Der Militärthread

Das Prinzip ist ganz simpel. Nach dem Verbleib der Wagner Kugelfänger fragt kaum jemand. Also werden sie bevorzugt eingesetzt. An Qualität dürfte es dem Haufen mittlerweile auch mangeln. Also keine Ahnung wer da schlagkräftiger ist, ob Wagner oder Reguläre. Wobei erstere angeblich noch besser ausgerüstet werden.
 
Vielleicht solltet ihr eine Unterhaltung, die eigentlich in den Ukraine-Thread sollte, langsam in den Ukraine-Thread verlagern?


Liest dich etwas anders?

Nö, das liest s kein Bisschen anders als das, was du das letzte mal verbreitet hast. Weil es schlicht copy & paste ist.

Ich finde es schon ziemlich beachtlich was diese Kiste leisten kann.

Wenn du beeindruck zitierst, dass Datenübertragungssysteme Informationen austauschen, dass Infrarotsensoren vorne angebracht sind und Raketen auf Off-Axis-Ziele abgefeuert werden können, dann solltest du bei einem Blick auf moderne Militärtechnik gerade schockiert-überwältigt sein.

Zur Mig-25

"
Nach den ersten Einsätzen des schnellen amerikanischen Aufklärers Lockheed SR-71 an der deutsch-deutschen Grenze oder über der Ostsee, musste der Warschauer Pakt reagieren. Nur die MiG-25 war schnell genug, eventuelle Einflüge in den Luftraum der DDR zu verhindern.

Wer hat diesen Bullshit geschrieben? Die MiG-25 war mit nichten als [einzige] schnell genug, um eine SR-71 abzufangen. Mit Mach 2,8 fliegt man gar keine Eskorte für ein Mach 3,3 schnelles Ziel. Vielleicht flogen sie zur Deko mit, wenn eine SR-71 rein wegen ihrer guten Kameras längs der Grenze eingesetzt wurde, aber als sie tatsächlich noch Penetrationen durchführte, beschleunigte die SR-71 schon vor erreichen sowjetischen Luftraums um möglichst wenig Vorwarnzeit zu lassen und hinterher kam auch eine MiG-25 nicht. Umgekehrt kann selbst eine MiG-21 eine SR-71 von vorne anfliegen, wenn dass mit dem Satz gemeint gewesen sein sollte. Das kann aber strenggenommen sogar auch eine MiG-1. (Wenn die 71 wirklich tief fliegt :ugly:)

Was die MiG-25P heraushob: Sie trug bis Mitte der 80er (also bis lange nach Ausmusterung der SR-71) als einzige sowjetische Maschine Luft-Luft-Raketen, die (deutlich) mehr als Mach 2,X konnten. Mit allen anderen Waffen als der R-40 hätte man eine SR-71 nicht nur von vorne oder seitlich anvisieren müssen, weil man von hinten nicht hinterher kam, sondern man hätte auch noch von vorne feuern und treffen müssen, weil die SR-71 auch die Raketen abhängen konnte.

Die MiG-25 war nicht die einzige Bedrohung für die SR-71, weil sie ein Stück schneller flog (hilft natürlich trotzdem), sondern weil sie die größte AAM trug. Eine MiG-21 hätte auch mit Modifikationen maximal zwei davon überhaupt schleppen können, hatte aber schlicht keinen Platz für die nötige Elektronik um sie auch einzusetzen. Da brauchte es auf dem damaligen technischen Niveau einen Jäger im Learjet-Format.

Einsätze wurden zB gegen Israel durchgeführt.

Aufklärungseinsätze in den 70ern, ja. Wenn du Posts von Diskussionsteilnehmern lesen und verstehen würdest, hättest du da auch gar nichts weiter zu schreiben müssen, weil ich das schon geschrieben habe.

Alles in allem war der Ansatz der Mig-25 vielseitiger und effektiver, da es neben der Aufklärung auch Kampfaufgaben erfüllen konnte.

