Der Militärthread

Zum Ladeautomaten im Panther mit 4 Mann Besatzung
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Sinnvoll wenn ein vierter die Drohne, die Kamikazemunition etc steuern kann.
 
Bin ich eigentlich der einzige, der es fragwürdig findet einen Wehrmachtsnamen zu recyclen und im gleichen Atemzug auch noch mit "Panther Leap" Werbung zu machen?

Das Design sieht sehr futuristisch aus. Hat das einen speziellen Zweck?

"geil aussehen". Ist schließlich ein Werbevorfürexemplar. Die Einsatzbemalung wählt später ohnehin der Nutzer.

Allerdings ist das Muster nicht meilenweit weg von modernen, digitalen Tarnmustern die besser sein sollen als ältere - ob wegen der Ecken oder weil die Verteilung mal (grob pixelig) durchgerechnet wurde, weiß ich nicht. Das ganze mit Neongrün auf Dunkelgrau umzusetzen wird wohl vor den meisten Hintergründen nicht zu perfekten Ergebnissen führen.


Ich bin da kein Superprofi bei Panzern und habe mich da nur z. T. eingelesen.
Aber doch, die Silhouette soll niedriger sein.

Rheinmetall schreibt zwar was von einem Tunnelprofil, dass andere "MBT Upgrades" erst nach Vorbereitung erfüllen (was im Zweifelsfall nur bedeutet "da müsst ihr die Antennen losschrauben, am Panther klappen sie elektrisch"), aber der Turm selbst ist auf den Bildern etwas höher als der vertikale Abstand zwischen Turmring und Laufwerk, beim Leopard 2 dagegen tendentiell einen Tick flacher. Wenn die die Wanne nicht deutlich kompakter gebaut haben (und eigentlich wurde die ja übernommen, sieht auch so aus), sollte die Oberseite des Turms also eher höher denn tiefer liegen. Bei der Tunnelkompatibilität bringen natürlich die eingezogenen Ecken und fehlenden Anbauteile an den oberen Flanken ein paar entscheidende Zentimeter im Vergleich zum 2A7.

Aber allgemein ist der Turm des Panthers definitiv länger (vor der ersten Lauf- bis weit über die Antriebsrolle vs. Mitte 1. bis Ende letzte Laufrolle) und hat obendrauf noch das Selbstverteidigungssystem und den Sensorturm des Kommandanten. Damit ist er im Gefecht auffälliger als ein Leo, wenn auch nicht unbedingt viel.

Der Panzer hat nur noch 3 Mann Besatzung und eine Ladeautomatik.
Im Turm sitzt niemand mehr, nur noch elektronische Äuglein.

Vorsicht vor Werbeversprechern: Der "way to unmannend turrets" wird ge"paved". Verbaut ist aber ein stinknormaler Autoloader + Kommandant + Richtschütze-Turm und in der Wanne ist nur Platz für Fahrer und einen optionalen vierten Mann. Das heißt solange man keinen KI-Ersatz für Richtschützen hat, kann man im Panther keinen unbemannten Turm verbauen.


@Don-71 :
Zur Thematik Ladeschütze oder nicht kann ich mangels Wissen nix beitragen.
Man kann nur hoffen, dass diese sehr robust ausgelegt ist und im Ernstfall nix klemmt.

Naja. Nach 5,5 Jahrzehnten guter Erfahrungen mit Autoloadern bei den Russen wäre es schon peinlich, wenn Rheinmetall das vergeigt, oder? Immer größere Munition manuell handhaben zu wollen in immer kleineren Türmen mit immer dickerer Panzerung und immer mehr Sensoren und Zusatzsystemen kann jedenfalls nicht gut gehen. Hier dagegen sieht es sogar aus, als wäre der Panzerschutz im Bereich des Magazins geschwächt (man kann laut Renderdarstellung eine Hälfte komplett hochschwenken und so viel schneller aufmunitionieren, hat aber keine Turmoberseite aus einem Teil mehr). Da ist es eine gute Idee, wenn man ein automatisches System hat dass das Shot zum Besatzungsraum nur so kurz wie irgend möglich öffnet. (Oder die Besatzung gleich komplett von der Munition getrennt hält. Auf dem Innenraumbild sieht es aber nicht so aus, als hätte man das gemacht.)


