Ui, eine sehr schwere Frage.
Kommt immer auf die Einzelperson an. Der eine favorisiert audiovisuelle Medien, der andere Printmedien und wieder ein anderer eine Kombination aus beidem.
Bei einem Spiel oder einem Film musst du immer Abstriche machen, wenn es um die Umsetzung geht. Das hat man sehr schön bei Harry Potter oder Herr der Ringe gesehen.
Auch Cyberpunk 2077 trifft dieses Los. Das Spiel basiert ursprünglich auf einem Pen & Paper Game aus dem Jahr 1988. Die Abstriche haben sehr oft zeitliche und finanzielle Gründe. Manchmal aber eben auch künstlerische Freiheit.
Gerade bei Filmen muss man aufpassen, das man nicht den zeitlichen Rahmen der Spieldauer sprengt. Filme wie "Das Boot" , Zac Snyders Justice League oder Herr der Ringe Extended Cut sind hier eher die Ausnahme als die Regel. Serien, sofern sie erfolgreich sind, haben hier viel mehr Spielraum. Sowohl was Handlung als auch Tiefe angeht.
Kleines Beispiel: Die Matrix-Triologie war als ein großer Film angedacht. Nur hat da Warner nicht mitgespielt. Und so musste vieles der Geschichte in
Animatrix erklärt und gezeigt werden. Ich mag Animatrix wirklich, aber mich hätte die Vision der Wachowskis schon sehr interessiert.
Oftmals haben die Filme- und Spielemacher sehr viel geniale Ideen welche sie aber aus unterschiedlichen Gründen nicht verwirklichen können. Gerade bei Spielen kommt es enorm auf die Immersion an. VR ist wie geschaffen dafür. Allerdings wird VR in meinen Augen niemals die eigene Fantasie schlagen oder ersetzen können. Es sei denn wir bewegen uns auf dem VR-Level von
Ready Player One. Obwohl ich den Film sehr mag, gefällt mir das
Buch denoch besser. Und damit wären wir wieder am Anfang....
Was ich damit eigentlich sagen will: Lest mehr Bücher!