MiG-25R war unbewaffnet. Die MiG-25P konnte keine Aufklärung. Kein Schmach für diese Zeit, aber deine Aussage ist schlichtweg falsch. Die Maschinen waren nicht vielseitig, sondern im Gegenteil sogar etwas stärker spezialisiert als selbst damals üblich war.

Dein Spam ist der Bessere?
Diese Analysen werden von amerikanischen Institutionen für die US Regierung erstellt.

Meine Beobachtungen der aktuellen Kampferfolge der russsischen Luftwaffe werden von mir erstellt. Mir wäre neu, dass ich eine Institution der US-Regierugn bin (irgendwie fehlen die Gehaltseingänge, Mr. Biden!)
Und noch neuer wäre mir, dass das hier Thema ist.
 
Die SR-71 hatte ein ganz anderes Prinzip als nur Vmax zur Abwehr.
Zum damaligen Zeitpunkt (1960 bis ca. 1980/85) war es technisch nahezu unmöglich, Flugzeuge abzuschießen, die in Einsatzhöhen von 20-25 km operierten + hohe Eigengeschwindigkeit hatten + der Tatsache, dass die SR-71 einen für damalige Verhältnisse extrem kleinen Radarquerschnitt hatte.
Allerdings war die SR-71 eine Infrarotquelle wie ein Stahlwerkhochofen.

Es kommt nicht von ungefähr, dass dann ab 1988 z. B. und u. A. die AA-13 Hochgeschwindigkeits-Langstreckenabfangrakete bei den Sowjets auftauchte. Allerdings erfolgte m.W. die reguläre Einführung bei der Truppe erst um 2016 oder so.
Nun ja, zu spät, da war die SR-71 schon gute 8 Jahre EOL und fortschrittliche Militär-Satelliten übernahmen primär deren Aufklärungsfunktion.
 
Meine Beobachtungen der aktuellen Kampferfolge der russsischen Luftwaffe werden von mir erstellt.
Deshalb brauchst du auch keine Quellen.

Das es unterschiedliche Ausführungen gibt ist völlig klar, aber der Grundentwurf war vorhanden und wenn man da die SR-71 und eine Mig-25 vergleicht, ist das Potential der Mig ungleich höher gewesen.

Ob das an der Grenze spazierenfliegen, den enormen Kostenaufwand gerechtfertigt hat, glaube ich ehrlich gesagt nicht.

12 Maschinen sind von alleine heruntergeplumst, bei gerade mal 32 Exemplaren...mit nur einem toten Pilot.

Mit den Kopf mußte der Pilot auch aufpassen.
Gab regelmäßig Triebwerksausetzter bei hohen Geschwindigkeiten, bei denen die Piloten mit dem Kopf seitlich gegen die Cockpitscheibe knallten und auch mal das Helmvisier brach.

Man mußte genau eine bestimmte Startgeschwindigkeit einhalten, wegen der Reifen und durfte nur mit einem Viertel Tank starten...

Aber sonst war es ein " Super" Flugzeug.
 
Deshalb brauchst du auch keine Quellen.
Kommt mal wieder ausgerechnet von dem Typen, der selbst regelmäßig meint keine Quellen, für seine Märchen und Lügen, zu benötigen und noch dutzende Quellen schuldig ist.

Das es unterschiedliche Ausführungen gibt ist völlig klar, aber der Grundentwurf war vorhanden und wenn man da die SR-71 und eine Mig-25 vergleicht, ist das Potential der Mig ungleich höher gewesen.

Wenn ich einen Apfel und eine Birne vergleiche gewinnt genau was?
Die SR-71 war ein hochspezialisiertes Flugzeug, dessen primäre Funktion genau 1 war, am (für damalige Verhältnisse) physikalischen Limit zu fliegen und dabei Bilder für Aufklärung / Spionage zu schießen.