Ich habe gerade nochmal gelesen er wiegt 59to, ist also runsd 10to leichter als der Leo 2

Rheinmetall betont beim Selbstschutz nur die aktiven Systeme, der Rest ist "weight-optimised" ohne nähere. Wenn man sich der Plattenstärke eine 2A4 oder gar weniger zufrieden gibt, sind 59 t schon eher viel.
 
"geil aussehen". Ist schließlich ein Werbevorfürexemplar. Die Einsatzbemalung wählt später ohnehin der Nutzer.

Allerdings ist das Muster nicht meilenweit weg von modernen, digitalen Tarnmustern die besser sein sollen als ältere - ob wegen der Ecken oder weil die Verteilung mal (grob pixelig) durchgerechnet wurde, weiß ich nicht. Das ganze mit Neongrün auf Dunkelgrau umzusetzen wird wohl vor den meisten Hintergründen nicht zu perfekten Ergebnissen führen.
Ich meine nicht Bemalung sondern die Form. Des Turms usw. ;)
 
Denn die Wanne sieht sehr Leo lastig aus, Fahrerluke, Fahrwerk, Formgebung.
Nach einigen Jahren Modellbau bin ich zum Schluss gekommen, dass es gerade da seit einigen Jahrzehnten nicht mehr viele große Unterschiede zwischen den Hauptkampfpanzern unterschiedlicher Länder gibt.
Wenn Form und Aufbau weiterhin effizient sind, warum großartig was ändern?

Bin ich eigentlich der einzige, der es fragwürdig findet einen Wehrmachtsnamen zu recyclen
Ich kann nur für mich sprechen, aber der Name nötigt halt aus diversen Gründen mehr Respekt ab,
als die ganzen harmlos klingenden Kleintiere der letzten Jahrzehnte. :ka:
(Die einzige Ausnahme war da der Leopard)
 
Ich meine nicht Bemalung sondern die Form. Des Turms usw. ;)

Ahso. Die hat durchaus ihre Funktion: Möglichst immer schief zu anfliegenden Geschossen stehen. Im Idealfall prallen die dann einfach ab, im Worst Case müssen sie zumindest schräg durch die Panzerung durch und das bedeutet einen viel längeren effektiven Weg durch Hartmetall & Co.
(ein kleinerer Nebeneffekt der abgeschrägten Kanten ist die bereits angesprochene Kompatibilität zu krummen Tunneldächern. Deswegen haben auch die Bundeswehr- und viele andere Militär-LKW oben angeschränkte Führerhäuser, während Expeditions- und Feuerwehrfahrzeuge aus der gleichen Baureihe mehr Kopffreiheit bieten.)


Ich kann nur für mich sprechen, aber der Name nötigt halt aus diversen Gründen mehr Respekt ab,
als die ganzen harmlos klingenden Kleintiere der letzten Jahrzehnte. :ka:
(Die einzige Ausnahme war da der Leopard)

Wenn man einen Großkatzennamen für eine Leopardwanne mit neuem Turm sucht, kann man ihn auch einfach Leopard 3 nennen. Ansonsten muss man halt einfach mal einsehen, dass das eine ziemlich kleine Ordnung ist und den Baum wechseln - Hyäne und Manguste hatten wir, glaube ich, noch nicht, von den Hunden- und Bärenverwandten auch nur den Marder. Aber Rheinmetall ging es offensichtlich nicht um "gibt mir Tiernamen", sondern ganz bewusst um um Übergrifflichkeiten aus der deutschen Geschichte. Sonst hätten sie nicht zusätzlich auf den Panthersprung angespielt.
 
