Martin Schulz: Politisches Strohfeuer oder ernstzunehmender Herausforderer Merkels?

Rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben. ?

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Bayern wählt deshalb die CSU, weil das die vorherige Generation schon so gemacht hat und die SPD dort der, Zitat, "Tod aller Arbeitgeber" ist. Spreche aus eigener Erfahrung.;)

Und, ach ja, Franz-Josef Strauß wurde hier offiziell schon seliggesprochen.[emoji38]
Die bayrische SPD ist auch allgemein in einem bemitleidenswerten Zustand.
Ich finde es nur interessant, dass in Bayern so viel Einigkeit herrscht.
 
Die SPD ist überall in Deutschland in einrm bemitleidenswerten Zustand, da wird die Wurst aus Wuerselen auch nix dran ändern.

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Interessant ist ja, dass München von der SPD regiert wird.
Und Nürnberg auch.
Die Union hat echt Problem in Gebieten, wo bildungsnahe Leute leben.
 
Interessant ist ja, dass München von der SPD regiert wird.
Und Nürnberg auch.
Die Union hat echt Problem in Gebieten, wo bildungsnahe Leute leben.
Auf dem Land sind die Leute nunmal konservativer.;)
Kann ich ebenfalls 1:1 bestätigen.:D

Darüberhinaus interessiert sich die SPD nicht wirklich für Landwirtschaft und die Bauern haben grundsätzlich ein Problem mit den Grünen.:schief:
 
Ich würde das jetzt nicht unbedingt mit dem Bildungsgrad in Zusammenhang bringen.

Ich sehe da einfach parallelen.
Dort, wo die Unis sind, wo die Hochschulen sind, dort, wo viele unterschiedliche Menschen leben, sind die Leute einfach liberaler und das zeigt sich in der Politik.
Natürlich ist der Mensch auf dem Land nicht blöd, aber er kennt eben meist nur die Sichtweise der Leute, die um ihn herum leben.
 
Denk daran, dass der Verein zum Axel Springer Konzern gehört. Die machen gerne ihre eigenen Nachrichten und sind eh nahe der Union gebaut.
 
Ich kann die schwachsinnigen Trendumfragen (Politbarometer&Co) schon lange nichtmehr sehen, der Krampf ist sowieso meistens nicht representativ für alle Wähler. Dann sowas hier :

ihren Wert im aktuellen „Stern“-RTL-Wahltrend

Da krieg ich eine Kohlik.:lol:
 
Ich sehe da einfach parallelen.
Dort, wo die Unis sind, wo die Hochschulen sind, dort, wo viele unterschiedliche Menschen leben, sind die Leute einfach liberaler und das zeigt sich in der Politik.
Natürlich ist der Mensch auf dem Land nicht blöd, aber er kennt eben meist nur die Sichtweise der Leute, die um ihn herum leben.

Zusammenfassend ist also dein Argument: Menschen die nicht mit der Politik einverstanden sind und deiner Meinung nach "das falsche" (oder "dümmere" ?) wählen haben einfach das Problem, dass sie mit den falschen Leuten in der Umgebung leben? Ergo nur weil ich mit "unterschiedlichen" Menschen lebe bin ich liberaler und somit "besser" was mein Wahlverhalten angeht?

Sorry, ich wohne in einer Großstadt und treffe regelmäßig auf unterschiedliche Menschen, sogar viele Migranten (schon viele Jahre lebend in Deutschland). Keiner dieser Menschen kommt mir "weniger gebildet" vor, es ist trotzdem niemand mit der aktuellen "liberalen" Politik einverstanden.

Schon mal dran gedacht dass es auch gebildete Menschen gibt die nicht dieser Meinung sind? Natürlich nicht, oder? Denn wie schlimm wäre es wohl, gebildete anderdenkende. Welch Horror :crazy:

Gruß
 
Ich sehe da einfach parallelen.
Dort, wo die Unis sind, wo die Hochschulen sind, dort, wo viele unterschiedliche Menschen leben, sind die Leute einfach liberaler und das zeigt sich in der Politik.

