Auch ohne angesprochen zu sein, wage ich mal wieder auf der Ignore-Liste zu landen:
Für mich folgt das Ferkel-Bild, welche taks zitiert hat
Also meine Dateien haben teilweise fast 2 MB. Das ging. Bilder aus unserer Stadt. Blende war auf 8. Ich glaube bei Landschaftsbildern kann ich die noch etwas erhöhen oder? Könnte noch mehr Schärfe drin sein. Iso war auf 800. Vielleicht noch etwas senken auf 600. Aber langsam glaube ich auch das...
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max. einer der von den meisten als "sinnvoll", von anderen halt als langweilig empfundenen Regeln: "Unkonventionelle Blickwinkel"
Wie so üblich ist Fotografie für viele eine Art Kunst, womit die Bewertung der dargestellten Bilder reine Geschmackssache ist und der Fotograf nahezu alles als "ist so gewollt" bezeichnen kann (wie bei Dir "Die Körnungen sind so gewollt."). Es gibt ja auch Leute, die dreckige Badewannen und Fettecken schön finden.
Wenn ich eher klassisch herangehe (alles meine ganz persöbliche Meinung, der selbstverständlich niemand folgen muss), dann ist das Bild einfach nur ein Schnappschuss eines interessanten Motives, ohne sich Gedanken über den Bildaufbau, die Perspektive oder die Lichtsituation zu machen.
In gewisser weise gilt das auch für die Nachbearbeitung:
- warum muss das Tier in der Bildmitte stehen ohne, dass rechts hinter ihm auch nur irgendetwas für mich interessantes auf dem Bild gezeigt wird?
- selbiges gilt für mich für den Steinklotz "über" dem Tier.
- der Unter-/Hintergrund ist auch alles andere als "interessant", lenkt dadurch, dass er scharf ist, meinen Blick ab, hilft aber wenigstens ein wenig, die Größe des Tieres einschätzen zu können.
Ich hätte hier, wenn ich schon mit der Situation leben müsste anstatt auf eine bessere Umgebung und/oder bessere Lichtverhältnisse warten zu können, mind. die Möglichkeiten der spiegellosen Kamera ausgenutzt, mit dem Display als "Winkelsucher" fotografiert und die Kamera so tief wie möglich gehalten. Das ganze dann, da mich die Proportionen und der Kopf des Ferkels vermutlich mehr interessiert hätten wie das Hinterteil, weiter links mit dem Fokus auf den Kopf und nicht komplett seitlich.
All das lässt sich aber nur auf Basis des Bildes nicht beurteilen. U.U. gab es ja nur exakt ein Loch im Zaun, durch das man ungestört fotografieren konnte und das Ferkel war kurz danach schon wieder im Stall verschwunden.
In der Nachbearbeitung hätte ich rechts und oben erheblich mehr abgeschnitten. Dazu wäre dann das Bild, in Kombination mit meiner persönlichen Vorliebe für Bildschärfe ohne Überschärfung, vermutlich nur erheblich kleiner nutzbar, was mich aber bei einer Kollage (oder bei einer recht kleinen Ausbelichtung) nicht wirklich stören würde.
Das ganze betrifft dann mind. vier der Regeln aus einem der Tutorials: "Auge fokussieren", "Die passende Umgebung", "Geduld" und "Traditionelle Fotokonzeptionen beachten"
Hier könnte man z.B. mit Tiefenunschärfe arbeiten.
Mit dem vorhandenen Objektiv in Kombination mit MFT leider nicht. Da hilft nur das Warten auf eine bessere Umgebung, was außer RyzA aber auch keiner beurteilen kann. Oder ein anderes Objektiv.