierenden Lebenserwartung und einem sich dank Abi-Pflicht, Studium-für-jeden-Scheiß und Generation P langsam aber sicher auf 25 verschiebenen Berufseinstieg kann sich jeder ausrechnen, wo diese Grenze liegen muss, wenn man das System nicht komplett austauschen möchte.
(Wofür imho gerade moralisch ein guter Zeitpunkt wäre: Die Kosten für Klimawandel, Atommüllentsorgung, etc. haben schließlich genau die Babyboomer zu verantworten, deren weit über Inflations- und Lohnniveau gesteigerte Rentenansprüche zum immer aktueren Problem werden.)

Alleine aus den 95 Mrd. Euro Bundeszuschuss zu den Rentenkassen könnte man ein Einkommensgeschichtetes Grundeinkommen schon größtenteils finanzieren.
Und seinen wir ehrlich, die wenigsten Rentner in den kommenden 20-40 Jahren werden es überhaupt noch schaffen alleine durch ihre Lebensarbeitsleistung mal 1000 Euro Rente zu beziehen.

Keine Ahnung, was du mit "Einkommensgeschichtet" meinst, aber 100 € pro Nase und Monat finanzieren kein Grundeinkommen. Nicht einmal näherungsweise. (Genau wie alle anderen auch nur entfernt praktikablen Vorschläge, die ich bislang zu dem Thema gehört habe. Man kann massive soziale Ungerechtigkeit nicht durch Umverteilung bereits an Menschen gezahlter Mittel lösen, denn die werden bereits größtenteils nach sozialen Kriterien ausgeschüttet.)


Das Glück so leben und arbeiten zu können hat aber nicht jeder, fast alle meine Freunde müssen täglich 50 - 100km pendeln, ÖPNV ist bei uns nicht sinnvoll nutzbar.

Wer täglich 100 km pendeln muss, dem hilft nur eins: Umziehen oder Job wechseln. Das ist nicht mehr öpNv, man muss Bedingungen schaffen unter denen so eine Ressourcenverschwendung die absolute Ausnahme bleibt.

Sinnvoll wäre es in meinen Augen E-Bikes zu fördern anstatt E-Sportwaren und E-SUVs. Das E-Bike erhöht die Reichweite für untrainierte Menschen von 2-3km auf bestimmt 5-10km.

Für 5 km muss man wirklich nicht sonderlich trainieren, das ergibt sich automatisch innerhalb eines halben Jahres in dem man überhaupt mal das Rad nimmt. E-Unterstützung ist für Berge oder für Strecken zwischen 10 und 25 km sinnvoll. (Letzteres allerdings nur bei entsprechenden Fahrwegen und -geschwindigkeiten. Mit 25er Limit und deutscher Verkehrsplanung setzen zeitliche Aspekte das Limit auch ohne große körperliche Anstrengung bei 15 km.)


Sehe ich einerseits auch so, andererseits muss man sich aber auch vor Augen führen von welchen Beträgen wir da reden. 10% eines teuren E-Bikes sind 300€. Wenn man sich etwas umguckt eher 200€.
Die Bürokratie da zum Auto vergleichbare Kaufprämien abzurechnen ist es imo nicht wert.

Wieso 10%? Warum nicht mit absoluten Zahlen arbeiten? Als ich das letzte mal nachgeguckt habe, war die Mobilität von Leuten, die sich bereits eine 40000 € Karre leisten konnte, noch 6000 € aus Mitteln der Allgemeinheit wert. Ich sehe keinen Grund, warum die Mobilität von jemandem, der sich nur ein 500 € Vehikel leisten kann, weniger wert sein sollte.


Atom- und Kohlausstieg mit Plan, Beispiellose Förderung der Erneuerbaren etc. pp.
Wie schon weiter vorne bemerkt war die Bilanz aus grüner Sicht absolut top. Dass dann die CDU direkt alles wieder über den Haufen geworfen und die eingeplanten Anpassungen an H4 ebenfalls verschlampt hat kann ja Fischer eher wenig für.

/sign. Wenn man Fischer/Trittin/Künast noch wählen könnte, wäre die Entscheidung im Herbst wesentlich einfacher...



Der durchgerechnete und mit allen Beteiligten ohne Milliarden-Extrakosten vertraglich abgesicherte Plan. Den Plan, den Merkel dann in die Tonne geschmissen hat.

