Ist die westliche Welt zu politisch korrekt?

Schränken (vorgeheuchelte) Toleranz und Politische Korrektheit unsere Freiheit zusehends ein?

  • Ja.

    Stimmen: 22 61,1%
  • Nein.

    Stimmen: 10 27,8%
  • Ich will hier Niemanden auf die Füße treten.

    Stimmen: 4 11,1%

  • Umfrageteilnehmer
    36
die würden niemals ihren glauben leugnen

Was nichts daran ändert, was die Taqiyya wirklich ist. Und da wird in dem von dir verlinkten Video nunmal (vermutlich) bewusst falsch berichtet.

und die radikalen nehmen sich immer genau das raus was sie grad brauchen, ob es nun aus dem kontext gerissen ist oder nicht.

Richtig, die Radikalen machen das so,völlig unabängig davon ob sie Moslems, Juden oder Christen sind. Damit sagst du ja selbst aus, dass nicht der Islam den terror verbreitet, sondern fundamentalistische Radikale.
 
ich hab ja auch nix gegen moslems. nur gegen die, die andersgläubige töten oder wegen ihrem kranken hirn andere in ihrem leben einschrenken. wie zb frauen. und der islam ist gefährlich wenn man ihn im gesetz verankert, wie die sharia.. wir haben den glauben vom gesetz getrennt, die nicht. wenns nach mir ginge würde ich sämtliche religionen und sekten verbieten, angefangen beim islam und auf dem 2. platz die katholische kirche. kann jeder glauben was er will, aber bücher zu drucken die von idioten falsch interpretiert werden könnten und gebäude dafür zu bauen sollte man verbieten. machen wir ein großes feuer und werfen die tora, bibel, koran und alle anderen schriften rein.. machen den vatikan dicht und schicken die opas da in ein altenheim..
 
wenn ich als moslem, wenn ich einer wäre, eine bibel verbrenn juckt das die meisten nicht, und auf jedenfall gibts dann keine toten.

Wenn du als Moslem das Schriftstück verbrennst, dass den Lehren des Propheten Jesu am nächsten kommt, dann solltest du mal über deine Glaubenseinstellung nachdenken - und vermutlich werden dich auch deine Glaubensgenossen darauf hinweisen.
Aber du hast recht:
Da die Bibel als Werk von Menschen nicht heilig ist, dürfte die Empörung geringer ausfallen. Aber du kannst dich ja mal hinstellen und ein paar heilige Symbole des Christentums anstecken (Kreuze sind ein guter Ansatz, Kirchen oder Reliquien wären besser) und gucken, wie vollkommen desinteressiert selbst Reformierte reagieren, deren Gläubigkeit sich auf einen Kirchenbesuch alle zwei Monate beschränkt.


doch. die leben in höhlen, geistig. welcher normale gesunde mensch würde sich für einen glauben in die luft sprengen wollen?

Jemand, der einen echten Glauben hat. Das hat nur wenig mit Intelligenz oder geistiger Gesundheit, sondern viel mit Meinung und Einstellung zu tun - denn bis auf weiteres gibt es keine rationale Antwort auf die Frage nach dem Glauben (deswegen heißt der so). In dem Moment, in dem man fest an eine Religion mit irgendwas-nach-dem-Tod glaubt, kann der Glaube auch über dem eigenen Leben stehen.
Dann braucht es "nur" noch einen Hassprediger, der einem sehr abstruse Ideen einredet, was für Taten denn im Sinne des Glaubens wären... . Aber da zeigen eine ganze Reihe von Sektenführeren, dass das z.T. selbst bei gebildeten Leuten erschreckend einfach ist.

wären die intelligent hätten sie den anschlag am 11.9 nicht durchgeführt, dann hätten sie gewußt das die usa mit aller härte zurückschlagen wird. oder siehe irak, die usa haben einen großteil ihrer leute abgezogen aber dennoch gibts weiter anschläge. was macht das für einen sinn? und das wegen ihres glaubens.