Das irgend jemand dabei auch nebenher mal die Machbarkeit, auf die Nutzung zu anderen Zwecken geprüft hat spielt genau 0 Rolle, da sie nie über ihre Primärfunktion hinaus ernsthaft dafür in Erwägung gezogen worden ist, weil sie es eben nicht gut konnte, dafür aber eben auch nie bei der Konstruktion primär gedacht war.

Entsprechend macht der Vergleich, mit einer Maschine, deren Einsatzzweck, primär ein anderer war (MiG-25), auch wenig Sinn.

Ob das an der Grenze spazierenfliegen, den enormen Kostenaufwand gerechtfertigt hat, glaube ich ehrlich gesagt nicht.
Ob hunderte (teure) Raketen / Marschflugkörper, zur Zerstörung von ziviler Infrastruktur und Terrorisierung der Zivilbevölkerung, zur Auslösung von Fluchtbewegungen aus der Ukraine, ihre Kosten wohl mehr rechtfertigen mögen, als die SR-71, die 32 mal produziert wurde, in 32 Jahren Dienstzeit und dabei 12 Maschinen, in ihrer Dienstzeit, verloren gingen?


12 Maschinen sind von alleine heruntergeplumst, bei gerade mal 32 Exemplaren...mit nur einem toten Pilot.

Mit den Kopf mußte der Pilot auch aufpassen.
Gab regelmäßig Triebwerksausetzter bei hohen Geschwindigkeiten, bei denen die Piloten mit dem Kopf seitlich gegen die Cockpitscheibe knallten und auch mal das Helmvisier brach.

Man mußte genau eine bestimmte Startgeschwindigkeit einhalten, wegen der Reifen und durfte nur mit einem Viertel Tank starten...

Aber sonst war es ein " Super" Flugzeug.
Die Maschine, wie die meisten Militärflugzeuge, wurde am (absoluten) Limit gebaut, verstärkte Ausfallraten sind dort absolut nicht ungewöhnlich und noch wahrscheinlicher wenn Maschinen nur in Klein(st)serien konstruiert, gebaut und genutzt werden.

Aber wenn wir schon Rosinen picken wollen, steht Russland, auch bei Maschinen die nicht in Kleinserien produziert werden und aber auch nicht in sehr großer Stückzahl außerhalb seines (ehemaligen) Herrschaftsbereiches genutzt werden, bei Luftfahrtunfällen, im Zivilsektor, auf Platz 2 der Weltrangliste (zwischen 1945 und 2022), mit 544 Abstürzen.

Spricht nicht gerade für die russische Ingenieurskunst, was allgemeine Zuverlässigkeit angeht.
Da sind "nur" 12 Abstürze, in 32 Jahren Dienstzeit, bei nur 32 mal produziert, fast schon wieder ein solider Schnitt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man mußte genau eine bestimmte Startgeschwindigkeit einhalten, wegen der Reifen und durfte nur mit einem Viertel Tank starten...
Du lügst schon wieder wie gedruckt!
Man ging dazu über mit einem Viertel Tank zu starten, um Reifen und Zelle zu entlasten, die SR-71 konnte aber auch vollgetankt starten.

In den ersten Einsatzjahren betankte man die Flugzeuge wie sonst auch üblich komplett am Boden. Es gab jedoch Probleme mit berstenden Reifen während des Startvorganges, dadurch verlor man sogar einige Maschinen bzw. reparierte sie nicht mehr. Man fand heraus, dass sich das Problem lösen ließ, indem man die Tanks zum Start nur zu etwa einem Viertel füllte und die Maschinen dann in der Luft vor der eigentlichen Mission mit Tankflugzeugen auftankte. Das somit erheblich geringere Startgewicht reduzierte die Belastung der Reifensätze, die von nun an die geplanten 15 Starts und Landungen überstanden, ehe sie ausgewechselt wurden.

