News Nvidia-Bericht: Garantiefälle "explodieren" - plus 1.000 % in nur drei Jahren

Fällt das nicht unter selbstverschuldung? Glaube kaum das Nvidia da etwas macht.
Kommt darauf an, WIE die Karte konstruiert ist.
Bei einer Founders passiert das eigentlich nicht, aber die Custom Karten sind oft so konstruiert, das die Kraft an einen ganz bestimmten Punkt fokussiert ist, welcher dann häufig der "Knackpunkt" ist.
Z.b. Anstatt einem festen Rahmen, der am der Slotblende verbaut ist, hängt der Kühler rein am PCB. Und der genannte Punkt ist dann am PCIe-Slot der "Haken" zum einrasten im Slot.
Was auch mal passieren kann, das sich mit der Zeit sich das PCB durchbiegt und die Lötstellen vom RAM oder der GPU brechen.

FYI in meinem Gehäuse gibt es eine eingebaute Stütze, aber die kann ich nicht nutzen, weil der Lüfter soweit über die Shroud ragt, das die Stütze auf den Lüfter drückt.
Ich habe da was dazwischengeklemmt, damit es an den Lüfter vorbeigeht.
Und die beigelegte Stütze vom GPU Hersteller ist Müll, da die zu kurz ist. Ich habe nur ein normal großes ATX Gehäuse...
 
Vielleicht liegt es auch einfach daran das die GPUs so "Schweineteuer" geworden sind das die Kundschaft einfach auch alles reklamiert. Damals ein Krätzerchen hier ein Fehlendes Teil da würde einfach hingenommen bzw. akzeptiert. Heute wird aber ganz genau hingeschaut und im Zweifelsfall direkt Reklamiert.
 
Oder NV hat einen Weg gefunden, Reparaturkosten unter Verlust zu buchen/ abzusetzen. Wobei dazu auch der Produktionsverlust zählen könnte. Bin aber kein Steuerfachmann, schon gar nicht für die USA.
Lasst uns noch ein wenig spekulieren, vielleicht kommt man so der Wahrheit ein Stück näher :stick:
Dem Einzigem, dem wir näher kommen, ist, dass Team Rot und Team Grün Anhänger sich an die Gurgel gehen (so wie immer halt).

@topic bei der Vervielfachung muss irgendwas sein, was unsere kleine Gamerbubble nicht auf dem Schirm hat.
 
Ich würde Mal behaupten das das eher ein Blackwell Problem ist allgemein, und auf Grund der 1000% Steigerung nur minimal was mit den Gaming Karten zu tun hat sondern vielmehr mit den KI Beschleunigen nur hat Nvidia den Vorgänger auch schon Millionenfach verkauft.
 
Der 12V-High-Failure-Rate-Stecker ist weiter am schmoren, fragt man die Reparatur-Schuppen. Das an einzelnen Bauteilen gespart wird, andere wie die Eingangsfilterung komplett eingespart wurden, sinnlose Experimente wie PCIe-Riser, das kann sich natürlich negativ ausgewirkt haben, ist ja plausibel. Aber eine derarttige Steigerung zu genanntem Zeitpunkt erklärt das alles nicht. Das Gewicht der Karten hat sich in genanntem Zeitrahmen auch nicht drastisch erhöht.

Hast du dazu konkrete Informationen, Statistiken, Beweise oder sonstiges?
Würde mich brennend interessieren wie du darauf kommst, weil das hört man nun schon eine ganze Weile
Das wirst du auch noch eine ganze Weile hören.
Dazu gibt es in der Tat jede Menge Informationen, fragen wir mal bei Gemini nach:

1. Das Argument für die Blase: Die „ROI-Lücke“​

Das stärkste Argument für Skeptiker sind die massiven Investitionen im Vergleich zum tatsächlichen Ertrag.
  • Kapitalkosten: Tech-Giganten wie Microsoft, Google und Meta investieren jährlich zehnte Milliarden Dollar in Rechenzentren und Nvidia-Chips.
  • Fehlende „Killer-App“: Während die Infrastruktur steht, warten viele Unternehmen noch auf den massiven Produktivitätssprung, der diese Kosten rechtfertigt. Laut einer Studie von Goldman Sachs („Gen AI: Too much spend, too little benefit?“) bezweifeln Ökonomen, dass die Effizienzgewinne so schnell kommen wie erhofft.
  • Hohe Betriebskosten: Im Gegensatz zu Software-as-a-Service (SaaS) der alten Schule ist KI im Betrieb teuer. Jede Anfrage kostet Strom und Rechenleistung.

2. Statistiken und Marktsignale​

Warum hört man das „schon eine ganze Weile“? Weil sich die Dynamik verändert hat:
MetrikBeobachtung
Nvidia-AktieGilt als Fieberthermometer der Branche. Extreme Volatilität zeigt, dass Anleger nervös werden, sobald das Wachstum nicht „astronomisch“, sondern nur noch „sehr gut“ ist.
Startup-BewertungenWir sehen eine Konsolidierung. Firmen ohne eigenes Geschäftsmodell (die nur eine dünne Schicht über ChatGPT sind) sterben bereits aus.
Gartner Hype CycleGenerative KI hat laut Gartner den „Gipfel der übersteigerten Erwartungen“ überschritten und bewegt sich nun in das „Tal der Enttäuschungen“.

