"Wer die GTC besuchen wollte, bekommt eine volle Rückerstattung von Nvidia"
Besser wäre, wer RT im vollen Umfang nutzen wollte, bekommt eine Rückerstattung von Nvidia …
MfG Föhn.
Noch besser: "Wer HL:A in vollem Umfang genießen möchte, bekommt eine RTX von Nvidia"
Also ich wollte die GTC besuchen, wo muss ich jetzt die Rückerstattung beantragen?
MfG
Hast du denn schon alle Rechnungen zusammengetragen? Bei Rückerstattungen von 0 Euro lohnt sich eine Bearbeitung nicht.
Soweit ich gehört hab sollte man zB SSds besser jetzt kaufen solange noch welche auf Lager sind. Die werden als Erstes sehr rar (und viel teurer) und das betrifft dann auch die neuen Konsolen.
Es ist prinzipiell fast alle Hardware betroffen. Je größer der Durchsatz im Vergleich zu den Lagerbeständen, desto schneller werden diese knapp – SSDs sind da sicherlich ein Kandidat, aber genauso wie RAM gibt es hier relativ viele gleichwertige Angebote am Markt und die Händler sollten sich, aufgrund der allgemein für 2020 erwarteten Preisanstiege, vergleichsweise gut mit diesen leicht lagerbaren Produkten eingedeckt haben. Wenn sie knapp werden, könnten die Preise hier aber besonders stark ansteigen, weil man auch als Aufrüster kaum darauf verzichten kann. Besonders große Lieferprobleme erwarte ich aber eher bei komplexen Produkten mit vielen Zulieferern. Grafikkarten, Mainboards und (auch wegen der kleineren Lagerstückzahlen) Monitore würde ich ganz oben auf die Liste setzen. Aber selbst Kühlerhersteller machen sich bereits Sorgen, dass sie die paar Elektronikbauteile für den Lüfterantrieb nicht mehr bekommen und ganz allgemein gibt es in China nicht nur ein Produktions-, sondern vor allem ein Transportproblem:
Selbst wenn alle Bauteile für ein Produkt noch hergestellt werden, heißt das noch lange nicht, dass man sie auch alle/in den benötigten Stückzahlen in die Fabrik geliefert bekommt. Und wenn man fertige Ware hat, bekommt man sie kaum zu den Häfen und von da aus kaum außer Lande. Obwohl die Produktion überall reduziert oder eingestellt wurde, sollen sich die Preise für Lagerfläche bereits vervielfacht haben. Da kommt also durchaus großes auf uns zu und es wird auch nicht mehr lange dauern – Seefracht aus China wird von den meisten Händlern mit 6 Wochen angegeben. Nimmt man noch eine bis drei Wochen für die Distribution und Assemblierung in Deutschland hinzu, dann wird uns aktuell die Ware aus den letzten Produktionswochen vor den ersten Quarantänemaßnahmen verkauft. Mitte/Ende März könnten die ausbleibenden Lieferungen voll auf den deutschen Markt durchschlagen. Und so schnell wird sich die Lage dann auch nicht wieder bessern – ich habe was von Lieferzeiten z.B. für neue Gehäusebestellungen von "4 Monaten + Verschiffung" gehört.
Gespannt bin ich unter den Bedingungen aber auf die CPU-Launches diesen Frühsommer: Als quasi einzige Komponenten eines Spieler-PCs werden die Hauptprozessoren sowohl von Intel als auch AMD komplett außerhalb Chinas gefertigt, zumindest bei Intel meinem Wissen nach ohne Beteiligung Taiwans oder Südkoreas, und sie sind auch vom Erliegen des Schiffsverkehrs nicht betroffen. Das heißt möglicherweise stehen die Händler in ein paar Monaten mit Lager voller CPUs da, die ohne verfügbare Mainboards und RAM kaum jemand kauft.
Ich will ja jetzt auch nicht die Toten verharmlosen. Ich vergleiche nur die Menge rein statistisch untereinander und versuche zu verstehen, warum bei Corona plötzlich drastische Maßnahmen getroffen werden und bei "ner Grippe", bzw. einfachen Erkältungen gar nix.
Corona hat nach aktuellen Schätzungen eine doppelt bis zehnmal so hohe Mortalität wie Influenza. Das es so wenig Tote gibt, liegt an den wirkungsvollen Maßnahmen. Es gibt somit keinen Grund für Panik, aber einen guten Grund derartige Maßnahmen zu ergreifen. Außerdem wäre selbst eine zweite massenhaft verbreitete Krankheit vom der Schädlichkeit der Grippe alles andere als schön.
Ich frag mich schon seit langen, warum solche Präsentationen nicht generell nur im Live Stream übertragen werden. Ich bin zwar kein Eco-Umwelt Aktivist, aber gestreamt wird die Veranstaltung doch sowieso, da könnte man doch zumindest Geld einsparen und das Klima entlasten, da ja die ganzen Besucher nicht anreisen müssten.
Man stelle sich vor, wie News aussehen würden, wenn Journalisten und Konsumenten die gleichen Informationen hätten. Sowie die Journalisten keine "Empfehlungen" bekommen würden, wie sie die News am besten aufbereiten sollen. Aber genug OffTopic!
Die Keynotes nutzen solche Messen nur als Bühne. Das Programm drum herum enthält, je nach Art der Veranstaltung dutzende kleinerer Präsentationen, direkte Gespräche, Workshops, Vorträge, Live-Demos, etc.. Wenn man das alles mitnimmt, ist es ein durchaus vollgepacktes Gesamtpaket. Natürlich könnte man, mit viel Aufwand, auch davon einen Großteil online umsetzen, aber das würde insgesamt viel Zeit für ein meist schlechteres Ergebnis kosten. Manchmal hilft es einfach, wenn man direkt kommunizieren und/oder etwas in die Hand nehmen kann – es hat hier ja vermutlich auch niemand sein Sozialleben und seine (nicht-Hardware-)Einkäufe komplett virtualisiert, obwohl das möglich wäre.