Bilderthread Der DI-Amateur-Thread [Alle Bilder, Kritik & Beratung]

Der hat schon seit Monaten, fast seit Jahren, nichts mehr von einer 80D berichtet und ist auch schon lange bei DSLMs und da nicht bei Canon :D

Nein, das stimmt so nicht Rage. Er hat kein spezielles Video über das Thema (80D für Portrait) gemacht, er erwähnt es nur fast in jedem Video wenns auch um Portraits geht. :D Wenn Du ihn nicht schaust, kannst Du da nicht so mitreden...
 
Ich schaue fast jedes seiner Videos und habe schon ewig nichts mehr von einer 80D gehört. Soweit ich weiß nutzt er für seine Tochter schon lange eine der Sony A6.... Kameras ;-)
 
Liegt aber 100% an mir, nicht an der Kamera, da wirste Recht haben^^
Nein liegt es nicht. Man kann halt entweder versuchen, mit dem gegebenen Equipment das Maximum raus zu holen (=Verinnerlichen der physikalschen Dinge und Wahl der passenden Umgebung, die im Gegensatz zu meinen Motiven bei Dir recht frei wählbar sein dürfte). Oder man erschlägt es durch Geld und Technik.

Ohne Deine Beschreibung zu kennen, wie Du zur Kamera gekommen bist, würde ich wohl auch schreiben: kauf Dir das 50/1.8 STM oder 50/1.8 II (beide so um die 50-70€ gebraucht) und teste selber. Je nach Sichtweise sind es nur 70€ oder 30% des Kamerapreises.

Wenn es nur um die Unschärfe allgemein geht (egal, ob dann Lichter oder auch die Blätter im 2. Bild immer noch unruhig im Hintergrund wirken und den Blick des Betrachters ablenken) kannst Du Dir ein EF 50/1.8 STM kaufen (das liefert mit umgerechnet 80mm an Deiner Kamera annähernd die klassische Portrait-Brennweite) und mit Blende 1,8 fotografieren.

Wenn ich bei Deinem Portrait von ca. 3 m Abstand zum Motiv ausgehe, dann bist Du mit Blende 5,6 bei ca. 63cm Schärfentiefe.
Das ganze mit Blende 1,8 ergibt keine 20cm. Das genügt selbst beim 1. Bild nicht, um von Schulter bis Hinterkopf alles scharf zu haben. Eine Unaufmerksamkeit zwischen Scharfstellen und Auslösen und Gesicht/Augen sind (teilweise) unscharf. Oder Du wählst einen leicht anderen Winkel zum Motiv und ein Auge ist unscharf. usw..
 
Ich schaue fast jedes seiner Videos und habe schon ewig nichts mehr von einer 80D gehört. Soweit ich weiß nutzt er für seine Tochter schon lange eine der Sony A6.... Kameras ;-)

Und was spielt das jetzt für eine Rolle ob der jetzt ne Sony, Nikon oder Fuji nutzt?! Bzw. was bringt dein Kommentar darüber dem Drayygo?! Garnix... :ugly: Er hat halt ne 400D und hat gefragt welches Obj gut für Portrait ist, also hab ich ihm gesagt er kann ja mal bei SW gucken. Für mich sieht das so aus als wolltest Du (wieder) nur Klugscheissen.
 
Nein liegt es nicht. Man kann halt entweder versuchen, mit dem gegebenen Equipment das Maximum raus zu holen (=Verinnerlichen der physikalschen Dinge und Wahl der passenden Umgebung, die im Gegensatz zu meinen Motiven bei Dir recht frei wählbar sein dürfte). Oder man erschlägt es durch Geld und Technik.

Ohne Deine Beschreibung zu kennen, wie Du zur Kamera gekommen bist, würde ich wohl auch schreiben: kauf Dir das 50/1.8 STM oder 50/1.8 II (beide so um die 50-70€ gebraucht) und teste selber. Je nach Sichtweise sind es nur 70€ oder 30% des Kamerapreises.

Wenn es nur um die Unschärfe allgemein geht (egal, ob dann Lichter oder auch die Blätter im 2. Bild immer noch unruhig im Hintergrund wirken und den Blick des Betrachters ablenken) kannst Du Dir ein EF 50/1.8 STM kaufen (das liefert mit umgerechnet 80mm an Deiner Kamera annähernd die klassische Portrait-Brennweite) und mit Blende 1,8 fotografieren.

Wenn ich bei Deinem Portrait von ca. 3 m Abstand zum Motiv ausgehe, dann bist Du mit Blende 5,6 bei ca. 63cm Schärfentiefe.
Das ganze mit Blende 1,8 ergibt keine 20cm. Das genügt selbst beim 1. Bild nicht, um von Schulter bis Hinterkopf alles scharf zu haben. Eine Unaufmerksamkeit zwischen Scharfstellen und Auslösen und Gesicht/Augen sind (teilweise) unscharf. Oder Du wählst einen leicht anderen Winkel zum Motiv und ein Auge ist unscharf. usw..