Stimmt, darum haben nicht wenige junge Studenten 1933 auch NSDAP gewählt. :ugly:
Das Niveau der Bildung scheint also doch nicht vor der Wahl radikaler Parteien zu schützen.
Und vergessen wir auch nicht, die nationalsozialistische Idiologie war ja auch eine Idiologie die von bildungsfernen Idioten für bildungsferne Idioten entwickelt wurde. :fresse:
Das zeigt schon der "extrem geringe" Anteil an gebildeten Führungspersonen im NS-System. ;)

Natürlich ist der Mensch auf dem Land nicht blöd, aber er kennt eben meist nur die Sichtweise der Leute, die um ihn herum leben.

Stimmt, nicht "blöder" nur "dümmer"... :rollen:

Der hang dazu stark konservativ bis radikal rechts zu wählen entsteht aus genau zwei Dingen:

1) Man hat viel Vermögen und will nicht das sich an diesem Status Quo durch sozialere Verteilung / Steuern was ändert, dann sind Parteien wie CDU /CSU, FDP und AfD genau richtig, weil dort vor allem die Interessen derer geschützt werden die sowieso schon Gewinner des Systems sind.

oder

2) Man gehört zu Verlierern einer Gesellschaft und sucht einen greifbaren Sündenbock an dem man den eigenen Frust auslassen kann, wo sich Menschen die noch schwächer sind als man selbst ein gutes und greifbares Ziel sind, wie schon immer in der Geschichte.

Menschen auf dem Land gehören oft seit jeher ehr zur zweiten Gruppe (Großgrundbesitzer /Landadel früher mal ausgenommen, sowie die heutigen landwirschaftlichen Großbetriebe die oft Investoren oder Privatpersonen gehören).

Nichtbildung bedeutet nicht das du konservativ bist und Bildung nicht das du es nicht bist.
Somal man heute nur noch bei einem geringen Prozentsatz der Bevölkerung wirklich von mangelnder Bildung sprechen kann.
Den der Irrglaube der heute immer vorherrscht scheint ja der zu sein das nur jemand mit einer weiterführenden Bildung in der Lage ist eigene Schlüsse zu ziehen, also zu denken, was ich für einen zimlichen Irrglauben halte.
Die Fähigkeit eigene Schlüsse zu ziehen und selber Gedanken zu etwas zu machen ist eine Frage der Erziehung im Elternhaus, des gesellschaftlichen Umfelds in dem eine Person lebt, sowie den stabilen finanziellen und gesellschaftlichen Verhätlnissen.
Wobei aber nicht zwingend jeder Punkt erfüllt sein muss, auch eine Person die aus präkeren finanziellen Verhältnissen kommt kann aufgeschlossen und Liberal sein, wohingegen auch eine Person aus reichen Hause und mit wohlbehüteter Kindheit Erzkonservativ werden kann.
Es ist da also schwer eine genaue Gewichtung zu treffen.

Trotz allem, am Ende halte ich es schon für sehr vermessen und fragwürdig zu meinen das der Grad der erhaltenen "schulischen Bildung" der Haupteinfluss dafür wäre ob eine Person ehr liberal wird, oder konservativ...
 
Natürlich ist der Mensch auf dem Land nicht blöd, aber er kennt eben meist nur die Sichtweise der Leute, die um ihn herum leben.
Das gilt für Städtler aber genauso, die können wiederum die Landeier nicht verstehen.:ugly:
Habe das schon in mehreren Städten erlebt, wo ich Leute kenne (Schulklasse, Uni, Bekannte), natürlich auch aus Foren wie diesen, die teils komische bis falsche Ansichten über die Ländler haben - umgekehrt natürlich genauso.;)

Das liegt einfach daran, dass die zwei Typen in anderen Umgebungen aufwachsen und dementsprechend völlig gegensätzliche Lebenseinstellungen haben.
 
