Superwip
Lötkolbengott/-göttin
Klar an sich schon, aber es wird doch überall gespart wie noch was, und Arbeitszeit ist echt teuer von jemandem der das wirklich vernünftig machen kann. Ich würds ja machen, wenn mir jemand das Equipment dafür hinstellt, einfach aus Spaß an der Freude, aber wer stellt einem schon Equipment für mehrere 10k€+ Betrag hin, ohne nen sicheren Nutzen davon zu haben?
Manche haben geeignetes Equipment und machen sowas "weil sie es können".
Naja, die Displayansteuerung sollte doch noch Analog funktionieren oder nicht?
Wobei mom...
Ja ich glaub du hast Recht, das müsste inzwischen alles in die Panels gewandert sein. hm... Stimmt, das machts einfacher, aber auch Digitalschaltungen ohne VHDL zu bewerten, also rein aus dem Bild des Chips ist ne HEIDEN arbeit. Beim FPGA musste halt erstmal an das Configfile kommen. Keine Ahnung, ob man das ausgelesen bekommt. Bestimmt irgendwie, aber ob das rechtlich sauber ist...
LCD Panels werden seit Ende der 1990er Jahre fast ausschließlich -digital- via FDP-Link via LVDS oder seit ~2011 auch zunehmend eDP angesteuert, beides sind rein digitale Schnittstellen.
Davor waren propritäre digitale Schnittstellen üblich. Ich wüsste nicht das es jemals LCD Panels mit analoger Ansteuerung gegeben hätte.
Ja, nur wenn ich mich recht erinnere, gibt es eigentlich nen Verbot der Reverse Engineerings für Mikrocontroller... Interessiert an sich mehr oder weniger keine Sau, aber wenn du jemanden damit ans Bein pissen willst, pissed er halt zurück. Das könnte sehr dreckig werden
Davon weiß ich nichts, die Analyse von Eingangs- und Ausgangssignalen ist davon jedenfalls sicherlich nicht betroffen. Wenn geht es hier wohl nur um das Reverse-Engineering zum Zweck des Nachbauens.
Aber deine Argumente, wieso die Lösung sowieso schlechter als die von Nvidia ist, nur weil keine Zusatzplatine verbaut ist, sind, um bei deiner Wortwahl zu bleiben, auch ziemlich hanebüchen ^^ Weißt du, wie ein TFT-Monitor funktioniert? Die Grafikkarte schickt die Bilddaten an den Monitor, und füllt damit den Monitor-internen Backbuffer (in den genau ein Frame mit nativer Auflösung reinpasst). Währenddessen wird die ganze Zeit noch das alte Bild im Front-Buffer angezeigt. Erfolgt nun ein Refresh (z.B. 60 mal pro Sekunde), so werden einfach Front-Buffer und Back-Buffer vertauscht, und plötzlich wird das neue Bild angezeigt. Der ehemalige Frontbuffer ist jetzt der Backbuffer und kann wieder befüllt werden. Es ist also überhaupt kein "Vermittler" erforderlich, auch kein zusätzlicher Speicher, und es gibt auch keinen Overhead für die Verwaltung. Das einzig Notwendige ist es, dem Monitor zu sagen, dass der Wechsel zwischen Front- und Back-Buffer eben nicht regelmäßig 60 mal pro Sekunde, sondern zu ganz bestimmten Zeitpunkten erfolgen soll.
Wenn die Ausgabe des Monitors pixelsynchron zur GraKa erfolgt und die Ausgegebene Auflösung der Grafikkarte der nativen Auflösung des Monitors entspricht kann man sich die Puffer auch sparen, die Pufferlösung führt zu einem Inputlag von 1 Frame.
Seit der Vorstellung von G-Sync wurde in den Foren viel diskutiert, wieso Nvidia eine Zusatzplatine im Monitor erfordert, um diese Funktionalität zu bieten. Viele (einschließlich mir) sind der Ansicht, dass die Platine nur gebraucht wird, um sicherzustellen, dass das System auch wirklich nur mit Nvidia-Grafikkarten funktioniert Ohne Zusatzplatine könnte ja theoretisch auch eine AMD-Karte die Steuersignale über HDMI schicken, und es würde auch gehen.
Ich bin ganz deiner Meinung, die Aufgabe dieser Mysteriösen G-Sync Platine ist mir völlig schleierhaft.

) und vor allem das in Koordination mit der Grafikkarte zu machen. Das erfordert ggf. leichte Änderungen am Controller und als nicht-Monitorhersteller muss man dafür halt einen kompletten Controller rausbringen. Aber wenn ein Controller schon flexibel genug ist, braucht es nur eine Firmware, die die entsprechenden Steuerungssignale versteht. 


