Du darfst aber auch nicht vergessen das die Nebenkosten um ein Vielfaches höher sind als früher und ich denke man sollte nicht spontan solchen Phrasen niederschreiben das "Harz 4" Kritik Jammern auf hohem Niveau ist. Ich denke nicht das es so einfach ist unter staatlicher Kontrolle mit so wenig Geld pro Monat auszukommen. Des Weiteren ändert dieser Punkt auch nichts daran, dass heutzutage die Mehrheit der Deutschen auf grund der wirtschaftlichen Lage von Ängsten, wie Existenzangst und die Angst vor sozialem Abstieg, betroffen ist. Und genau diese wichtigen Punkte gab es damals nicht und das sollte mein Post eben darstellen. Da spielt es keine Rolle was genau die Hintergründe waren. menschen sind bereit Übel hinzunehmen, wenn sie sich dafür in Sicherheit wiegen können. Siehe auch Einschränkung der Freiheit durch Präventionsmaßnahmen, wie Biometrische Datenabfrage, Bundestrojaner, Zensur von Internetseiten(Google) etc. Die Menschen nehmen es in Kauf weil Ihnen suggeriert wird, dass sie dadurch sicherer Leben und das ist dann auch der "entscheidende" Punkt.
ja, die nebenkosten sind höher. miete und einen teil der nebenkosten zahlt allerdings die arge zusätzlich zum hartz4-satz. bleiben immernoch 1450€ für die 4köpfige familie.
damit kann man schon ganz gut haushalten.
was die angst vor dem sozialen abstieg angeht, kann ich das schon nachvollziehen. man ist ja ein schickes auto, ne große wohnung oder ein haus und ähnliche erungenschaften gewohnt.
eventuell müssen wir ossis dann eben wieder unsere rasenmäher selbst bauen.
schau mal in die garten der "existenzängstler" und du wirst staunen wieviele angst um ihren pool haben

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ich habe hier eine schöne luftbildaufnahme unseres dorfes. viele schöne kleine blaue punkte in den gärten. und viele von deren besitzern stehen abends mit dem nachbarn am zaun und diskutieren darüber(mir nem radeberger in der hand), wie schlecht doch das system ist, nach dem Motto: " früher, in der DDR war vieles besser". das radeberger haben sie früher allerdings selten bekommen.
was die anderen sachen angeht, welche du hier aufführst(bundestrojaner und und und) darfst du nicht vergessen, das wir diese regierung wählen und/aber noch wichtiger ist, das wir ein grundgesetz haben, welches falsche gesetze relativ schnell wieder rückgängig macht.
siehe aktuelle gerichtsurteile, was den bundestrojaner angeht!
Tut mir leid. Ich kann das so nicht nachempfinden was du schreibst. Ich bin zum Teil auch damals in der DDR zur Schule gegangen und ich will nicht abstreiten das Gewisse Maßnahmen wie Apell etc Mittel gewesen sind sozialistisch, kommunistische Lebensweisen und Denkweisen zu vermitteln, jedoch kann ich definitiv nicht unterschreiben, dass das System voll auf Propagandan getrimmt war. Die Pioniergeschichte musst du auch dabei vorlassen, da ich mich jetzt lediglich auf die schulische bildung an sich berufe.
da gab es letztens erst eine schöne doku über pioniere in der DDR und die lehrer.
da kam die aussage rüber, das die lehrerin dem klassensprecher kleine vorteile verschaffen sollte, damit er im kollektiv mehr anerkannt wurde.
da wurde dem kleinem kind, von der klassenlehrerin gesagt, das die klasse doch ein programm zusammenstellen soll, weil doch...wars nen renterfeier...naja egal.... der kleine pioniervorsitzende ging zu seinem jungpionieren und sagt, "leute, bald ist doch die "feier", wollen wir nicht ein lied vorsingen?" und klein frieda sagte sofort " da können wir doch das neu gelernte lied von gestern singen". und alle waren zufrieden.
na? kannste dich vielleicht an solche kleinigkeiten erinnern?
schau mal in deine alten DDR-musikbücher, welche lieder das wohl waren.
schau mal in die DDR-geschichtsbücher. da wurde uns schon anhand der römer,griechen oder ägypter erklärt, das der sozialismus besser ist.
schau dir mal die bilder in den geographiebüchern an.
bei ländern des ostblocks gabe es nur bilder einer heilen welt. von brasilien oder den usa haben wir dann eher bilder von slums und nem wolkenkratzer im hintergrund gesehen.
ich muss dir allerdings ehrlich sagen, das mir sowas auch nicht gleich aufgefallen ist. es dauerte jahre ehe einem das bewusst wurde. aber wir hatten eben eine gute bildungsministerin. sie wusste, das man eben auch das unterbewusstsein der leute schulen muss, damit die propaganda funktioniert.
Sport? Deutsch? Musik? Alles Dinge die mir spontan mal so wieder einfallen.