Ich wohne eher ländlich und habe einige Landwirte in der Verwandt- und Bekanntschaft, und tendenziell stimmt es auf jeden Fall, dass es dort eher an Bildung mangelt, vor allem an politischer. Natürlich ist das zumindest hier alles auf hohem Niveau, auch die eher Ungebildeten würde ich nicht als bildungsfern bezeichnen, aber vor allem bei politischen Diskussionen fällt auf, dass die "Städter" oft einfach mehr Ahnung von Politik haben. Dadurch habe ich schon den Eindruck, dass mangelnde politische Bildung dazu führt, dass man das wählt, was in der Familie schon immer gewählt wurde, und das ist auf dem Land konservativ.
Das ist teils auch einfacher Egoismus bzw. die Not, sich irgendwie über Wasser zu halten. Ich kenne einen auf Bauernseite ziemlich engagierten (Bauernverband usw.) Landwirt, der schon Ahnung hat wovon er spricht, aber trotzdem was Umweltschutz usw. angeht eher eine konservative Sichtweise hat. Das Problem ist einfach, dass viele nicht mehr bereit sind, für ihr Essen einen adäquaten Preis zu zahlen. Wozu ein saftiges Steak vom Metzger, wenn es beim Discounter zum selben Preis auch kiloweise fleischähnliche Schuhsohlen gibt, die zwar im Prinzip ungenießbar, aber am Ende doch irgendwie Fleisch sind? Wer sich dank Dumpingpreisen kaum über Wasser halten kann ist dann z.B. den Parteien, die teure Umweltauflagen einführen wollen, eher negativ gegenüber eingestellt, ganz egal wie nitratverseucht das Grundwasser ist. Dass für die, die nach uns kommen, Trinkwasser dadurch vielleicht irgendwann ein absolutes Luxusgut ist, ist dann auch egal. Nach uns die Sintflut.

Deshalb ist es auch Schwachsinn den Kritikern der "immer Neoliberal-/Rechts-/Konservativ-Wähler" vorzuwerfen zu behaupten, wenn man eine andere Meinung habe sei man dumm. Ist natürlich Blödsinn. Dass manche Landwirte Nachhaltigkeit und sauberes Trinkwasser ablehnen und deshalb Union wählen finde ich bekackt, ist aber schon ein wenig nachvollziehbar. Dass Hotelbesitzer FDP wählen ist auch nicht dumm, sondern folgerichtig und "nur" ekelhaft egoistisch. Dass man als Menschenfeind AfD oder NPD wählt zeigt nur dass man moralisch verkommen ist, nicht, dass man dumm ist.
"Dumm" ist man nur, wenn man durch mangelnde politische Bildung gegen seine eigenen Interessen wählt. Bei gesellschaftlich Abgehängten, die ihre Situation mit dem Wählen von Rechtspopulisten und Konservativen verschlimmern, von mangelnder Bildung zu sprechen, ist ja nicht unbedingt falsch.
 
Zusammenfassend ist also dein Argument: Menschen die nicht mit der Politik einverstanden sind und deiner Meinung nach "das falsche" (oder "dümmere" ?) wählen haben einfach das Problem, dass sie mit den falschen Leuten in der Umgebung leben? Ergo nur weil ich mit "unterschiedlichen" Menschen lebe bin ich liberaler und somit "besser" was mein Wahlverhalten angeht?

Was hat das mit der Politik zu tun, mit der sie einverstanden sind?
Die Landbevölkerung wählt eben eher das, was sie schon kennen. Deswegen gewinnt bei uns seit gefühlt 50 Jahren immer der CDU Kandidat den Wahlkreis.
Warum was dran ändern?

Sorry, ich wohne in einer Großstadt und treffe regelmäßig auf unterschiedliche Menschen, sogar viele Migranten (schon viele Jahre lebend in Deutschland). Keiner dieser Menschen kommt mir "weniger gebildet" vor, es ist trotzdem niemand mit der aktuellen "liberalen" Politik einverstanden.

Ja, es gibt immer Ausnahmen von der Regel.
Ist doch auch gut so.

Schon mal dran gedacht dass es auch gebildete Menschen gibt die nicht dieser Meinung sind? Natürlich nicht, oder? Denn wie schlimm wäre es wohl, gebildete anderdenkende. Welch Horror :crazy:

Gruß

Klar gibt es die.
Es gibt Wissenschaftler, die den von Menschen gemachten Klimawandel ablehnen.
Es gibt Wissenschaftler, die die Evolutionstheorie ablehnen -- die Urknalltheorie sowieso.
Es gibt Wissenschaftler, die von Rassenlehre träumen.

