Neue Bundesregierung 2021 Diskussionsthread

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Sicher das er nicht Hummus meint?


Abgesehen davon: Frikadelle statt Pattie, außer man ist ein schmuddeliger Hipster.

Seit wann liefe denn Hummus als Fleischersatz? Nee, ich bin sehr sicher, dass Fleischersatz aus Soja- oder Erbsenprotein gemeint ist. Letzteres ist ja der aktuellste Trend, ausgelöst durch den "Beyond Meat"-Hype.
 
Letzteres ist ja der aktuellste Trend, ausgelöst durch den "Beyond Meat"-Hype.
Habe ich hier eben zum ersten mal von gehört.


Abgesehen davon:
Und Lauterbach macht wieder einen auf CSU und tut so, als ob er in Berlin in der Opposition sitzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
So ein "Beyond Meat"-Pattie z.B. schmeckt auf jeden Fall besser als jedes schlechte fleischige Burger-Pattie (also etwa 50% aller Burger-Patties).
Jop Burger kann man sehr gut vegan machen, hab auch schon im Restaurant verdammt gute vegane Burger gegessen.
Ich versuche Fleisch generell durch Ersatzprodukte zu ersetzen, geht nicht immer, aber immer besser.
Es ist nicht immer Fleischersatz, wie beim Döner den ich inzwischen gerne mit Falafel esse oder den veganen IKEA Hotdog der ne Gemüsestange hat.
Frikadelle statt Pattie
Vollkommen anders gewürzt.
 
Ich hatte jetzt einmal Tofu-Döner, das war unerwartet lecker und weit leckerer als ein normaler Billig-Döner.
 
Mir schmeckt das veganer Fakefleischersatzzeug überhaupt nicht...also wirklich wiederlich.
Ich ess dann lieber nen Salat oder nen Gemüseauflauf... dieser Veganerfake ist einfach Unsinn.
 
Wie stehst du zu Meeresfrüchten? Also Shrimps, Garnelen, Krabben, Scampi, Hummer, was auch immer für lustige Namen wir uns dazu einfallen lassen?

Alles was Darm, Darminhalt (!) und mehr als 2-3 Knochen seines Skeletts auf den Teller kommt, darf gerne auf den Teller des Nachbar wandern.

Meerestiere sind aber in Sachen Ernährungspolitik allgemein kein guter Ersatz für Säuger und Vögel, denn fast alle von Menschen gemochten Arten sind Fleischfresser. Und mit Fleisch zu fütternde Tiere zu züchten ist tatsächlich energetisch-trophischer Wahnsinn. (An der Stelle Grüße an alle Veganer, die ihrer Katze eine Dose Thunfisch aufmachen. :wall:)


Abgesehen davon:
https://www.heise.de/select/ct/2022/17/2220210114301436034
Und Lauterbach macht wieder einen auf CSU und tut so, als ob er in Berlin in der Opposition sitzt.

Jedesmal, wenn ich die Politik des Bundesgesundheitministers mit den 2021er Aussagen eines gewissen Lauterbach vergleiche, habe ich ebenfalls den Eindruck, dass letzterer weiterhin in der Opposition sein muss und keinerlei Einfluss auf die Regierung hat.
 
An der Stelle Grüße an alle Veganer, die ihrer Katze eine Dose Thunfisch aufmachen
Gut so, sonst:
1659290065544.png

Wenn doch nur alle Veganer ihre Haustiere und/oder Kinder auch "normal" ernähren würden, um Mangelerscheinungen vorzubeugen :rollen:
 
Jedesmal, wenn ich die Politik des Bundesgesundheitministers mit den 2021er Aussagen eines gewissen Lauterbach vergleiche, habe ich ebenfalls den Eindruck, dass letzterer weiterhin in der Opposition sein muss und keinerlei Einfluss auf die Regierung hat.
Lauterbach hätte halt lieber als Comedian ins Entertaiment gehen und weiter mit Hazel Brugger auftreten sollen, als in der Politik zu bleiben.
Er wäre dort, gewinnt man immer wieder den Eindruck, sinnvoller aufgehoben gewesen. ;)

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Grundgütiger Himmel.
Und du glaubst im ernst, diese Wall of text wird jemand zu Gänze durchlesen?

Prinzipiell habe ich von WOHNEIGENTUM und NICHT von Einfamilienhausbesitzern geschrieben.