 
Die SR-71 hatte ein ganz anderes Prinzip als nur Vmax zur Abwehr.
Zum damaligen Zeitpunkt (1960 bis ca. 1980/85) war es technisch nahezu unmöglich, Flugzeuge abzuschießen, die in Einsatzhöhen von 20-25 km operierten + hohe Eigengeschwindigkeit hatten + der Tatsache, dass die SR-71 einen für damalige Verhältnisse extrem kleinen Radarquerschnitt hatte.
Allerdings war die SR-71 eine Infrarotquelle wie ein Stahlwerkhochofen.

Stimmt, die Flughöhe ist auch noch ein Faktor, der anderen Maschienen Begleitflüge erschwert hat. Aber ich glaube eine ganze Reihe sowjetischer Flugzeuge hätte von unten her genug Raketenreichweite gehabt, um einen Treffer auf Flughöhe der SR-71 zu landen und für die -25 gilt wiederum: Sie war in der Hinsicht gut, aber nicht ebenbürtig zur SR-71. Flugzeugseitig schränkt das also den räumlichen Bereich, aus dem heraus man sie erfolgreich anvisieren kann, weiter ein, aber einmal abgefeuert ist der verbleibende Höhenunterschied für die Luft-Luft-Raketen sicherlich überwindbar gewesen. Der qualitative Unterschied bei einem Abfangversuch mit einer -25 gegenüber allen anderen zeitgenössischen Maschinen war die überlegene Geschwindigkeit des Waffensystems.

Gegenüber SAMs konnte sich die SR-71 ohnehin nicht auf reine Höhe verlassen. Dass das nicht mehr funktionierte war ja überhaupt nur der Grund, warum man die U-2 abgelöst hat.


Das es unterschiedliche Ausführungen gibt ist völlig klar, aber der Grundentwurf war vorhanden und wenn man da die SR-71 und eine Mig-25 vergleicht, ist das Potential der Mig ungleich höher gewesen.

Diese falsche Aussage hast du bereits geäußert und ich habe mit Argumenten darauf geantwortet. Da du keine Argumente vorbringst, verweise ich darauf (und betone zusätzlich die YF-12). Wenn du an Diskussionen interessiert bist, kannst du darauf eingehen.
Wenn nicht: Dann verzieh dich endlich von dieser Diskussionplattform.

Ich nehme an dieser Stelle zur Kenntniss, dass erneut einen Großteil der dir entgegengebrachten Aussagen ignoriert hast und für vorherige Tatsachenbehauptungen trotz Quellnachfrage keinen Link vorlegst.
 
12 Maschinen sind von alleine heruntergeplumst, bei gerade mal 32 Exemplaren...mit nur einem toten Pilot.
Nach weiteren Recherchen und was du natürlich auch unterschlagen hast:

Zwölf SR-71 wurden während der Einsatzzeit bei Unfällen zerstört und ein Pilot starb dabei.[25][26] Elf dieser Unfälle ereigneten sich zwischen 1966 und 1972.
Es gab bei der Maschine genau 2 Probleme einmal eine Triebwerksüberwachung die automatisch die Triebwerke neu zünden konnte, diese wurde computergestützt entwickelt und nachgerüstet und die Temperaturunterschiede in den Reifen, auch das wurde gelöst. Insoweit stand die SR-71, nach dem Lösen ihrer Kinderkrankheiten, 26 Jahre (1973-1999) in Dienst mit einem einzigen Unfall!

Gab regelmäßig Triebwerksausetzter bei hohen Geschwindigkeiten, bei denen die Piloten mit dem Kopf seitlich gegen die Cockpitscheibe knallten und auch mal das Helmvisier brach.
Dazu hätte ich gerne eine Quelle!
 