Bin ich eigentlich der einzige, der es fragwürdig findet einen Wehrmachtsnamen zu recyclen und im gleichen Atemzug auch noch mit "Panther Leap" Werbung zu machen?
Och, Zeiten ändern sich und der Name ist OK.
Rheinmetall schreibt zwar was von einem Tunnelprofil, dass andere "MBT Upgrades" erst nach Vorbereitung erfüllen (was im Zweifelsfall nur bedeutet "da müsst ihr die Antennen losschrauben, am Panther klappen sie elektrisch"), aber der Turm selbst ist auf den Bildern etwas höher als der vertikale Abstand zwischen Turmring und Laufwerk, beim Leopard 2 dagegen tendentiell einen Tick flacher. Wenn die die Wanne nicht deutlich kompakter gebaut haben (und eigentlich wurde die ja übernommen, sieht auch so aus), sollte die Oberseite des Turms also eher höher denn tiefer liegen. Bei der Tunnelkompatibilität bringen natürlich die eingezogenen Ecken und fehlenden Anbauteile an den oberen Flanken ein paar entscheidende Zentimeter im Vergleich zum 2A7.

Aber allgemein ist der Turm des Panthers definitiv länger (vor der ersten Lauf- bis weit über die Antriebsrolle vs. Mitte 1. bis Ende letzte Laufrolle) und hat obendrauf noch das Selbstverteidigungssystem und den Sensorturm des Kommandanten. Damit ist er im Gefecht auffälliger als ein Leo, wenn auch nicht unbedingt viel.
Also, irgendwelche Maße vom KF51 habe ich spontan nicht im Netz gefunden, aber es gibt einen indirekten Hinweis, mit dem ich was anfangen kann, und zwar hier.
Auszug:
Er passt ohne Vorbereitung in das Tunnelprofil AMovP-4L - eine Anforderung, die kein aktuelles Kampfpanzer-Upgrade erfüllt. Folglich zeichnet sich der KF51 Panther durch seine taktische und strategische Mobilität aus.

Edit:
"Tunnelprofil" ist etwas irreführend, es geht um die lichte Durchfahrtshöhe + Breite, also auch bei Brücken/Unterführungen usw..
Ich kann das derzeit nur aus dem nicht-militärischen Ingenieursbau rückleiten, evtl. hat ein aktiver Soldat er eine konkretere Aussage (sofern es nicht der Geheimhaltung unterläge).
Über die DIN lässt sich wie folgt herausfinden:

Demzufolge müsste er mind. 25 cm niedriger als Leo2 sein.
Leo2 ist ca. 3 m hoch, der KF51 müsste also ca. 2,75 m haben, weil das Profil nur 3 m zulässt.
Das Profil selbst hat dann noch mal einen sogenannten Lichtraum, also +0,25 cm.
Die Breite dürfte nicht 4 m überschreiten

Vorsicht vor Werbeversprechern: Der "way to unmannend turrets" wird ge"paved". Verbaut ist aber ein stinknormaler Autoloader + Kommandant + Richtschütze-Turm und in der Wanne ist nur Platz für Fahrer und einen optionalen vierten Mann. Das heißt solange man keinen KI-Ersatz für Richtschützen hat, kann man im Panther keinen unbemannten Turm verbauen.
Das Cockpit vom KF51 sieht angeblich so aus:
cockpit KF51.JPG

Quelle: nTV:

Naja. Nach 5,5 Jahrzehnten guter Erfahrungen mit Autoloadern bei den Russen wäre es schon peinlich, wenn Rheinmetall das vergeigt, oder?
Das ist sicherlich der Hauptgrund, warum aktuelle russische Modelle so erfolgreich in der Ukraine sind
und der T-14 massiv eingesetzt wird...
(wer Ironie findet, darf die behalten)
 
Zuletzt bearbeitet:
Nachdem ich mich jetzt auch mal ein bisschen damit befasst habe frage ich mich was eigentlich das Wunder am T14 Armata sein soll? Die Kanone ist es nicht, bei der Panzerung ist man mehr als bei allem anderen auf russische Angaben angewiesen, die sicherlich geschönt sind. Bleibt nur das relativ geringe Gewicht und das man Maßnahmen gegen den Schachtelteufel-Effekt ergriffen hat. Wie erfolgreich weis auch kein Mensch. Übersehe ich irgend etwas?
 