Mein Lebensphilosophie ist ja nicht zwangsweise deckungsgleich mit der von anderen, insofern ist das EFH EINE mögliche Option, sein Kapital anzulegen.

Mir ging es primär darum (mit dem Beispiel der Genossenschaft) auch finanzschwächere Mitbürger die Möglichkeit zu bieten, Wohneigentum anzuschaffen und so evtl. nicht in die Altersarmut (weniger Mietbelastung bei kleiner Rente) zu rutschen.

Der Link geht in eine "bad request"
Aber ich versuche zu helfen:
Hier wird von 51,4% als Wohneigentumsbesitzern in D. geschrieben.
Die von dir gehasste Statistika vermeldet knappe 31% an Anteil privater Haushalte, die in einem EFH wohnen.

Kernfrage ist nun, wie viele Menschen bilden einen Haushalt ab?
Da gibt es eine Antwort vom Mikrozensus 2019 (der im Übrigen die Zahlen von "statistika" weiter unten bestätigt, wie ich gerade gesehen habe)
ttps://www.bpb.de/kurz-knapp/zahlen-und-fakten/soziale-situation-in-deutschland/61584/bevoelkerung-und-haushalte/#:~:text=je%20Haushalt%20angenommen.-,Fakten,lediglich%20um%203%2C3%20Prozent.

41,5 Mio. Haushalte mit 82,9 Mio. Haushaltsmitgliedern
Die durchschnittliche Haushaltsgröße beträgt demnach 1,99 (2018/2019) Personen.

Ergibt dann
41,5*0,31 = 12,865 Mio. EFH*1,99 = ca. 25,601 Mio. Deutsche, die in einem EFH wohnen.

Hausbau ist für über 90% der deutschen kein Thema. Und für klar über 50% (ich vermute sogar über weit 70%, aber finde halt keine Zahlen zu Eigentumswohnungen, zu vermieteten Häusern und vor allem nicht zur Verteilung der Familiengrößen) ist nicht einmal "Haus besitzen, das man nachrüsten oder abreißen könnte".
Hausbau: k. A., 10% kann stimmen, vielleicht auch nicht.
Hier im tiefsten Bayern auf dem Land baut nahezu jeder, der es sich halbwegs leisten, kann ein EFH.
Aber das ist alleine mit Blick auf München kein Maßstab für den Rest der Republik.
Nö. Denn ich hätte dann, wenn ich auch 30000 € Eigenkapital gehabt hätte (als Student ... eher nicht), insgesamt 98000 € Kapital aufgebracht, während du 280000 € plus Zinsen über den Tisch geschoben hast. Also mehr als das Dreifache.
Yo, und wie viel Geld hast du in Aktien, Fonds usw. angelegt, damit du im Rentenalter quasi das, was du jetzt am Miete zahlst, für Umme hast dir deinem Lebensstandard halten kannst?
Ist das in der Rechnung mit enthalten?

Nochmal:
Ich will Dich nicht davon überzeugen, dass ein EFH das goldene Ei ist, das ist es mitnichten, weil man auf vielleicht 50 Jahre Nutzungsdauer noch ordentlich immer wieder was reinstecken muss.

Aber:
WOHNEIGENTUM kann eine mögliche Option sein, den Lebensabend abzusichern.
Und mutmaßlich ist da eine pflegeleichte 2-Zi Wohnung fürs Rentnerpaar sinniger als ein 200 m² EFH Palast.

Das heißt für DINKs für uns sind, wenn sie mittelmäßige Jobs haben und auf alles Verzichten, bis zu 1400 €/m stemmbar. Mal 17 Jahren mal 12 Monate sind wir bei 285600 €, bei sehr guten Kreditkonditionen und wenn man 17 Jahre tatsächlich seinen Job behählt (was bei uns rückblickend für die letzten 16 Jahre nicht der Fall war) und wenn man deine 30000 € vorgespart hatte, wäre das gerade so machbar.
Man will ein Kind? Vergiss es
Man hat einen nicht mindestens durchschnittlichen Job? Vergiss es
Man kann ich nicht in seinem Job bleiben? Vergiss es
Unbestritten ist es heute, 2022 ungleich schwerer.
Aber wie sah die Rechnung im Jahre 2000 aus?
Oder, wie es gerade in Augsburg für Familien unter 2.700 € Nettoeinkommen angeboten wird:
66 m² 2,5 Zi-Wohnung für Erbpachtvertrag 855 € kalt und nach 22 Jahren gehört dir die Wohnung.
Würdest du es machen wollen?
 