Danke für die ausführliche Antwort - nur ist die Frage, wenn ich versuche aus der Technik, die mir bis jetzt gegeben ist, das meiste herauszuholen - welchen Ansatz sollte ich als Anfänger wählen? Ist es denn in der Theorie bei einem anderen Hintergrund (oder Entfernung von Modell zu Hintergrund?) möglich, das Ganze ansehnlicher (unschärfer) zu gestalten? Oder muss ich mit dem Objektiv näher ran? Aktuell war ich so 2-3 Meter weg und habe so nah range"zoomt" wie es eben ging, um das Gesicht möglichst groß draufzubekommen (+ Hintergrund).
 
Und was spielt das jetzt für eine Rolle ob der jetzt ne Sony, Nikon oder Fuji nutzt?! Bzw. was bringt dein Kommentar darüber dem Drayygo?! Garnix... :ugly: Er hat halt ne 400D und hat gefragt welches Obj gut für Portrait ist, also hab ich ihm gesagt er kann ja mal bei SW gucken. Für mich sieht das so aus als wolltest Du (wieder) nur Klugscheissen.

Was nützt es ihm bei Stephan Wiesner zu schauen, wenn er da ewig suchen muss, um etwas zu finden? Da wären auf Canon spezialisierte Youtuber oder derartige Foren hilfreicher. Das hat nichts mit Klugscheissen zu tun. Du hast doch die 80D mit einigen Objektiven, warum kannst du ihm nicht ein paar Tipps geben?
 
Danke für die ausführliche Antwort - nur ist die Frage, wenn ich versuche aus der Technik, die mir bis jetzt gegeben ist, das meiste herauszuholen - welchen Ansatz sollte ich als Anfänger wählen? Ist es denn in der Theorie bei einem anderen Hintergrund (oder Entfernung von Modell zu Hintergrund?) möglich, das Ganze ansehnlicher (unschärfer) zu gestalten? Oder muss ich mit dem Objektiv näher ran? Aktuell war ich so 2-3 Meter weg und habe so nah range"zoomt" wie es eben ging, um das Gesicht möglichst groß draufzubekommen (+ Hintergrund).

Der Hintergrund müsste bei deiner Blende weit hinter dem Motiv sein und du müsstest gleichzeitig möglichst nah ans Motiv heran und musst die Blende maximal öffnen.
Aber pass auf wenn du mit 18mm zu nah ran gehst, denn da kann es sein, dass das Gesicht etwas verzerrt wird :D.
Die 55mm wären eigentlich eine gute Brennweite.
 
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Der Hintergrund müsste bei deiner Blende weit hinter dem Motiv sein und du müsstest gleichzeitig möglichst nah ans Motiv heran und musst die Blende maximal öffnen.
Aber pass auf wenn du mit 18mm zu nah ran gehst, denn da kann es sein, dass das Gesicht etwas verzerrt wird :D.
Die 55mm wären eigentlich eine gute Brennweite.

Okay - fasse ich mal zusammen: 55mm Brennweite (Google hat mir gesagt, dass bedeutet "max Zoom" bei meinem Objektiv) ist OK für Portraits, ich brauche wahlweise ein Stativ oder eine geringere Belichtungszeit, da bei 1/80s zu schnell was verwackeln kann. Das heißt, im manuellen Modus dann auf F5,8, 1/160-1/200 bei 55mm Brennweite und dann könnte was schickes bei rumkommen (wenn ich ein ordentliches Motiv finde, obwohl mir da mein besseres Drittel schon zusagt, als Motiv)?
Farb/Weißabgleiche dann auf automatisch lassen und per LR verändern?
 
Also was Ich als als Hobby-Fotograf empfehlen kann, selbst als blutiger Anfänger, ist ein Grundlagenkurs, wie z.B. hier: Knipsakademie - Fotokurs Grundlagen in Hamburg
Da habe Ich dieses Jahr mit gemacht, und obwohl Ich schon seit 2008 mit DSLRs/Systemkameras arbeite, konnte Ich noch einiges lernen.