Den Sinn der Anschläge solltest du eher von der Warte derjenigen beurteilen, die sie in Auftrag geben. Und die sind z.T. von genug Hass erfüllt, um das Töten als alleinigen Sinn zu akzeptieren, ansonsten reicht ihnen aber alles, was die Macht ihrer Feinde auch nur ein bißchen schwächt.
Den Typen, die sich tatsächlich in die Luft jagen, redet man nur ein, dass sie damit eine große Tat für ihren Glauben erbringen - brainwashing, fertig.

und da sollen wir bzw die amis am ground zero eine moschee akzeptieren?

Da sollte man vielleicht mal anmerken: Niemand will eine Moschee am Ground Zero bauen. Jemand möchte eine ein paar Blocks weiter bauen - und wieso sollte es in einem Land mit Religionsfreiheit nicht möglich sein, ein Gebäude zur Ausübung des eigenen Glaubens an einer Stelle zu bauen, die noch vor ein paar Wochen keine Sau interessiert hat? N halbes Jahr nach 9/11 war diese Gegend von so enormer symbolischer Bedeutung, dass man noch nichtmal den Staub von den Fassaden gewascht hatte, wärend Imobilienmakler versucht haben, das Zeug irgendwie loszuwerden. Aber sobald jemand ne Moschee in Manhattan bauen will, ist der Teufel los...

oder sharia als gesetz?

Verlangt eine nenneswerte Anzahl, dass wir oder die US-Amerikaner dies tun?
Nein.
Sobald jemand auf diesem Wege die Grundrechte aushebeln will, ist das sicherlich genauso ein Problem, wie wenn es jemand auf Grundlage von Religionszugehörigkeit machen will.
(d.h. wenn es ein Staat mit schöner Regelmäßigkeit macht, dann ist es natürlich nur so lange ein Problem, wie wir ihn nicht über Petro$ finanzieren. Wenn sie die Steine von unserem Geld kaufen, gilt es die internationale Zusammenarbeit zu vertiefen)


Die meisten islamischen Länder haben halt die Aufklärung verpasst und sind jetzt ungefähr da, wo wir im Mittelalter waren.

Mag daran liegen, dass die Aktivitäten der Reformatioren gegen die (später katholisch genannte) Kirche in der islamischen Welt (keine Kirche, kein Ablasshandel, keine Deutungshoheit, keine Messe in unverständlicher Sprache) auf wenig Anwendung stießen, denn irgendwie waren die damals schon lange in der Renaissance...

Dann müstte man alle Religiösen Bücher verbrennen und alle Priester töten, denn Religion ist immer nicht so ganz demokratisch, was ja auch klar ist, da die meisten Religionen tausende Jahre alt sind und da hat man halt noch nicht viel gewusst von Demokratie

Gleichberechtigung ist kein so fürchterlich neues Konzept, nur die größerflächige Anwendung hat lange auf sich warten lassen. Aber selbst sehr neue religiöse Strömungen haben jedesmal den hochgradig undemokratischen Grundgedanken eines höheren Wesens, dass die Gesetze vorgibt.


Aber wenn die Bibel unseren Grundsätzen widersprechende Dinge lehrt, werden sie nicht umgesetzt. Im Koran und Gottesstaaten schon.

Die werden "im Koran" genauso umgesetzt, wie "in der Bibel": Theoretisch zu 100%, praktisch gar nicht - weil "im Buch" nunmal nicht praktisch ist. Da zählt "in der Gemeinschaft" und dass ist der Punkt: In einem Staat, der sich über die religion definiert, wiedersprechen sie nicht den Grundsätzen, sondern sie geben die Grundsätze vor und werden umgesetzt. Egal ob Saudi Arabien oder Vatikan. In einem Staat, der sich nicht über die Religion definiert, werden sie nicht umgesetzt - mehr oder minder. (mehr: z.B. Deutschland, wo es nur staatlich finanzierte religiöse Beeinflussung im Bildungssystem gibt, weniger z.B. in der Türkei, in der das Tragen von Kopftüchern an der Universität verboten ist)
Das Problem ist Fundamentalismus, nicht dessen Richtung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Grundsätzliche finde ich Dein Thema klasse, anderseits finde ich Dein Ansinnen das Thema zur Herleitung Deiner persönlichen Erfahrungen mit einem Moderator nicht passend, da der Thread weder verlinkt noch mehr inhaltliche Details bekannt sind und meines Erachstens nur nach öffenlticher Untertstützung gesucht wird.