Stimmt, darum haben nicht wenige junge Studenten 1933 auch NSDAP gewählt. :ugly:
Das Niveau der Bildung scheint also doch nicht vor der Wahl radikaler Parteien zu schützen.
Und vergessen wir auch nicht, die nationalsozialistische Idiologie war ja auch eine Idiologie die von bildungsfernen Idioten für bildungsferne Idioten entwickelt wurde. :fresse:
Das zeigt schon der "extrem geringe" Anteil an gebildeten Führungspersonen im NS-System. ;)

Bildung brauchst du, um Wissen anzueignen, denn das kommt ja nicht von selbst.
Nur gibt es eben auch Leute, die trotz einer guten Bildung, eines aufgeschlossenen Staates, in dem sie leben, radikal werden.
Denk da nur mal an die Leute, die die Flugzeuge 9/11 geflogen haben. Die haben zum Teil in Hamburg studiert. Waren also gebildet, waren klug.
Da fragt man sich immer, was mit denen passiert ist, wieso die so worden.
Es gibt halt Leute, die anderen immer hinterher laufen. Das ist heute so bei radikalen Islamisten.
Das war früher so, als es Nationalisten gab.
Das wird Morgen so sein.
Bildung ist ja kein Allheilmittel, aber Bildung bringt Wissen, Wissen bedeutet Fakten und Erkenntnis und das beugt Ablehnung vor.

Stimmt, nicht "blöder" nur "dümmer"... :rollen:

Der hang dazu stark konservativ bis radikal rechts zu wählen entsteht aus genau zwei Dingen:

1) Man hat viel Vermögen und will nicht das sich an diesem Status Quo durch sozialere Verteilung / Steuern was ändert, dann sind Parteien wie CDU /CSU, FDP und AfD genau richtig, weil dort vor allem die Interessen derer geschützt werden die sowieso schon Gewinner des Systems sind.

oder

2) Man gehört zu Verlierern einer Gesellschaft und sucht einen greifbaren Sündenbock an dem man den eigenen Frust auslassen kann, wo sich Menschen die noch schwächer sind als man selbst ein gutes und greifbares Ziel sind, wie schon immer in der Geschichte.

Jetzt pauschalisiert du auch.
Die Grünen Wähler sind überwiegend wohlhabend. Wieso wählen die nicht CDU oder FDP?
Nicht jeder Unternehmer wählt Union oder FDP.
Nicht jeder Hartzer wählt Links.
Ich würde sogar soweit gehen, dass die Mehrzahl der gering Verdiener und ALG 2 Bezieher eher rechts wählen.
Warum?
Weil die Medien ihnen jemanden präsentiert, auf dem sie ihren Frust ablassen können. Jemanden, der noch weniger hat, noch weniger zu verlieren hat.
Ablenkung ist hier alles.

Trotz allem, am Ende halte ich es schon für sehr vermessen und fragwürdig zu meinen das der Grad der erhaltenen "schulischen Bildung" der Haupteinfluss dafür wäre ob eine Person ehr liberal wird, oder konservativ...

Durch Bildung erzeugst du Neugierde, Wissensdurst. Du bist sozial aktiver. All das summiert sich eben.

Das gilt für Städtler aber genauso, die können wiederum die Landeier nicht verstehen.:ugly:
Habe das schon in mehreren Städten erlebt, wo ich Leute kenne (Schulklasse, Uni, Bekannte), natürlich auch aus Foren wie diesen, die teils komische bis falsche Ansichten über die Ländler haben - umgekehrt natürlich genauso.;)

Das liegt einfach daran, dass die zwei Typen in anderen Umgebungen aufwachsen und dementsprechend völlig gegensätzliche Lebenseinstellungen haben.

Leute mit Vorurteilen findest du immer. Ist normal und wird sich auch nicht ändern.
 
Warum sollte man es nicht auch machen, die gleichen Parolen kommen ja auch aus der Politik
 
Nochmal zum Thema Bayern SPD: Regensburger Oberburgermeister Wolbergs verhaftet

Sowas nennen die also Hoffnungsträger.

Allgemein muss man zugeben, dass sich die linken Parteien in einem bemitleidenswerten Zustand befinden. Rein ideell gesehen, man hat den Eindruck Frauenqoute, Veggieday und Co seien wichtiger als Schule und Gewerkschaften.
 
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