"Mit zeitlichen Verzögerungen und zusätzlichem Finanzbedarf bis zur Fertigstellung der Infrastruktur muss daher gerechnet werden."
"Zulassung ... nicht zeitgerecht möglich"
8,3 Milliarden (ohne Ausrüstung/Bewaffnung) für 35 Maschinen = 240 Millionen Euro pro Stück. Mit Zubehör sind es 290 Millionen.
Bei der Schweizer Anschaffung waren 80 Millionen nur für die Maschinen im Gespräch.
Die letzten Eurofighter kosteten 144 Millionen. Inklusive Ersatzteilpaket und allem drum und dran.

Und das ist noch die Best-Case-Rechnung. Könnte auch etwas anders laufen:
„Die verbindlichen endverhandelten Preise werden anschließend mit einer einseitigen Vertragsänderung durch die US-Regierung übermittelt.“


Welch ein Glück, das wir eine neue Regierung und die Bundeswehr ein reformiertes Beschaffungswesen haben! Da weiß man doch, dass 100 Milliarden Euro Sonderverschuldung in guten Händen sind!
 
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Die Schweiz hat ein ganz anderes Paket, es wäre dir anzuraten, dass du dich da mal besser informierst :)

Hier mal zum nachlesen @ruyven_macaran und @Nightslaver

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Bezugnehmend auf den Tweet,

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Ich habe mich darüber schon in den 2000er furchtbar aufgeregt und es will mir einfach nicht in den Kopf, die BW hatte ein komplettes Lagersystem für Großgerät während des Kalten Krieges, es war Matrial eingelagert um im Verteidigungsfall 30 Brigaden ausrüsten zu können.
Warum hat man beim Abbau/Verkleinerung nicht einfach dieses System genutzt, nein man hat moderne Waffen verschenkt, für ein Euro verscherbelt oder in den Schneidbrenner geworfen.
(Leopard 2, Leopard 1 A5, Luchs, Gepard, Roland, Mars, Lars etc.). Man muss sich nur mal die Beschaffungszahlen vom Gepard anschauen, oder dem Mars Werfer, wo sind die alle, wohl im Schneidbrenner.
Bei der MArine werden und wurden die Systeme U 206 und Schnellboot 143 einfach vernichtet!
Das was man zwischen 2000-2012 mit der BW gemacht hat grenzt für mich an Landesverrat, es war nämlich "alles da" um zumindestens einen Restbestand zu erhalten, wenn man sich anschaut was andere Staaten (z.B. USA, Russland etc.) Lagern, kann man nur den blanken Hass bekommen, was hier die deutsche Politik angestellt hat.

Aber alle dachten ja wir tanzen das nächste Jahrhundert ausschließlich Kumbaya.
 
Und warum verlinkt man nicht direkt die beiden Links daraus, sondern das Twitter-Gepimmel?
Weil Diskussionen unter den Tweets/Retweets gerne mal viele Aspekte beleuchtet werden und zwar durch Personen die da drin stecken.
Das was man zwischen 2000-2012 mit der BW gemacht hat grenzt für mich an Landesverrat, es war nämlich "alles da" um zumindestens einen Restbestand zu erhalten, wenn man sich anschaut was andere Staaten (z.B. USA, Russland etc.) Lagern, kann man nur den blanken Hass bekommen, was hier die deutsche Politik angestellt hat.
Ja es ist schon mies was da weit durch das politische Establishment ging.
Da kann man keine Partei ausnehmen.

Naja manchmal denke ich, dass viele Politiker Deutschland wie einen Konzern führen wollen.
 
Naja manchmal denke ich, dass viele Politiker Deutschland wie einen Konzern führen wollen.
Brauchst du nicht zu denken, ist sichtbar so.
Brauchst du nur mal regelmäßig Richtung FDP und Union und 16 Jahre große Koalition schauen.
Privatisieren, Rotstift und sparen mit dem Rotstift, außer es hat Lobby und somit genug Geld.

