Intel: Fertigung angeblich 2015 in 10 nm und 2017 bereits in 7 nm

Letztlich ist der Vertigungsprozess mir höch wie breit, so lange die Leistungssteigerung pro Generation so gering ist wie in letzter Zeit, ist aufrüsten doch maximal in 20 Jahren wieder interessant :ugly:
 
Intel hat übrigens seine eigene Roadmap überholt.
2009 hieß es noch
2012 22nm
2014 16nm
2016 11nm
2018 8nm
2020 6nm
2022 4nm
 
2015 in 10 nm, 2017 in 7 nm und 2020 4 nm 2023 dann 0.9 mn oder was????
Was hat das für ein Sinn noch?
ARM bietet Intel so wie so Paroli mit dem neuen x64 Prozessor, denn kein Prozessor von Intel wird in dem TDP Bereich, gleichstehen oder besser sein.
Darum geht es doch bloß Intel, absolute Marktherrschaft, aber das ein kleines Unternehmen wie ARM, Intel in diesen Bereich dumm dastehen lässt passt den gar nicht. Irgendwann wird auch Intel seine gerechte strafe erhalten.

http://de.statista.com/themen/580/tablets/infografik/776/prognose-absatz-internetfaehige-geraete/
 
Zuletzt bearbeitet:
Ladet euch mal so ein Core i7 Datenblatt (datasheet, user Manual, etc.) runter von Intel, da steht exakt drin wie die Maschiene funktioniert.
Das sind monströse, komplexe Hightech-Industrie-Boliden, total ausgefuchst und die Spitze der Entwicklung wie ich meine.

Warum man immer diese Intel-Monster mit den ARM vergleicht das macht mich schon konfus, ich muss immer an Spielzeug denken wenn ich ARM und Handy, Tablet lese :D (oder Nintendo ^^)
 
ARM ist heute das, was zu Athlon Zeiten AMD war.
Letztendlich wird auch hier Intel den längeren Atem haben und überleben. Man lernt voneinander und wird damit im gesamten besser,
 
Der Vergleich zu ARM ist sowieso sinnfrei da die Zielsetzung eine völlig andere ist (Im Gegensatz zum direkten Konkurrenzen AMD damals, AMD macht ja auch X86er!).
ARM zielt auf möglichst verbrauchsarme Chips mit genügend Leistung für mobile Geräte, die x86-Architektur von INtel auf möglichst hohe Computing-Leistung mit vorerst nebensächlichem Verbrauch.

Ist doch logisch dass der eine Chip im Gehege des anderen nicht viel reißen kann - die x86er können unterhalb von 5W Verbrauch nichts mehr effizient reißen (wobei selbst das schon beachtlich ist) und die ARMs kommen auch in 5nm und 10 GHz nicht ansatzweise an die Leistung heran die ein Mittelklasse-i5 heutzutage bietet. Ist aber auch völlig wurscht da sie keine direkten Konkurrenten im gleichen Bereich sind - zumindest noch nicht.

Problematisch wirds erst wenn die kleinen ARM "Spielzeuge" leistungsfähig genug sind um 99% aller anfallenden Aufgaben in akzeptabler Zeit zu erledigen und man die Monster x86er nur noch fürs "echte" Computinmg benötigt.
Im Mobilen Bereich ist das ja heute schon so.
 
Das sind aber speicherbausteine die sind teilweise schon bei 11 nm, da die strukturen so regelmäßig sind.

Zeig mal bitte.
Ich meine so weit war man dann doch noch nicht.

@ARM:
ARM schön und gut. Nur sieht man immer öfter Atom Dualcores in Tablets.
Das größte Problem ist hier meist, das Intel keine so vollwertigen SOCs herstellt. Bezogen auf jetzt zum Beispiel LTE Modem. Da braucht man afaik immernoch nen Extrachip.
Dennoch sollte man Intels FOkussierung auf den mobilen Markt nicht unterschätzen denke ich.
 
Sehr schön das es so flott weitergeht auch wenn die "richtigen" CPUs nur verzögert erscheinen.

Das größte Problem ist hier meist, das Intel keine so vollwertigen SOCs herstellt. Bezogen auf jetzt zum Beispiel LTE Modem. Da braucht man afaik immernoch nen Extrachip.