Nachdem ich mich jetzt auch mal ein bisschen damit befasst habe frage ich mich was eigentlich das Wunder am T14 Armata sein soll? Die Kanone ist es nicht, bei der Panzerung ist man mehr als bei allem anderen auf russische Angaben angewiesen, die sicherlich geschönt sind. Bleibt nur das relativ geringe Gewicht und das man Maßnahmen gegen den Schachtelteufel-Effekt ergriffen hat. Wie erfolgreich weis auch kein Mensch. Übersehe ich irgend etwas?
Ja, der T14 ist unübersehbar auf dem Gefechtsfeld :D:

1655287138785.png
 
Nach einigen Jahren Modellbau bin ich zum Schluss gekommen, dass es gerade da seit einigen Jahrzehnten nicht mehr viele große Unterschiede zwischen den Hauptkampfpanzern unterschiedlicher Länder gibt.
Wenn Form und Aufbau weiterhin effizient sind, warum großartig was ändern?
Weil der Schutzbedarf sich geändert hat.
Der KF51 wiegt weniger als der Leo2A6 / A7, wunderbar, aber wie siehts mit Minenschutz / IED Schutz aus, also den Dingen, die den A6 so dick haben werden lassen. Die Kanone wiegt ja mehr als die L44 /L55, also muss irgendwo abgespeckt worden sein.
Wenn die Wanne aber ne A4 Wanne ist (mit moderner Technik drin), dann ist das vom Schutzlevel nicht so geil. Dasselbe fürs Fahrwerk, ich kann verstehen, dass man Motor & Fahrwerk vom Leo verwendet, so kriegt man in kurzer Zeit einen fahrenden Panzer zustande - aber wie das Panzermuseum geschrieben hat, eher Evolution als Revolution.

Und ich sags immer und immer wieder: Reichweite von Panzerkanonen ist ein sekundäres Problem. Erstmal soweit kucken und aufklären können, dann reden wir über bekämpfen.

Das Konzept mit dem 4. Mann ist nicht schlecht, die Frage wird aber sein, wie nützlich ist der am Ende in allen Panzern wirklich. Den Zugführer dort zu verbringen ist ein Bonus, wobei dieses Konzept sehr sehr viel Änderung in der Ausbildung, der Gliederung und Übung bedürfen wird bis es am Ende steht - was nicht schlecht sein muss.
Irgendwie ist der KF51 grad so ne Ideensammlung. 130mm Kanone, automatisches Ladesystem, kein Ladeschütze, aber 4. Arbeitsplatz, 12,7mm MG, Loitering Munition - als hätte man ne Buzzwordsammlung gemacht und daraus einen Konzeptpanzer entwickelt.
 
@ hoffgang

Auch wenn Rheinmetall sicherlich kein kleines Unternehmen ist, ist doch schon für jeden halbwegs Begabten klar, das es sich nur um eine Evolution handeln kann, weil das Ding ist eine Eigenentwicklung ohne Auftrag, insoweit sind die Entwicklungskosten von Niemanden außer Rheinmetall gedeckt.
Wenn man sich die Entwicklungsgeschichte plus Kosten des Leopard 2 = später ungleich Abrams, Challenger und Leclerc anschaut sind da sehr sehr viele Milliarden reigegangen, gerade bei dem Panzerprojekt 70 sind nach heutigen Gegenwert, Milliarden in die Entwicklung geflossen, was sicherlich kein einzelnes Unternehmen gestemmt hat oder stemmen könnte bei heutzutage eher Miniserien von ein paar hundert Stück, wenn man Glück hat im Verbund vielleicht tausend.
Ergo kann man hier auch nur etwas evolutionäres erwarten, woher sollte es sonst kommen?
 
Die Frage ist, ob es zum jetztigen Zeitpunkt überhaupt schon etwas evolutionäres ist oder tatsächlich erstmal nur eine Buzzwordssammlung?
"Fertig" entwickelt ist da auf alle Fälle nichts, Rheinmetall sucht definitiv Partner für eine noch anstehenden Entwicklung: "Join the Panther Leap and help jointly shape the system".