Du darfst das nicht so verallgemeiner, ich sage nicht das du Unrecht in deiner Ansicht hast aber du differenzierst nicht und darum geht es hier ja bei dem Thema, einzelne VOr und Nachteiler der DDR zu debattieren.
ich verallgemeinere keineswegs. die mathematik wurde in der DDR schon gut rübergebracht. teilweise hatten wir in deutsch auch vorteile. erinner mich da gerne an meine berufsschule im westen. dort bin ich fast erschrocken, als mir ein teil der 10te klasseabschlussprüfung(realschule) vorgelegt wurde und ich "s" oder "ß" beim "das" einsetzen sollte. allerdings war dies nur ein teil.
dafür hatte ich wieder das problem in unserer polytechnischen oberschule, das ich zur zwischenprüfung ein falsches buch interpredierte. es wurde zwar von einem russen(ein buch im "nemostil", kennt das noch einer?) geschrieben. war aber wohl nicht systemnah genug. prüfung 5!
zur abschlussprüfung nahm ich dann "krieg und frieden" und interpredierte im gleichem stil. prüfung 1!
deutsch abschluss gesamt 2.
grammatik und rechtschreibung lernten wir hauptsächlich aber sogar in solchen fächern gab es indoktrination.
erinner dich mal an die bücher, welche wir lesen mussten:
"Timur und sein Trupp"
"Mohr und die Raben von London"
hier mal ein link zu unseren schulbüchern. vielleicht fällt dir ja wieder einiges ein oder auf. mal die themen lesen und überlegen, um was es da ging
Schulbücher aus der DDR Schule ..: damals.dirkswebwelt.de
hier mal ne interressante arbeit. deutsch-leistungskurs klasse 12(2007)
http://www.hulda-pankok-gesamtschule.de/uploads/media/Schulwesen_DDR.pdf
Tun sie das wirklich? Zahnversorgung? Zuzahlung? Wartezeiten? Alles besser als damals?
ich zahl die 10€ gerne. auf ne magenspiegelung habe ich 2 wochen gewartet. nen augenarzttermin bekam ich innerhalb einer woche.
naja, ich habe meine ärzte. wenn ich bei dem einem lange warten soll, rufe ich beim nächsten an. kann mich eigentlich nicht beschweren.
was den zahnarzt angeht, habe ich drei wurzelbehandlungen hinter mir und keinen pfennig bezahlt. erst bei zahnersatz muss ich zuzahlen. wobei es allerdings auch drauf ankommt welcher zahn ersetzt wird und wie.
was haben wir eigentlich in der DDR für ersatzzähne bekommen?
ist jetzt ernst gemeint. ich kannte nur die dritten meiner oma und die aufgeweichten brötchen in milch, die mein opa damals gern gegessen hat.
Da haste voll und ganz Rehct.
jupp
Naja heut ist ja auch bekannt das viel zu schnell Antibiotika verschrieben wird. Vielleicht galt damals die Devise eine Erkrankung erst ienmal mit normalen Mitteln zu bekämpfen, was folglich länger dauert?!
ich bekam zu DDR-zeiten antibiotika gegen entzündete mandeln. und ich bekam zu BRD-zeiten antibiotika gegen entzündete mandeln.
der einzige unterschied war, das die antibiotika zu BRD-zeiten viel besser wirkten.
nach 2 tagen war ich beschwerdefrei. nach einer woche war ich wieder gesund.
zu DDR-zeiten war ich nach einer woche beschwerdefrei und nach 2 wochen wieder gesund.
und das waren schmerzen beim schlucken!
Mhh, ich kanns nicht so nachempfinden. Es herrschte sicherlich ein weniger liberaler Umgang wie heutzutage aber ist das denn wirklich nachteilig, wenn Kinder mit etwas mehr Disziplin erzogen werden, wie eben zum Beispiel es heute auch auch Privatshculen/ Kindergärten zu sehen ist?
siehe link leistungstest.
Ich denke das man generell zur damaligen zeit weniger Arbeitsschutzmaßnahmen, auf Grund mangelnden Wissens, durchgeführt wurde. Das gleiche Problem hatte damals auch die USA und auch die BRD etc.
naja, eher nicht. gerade die amis haben recht harte forderungen an unternehmen.
es war eben damals in der BRD und den amis schon viel besser als bei uns, was arbeitsschutz angeht.
Mhh, dass entzieht sich meiner Kenntnis.
upps, ehrlich. naja, sie waren halt gut versteckt.
ganz normale Ferienlager, Jugendclubs, Spielplätze an den man auch spielen konnte und nicht weggeklagt wird, reichlich Kindergärten mit Nachmittagsbetreuung, Ganztagsschulen mit Nachmittagshort und Betreuung der Jugendlichen etc.
genau das meinte ich mit "und und und"
betreut wurden wir rund um die uhr.
übrigens bekam mein vater nur einmal einen ferienplatz für mich von seinem betrieb. naja, er war halt nicht in der SED.
als ich aber in der schule sagte, das ich länger zur NVA gehe, durfte ich das selbe jahr mit ins pionierlager in parchim. abends vorm essen noch nen fahnenapell aber sonst hat es aus damalig kindlicher sicht schon spass gemacht. nur der eigentliche hintergrund gefällt mir heute eben nicht mehr. wie eben auch ferienplätze mangelware waren, waren auch ferienlagerplätze mangelware. erst die systemtreuen und wenn noch was übrig war...............
Ich will noch einmal festhalten. Man kann sich einig sein, dass das System als solches nicht funktionsfähig ist, genauso wenig wie ein rein kapitalistischen System, was ja Erfahrungen auch schon gezeigt hat. Demnach macht es m. M. N. durchaus Sinn die Vor und Nachteile beider Systeme zu erörtern und die gibt es nunmal.
schon nicht verkehrt. allerdings sehe ich kaum vorteile in der DDR.
selbst die augenscheinlichen, sind meist keine.
man kann zwar sagen, das eine ganztägige kinderbetreuung eine gute sache ist. aber zu sagen, das dies in der DDR besser war ist nunmal nicht der fall, eben weil es mißbraucht wurde.
vielleicht ist aber eine ganztägige kinderbetreuung durch steuermittel finanziert, ne gute sache. das müsste man halt mal durchrechnen.
im endeffekt, zahlen wir ja die steuern.
von daher haben wir wohl auch heute einen besseren bezug auf das was die kosten betrifft. ich weis eben heute, das mein haus so und soviel kostet. und da weis ich auch, das ich schnell pleite bin, wenn ich es unter preis vermiete.