Martin Schulz: Politisches Strohfeuer oder ernstzunehmender Herausforderer Merkels?

Die Tagesschau als "Lügenpresse" zu bezeichnen, selber aber den FOCUS zitieren ist jetzt aber schon mehr als gewagt.;)

Hubert Burda Verlag eben. Die bringen auch die Bunte. :D
Und die Super Illu. :hail: :daumen: :D
Burda Senior war Nazi, wundert mich sowieso nicht, was da so abgelaufen ist.
Burda ist genauso wie Springer -- eine reiche Familie, die die Leute mit Medien steuern und Meinungen lenken.
 
Die Tagesschau als "Lügenpresse" zu bezeichnen, selber aber den FOCUS zitieren ist jetzt aber schon mehr als gewagt.;)

Das war auf blautemples post bezogen. War wohl nicht gut ersichtlich. Ob jetzt Focus oder jemand anderes über eine Forsa Umfrage berichtet :wayne:. Auf den Inhalt kommt es an, nicht auf den Schreiber. Ich sehe schon, dass war wieder sehr bequem für jemanden, dass mir google zu der Umfrage ausgerechnet den Focus Artikel als erstes ausgespuckt hat. :schief:
 
Demokratie bedeutet erst mal nichts anderes als Macht des Volkes.
Moderne Demokraten, wie wir sie kennen, beinhalten nun mal Gewaltenteilung, Grundrechte, Meinungsfreiheit.
Und wenn ein Typ, der es offenbar klasse finde, dass ein Typ die Macht hat und entscheiden kann, wozu er gerade lustig ist, hat nichts mit Demokratie zu tun.
Das ist ein Schaumschläger und Kirmesbudenlocker. Sowas gehört nicht auf die politische Bühne.
Und bei Höcke speziell gehört er auch nicht als Lehrkraft an einer Schule.
 
Er meint, dass Höcke nicht zur Demokratie passt, also muss er doch was gefordert haben, was der Demokratie ansich widerspricht.
 
Das ist typisch deutschnationale Demagogie im Stile der 1920er Jahre, also ziemlich rechts und dennoch nicht faschistisch oder antidemokratisch.
 
Das ist typisch deutschnationale Demagogie im Stile der 1920er Jahre, also ziemlich rechts und dennoch nicht faschistisch oder antidemokratisch.

Was soll das denn sonst sein?
Ist er etwa verwirrt?
Dann hat er in der Politik auch nichts zu suchen.
Solche Typen gefährden den demokratischen Zusammenhalt, schüren Ängste, wo keine sind und rufen zu Dingen auf, die nicht angebracht sind.
 
Würde dann aber bedeuten, die AfD steht selbst nicht hinter ihren Punkten. Ich würde ja selbst auch keine Partei gründen, wenn nicht zumindest der Wünsch da wäre, an einer Regierung teilzunehmen.

"Nicht dahinter stehen" ist nicht das gleiche wie "nicht umsetzen können".
Die AFDler finden ihre merkwürdigen Forderungen sicherlich aus ganzem Herzen toll. Aber niemand und erst recht nie die hat eine Ahnung, wie man das Geschwurbel ohne ganze große Katastrophen umsetzen könnte. Und das kapiert die AFD-Spitze auch und hält sich aus allem raus, was irgendwie Kompetenz erfordert (Haushaltsentwürfe, Gesetzestexte, Vertragswerke - und erst recht praktisches regieren) und konzentriert sich auf "dagegen"-Populismus. Anderen zu erzählen, dass "es so nicht weitergehen kann" ist halt um Welten einfacher, als einen besseren Weg zu definieren.


Grüne Politik hätte ab 1998 Formen annehmen können, aber was rot grün gemacht haben, ist ja heute bekannt.
Und daher haben die Grünen auch ein Problem.
Die eine Seite will neolieberale Politik mit Windrädern machen und die andere Seite will linksliberale Politik machen mit Veggie Days. Beide geht nicht.

Liberal? Schön wärs. Die Grünen haben schon immer ausschließlich mit Vorgaben, Grenzwerten, Verboten und staatlichen Umsetzungen gearbeitet. Das ist eher "ökologische Marktwirtschaft" (nach Vorbild der "sozialen Marktwirtschaft", also nicht zwingend wirklich öko bzw. sozial und eher wenig Markt. Aber reichlich Wirtschaft...) vs. ökologischen Sozialismus (Prägung des Privatlebens durch Einschränkung der sozioökonomischen Möglichkeiten).


Das ist typisch deutschnationale Demagogie im Stile der 1920er Jahre, also ziemlich rechts und dennoch nicht faschistisch oder antidemokratisch.

Selbst wenn man die hier herausgepickte Definition von Demokratie nimmt, wäre es allenfalls nach seinen eigenen Vorstellungen demokratischer (genau wie die NSDAP). Ein erheblicher Teil der hier lebenden Bevölkerung zählt aber gar nicht erst zu Höckes "Volk" und würde somit entgegen demokratischer Prinzipien entmachtet.
 
So SPD Häuptling mit 100 % der Stimmen ist er nun geworden, ob er jetzt langsam mal Verbal aus dem Quark kommt?
 
Kein Gegenkandidat, da wundert das einen nicht. Was mich aber wundert ist, dass alle für ihn gestimmt haben. Sind die Sozen mittlerweile so verzweifelt?

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Parteien sind total aufgeblasene Organisationen.
Was denkt ihr wie innerparteilich gewählt wird, da hast du oft Zettel wo du nur noch einen Namen zum ankreuzen hast.
Ich kreuz bei sowas aus Prinzip immer Enthaltung an, außer ich mach den Zettel direkt ungültig.

Ich verabscheue das zutiefst, man kann alles im Hinterzimmer regeln, aber dann braucht man auch keinen teuren Parteiapparat der Steuergelder ohne Ende frisst.
 
Wie bei den Grünen letzt wo die Wahl von Kathrin Goering Eckardt von vorne herein fest stand. ;)

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So SPD Häuptling mit 100 % der Stimmen ist er nun geworden, ob er jetzt langsam mal Verbal aus dem Quark kommt?

Nö, erst im Juni wird es ein Programm geben, bis dahin kann er schön in den blauen Dunst reden. Das was er gesagt hat dürfte sicher viele ansprechen. Aber wie er es rübergebracht hat ist ganz übel, er hat permanent abgelesen und bringt für mich überhaupt keine Emotionen rüber - dennoch hat der Saal getobt. Hätte Schulz nur die Hälfte der rhetorischen Fähigkeiten von Gysi, dann hätten sich die Zuhörer vermutlich bewaffnet und Barrikaden um den Bundestag errichtet.

Die AFD wäre derzeit für die CDU als Koalitionspartner undenkbar. Das hat die SPD über die damalige PDS auch gesagt. Es hat lange gedauert bis sie eine Koalition mit Die Linke auf Landesebene eingegangen ist, obwohl die auch nur ihren Namen und sonst nichts geändert hat - und der in der SPD überaus unbeliebte Lafontaine immer noch dabei ist. Nach knapp drei Jahrzehnten gilt Rot-Rot-Grün erstmals auf Bundesebene als denkbar. So lange wird es bei der CDU nicht dauern, denn die AFD wird langfristig bleiben.

@ Threshold: Björn Höcke, nicht Bernd.
 
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