Intel hat die Infineon Mobilfunksparte nicht zum Spaß gekauft...
 
Zeig mal bitte.
Ich meine so weit war man dann doch noch nicht.

@ARM:
ARM schön und gut. Nur sieht man immer öfter Atom Dualcores in Tablets.
Das größte Problem ist hier meist, das Intel keine so vollwertigen SOCs herstellt. Bezogen auf jetzt zum Beispiel LTE Modem. Da braucht man afaik immernoch nen Extrachip.
Dennoch sollte man Intels FOkussierung auf den mobilen Markt nicht unterschätzen denke ich.

Intel hat vor ein paar tagen die Merrifield Plattform mit LTE vorgestellt...
 
ARM hat aber sich seit Jahrzehnte auf Mobile und Low Power spezialisiert.
Das Razer mit Intel SoC konnte noch nicht mal mit dem S2 mithalten wobei dieses schon 2 Jahre auf dem Markt war.
ARMv8-Architektur mit x64 kann Intel einpacken, da nützen auch keine 7 nm um bei dem Stromverbrauch und der Leistung mitzuhalten.
 
Also von mir aus kann Intel da gerne "gegen die Wand laufen" - denn 100 km davor anhalten bringt auch nichts.

Ich meine warum beschwert man sich da? Die haben so viele schlaue Köpfe da hinten dass sie schon wissen was möglich und was sinnvoll ist - ich als Endkunde freue mich doch wenns 10 oder 7nm Chips gibt in näherer Zukunft - und wenn dann dort Feierabend ist (oder von mir aus auch erst 10 Jahre später) dann ist das eben so - besser als dann immer noch den 10. detailverbesserten 22nm-Chip zu haben.

Und dass die nicht an Dingen forschen wovon sie nicht überzeugt sind dass sie auch Marktreif werden halte ich mal für gesetzt... keine Firma die noch bei Sinnen ist tut das und Intel garantiert auch nicht.
Weil Intel sich selbst sein Grab schaufelt. Bis 2020 sollten erst so ca die 5nm Chips kommen. Jetzt kommen Sie knapp 2-3 Jahre früher in den Bereich. Daraus folgt direkt, dass Sie sich selbst Zeit rauben, um an alternativen Technologien zu forschen. Das bedeutet, Sie müssen noch mehr Geld in die Forschung kippen, wobei Sie da schon unsummen rein kippen, und noch mehr kaum was hilft ab einem gewissen Punkt.

Das hast du so ziehmlich genau gesagt. Warum soll man eine Forschung abbrechen wenn man noch Fortschritte macht? Klar kann der Rest etwas günstiger nachziehen, aber man kann sich als Erster trotzdem einen enormen Wissensvorsprung anlegen. Und normalerweise kann man eine Technology selbst mitgestalten und nach seinen Bedürfnissen anpassen.
Wenn du aber weißt, dass du vor sehr sehr sehr großen Problemen stehst, die du noch nicht wirklich gelöst hast, und die Forschung auf sehr sehr sehr wackligen Beinen steht, dann ist es einfach dämlich, nur um vorne zu bleiben, die Brechstange anzusetzen, und die Shrinks weiter durch zu peitschen. ICh habs ja schon oben gesagt. Man beraubt sich damit selbst der Zeit, die man für die anderen Forschungen braucht. Was ihr nicht seht ist, dass das Zeitalter der Shrinks zuende ist. Intel wird so bis 2020 wohl ziemlich sicher keinen neuen Shrink mehr jedes Jahr schaffen. Das kannste knicken. Es kommt also der Punkt, wo Sie gegen die Wand rennen, und plötzlich gar nichts mehr geht... Eben weil das Shrinken nicht mehr geht, und der Rest noch nicht fertig ist. Im Prinzip versuchen doch alle nur noch, sich zu überlegen, wie man irgendwie die Zeit rumbekommt, bis Sachen wie Graphen oder Quantencomputer einsatzbereit sind.