Die ganze Selbstdarstellung klingt dabei wie ein Sales-Pitch auf Grundlage der abgelehnten Rheinmetall-MGCS-Pläne, bei denen man alle nicht-Rheinmetall-Komponenten des MGCS durch Leo-2-Teile ausgetauscht hat. Strg C, Strg V statt Vorfinanzierung einer Eigenentwicklung. (Die Gelegenheit für Investorensuche im MBT-Bau ist zugegebenermaßen auch extrem günstig, da lohnt es sich jetzt soviel zu präsentieren, wie eben möglich ist, auch wenn es sich überwiegend um Studien und noch nicht um Ergebnisse handelt.)


Edit:
"Tunnelprofil" ist etwas irreführend, es geht um die lichte Durchfahrtshöhe + Breite, also auch bei Brücken/Unterführungen usw..
Ich kann das derzeit nur aus dem nicht-militärischen Ingenieursbau rückleiten, evtl. hat ein aktiver Soldat er eine konkretere Aussage (sofern es nicht der Geheimhaltung unterläge).
Über die DIN lässt sich wie folgt herausfinden:

Demzufolge müsste er mind. 25 cm niedriger als Leo2 sein.
Leo2 ist ca. 3 m hoch, der KF51 müsste also ca. 2,75 m haben, weil das Profil nur 3 m zulässt.
Das Profil selbst hat dann noch mal einen sogenannten Lichtraum, also +0,25 cm.
Die Breite dürfte nicht 4 m überschreiten

Hast du die exakten Maße und Eigenschaften dieses Profils irgendwo finden können? Ich habe vergeblich gesucht, geschweige denn dass ich wüsste, in welches Profil der Leo 2 passt. Typischerweise dürfte es aber um das Format in verladenen Zustand auf Eisenbahnwaggons gehen (genormte Straßentunnel sind ja sowieso spürbar höher) und das sind meist die Ecken der Lichtraumprofile das Problem. Die Bahn hat halt traditionell Dächern mit schrägen Ecken, passend zu runden Tunneldächern, über die nichts hinausragt. Der Leo ist oben flach und hat viele Anbauten
Der Panther jetzt nicht mehr und die Anbauten sind zwei reduziert, die möglicherweise sogar beweglich sind.

Das Cockpit vom KF51 sieht angeblich so aus:
Anhang anzeigen 1396790
Quelle: nTV:

Primärquelle: PDF von Rheinmetall, zu finden unter deinem eigenen Link ;)
Und es ist nicht das Cockpit/der Fahrerarbeitsplatz, sondern der Platz des Kommandanten im Turm. (Leicht zu erkennen an der linken Hälfte des Turmkranzes unten links und an der Kanone vorn rechts)

Das ist sicherlich der Hauptgrund, warum aktuelle russische Modelle so erfolgreich in der Ukraine sind
und der T-14 massiv eingesetzt wird...
(wer Ironie findet, darf die behalten)

Ich wüsste nicht, dass man sich über die Erfolge ukrainischer T-72, T-80 und selbst T-64 beschweren könnte ;) . Die haben alle sowjetische Autolader drin.


Nachdem ich mich jetzt auch mal ein bisschen damit befasst habe frage ich mich was eigentlich das Wunder am T14 Armata sein soll? Die Kanone ist es nicht, bei der Panzerung ist man mehr als bei allem anderen auf russische Angaben angewiesen, die sicherlich geschönt sind. Bleibt nur das relativ geringe Gewicht und das man Maßnahmen gegen den Schachtelteufel-Effekt ergriffen hat. Wie erfolgreich weis auch kein Mensch. Übersehe ich irgend etwas?