Das eigentliche Thema ist leider zu komplex, um es nur oberflächlich zu betqrahcten. Gibt es die westliche Welt? wenn ich mir unsere Differenzen mit Polen, Frankreich und zum Teil den USA anschaue liegen wir doch slebst miteiander über Kreuz. Wenn ich mir dann noch die kultuiren der westlichen Staaten anschaue, haben wir sicherlich viele Gemeinsamkeiten, aber doch mindestens genausoviele Gegensätze?
 
interessante diskussion. lamer und sash kann ich teils nur zustimmen, der anderen seite allerdings auch. ich denke, man sollte sich hier nicht auf die seite der christen oder der moslems (oder im größeren kontext auf die seite irgendeiner religion) schlagen, sondern sich distanziert daneben stellen und dann versuchen zu betrachten und urteilen.

die christen ham genug mist in ihrer geschichte gemacht, das ihre weisse kutte sicher au ned mehr strahlend is ;) das gibt aber anderen nich das "recht" die selbe scheise nochma zu machen ^^ unrecht bleibt unrecht. der erste zeigt nur auf, wie mies das ganze wirklich is. alle anderen sollten daraus ihre lehren ziehen.

ich bin eh kein religions-fan. glauben von mir aus, aber bitte keine religion. da werden texte sonstwie ausgelegt und neuinterpretiert, das man selbst nem verdurstendem in der wüste nen sandkuchen andrehen kann. das zu diesem punkt mit der taqiyya oder so. is ja schön un gut was da WIRKLICH drin steht, ich will aber ned wissen, wieviele das in ner ganz anderen richtung deuten - das was sash wohl meinte. ihr habt in diesem punkt aus meiner richtung also beide recht. und religion führt durch soas viel zu leicht zu extremismus. obs nur die kreuzzüge, die inquisition oder der terror rotz is.

auch mus ich lamer (oder wers war) zustimmen (das is auch son punkt der mich immer zum brechen bringt), wenn er meint, das die kreuzintollerant sin, hier aber nen fass aufmachen. ich hätte als touri bei denen schiss, wenn meine freundin da wie hier ohne kopftuch rumflitzt. wenn man dort als christ au noch leben sollte... ich brauch glaub ich ned weiter zu reden. in ne kirche kann man dann sicher au ned watscheln. da is dann vor der eigenen tür plötzlich alle tolleranz vergessen, und sowas soll man auch noch nett behandeln? da streikt bei mir irgendwie was. goldene regel un so.

naja, soviel zu meiner bescheidenen meinung ^^
 
Du scheinst wohl den Geschichtsunterricht verschlafen zu haben. Wir (Europa) haben unsere Renaissance den arabischen Überlieferungen altgriechischer Schriften zu verdanken. Während wir im Mittelalter munter Hexen verbrannt haben wurde in arabsichen Ländern bereits fundierte Naturwissenschaft betrieben. Unsere sehr viel schnellere Weiterentwicklung in der Neuzeit hat vor allem mit ungünstiger globaler Ressourcenverteilung und Wirtschaftsrestriktion zu tun.

1. Araber /= Moslems
Was man da gesehen hat waren einige wenige, wirklich intelligente Menschen. Die allerdings auch den Islam nicht so ernst genommen haben, wie manche der heutigen Anhänger.
Im Prinzip muss man zwischen dem 13. (Erleuchtung) Jahrhundert und dem 7. Jahrhundert (Barbarismus) unterscheiden. Die heutige Form des Islam entspricht eher der des 7. Jahrhunderts, als "Konvertiere oder Stirb" noch das Hauptmotto waren. In jener Zeit wurden die Perser und Ägypter nahezu ohne Gegenwehr zwangskonvertiert (was der überlegenen Waffentechnologie der Araber zu schulden war. Diese setzten auch Kriegselefanten ein, wogegen vorallem Ägypten keinerlei Chancen sah).

2.Viele der Dinge, die Muslime angeblich erfunden haben wollen (Dinge wie beispielsweise Algebra oder die modernen Künste) wurden von älteren Zivilisationen erfunden. Hauptsächlich von den Griechen, Römern, Kelten und Ägyptern (zu dieser Zeit noch den alten Göttern hörig).
Die Arabische Welt war dem Westen also keineswegs voraus. Vielmehr haben wir uns zeitweise zurückentwickelt, vergleicht man die Antike mit dem Mittelalter.
 