Ein Hinterherläufer hat diese Chance nicht. Und wenn man Vergleich welche Probleme AMD in letzer Zeit beim Umstellen auf kleinere Strukturen hatte, da läuft es doch für Intel sehr gut. Und Intel wird schon nicht nur an kleineren Strukturen arbeiten, sondern sie werden in viele Richtungen forschen. Manches funktioniert und wird weiter entwickelt, manches nicht und dann lässt man es fallen.
Ich muss aber nicht mir mein eigenes Grab schaufeln ,sondern kann gewisse Sachen strecken, wenn keine Not am Manne ist. Der Absturz später ist nur um so größer, wenn man plötzlich nicht mehr weiter shrinken kann, aber die Konkurrenz aufholt.

Ich finde es schon richtig wie es Intel macht. Und in vielen Branchen läuft das so.

Es gibt da auch ein passendes Zitat dafür: Wer aufhört, besser zu werden, hat aufgehört, gut zu sein.
Intel ist aber zu schnell.... Die machen die Brechstangenmethode, um nur ja vorne zu bleiben, das rächt sich aber auf mittlere Sicht. Wer auf Fertigungsvorteile setzt, um die Konkurrenz zu schlagen, der wird in den nächsten Jahren böse auf die Fresse fliegen, genau wie damals als man hohe Taktraten als den Heilbringen ansah. Irgenwann geht es halt nicht mehr weiter und man rennt gegen eine Wand.

Skysnake vergisst bei seiner Rechnugn wohl, das Intel mit kleinerer Fertigungstruktur auch immer weniger verbraucht und somit seine x86 Prozessoren immer weiter in den mobilen Bereich bekommt. Genau da wo man hin will.
Der Verbrauch skaliert aber nicht so gut wie man meinen mag, und dazu kommt noch, dass die Fertigungskosten/Transistor nicht mehr sinken, sondern eher sogar steigen... Bei Low-Cost Chips bricht dir das schnell das Genick... Intel rafft es eh nicht, das man im SFF Markt vor allem mal billige Chips anbieten muss, und erst danach dann für die High-Endgeräte teure Chips absetzen kann. Brot und Wasser sind aber die Low-Cost Chips.

Und ob diese Wand nun wirklich existiert oder ob Intel schon ganz andere Dinge in der Hinterhand hat ist eh noch die andere Frage. Ich glaube kaum das man Intel einfach so abschreiben kann.
Die Strategie macht in meinen Augen viel Sinn. Die kleinsten Strukturen für die kleinsten Prozessoren und gleichzeitig die neusten Verfahren für Chipsätze, SSDs usw.
Intel kann die Physik auch nicht austricksen. Schauen wir erstmal, ob Sie 5nm schaffen. Und was kommt dann? 3nm? DAs wird hart, und danach? 1nm? Ziemlich sicher nicht. Das wird kaum funktionieren. Das kannste einfach knicken... Das heist Intel schafft nichtmal 2020, und das hat man eigentlich bisher immer noch als ZEitpuffer gesehen, um Moore aufrecht zu erhalten. Tja, Intel raubt sich selbst 3 Jahre...

Intel hat übrigens seine eigene Roadmap überholt.
2009 hieß es noch
2012 22nm
2014 16nm
2016 11nm
2018 8nm
2020 6nm
2022 4nm
Und genau das ist ein großes Problem... Sie berauben sich wie gesagt selbst der Zeit um ihre Forschung in anderen Bereichen voran zu treiben.
 
und was kommt nach 7nm? ist es da physikalisch noch möglich, kleiner zu produzieren?

45nm > 32nm > 28nm(kommt jedoch nur bei grakas und amd zum einsatz) > 22nm > 14nm > 10nm > 7nm > ???

wo war/wird der größte sprung von der leistung her?
 
ARM hat aber sich seit Jahrzehnte auf Mobile und Low Power spezialisiert.
Das Razer mit Intel SoC konnte noch nicht mal mit dem S2 mithalten wobei dieses schon 2 Jahre auf dem Markt war.
ARMv8-Architektur mit x64 kann Intel einpacken, da nützen auch keine 7 nm um bei dem Stromverbrauch und der Leistung mitzuhalten.