Und ja ich weiß das die Bilanz am Ende so aussieht das Deutschland Strom exportiert. Aber das bringt nix da die Last nunmal jederzeit ausgeglichen werden muss und nicht erst beim Jahresabschluss. Hinzu kommt das die Nachbarländer eigentlich den deutschen Überschuss an windigen Tagen gar nicht haben möchte und wir teilweise Geld zahlen damit die unseren überschüssigen Strom nehmen.

Ja. Teilweise. Genauso wie die Nachbarn teilweise uns Geld zahlen, damit wir deren Strom nehmen. Insgesamt ist Deutschland dabei auch nach € klar im plus. Liefert also häufiger wertvollen Strom in knappen Zeiten als er umgekehrt importiert werden muss. Und das obwohl Märchenerzähler, die den gleichen Schwachsinn wie du heute schon vor 20 Jahren verbreitet haben, der felsenfesten Meinung waren, dass bei mehr als 5% EE und weniger als 80% Kohle/Atom die Netze kollabieren müssten. Dabei waren die Großkraftwerke nie in der Spitzenlastfähig und immer darauf angewiesen, dass in Zeiten hoher Nachfrage irgendwer anders in die Bresche springt (Polen/Franzosen/Wasserkraft), während sie selbst heute noch nachts darum kämpfen, dass irgendwer den Schrottnuklearstrom abnimmt.
 
E-Unterstützung ist für Berge
Absolut. Mein Arbeitsweg ist in km lächerlich kurz, aber wenn ich nicht bei Ankunft duschen will bleibt trotz dem durchaus vorhandenen Training entweder 5km/h an der Steigung oder eben Motor an.
Im Münsterland hört man oft was das mit den E-Bikes denn überhaupt soll, im Bergischen sind sie eine echte Mobilitätsrevolution.
Wieso 10%? Warum nicht mit absoluten Zahlen arbeiten? Als ich das letzte mal nachgeguckt habe, war die Mobilität von Leuten, die sich bereits eine 40000 € Karre leisten konnte, noch 6000 € aus Mitteln der Allgemeinheit wert. Ich sehe keinen Grund, warum die Mobilität von jemandem, der sich nur ein 500 € Vehikel leisten kann, weniger wert sein sollte.
Jedem Bürger ein E-Bike schenken wäre natürlich auch mal ein Programm mit dem man sich bei der Auto-Lobby so riiichtig beliebt macht. :fresse:

Stattdessen verspricht Laschet in der Verzweiflung eine Erhöhung der Pendlerpauschale :kotz:
 
Ich mag zwar auch keine dichtgedrängten Menschen und somit eigentlich keine Städte, aber es wäre schon sehr viel angenehmer, wenn all die Arschlöcher, die "nicht in einer Stadt leben wollen" auch draußen blieben, anstatt den halben Tag doch darin zu verbringen.
Kann ich auch nicht so recht verstehen. Ich war mit meinen 39 Jahren insgesamt(größere Städte) 11 Stunden in Hamburg, 39 Stunden in Kiel und knapp 3 Stunden in Duisburg. Fand ich alles shice. Haus an Haus sieht aus wie'n Ghetto, mehrer dutzend Leute hören und riechen deinen Furz oder du ihren mief, ohne Fahrstuhl kommen die Leute gar net in die Wohnung, so faul sind die und um ins 10km entfernte Kino warten die lieber ne halbe Stunde auf'n Bus, anstatt die paar Meter zu laufen. Man pflanzt 4 Bäume und nennt es Park...und die Leute freut's.
Das sind doch alles langweilige, faule und stumpfsinnige Zombies.

Stattdessen verspricht Laschet in der Verzweiflung eine Erhöhung der Pendlerpauschale :kotz:
E-Bike? Für Leute, die zu blöd zum demmeln sind... :ugly:
Mit so nem Shicedreck muss mir nun wirklich keiner kommen.
 
Jedem Bürger ein E-Bike schenken wäre natürlich auch mal ein Programm mit dem man sich bei der Auto-Lobby so riiichtig beliebt macht. :fresse:
Bleibt nur das Problem, dass das bei schlechtem Wetter auch nur mäßig geil ist.
Jedenfalls die Zweiräder...
E-Bike? Für Leute, die zu blöd zum demmeln sind... :ugly:
Mit so nem Shicedreck muss mir nun wirklich keiner kommen.
Ich lad dich gern mal zu mir ein und wir machen eine Tour zusammen. Dann wirst du sehen, dass du den Motor an einigen Stellen wirklich willst und das sage ich als junger, ans Fahrrad gewöhnter, Mensch.
 