1. Araber /= Moslems
Was man da gesehen hat waren einige wenige, wirklich intelligente Menschen. Die allerdings auch den Islam nicht so ernst genommen haben, wie manche der heutigen Anhänger.
Im Prinzip muss man zwischen dem 13. (Erleuchtung) Jahrhundert und dem 7. Jahrhundert (Barbarismus) unterscheiden. Die heutige Form des Islam entspricht eher der des 7. Jahrhunderts, als "Konvertiere oder Stirb" noch das Hauptmotto waren. In jener Zeit wurden die Perser und Ägypter nahezu ohne Gegenwehr zwangskonvertiert (was der überlegenen Waffentechnologie der Araber zu schulden war. Diese setzten auch Kriegselefanten ein, wogegen vorallem Ägypten keinerlei Chancen sah).

2.Viele der Dinge, die Muslime angeblich erfunden haben wollen (Dinge wie beispielsweise Algebra oder die modernen Künste) wurden von älteren Zivilisationen erfunden. Hauptsächlich von den Griechen, Römern, Kelten und Ägyptern (zu dieser Zeit noch den alten Göttern hörig).
Die Arabische Welt war dem Westen also keineswegs voraus. Vielmehr haben wir uns zeitweise zurückentwickelt, vergleicht man die Antike mit dem Mittelalter.

zu 1.) pauschalisierender Blödsinn:
Araber:
Araber ? Wikipedia
-> nicht jeder Araber ist Moslem, nicht jeder Moslem ist Islamist, nicht jeder Islamist ist Terrorist, nicht jeder Terrorist ist muslimisch .... t.b.c.

zu 2.)
Araber ? Wikipedia
-> kulturelle und gesellschaftliche Verbindungen sowie Entwicklungen lassen sich nicht unbedingt einem "Volksstamm" zuweisen. Diese standen alle in einem entwicklungstechnischen Wechselspiel.

Witzig, dass du hier die nubischen Ägypter in einem Zusammenhang mit den europäischen Kelten, Römern und Griechen nennst, aber bedeutend ältere Zivilisationen wie die Sumerer, der daraus entstandenen Babylonier und Assyrer und ihrer im Wechseleinfluss stehenden nomadisierenden südlichen und süd-östlichen Nachbarn komplett außen vor lässt, deren Entwicklung denen der Ägypter zu Zeiten der alten Dynastien zumindest ebenbürtig, und bereits zuvor (z.B. im Bezug auf Mathematik und Schrift) geringfügig überlegen waren ...

Sumer ? Wikipedia
Babylonier ? Wikipedia
Assyrer ? Wikipedia

Abgesehen davon, ist political correctness eine zeitgeistige Floskel ohne realen Bezug zu irgendwelchen Normen, da sich sowohl die politische Lage, als auch die in der Beziehung verstandene Korrektheit von Begrifflichkeiten alle ... lang ändern kann.
Im MA war es tres chic diesen und jenen Blödsinn zu labern und unter Todesstrafe verboten bestimmte andere Dinge von sich zu geben. Das war schon vorher so und setzte sich nahtlos über sämtliche geschichtlichen Empochen fort.
Ich sehe nicht, wie sich dieser Thread da ändernd auswirken könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ês geht bei beispielsweise der Verbrennung des Korans nicht um Freiheit, sondern darum anderen Glaubengruppen zu zeigen, wie sehr man sie verachtet - aus nichtigen Gründen.
Es mag sein, dass die fundamentalistischen Gruppen von 9/11 oder in Afghanistzan und Irak dem ISLAM angehören, aber man darf solche nich mit anderen freidliich Gläubuigen über einen Kamm scheren. Man tritt damit beiden parteien (friedlich oder feindlich) auf die Füße.
Politische Korrektheit ( "geheuchtelt") empfinde ich eher bei Innuit statt Eskimo zu sagen...
 
