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Photoshop Tutorial: Grundlagen der Bildbearbeitung, Teil 1
Ich bin gewillt eine kleine Serie von Tutorials zu veröffentlichen, in denen ich mit Bildern ein wenig in PS und seine Möglichkeiten einführen möchte!
An dieser Stelle soll erwähnt werden das PS ein serhr mächtiges Werkzeug ist. Dessen gesamten Umfang zu beherrschen eine Wissenschaft für sich ist. Ich würde mich selbst noch als PS Anfänger bezeichnen, da ich längst nicht alle facetten, Tricks und Kniffe von PS CS6 kenne. Dennoch, für die grundlegende Bildbearbeitung sollte es schon reichen.
Beginnen wir gleich einmal mit dem Orginalbild:
Es fällt auf, dass es eher etwas trübe und leicht unterbelichtet wirkt. Das liegt vor allem am schlechten, oder besser recht wechselhaften Wetter in den Bergen auf Gran Canaria.
Außerdem gibt es einige "störende Objekte, die nicht zum Bild eines traditionellen Bergdörfchens passen: Das Auto im Hintergrund, Die Parken verboten Schilder, Der Mast und die Laterne im linken Vordergrund.
Aber erst einmal kümmern wir uns um die allgemeine Parameteranpassung! Gleich mal noch ein Hinweis: Raw Bilder lassen sich bezüglich der Basisparameter wesentlich besser anpassen, dass werde ich im nächsten Tutorial einmal genauer erläutern (Auch die berühmt-berüchtigte Gradiationskurve

)
Also, erst einmal zur Belichtungskorrektur eines jpeg Bildes:
Die Menüs sind eigentlich selbsterklärend, ihr findet die Einstellungen für
"Belichtung" unter
"Bild" -->
"Korrekturen"
Dort kann man die Belichtung in
"Blendenstufen" anpassen (oberer Pfeil).
"Versatz" regelt den unterschied zwischen
"Tiefen", also dunklen Bildbereichen, und
"Lichtern", also den hellen Bildbereichen.
"-" bedeutet, dass die Tiefen nicht so stark angezogen, also erhellt werden,
"+" bedeutet, dass die Tiefen mehr erheltte werden im vergleich zu den Lichtern. (Das erhöht den Kontrasst weswegen ich diesen nicht noch mal explizit verändert habe!!)
Die
"Gammakorrektur" arbeitet sehr komplex, den zusammenhang habe ich selbst, magels zwingender Notwendigkeit, noch nicht ganz erschlossen. Augenscheilich arbeitet sie ähnlich wie dei
"Versatz-Funktion".
Als nächstes kommen wir zu den Reitern
"Dynamik" und
"Sättigung", sie sind im selben Menüstamm wie die
"Belichtung" lokalisiert. Der Dynamik Reiter erhöht die Kontrasste der einzelnen Farben spezifisch und sorgt so für ein lebendigeres Bild, bzw. für ein farbärmeres Bild. (siehe die Beispielbilder)
Sättigung und Dynamik sind eng mit einander verbundenden, wobei die Dynamik eher die Farbanteile in den Farben erhöt und nicht die Farbwirkung an sich, das Bild wirkt nicht so schnell
"Übersättigt"
Ich habe mich für folgende Kombi entschieden:
Nun noch eine weitere grundlegende Funktion, die sehr nützlich sein kann, wenn man es nicht übertreibt: Der
"Scharfzeichener". Ich beziehe mich im Folgeden auf den
"Selektiven Scharfzeichner". Ihr findet ihn unter
"Filter" -->
"Scharfzeichnungsfilter".
Auch hier erst mal zwei Beispiel Bilder, die den Effekt des Filter demonstrieren:
Auch hier gillt: bei Raw Bildern lässt sich dieser Filter wesentlich eleganter anwenden! Ich habe mich für 50% Schärfe entschieden, dass wirkt noch nicht unnatürlich überschärft. Wie stark man schärft hängt auch sehr stark vom Motiv ab, bei Makroaufnahmen benutze ich diesen Filter wesentlich exsesiver!
So hier nun noch einmal das Bild mit angepassten Grundparametern, sicher könnte man noch mehr anpassen, aber das sollte für den Anfang genügen!
Soooo... Nun rücken wir der störenden Infrastruktur zu leibe. dazu braucht man eigentlich nur die beiden folgenden Werkzeuge:
"Bereichsreperatur-Pinsel" und
"Reperaturpinsel".
Ersterer ist ein intelligentes Werkzeug, dass versucht, markierte Bildbereiche durch auswerten der umgebenen Bereiche so zu ersetzen, dass es realistisch wirkt.
Letzterer nutzt vom Nutzer vorgegebene Bereiche zum ersezen. Ihr müsst vor der Anwendung bei gedrückter
"Alt-Taste" einen Bereich auswählen MIT DEM ihr ersetzen wollt!
Und Zack, weg ist der obere Teil vom Schild: (
"Bereichsreperatur-Pinsel")
... Und der untere! Man muss schon Pixel vergleichen, um zu erkennen, dass da mal was war...
Jetzt geht es dem Auto an den Kragen. Das stellt sich als nicht ganz so simpel heraus. Der
"Bereichsreperatur-Pinsel" stößt bei solch flächigen Objekten an seine Grenzen... Das gibt nur Pixelsalat!
Kommen wir also zum
"Reperaturpinsel":
Hier wählt ihr wie beschrieben einen Bereich aus, mit dem ihr einen anderen ersetzen wollt. So geschehen mit dem Fensterrahmen:
Und weiter mit der Mauer! Der kleine Kreis markiert den Bereich, den ich PS zum ersetzen vorgegeben habe...
Wichtig ist, dass ihr oben wo "Ersetzen" steht auch ersetzen auswählt, sonst mischt PS den alten und neuen Bildanteil, das sieht nich besonderst schick aus. Außerdem müsst ihr die Pixelröße den jeweiligen strukturen anpassen, also bei feinen Strukturen eher kleinflächig (wenige Pixel) ersetzen und bei dem Beispiel hier mit dr Wand größere (Pixel)Geschütze auffahren!
Schwubs!, weg ist das Auto und das Schild. Wie ihr seht, seht ihr nx (mehr)!!
gleiches Prinzip mit dem Schild im Vordergrund:
kleiner Tip: wenn ihr den
"Reperaturpinsel" benutzt bügelt im Anschluss noch einmal mit dem
"Bereichsreperatur-Pinsel" drüber, das verhindert harte Übergänge!
jetzt gehts an den Mast und dem Laternpfahl.
Den Mast im Himmel kann man relativ problemlos mit dem
"Bereichsreperatur-Pinsel" entfernen. Hier darauf achten, dass der Modus
"Normal" aktiv ist!
Ich habe jetzt nich jeden einzelnen Schritt dokumentiert, ihr geht immer gleich vor: erst den "Reperaturpinsel" benutzen, wenns geht den "Bereichsreperatur-Pinsel" der beste Weg ist eine schlaue Kombination aus beiden, um Strukturen zu ergänzen die vom Störobjekt überdeckt worden sind.
hier noch mal der shwierigste Part des Bildes:
Und so sieht das "Endbild" (

) im Vergleich zum Orginal aus:
Ich hoffe euch hat mein kleines Tutorial gefallen, für Verbesserunsvorschläge bin ich immer offen!
fehlen noch zwei Bilder...