Meine Meinung.
Es gab soweit ich mich erinnern kann auch gestern eine News zum Thema Ende von Intel/Microsoft .. ich kann mir gut vorstellen, dass für den Heimanwender x86/x64 bald bedeutungslos wird und ARM & Co. diesen Markt mit seinen SoCs übernimmt, die Leistung reicht im Prinzip ja jetzt schon .. ich frage mich nur, wie lange es dauert, bis auch Notebooks überwiegend auf SoCs umsteigen.
Desktop-PCs sind mMn zum Aussterben verdammt (auch die Zocker werden das Ruder nicht umreißen da sie zahlenmässig zu klein sind bzw. die Konsolen weiter auf dem Vormarsch sind).
Ich glaube, Intel wird mit der Zeit nur noch Serverprozessoren anbieten, denn dort ist die Rohleistung vonnöten und da immer mehr Anwender mit ihren (mobilen) ARM-Geräten surfen/ständig online sind, düfte der Servermarkt weiter wachsen.
Und auch die Geheimdienste müssen die Flut an Daten die sie "beantragen" bearbeiten .. das dürfte alles über Server/Großrechensysteme laufen :D
 
Weil Intel sich selbst sein Grab schaufelt. Bis 2020 sollten erst so ca die 5nm Chips kommen. Jetzt kommen Sie knapp 2-3 Jahre früher in den Bereich. Daraus folgt direkt, dass Sie sich selbst Zeit rauben, um an alternativen Technologien zu forschen. Das bedeutet, Sie müssen noch mehr Geld in die Forschung kippen, wobei Sie da schon unsummen rein kippen, und noch mehr kaum was hilft ab einem gewissen Punkt.
Das verstehe ich nicht. Du sagst selbst, dass die Entwickler von neuen Chipdesigns andere sind als von anderen Chipgrößen. Warum sollten dann nicht die Chipdesigner so weiter machen wie aktuell und die Forscher für die Größe möglichst schnell voranschreiten, damit sie sich voll auf ganz andere Techniken konzentrieren können? Warum sollte Intel mit langsamer sinkender Strukturgröße länger der Konkurrenz überlegen sein als mit schnell sinkender Strukturgröße?

Wenn du aber weißt, dass du vor sehr sehr sehr großen Problemen stehst, die du noch nicht wirklich gelöst hast, und die Forschung auf sehr sehr sehr wackligen Beinen steht, dann ist es einfach dämlich, nur um vorne zu bleiben, die Brechstange anzusetzen, und die Shrinks weiter durch zu peitschen. ICh habs ja schon oben gesagt. Man beraubt sich damit selbst der Zeit, die man für die anderen Forschungen braucht.
Glaub ich nicht unbedingt. Wenn man jetzt schneller/mehr Forscht, dann hat man jetzt deutlich mehr Kosten, aber sicher später nicht weniger Zeit für neue Forschungen - im Gegenteil.

Was ihr nicht seht ist, dass das Zeitalter der Shrinks zuende ist.
Eigentlich sind wir voll drin. Selten war die Fertigungsgröße so unterschiedlich und selten hat sich Intel durch eine kleinere Fertigung so von der Konkurrenz absetzen können.

Intel wird so bis 2020 wohl ziemlich sicher keinen neuen Shrink mehr jedes Jahr schaffen. Das kannste knicken. Es kommt also der Punkt, wo Sie gegen die Wand rennen, und plötzlich gar nichts mehr geht...
Sie müssen ja auch einige Jahre keine Shrinks mehr bringen, wenn die Konkurrenz z.B. noch bis 2020 braucht um das Niveau von Intel 2017 zu erreichen. Wenn Intel z.B. 2020 5nm erreicht, dann brauchen sie nie wieder Shrinks in dieser Technik bringen und können sich ganz auf neue Techniken konzentrieren, während die Konkurrenz vielleicht erstmal zwei Jahre verliert um auf dieses Niveau zu kommen.

Der Verbrauch skaliert aber nicht so gut wie man meinen mag, und dazu kommt noch, dass die Fertigungskosten/Transistor nicht mehr sinken, sondern eher sogar steigen... Bei Low-Cost Chips bricht dir das schnell das Genick... Intel rafft es eh nicht, das man im SFF Markt vor allem mal billige Chips anbieten muss, und erst danach dann für die High-Endgeräte teure Chips absetzen kann. Brot und Wasser sind aber die Low-Cost Chips.
Nur weil man die teuersten/besten Chips sehr klein produzieren kann, muss man es nicht mit allen machen und ob man jetzt mehr Geld in die Größe oder das Design der High-End-Chips gesteckt hat, ist dem Low-Cost-Chip auch völlig egal.
 
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