Naja, aber das dürfte irrelevant sein. Die Performance/Watt ist gestiegen und wie sich das am Ende äußert (höhere FPS/bessere Bildqualität), spielt dabei gar keine Rolle, weil es immer darauf ankommt, was du mit der Karte machst.
Das ist richtig, aber so misst man die Effizienz nicht. Ich kann die Karte auch 24/7 Nonsense berechnen lassen, am Ende ist aber nur meine Software/Berechnung ineffizient und nicht die Karte.
Das stimmt wohl, allerdings wissen das Nvidia, Intel und AMD auch und die können die Leistung scheinbar nur mit erhöhtem Stromverbrauch signifikant steigern.
Es ist ja nicht so, dass nur Nvidia diesen Weg geht, sondern auch AMD und Intel.
Oh wei... Keine Rolle? Das ist das einzige was in diesem Zusammenhang ne Rolle Spielt, das ist es ja...
Niemand sagt das ne 3090 ineffizienter ist als ne 2080Ti. Ganz im Gegenteil.
Die Effizienz spielt beim Gaming aber bestenfalls ne Statistik Rolle.
Schließlich wirst du deine übertaktete 3090 wohl kaum auf 260W drosseln oder?
Effizienz bezieht sich auf die Korrelation zwischen Leistung Pro Zeitintervall, nur das Zeit beim Gaming
gar keine Rolle Spielt. Am ende des Tages verballerst du bei ner Gamingsession mit deiner OC 3090
immer noch ~450W während ein 2080Ti Nutzer nur ~260W aus der Steckdose zieht.
Deine 3090 hat ihre Effizienz ausschließlich darauf verwendet um mehr Bilder zu berechnen oder eben mehr Details, aber sicher nicht um Strom zu sparen.
Schließlich werden die wenigsten Gamer ihre gerade Händeringend erworbene 1500€+ GPU absichtlich im Halbschlaf bei reduzierten Details und FPS Lock arbeiten lassen.
Und Undervolting werden wohl auch die wenigsten tatsächlich nutzen, auch wenn es durchaus sehr
Undervolting freudige 30er Karten gibt, aber das eben Glückssache.
Beim Videorendering sieht das im Idealfall anders aus. Da wird die Leistung verwendet um eine Encoding Aufgabe
in weniger Zeit abzuarbeiten und im besten Fall ist der PC dann 20 Min früher aus.
Ps. der Hinweis darauf, dass es drauf ankomme was man mit der Karte macht, ist übrigens ziemlich überflüssig.
Ist selbsterklärend...
Und was Intel und Co. bezüglich der Leistungssteigerung angeht... Tja, muss einen nicht wundern. Die Jahrelang
bewährten Mittel zu Leistungssteigerung greifen immer weniger. Fertigungsprozesse und Entwicklungsaufwand werden immer teurer, Miniaturisierung stagniert, Komplexität und Verwaltungsoverhead steigen exponentiell an und die Entwicklungszeiträume werden immer kürzer. Ganz zu schweigen davon das man immer mehr mit Physikalischen Limitierungen zu kämpfen hat. Und die nach Leistung schreiende Kundschaft steuert den Rest bei.
Dazu kommt noch dass sich bei Computerspielen eben bei weitem nicht jede Aufgabe effizient parallelisieren lässt,
anders als bei Hochgradig optimierten, rein Mathematischen Berechnungen in Wissenschaft & Co.