Bleibt nur das Problem, dass das bei schlechtem Wetter auch nur mäßig geil ist.
Ich war mal etwas mehr als ein Jahr komplett auf's Fahrrad umgestiegen...10km Arbeitsweg...Regen, Sturm ist egal...-24°C ist hart...-24°C und Schnee die Hölle.:ugly:

Ich lad dich gern mal zu mir ein und wir machen eine Tour zusammen. Dann wirst du sehen, dass du den Motor an einigen Stellen wirklich willst und das sage ich als junger, ans Fahrrad gewöhnter, Mensch.
Ich komm aus den Thüringer Wald...hier gibt nur Berge...man fährt Fahrrad, weil man Bock drauf hat oder weil man sportlich bleiben will und nicht, weil man zu blöd zum demmeln ist oder man schwitzen könnte. :lol:
Mit meinem ollen Fahrrad aus dem letzten Jahrtausend bin ich schon viele Berge hochgefahren und runter gerollt...da hat man wenigstens ein Gefühl von stolz, das man das geschafft hat...wie gesagt, die Leute werden faul und kommen nur noch soweit, wie die Technik will will, das ist lächerlich.
 
Ich war mal etwas mehr als ein Jahr komplett auf's Fahrrad umgestiegen...10km Arbeitsweg...Regen, Sturm ist egal...-24°C ist hart...-24°C und Schnee die Hölle.:ugly:
Das ist halt nicht wirklich praktikabel
wenigstens ein Gefühl von stolz, das man das geschafft hat...
Ich glaube kaum, dass Helga von nebenan 10 mal die Woche den Stolz braucht über den Berg gefahren zu sein.

Nein, ich hab 3 Fahrräder und wenn ich Spaß haben will nehme ich das ohne Motor ganz klar, ist ja Sport.
Aber wenn ich fahre um anzukommen, dann fahre ich mit Motor, ganz klar.
Nur wenn ich sehr weit fahren muss und mein Rad mit in die Bahn muss, nehme ich mein Faltrad.
 
Das ist halt nicht wirklich praktikabel

Ich glaube kaum, dass Helga von nebenan 10 mal die Woche den Stolz braucht über den Berg gefahren zu sein.
Klar ist ein stinknormales Fahrrad praktikabel, es erfühlt sein Zweck...Wechselklamotten in ne Plastetüte und gut is...
Was meinste was die Leute früher gemacht haben? Da hat niemand gefragt, ob das Wetter denn angenehm ist, um an die Arbeit zu kommen.
Keine frage, ich bin auch richtig faul geworden, aber auf die Idee, mir ein E-Bike zu kommen, soooo schlimm ist es dann doch noch nicht bei mir.

Nein, ich hab 3 Fahrräder und wenn ich Spaß haben will nehme ich das ohne Motor ganz klar, ist ja Sport.
Aber wenn ich fahre um anzukommen, dann fahre ich mit Motor, ganz klar.
Nur wenn ich sehr weit fahren muss und mein Rad mit in die Bahn muss, nehme ich mein Faltrad.
Nachdem ich mal den Preis für so ein E-Bike gehört hab, muss mal wirklich finanziell besser Betucht sein um so einen Haufen Kohle hinzublättern um trotzdem noch auf nem Sattel im freien rumzudüsen...oder Heizung oder Klimaanlage.
 
Sind aufm Pferd geritten, baust du mir den Stall?

Du kannst auch ohne Probleme 6000€ ausgeben ohne was mit Motor zu haben :D
Pferde sind mittlerweile Luxus...das stellt man nicht einfach so in nen popligen Stall, das muss auf so'n Pferdehof.
Zudem sind Pferde cool. Ich würde mich zwar nicht draufhocken, aber zum streicheln wollte ich mir mal eins kaufen.^^

Ja, normale Fahrräder sind auch ziemlich teuer...jedes Gramm weniger sind 100€ mehr wert.
Und da dachte ich, das mein cooler "blauer Blitz" schon sauteuer war, für...1000 DM.

Ja, das ist schon ein leichtes Mountainbike mit Alurahmen. :ugly:
 
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