WOHNEIGENTUM kann eine mögliche Option sein, den Lebensabend abzusichern.
Und mutmaßlich ist da eine pflegeleichte 2-Zi Wohnung fürs Rentnerpaar sinniger als ein 200 m² EFH Palast.

Ist dich der Hauptgrund.
Berlin bist du bei 1000kalt für eine gute Wohnung.
Meine Hütte kostete mit Modernisierung 280k DM und bringt jetzt fast 300k Euro.
Denke war ein guter Deal?
Miete hätte ich 20 Jahre ×12 Monate×750 Euro= 180000 Euro bezahlt

Die 750 habe ich als Durchschnitt genommen, da nach der Einführung Euro die Mieten erst einmal niedriger waren.
 
Ist dich der Hauptgrund.
Für mich ist das eine mögliche Option.
Ein Absolutismus lässt sich davon nicht ableiten.
Solche mögliche Fördermodelle können im mittelgroßen Städten, B-Lage noch finanziell funktionieren, mit Sicherheit nicht in München City, weil...
Berlin bist du bei 1000kalt für eine gute Wohnung.
In München kann man für die Durchschnittswohnung schon mal 2 - 2.500 € kalt zahlen, irre, ist aber so.
Meine Hütte kostete mit Modernisierung 280k DM und bringt jetzt fast 300k Euro.
Denke war ein guter Deal?
Miete hätte ich 20 Jahre ×12 Monate×750 Euro= 180000 Euro bezahlt
Wenn es für Dich passt, du es finanziell stemmen kannst und du glücklich bist, ist es für dich OK.
Hausgröße, Lage, Heizart, ÖPNV-Anbindung und noch 10.000 andere Dinge bestimmen den Preis in Relation zum Invest.
 
Prinzipiell habe ich von WOHNEIGENTUM und NICHT von Einfamilienhausbesitzern geschrieben.

In dem ersten Teil der vielen Aspekte, die du angesprochen hast und bei der es dich offensichtlich stört, wenn jemand auf alle reagiert und nicht einfach einige einfach so hinnimmt, ging es vor allem um die Möglichkeit, sich durch Eigentum von der Energiepolitik/-situation abzukoppeln. Man kann aber eine Eigentumswohnung schlecht Energieautark machen. Man kann sie nicht einmal individuell isolieren.


Der Link geht in eine "bad request"
Aber ich versuche zu helfen:
Hier wird von 51,4% als Wohneigentumsbesitzern in D. geschrieben.

Sorry, da fehlte eine Schließende Klammer am Link. Gemeint war schlichtweg die Startseite des in der URL gut lesbaren Themenbereichs. Korrekter Absatz

Ich habe keine Ahnung, wo du deine Zahlen hernimmst, aber die offizielle Eigentümerquote in Deutschland beträgt 46,5% und das ist weniger als die Hälfte. Und es sind nur "Eigentümer". Nicht "Hauseigentümer", denn es gibt auch eine ganze Menge Eigentumswohnungen und schon gar nicht sind es "Einzelhausneubauer", die "ihr Haus energieautark bauen könnten", wie du das vor "schon vor 19 Jahren gemacht" hast.

Yo, und wie viel Geld hast du in Aktien, Fonds usw. angelegt, damit du im Rentenalter quasi das, was du jetzt am Miete zahlst, für Umme hast dir deinem Lebensstandard halten kannst?
Ist das in der Rechnung mit enthalten?

Ja, ist es. "0" ist enthalten. Du gehst schon wieder von der irrigen Annahme an, mit einem der oberen 10% der Gesellschaft zu sprechen, obwohl hier eine Diskussion über die Möglichkeiten der Mehrheit führen wollen. Das Mittlere Vermögen in Deutschland beträgt 64000 €. Zieh davon noch ein mittleres Auto für 20000 €, Elektrik und Elektronik für 4000 € und eine Wohungseinrichtung, Kleidung, etc. für 10000 ab und du hast genau die von dir vorgeschlagenen 30000 € für Altersvorsorge, Schmuck, Wertsachen, Bargeld, Reserven für etwaige Vorkommnisse und ggf den Bau eines 0-Energie-Hauses. Was ich noch nicht in meiner Rechnung drin hatte: Die weiteren 30000 Euro, die bei einem Paar der Median-Partner haben sollte. Aber vielleicht sollte man unmittelbar nach dem Hauskauf dann ja doch nicht anfangen, das Gras der eigenen Wiese essen zu müssen und außerdem ist das immer noch die 50%-Angabe. 49% der Gesellschaft haben weniger und sollten bei Lösungsvorschlägen für die Probleme unserer Zeit vielleicht nicht komplett außen vorgelassen werden?