In der Wirtschaft würde man wohl equivalent davon sprechen Gewinne und Einsparungen landen im Managment / der Firmenspitze und bei den Aktionären, während in der Belegschaft Lohnkürzungen, Lohnverzicht und Entlassungen praktiziert werden und bei den Produkten an der Qualität gespart wird.
 
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Brauchst du nicht zu denken, ist sichtbar so.
Brauchst du nur mal regelmäßig Richtung FDP und Union und 16 Jahre große Koalition schauen.
Privatisieren, Rotstift und sparen mit dem Rotstift, außer es hat Lobby und somit genug Geld.

In der Wirtschaft würde man wohl equivalent davon sprechen Gewinne und Einsparungen landen im Managment / der Firmenspitze und bei den Aktionären, während in der Belegschaft Lohnkürzungen, Lohnverzicht und Entlassungen praktiziert werden und bei den Produkten an der Qualität gespart wird.
Ich halte das für eine nicht falsche, aber viel zu einseitige Analyse!
Deutschland und deutsche Politik hat seit der Wiedervereinigung nie wieder (sicherheits/militärisch) strategisch gedacht, im Gegenteil alles was mit Sicherheit, Militär, Verteidigung und eben dann auch Krieg zu tun hatte, wurde völlig weggeschoben auch von der Bevölkerung. Jeder der davor gewarnt hat, wurde als Kriegstreiber und ewig Kalter Krieger bezeichnet.
"Man meinte" auf dem Altar der Wiedervereinigung besonders allen anderen Ländern zeigen zu müssen das man sich völlig wehrlos macht, das ja keiner auf Idee kommen könnte, von diesem Deutschland könnte irgendeine Gefahr ausgehen oder Wehrhaftigkeit und ein normales oder robustes vertreten seiner eigenen Sicherheitinteressen. Horst Köhler musste deshalb gehen.
Nicht nur die Politik hat da versagt, auch die Bevölkerung als Ganzes ist völlig in ein Koma gefallen, man will mit solchen oben genannten Sachen am besten gar nichts zu tun haben, weil Militär und eventuell auch "schießen" ist böse, das wollen wir nicht.
Aber gleichzeitig hat dieser Kriegstreiber aus dem Kreml, der wohl mehr Gemeinsamkeiten mit dem Schnauzbart hat, als weniger, wohl in keinem westlichen Land so viele Fans wie in Deutschland und das passt irgendwie nicht zusammen, jedenfalls nicht für meine rationale Denke!
 
Vor 20 Jahren hat die Bundeswehr 350 Exemplare des hochmodernen Schützenpanzers "Puma" bestellt. Doch bis heute ist das Gerät nicht "kriegstauglich". Warum der "Puma" die Erwartungen nicht erfüllt.

Seit zwei Jahrzehnten hofft die Bundeswehr auf einen einsatzfähigen neuen Schützenpanzer. Der "Puma" sollte eigentlich längst den schon 1971 eingeführten "Marder" ablösen. Doch das hochkomplexe Waffensystem mit einem Stückpreis von 17 Millionen Euro wird seit Jahren von massiven Mängeln geplagt - und gilt inzwischen als Paradebeispiel für problembeladene Rüstungsvorhaben.

Der Bundestag gab 2002 grünes Licht für die Entwicklung des neuen Schützenpanzers für die Panzergrenadiere. Bestellt wurden bei den Rüstungskonzernen Rheinmetall und Krauss-Maffei Wegmann schließlich 350 Exemplare. Doch die Auslieferung verzögerte sich immer wieder.

2013 erklärte der damalige Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU), die Bundeswehr könne den "Puma" nicht in Dienst stellen. Es gebe Probleme mit der Elektronik, der Software, den Sichtmöglichkeiten für die Fahrer sowie mit dem Gewicht. 2015 wurden dann erste Exemplare an das Heer übergeben, obgleich auch diese weiter nicht als voll einsatzfähig galten. Kurz darauf stellte sich zudem heraus, dass die ersten "Puma" auch ein Nässe-Problem hatten: Bei starkem Regen drang Wasser durch die Dachluke ein.