Das einzig nachweisbar fortschrittliche ist der unbemannte Turm und da weiß noch niemand mit Sicherheit, wie sich der im Gefecht macht. Zu allem anderen hat man nur russische Versprecher. Deswegen wird die Kiste auch nur von Putinfans als "Wunder" gefeiert, alle anderen haben eine abwartende Haltung. Allerdings hat die Kombination aus der geplanten 152-mm-Kanone, des viel leichter zu schützenden Besatzungsraums, eines Herstellers, der in dieser Größenklasse der NATO Jahrzehntelang Sorgen bereitet und einer russischen Armee, die für ihre Verhältnisse ungewohnt viel Geld in die Hand nehmen wollte, durchaus das Potential, etwas großes zu werden. Es ist also wirklich nur abwartend, erstmal nicht anzweifelnd.

Nach fast einem Jahrzehnt Verzögerungen ohne sichtbare Annäherung an die Serienreife und jetzt der vollkommenen Abschottung von Finanzierung und Elektronik konzentriert sich die "was kann Armata wirklich?"-Frage aber ohnehin nur noch auf einen Aspekt:
Kann er in beachtenswerten Stückzahlen existieren?
 
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Wenn SciFi zur Realität wird.
 
Joar Mantis aufm Truck, aber wo ist das sich drehende Suchradar?

Vermutlich auf einem zweiten Truck, den man aus Coolness-Gründen weglässt? Und dann vielleicht noch n dritter Truck mit ner USV für die beiden ersteren? (nur geraten)

Bei aller Faszination und Interesse für Militärtechnik, Militärgeschichte etc., die ja sogar ich als ziemlich rote Socke teile... aber dass hier jetzt Manche auf Werbevideos (!) von Waffenherstellern (!!!) abzufahren scheinen, finde ich echt weird... Weil es halt immer noch Unternehmen sind, die im Endeffekt einen guten Reibach damit machen, dass ihre Produkte in weiten Teilen dafür da sind, Menschen zu töten. Und obwohl sogar mir klar ist, dass wir nicht in einer Hippie-Welt leben und Waffen evtl. leider notwendig sind... gehören Rüstungskonzerne meiner Meinung nach so mit zu den Top-10% der unsympathischen Dinge auf der Welt.
 
Bei aller Faszination und Interesse für Militärtechnik, Militärgeschichte etc., die ja sogar ich als ziemlich rote Socke teile... aber dass hier jetzt Manche auf Werbevideos (!) von Waffenherstellern (!!!) abzufahren scheinen, finde ich echt weird... Weil es halt immer noch Unternehmen sind, die im Endeffekt einen guten Reibach damit machen, dass ihre Produkte in weiten Teilen dafür da sind, Menschen zu töten. Und obwohl sogar mir klar ist, dass wir nicht in einer Hippie-Welt leben und Waffen evtl. leider notwendig sind... gehören Rüstungskonzerne meiner Meinung nach so mit zu den Top-10% der unsympathischen Dinge auf der Welt.
Das ist mir bewußt aber guck mal auf den Threadtitel und was sonst hier zu 99% diskutiert wurde: Waffen und Militärtechnik. ;)
 
Das ist mir bewußt aber guck mal auf den Threadtitel und was sonst hier zu 99% diskutiert wurde: Waffen und Militärtechnik. ;)
Schon klar, und wie ich doch schrieb: ich interessiere mich ja selbst sehr dafür. Meine persönliche Youtube-Timeline spricht davon Bände :D
Aber Werbevideos von Rüstungskonzernen haben für mich persönlich einen ähnlichen Sympathie- und Glaubwürdigkeitsgrad wie AfD-Wahlwerbespots ;-) Kein Vorwurf an dich, der du ja nun das Video verlinkt hast, no offense meant.
 
Weil es halt immer noch Unternehmen sind, die im Endeffekt einen guten Reibach damit machen, dass ihre Produkte in weiten Teilen dafür da sind, Menschen zu töten.
Oder andere davon abschrecken es zu tun.

Sorry da gibt es Industrien die für weitaus mehr Schaden am Menschen sorgen wie Tabak oder Zuckerindustrie.

Außerdem ist ein Krieg für die Waffenindustrie auch immer eine Wette auf den Erfolg.
 
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