Unbestritten ist es heute, 2022 ungleich schwerer.
Aber wie sah die Rechnung im Jahre 2000 aus?

Das Frag vor 22 Jahren noch mal. Ich hatte damals auf alle Fälle ein deutlich kleineres Einkommen - und meine Eltern afaik auch.

Oder, wie es gerade in Augsburg für Familien unter 2.700 € Nettoeinkommen angeboten wird:
66 m² 2,5 Zi-Wohnung für Erbpachtvertrag 855 € kalt und nach 22 Jahren gehört dir die Wohnung.
Würdest du es machen wollen?

Müsste mich nochmal einlesen, was alles an Erbpacht dranhängt und man müsste meinen Arbeitgeber und den meiner Freundin nach Augsburg beamen (und vielleicht noch alle Bazis da weg) und natürlich müsste man es für nicht-Familien öffnen. Aber "Zahl 230 Euro mehr als bislang und dafür gehört dir die Wohnung in 22 Jahren" klingt gar nicht mal schlecht. Ich kann zwar mit dem Konzept "Eigentumswohnung" abseits des reinen Wertanlageaspekts wenig anfangen (volle Nachteile des Wohnens in einem Mehrfamilienhaus und volle Nachteile des eigenen Besitzes), aber unterm Strich 60000 € für eine Eigentumswohung klingen geradezu weltfremd gut.
 
Also ich kann da noch nicht ran, da lob ich mir den gut gewürzten Fleischersatz aus Soja bzw Erbsen.
Ich hab bisher mal von der "Rügenwalder Mühle" die Schinkenspicker probiert. Die schmeckt tatsächlich 1:1 wie das Original, nur die Konsitenz ist ein tick weicher.
Nach der positiven Geschmackserfahrung dann die Geflügelwürstchen probiert. Und was soll ich sagen: schmeckt 1:1 nach Tofu, 0.0 nach Hühnchen. Keine Ahnung wen man da veräppeln möchte (wahrscheinlich Leute die schon vergessen haben wie Fleisch schmeckt). Selbst die Konsistenz ist 1:1 Tofu. Also wenn man sich ein paar Tofuwürstchen grillen möchte sicher gut, aber dann "Geflügel" draufzuschreiben ist einfach ein Witz.

Ansonsten bin ich aber kritisch was solch hochindustriellen verarbeiteten Nahrungsmittel angeht. Gesünder sind die auf Dauer sicher nicht. Dann lieber gleich Tofu selber kaufen und würzen, wenn es denn unbedingt vegan sein muss.
 
Tja es gibt solches und solches.

Aber hochverarbeitet ist das Tierfleisch auch und denk an Antibiotika, Hormone und Co
 
Tja es gibt solches und solches.

Aber hochverarbeitet ist das Tierfleisch auch und denk an Antibiotika, Hormone und Co
Geht man nach Tests von Stiftung Warentest und Ökotest, der letzten Jahre, dürfte es immer noch ein sehr deutliches mehr qualitativ besseren Fleisches und Wurst geben, als Fleisch- und Wurstersatzprodukte und erstere zwar in jeden Fall umweltunverträglicher sein, aber auf der anderen Seite auch in nahezu jeden Fall immer noch für den Verbraucher im Verzehr gesünder, da Fleisch- und Wursteratzprodukte fast durch die Bank mit einem vielfachen an enthaltenen Fett und Salz, im Vergleich zu echter Wurst und Fleisch, in den Tests auffallen.
Teils so extrem, dass sogar ungesundes Fastfood dagegen fast noch einen "gesünderen Eindruck" macht.

Wer also zu Fleisch- und Wursersatzprodukten greift, mag der Umwelt ein wenig mehr Gutes tun, sich selbst aber nach wie vor, in den allermeisten Fällen, ehr nicht so sehr. ;)
 
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Ich hatte auch mal vegane Rügenwalder Produkte ausprobiert. Die waren lecker aber sind auch sehr teuer.
Wenn dann kaufe ich die mal im Angebot. Andere Marken hatte ich ausprobiert die schmeckten nicht so gut.
Interessant ist aber das die Firma mitlerweile mehr Umsatz mit veganen als mit Fleischprodukten macht.
 
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