Trotz solcher Startschwierigkeiten waren die Erwartungen hoch: Der "Puma" bietet einen deutlich verbesserten Schutz der Besatzung. Mit fast 1100 PS wird der Kettenpanzer bis zu 70 Stundenkilometer schnell. Aus der Fahrt kann der er mit seiner 30-Millimeter-Kanone Ziele in bis zu 3000 Meter Entfernung treffen. In der neuesten Version sollen Lenkraketen zudem feindliche Panzer bis zu vier Kilometer entfernt ausschalten. Nach außen blickt die Besatzung über 360-Grad-Kameras, dank Wärmebilderkennung auch in der Nacht.

Doch der eigentliche "Clou" des "Puma" soll die Vernetzung mit den Soldaten außerhalb sein: Über eine digitale Lagekarte können alle Mitglieder der Einheit sich gegenseitig über feindliche Ziele informieren. Der "Puma" ist damit Dreh- und Angelpunkt für das Bundeswehr-Konzept "Infanterist der Zukunft".

Für die schnellen Einsatzkräfte der NATO wurde eine aktualisierte Version namens "Puma VJTF" erstellt. VJTF steht dabei für die sogenannte Speerspitze der NATO-Krisenreaktionskräfte, die binnen zwei bis sieben Tagen in Krisenherde verlegt werden sollen. 266 einsatzbereite "Puma" der VJTF-Variante braucht die Bundeswehr "zwingend" laut Heeresinspekteur Alois Mais, "um unsere Bündnisverpflichtungen zu erfüllen".

Doch im Juli 2020 wurden bei einer Einsatzprüfung "erhebliche Mängel" am "Puma" festgestellt. "Nicht kriegstauglich“ befand das Prüfteam des Heeres. Nur sieben Monate später hieß es dann von der Bundeswehr, der "Puma" habe die Kurve gekriegt und sei nun einsatzfähig.

Doch das scheint nur bedingt der Fall gewesen zu sein. Im April dieses Jahres stellte die neue Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) fest, die Bundeswehr habe zwar "auf dem Papier" 350 "Puma". Einsatzbereit seien aber nur 150. Ein Teil der Gelder aus dem 100 Milliarden Euro schweren Sondervermögens für die Bundeswehr sollte deshalb dazu dienen, weitere "Pumas" auf den neuesten Stand nachzurüsten.

Kurz bevor die Bundeswehr am 1. Januar für ein Jahr die Führung der NATO-"Speerspitze" übernimmt, kam nun die nächste Hiobsbotschaft. Nach einer Schießübung mit 18 "Pumas" war kein einziger der Schützenpanzer mehr einsatzbereit, teils gab es Probleme mit dem voll automatisierten Turm mit der Kanone des Panzers. Da bis zur Behebung der Probleme ein monatelanger Ausfall droht, werden die Schützenpanzer während der NATO-Bereitschaft bis auf weiteres wohl durch den 50 Jahre alten Vorgänger "Marder" ersetzt.
Quelle: Warum der "Puma" bislang ein Papiertiger ist

Ob der Puma noch seine Kurve bekommt? Technisch scheint er ja sehr interessant zu sein.
 
Quelle: Warum der "Puma" bislang ein Papiertiger ist

Ob der Puma noch seine Kurve bekommt? Technisch scheint er ja sehr interessant zu sein.
Diesbezüglich fehlt es mir deutlich an Input. Das einzig Wissenswerte was ich aus den ganzen reißerischen Artikeln ziehen konnte war das es wohl 18 frisch aus der Umrüstung gekommene Pumas waren. Außerdem eine "Spezialkonfiguration" für die schnellen Eingreiftruppen. Was man auch immer darunter verstehen mag und auch so viel dazu das man von den Goldrandlösungen weg kommen wollte.^^
 
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