Ês geht bei beispielsweise der Verbrennung des Korans nicht um Freiheit, sondern darum anderen Glaubengruppen zu zeigen, wie sehr man sie verachtet - aus nichtigen Gründen.
Es mag sein, dass die fundamentalistischen Gruppen von 9/11 oder in Afghanistzan und Irak dem ISLAM angehören, aber man darf solche nich mit anderen freidliich Gläubuigen über einen Kamm scheren. Man tritt damit beiden parteien (friedlich oder feindlich) auf die Füße.
Politische Korrektheit ( "geheuchtelt") empfinde ich eher bei Innuit statt Eskimo zu sagen...

Das ist ganz und garnicht das Ziel der Verbrennung des Korans. Es geht darum Fanatiker in ihre Schranken zu weisen und ihnen zu zeigen, dass wir das Recht haben zu tun was wir wollen, solange es innerhalb der Grenzen der Verfassung bleibt.
 
zu 1.) pauschalisierender Blödsinn:
Araber:
Araber ? Wikipedia
-> nicht jeder Araber ist Moslem, nicht jeder Moslem ist Islamist, nicht jeder Islamist ist Terrorist, nicht jeder Terrorist ist muslimisch .... t.b.c.

zu 2.)
Araber ? Wikipedia
-> kulturelle und gesellschaftliche Verbindungen sowie Entwicklungen lassen sich nicht unbedingt einem "Volksstamm" zuweisen. Diese standen alle in einem entwicklungstechnischen Wechselspiel.

Witzig, dass du hier die nubischen Ägypter in einem Zusammenhang mit den europäischen Kelten, Römern und Griechen nennst, aber bedeutend ältere Zivilisationen wie die Sumerer, der daraus entstandenen Babylonier und Assyrer und ihrer im Wechseleinfluss stehenden nomadisierenden südlichen und süd-östlichen Nachbarn komplett außen vor lässt, deren Entwicklung denen der Ägypter zu Zeiten der alten Dynastien zumindest ebenbürtig, und bereits zuvor (z.B. im Bezug auf Mathematik und Schrift) geringfügig überlegen waren ...

Sumer ? Wikipedia
Babylonier ? Wikipedia
Assyrer ? Wikipedia

Abgesehen davon, ist political correctness eine zeitgeistige Floskel ohne realen Bezug zu irgendwelchen Normen, da sich sowohl die politische Lage, als auch die in der Beziehung verstandene Korrektheit von Begrifflichkeiten alle ... lang ändern kann.
Im MA war es tres chic diesen und jenen Blödsinn zu labern und unter Todesstrafe verboten bestimmte andere Dinge von sich zu geben. Das war schon vorher so und setzte sich nahtlos über sämtliche geschichtlichen Empochen fort.
Ich sehe nicht, wie sich dieser Thread da ändernd auswirken könnte.

Was zur Hölle habe ich denn auch anderes geschrieben?

Araber /= (nicht gleich) Moslem.

Was ich damit sagen wollte, ist dass Kulturen die meisten Entwicklungen verzeichnen, nicht Religionen und Kulte.
 
Das ist ganz und garnicht das Ziel der Verbrennung des Korans. Es geht darum Fanatiker in ihre Schranken zu weisen und ihnen zu zeigen, dass wir das Recht haben zu tun was wir wollen, solange es innerhalb der Grenzen der Verfassung bleibt.

Und wie bitte verweist ein brennendes Buch in Nordamerika einen Extremisten in Pakistan "in seine Schranken"?
Und was für einen Einfluss hat es auf ihn, wenn man ihm zeigt, welche Rechte wir haben? Die einzige Einstellung, die islamistische Terroristen zu unseren Rechten haben, ist, dass diese abgeschafft gehören. Daran ändert man auch mit Koranverbrennungen nichts.
Woran man etwas ändert, dass die Einstellung von nicht-Islamisten. Denen wird nämlich mit dem Vorschlagshammer eingebleut, dass ""wir"" ihre Feinde sein wollen, dass ""wir"" keinerlei Rücksicht auf sie nehmen, sondern uns als etwas besseres, über ihnen stehendes sehen und dass unsere Vorstellung von "Freiheit" ethisch-moralisch zu verabscheuen ist. Lass jetzt noch letztere auf erstere Treffen und schon hast du statt einem Islamisten und 9 Muslimen 10 Islamisten. Fortschritt? In keinster Weise.
 