Ansonsten gibt es gewisse Grundlagen, die man wissen sollte. Wenn sich z.B. das Objekt bewegt (Mensch/Tier/etc.) und da reicht beim Mensch z.B. das reine Atmen, dann solltest du min. mit 1/250 oder schneller knipsen. Da kannst du die Kamera noch so ruhig halten, das hilft dir nichts, wenn sich dein Objekt bewegt.
Dann sollte man keine Angst vor dem Blitz haben, ggf. holt man sich einfach nen simplen Diffusor für den integrierten Blitz: Beispiel. Wobei Ich generell ein komplettes Set besorgen würde, da ist alles drin, was man anfangs für die Kamera benötigt für einen so extrem kleinen Preis.
Tiefen-Unschärfe erreicht man über drei Optionen: Offene Blende - Hohe Brennweite - geringe Entfernung zum Objekt.
Auch sollte man den Crop-Faktor berücksichtigen. D.h. wenn es heißt, 55mm sei die beste Entfernung für ein Portrait, dann ist die Aussage meistens für Vollformat mit einem 1er Cropfaktor. Bei APS-C hast du aber einen 1,6er Crop-Faktor, d.h. um den gleichen Bildausschnitt zu bekommen, müsstest du ca. ein 35mm Objektiv verwenden.
etc. etc.
 
Zuletzt bearbeitet:
Beim Thema Blitzen bin ich neugierig, benutze ich den auch "outdoors" trotz Sonnenscheins? Ich hab ja nur den integierten Blitz, und bei einer Distanz von 2-3 Metern (gut, im Handbuch steht 4m Reichweite) macht das dennoch einen Unterschied? Gut zu wissen.

Zum letzten Teil - was bedeutet das denn dann für meine Brennweite, wenn 55mm max Brennweite ist, und ich aber nur einen APS-C Sensor zur Verfügung habe mit dem Kit-Objektiv.
 
Um mit der Tiefenunschärfe zu experimentieren kannst du auch einfach eine Tasse auf den Küchentisch stellen und mit unterschiedlichen Zoomstufen, Blenden & Abständen zu der Tasse arbeiten.

Beim Thema Blitzen bin ich neugierig, benutze ich den auch "outdoors" trotz Sonnenscheins? Ich hab ja nur den integierten Blitz, und bei einer Distanz von 2-3 Metern (gut, im Handbuch steht 4m Reichweite) macht das dennoch einen Unterschied? Gut zu wissen.
Wobei ich finde, dass Thema Blitz sollte man angehen wenn der Rest soweit klar ist.
 
Um mit der Tiefenunschärfe zu experimentieren kannst du auch einfach eine Tasse auf den Küchentisch stellen und mit unterschiedlichen Zoomstufen, Blenden & Abständen zu der Tasse arbeiten.

Das habe ich tatsächlich sogar schon gemacht (allerdings mit meiner Dampfe), und konnte die Ergebnisse gestern draußen nicht reproduzieren. Daher dachte ich , dass das wohl auch mit dem Licht zu tun hat.

*Alibifoto*
Test.jpg
 
Beim Thema Blitzen bin ich neugierig, benutze ich den auch "outdoors" trotz Sonnenscheins? Ich hab ja nur den integierten Blitz, und bei einer Distanz von 2-3 Metern (gut, im Handbuch steht 4m Reichweite) macht das dennoch einen Unterschied? Gut zu wissen.

Zum letzten Teil - was bedeutet das denn dann für meine Brennweite, wenn 55mm max Brennweite ist, und ich aber nur einen APS-C Sensor zur Verfügung habe mit dem Kit-Objektiv.

Draußen würde ich nicht blitzen und wenn, dann erst, wenn du alles andere beherrschst. Ich würde auch vom integrierten Blitz abraten und wenn du ihn doch mal nutzen musst, solltest du möglichst indirekt blitzen, was vermutlich bei deinem integrierten Blitz schwer wird.

Bei deinem Objektiv ist 55mm die max. Brennweite, dennoch kannst du Objektive mit anderer Brennweite auch nutzen.
APS-C Sensoren haben nen Cropfaktor von 1,5. D.h. deine Brennweite von 55mm wirkt wie 82mm auf Vollformat.
 
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Das habe ich tatsächlich sogar schon gemacht (allerdings mit meiner Dampfe), und konnte die Ergebnisse gestern draußen nicht reproduzieren. Daher dachte ich , dass das wohl auch mit dem Licht zu tun hat.
Die tiefenschärfe ist maßgeblich abhängig von der verwendeten blende und dem abstand zum objekt. (was fotografiert werden soll) Je weiter du also die blende öffnest bzw. je weiter du an das objekt heran gehst, um so geringer wird die tiefenschärfe. Entsprechend wirst du bei deinem "feldversuch" vermutlich nur weiter entfernt gewesen sein als beim test mit der dampfe.
 
Die tiefenschärfe ist maßgeblich abhängig von der verwendeten blende und dem abstand zum objekt. (was fotografiert werden soll) Je weiter du also die blende öffnest bzw. je weiter du an das objekt heran gehst, um so geringer wird die tiefenschärfe. Entsprechend wirst du bei deinem "feldversuch" vermutlich nur weiter entfernt gewesen sein als beim test mit der dampfe.

Und dem Abstand vom Objekt zum Hintergrund ;-).
 
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