Was zur Hölle habe ich denn auch anderes geschrieben?
.....

... haste geschrieben.
Und zwar, wie schon geschrieben, pauschalisierenden. Ganz einfach, weil du zwar die Einleitung korrekt bringst, dann aber genau entgegengesetzt argumentierst.

Zudem sind Kulturen durchaus durch die jeweiligen Religionen geprägt und unterliegen eben beide einem sich gegenseitig beeinflussenden Wandel. Man kann das eine nicht ohne das andere betrachten.

Außerdem sind die Auswahlkriterien für die Antworten totaler Humbug.
Es fehlt:
[x] Nein, hat keinen Einfluss.
und:
[x] Welche westliche Welt?
 
Wieso willst Du "[x] Welche westliche Welt?" auf eine Frage antworten, in der von westlicher oder sonstiger Welt an keiner Stelle die Rede ist? :huh:
 
Wieso willst Du "[x] Welche westliche Welt?" auf eine Frage antworten, in der von westlicher oder sonstiger Welt an keiner Stelle die Rede ist? :huh:

Um es in Bezug zu dem Threadtitel zu setzen.
Ich hätte auch fragen können, wie überhaupt Heuchelei oder derzeit politisch korrektes Sprache die Freiheit einzuschränken in der Lage sein sollen.
Die Meinungsfreiheit?
Also frei nach dem Motto, dass man jetzt nicht mehr sagen darf, dass ... (was der Herr S. so sinnfrei zusammenfabuliert)

Eine andere Freiheit dürfte ja nicht betroffen sein, oder?

Und da ist das eben so eine Sache, dass unser Grundgesetz bestimmte Einschränkungen erlaubt. Wenn man damit nicht klar kommt, "kann man ja auswandern" ...
;)
 
Ich glaube nicht, daß in diesem Zusammenhang explizit Meinungsfreiheit gemeint war. Aber das kann letztlich nur der Threadersteller beantworten. Ich verstehe die Frage jedenfalls wesentlich allgemeiner.
 
Ich glaube nicht, daß in diesem Zusammenhang explizit Meinungsfreiheit gemeint war. ....... Ich verstehe die Frage jedenfalls wesentlich allgemeiner.
Dann macht es ja aber noch weniger Sinn. Zumindest kann ich keine Einschränkung irgendeiner Freiheit an irgendwelchen selbst auferlegten Sprachregeln erkennen.
Die grundgesetzlichen TBM mal ausgenommen, aber dabei handelt es sich ja, wie gesagt, nicht um Selbstbeschränkung aus Heuchelei oder pc heraus, sondern um klar definierte Regeln des täglichen Zusammenlebens in unserer freiheitl. demokr. Gesellschaft.
 
Das ist ganz und garnicht das Ziel der Verbrennung des Korans. Es geht darum Fanatiker in ihre Schranken zu weisen und ihnen zu zeigen, dass wir das Recht haben zu tun was wir wollen, solange es innerhalb der Grenzen der Verfassung bleibt.


also bitte:
einziges "ziel" der geplanten koranverbrennung war es werbung für eine lächerlich kleine kirchengemeinde in den usa zu machen.

genauso wie die albernen, faktisch falschen provokationen in sarrazins buch einzig dazu dienen sollten, das buch zu verkaufen.

in beiden fällen ist der plan aufgegangen - auch und vor allem "dank" der medien, die diese totalen belanglosigkeiten wieder und wiederkäuen mussten.
 
also bitte:
einziges "ziel" der geplanten koranverbrennung war es werbung für eine lächerlich kleine kirchengemeinde in den usa zu machen.

genauso wie die albernen, faktisch falschen provokationen in sarrazins buch einzig dazu dienen sollten, das buch zu verkaufen.

in beiden fällen ist der plan aufgegangen - auch und vor allem "dank" der medien, die diese totalen belanglosigkeiten wieder und wiederkäuen mussten.

Manchmal ist Globalisierung der Nachrichten/Miedien nicht unbedingt wünschenswert.

Aber DU hast recht ohne Medien, gäbe es diese Aufregung nicht
 
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