3. Warum die Blase vielleicht gar nicht platzt (sondern nur „schrumpft“)​

  • Einige Experten argumentieren, dass KI eher dem Internet im Jahr 1999 gleicht: Die Erwartungen waren kurzfristig zu hoch (Blase), aber die Technologie hat langfristig die Welt verändert.
  • Integration statt Hype: KI wird zunehmend unsichtbar. Sie steckt jetzt in Excel, in der Bildbearbeitung, in der Logistikplanung und in der Medikamentenforschung. Das ist weniger spektakulär als ein chattender Bot, aber wirtschaftlich wertvoller.
  • Agentische KI: Der nächste Trend geht weg von reinen Chat-Fenstern hin zu „Agents“, die autonom Aufgaben erledigen (z. B. eine komplette Reise buchen oder Software-Code nicht nur schreiben, sondern auch testen und deployen).
Nochmal nach Gartner Hype Cycle befragt:
Gartner nutzt den Hype Cycle, um den Lebenszyklus neuer Technologien darzustellen. Dass generative KI (GenAI) nun das „Tal der Enttäuschungen“ (Trough of Disillusionment) erreicht hat, ist kein Zeichen für das Scheitern der Technologie, sondern ein klassischer Prozess der Marktreife.

Hier ist die Erläuterung, was dieser Übergang konkret bedeutet:

1. Vom Gipfel ins Tal: Was ist passiert?​

Auf dem „Gipfel der übersteigerten Erwartungen“ herrschte Goldgräberstimmung. Jedes Unternehmen wollte „irgendwas mit KI“ machen, die Aktienkurse schossen durch die Decke, und die Versprechen waren grenzenlos (z. B. „KI wird morgen alle Jobs ersetzen“ oder „KI löst jedes Effizienzproblem sofort“).

Der Absturz ins Tal der Enttäuschungen erfolgt nun aus drei Hauptgründen:
  • Fehlender ROI (Return on Investment): Viele Firmen haben Millionen in Pilotprojekte investiert, sehen aber noch keine signifikanten Umsatzsteigerungen oder Kosteneinsparungen.
  • Komplexität der Umsetzung: Es stellt sich heraus, dass der Schritt vom „coolen Chatbot“ zur stabilen Unternehmensanwendung extrem schwierig ist (Stichworte: Datenschutz, Halluzinationen, Integration in Altsysteme).
  • Hohe Kosten: Die Erkenntnis reift, dass der Betrieb von GenAI (Rechenpower, Lizenzen) oft teurer ist als gedacht.

2. Die Merkmale dieser Phase​

Gartner beobachtet aktuell spezifische Symptome für diesen Abschnitt des Zyklus:
  • Konsolidierung: Startups, die kein echtes Geschäftsmodell haben (sogenannte „Wrapper“ um ChatGPT), verschwinden vom Markt.
  • Projektabbrüche: Laut Gartner-Prognosen werden bis zu 30 % der GenAI-Projekte nach der Testphase (Proof of Concept) eingestellt, weil der Nutzen den Aufwand nicht rechtfertigt.
  • Ernüchterung im Management: CEOs fragen kritischer nach, wann die teuren KI-Investitionen endlich Früchte tragen.

3. Warum das „Tal“ eigentlich eine gute Nachricht ist​

Obwohl der Name negativ klingt, ist das Tal der Enttäuschungen die wichtigste Phase für den langfristigen Erfolg:
  • Trennung von Spreu und Weizen: Der Hype weicht echtem Engineering. Es geht nicht mehr um PR-Effekte, sondern um die Lösung realer Probleme.
  • Fokus auf Infrastruktur: Unternehmen hören auf, blind zu experimentieren, und investieren stattdessen in Datenqualität und Sicherheit – das Fundament für die nächste Phase.
  • Der Weg zum „Pfad der Erleuchtung“: Nach dem Tal folgt im Gartner-Modell der Slope of Enlightenment. Hier verstehen Firmen endlich, wo KI wirklich sinnvoll ist und wo eben nicht.

Mit der Konkurrenz hat nun OpenAI ganz schön zu kämpfen, da wollen viele auch ein Platzen der Blase erkennen:
Es gibt tatsächlich Turbulenzen bei OpenAI, die eng mit der Hardware-Versorgung und den Rechenzentren verknüpft sind.

Die Phase des grenzenlosen Wachstums ist vorbei. OpenAI kämpft mit:
  1. Explodierenden Kosten für Rechenpower.
  2. Infrastruktur-Problemen (Strom und Platz in Rechenzentren).
  3. Logistischen Fehlplanungen (die Sache mit den Speicherchips und der 40-%-Marktverzerrung).
Man könnte sagen: Die Vision von Sam Altman (das 500-Milliarden-Dollar-Projekt Stargate) stößt gerade hart an die Grenzen der physikalischen und finanziellen Realität.

Dann wird gerne eine Ende 2025 vom MIT veröffentlichte Studie herangenommen, der Eisberg-Index:

1. Die Grundidee: Sichtbar vs. Verborgen​

Das MIT nutzt die Metapher eines Eisbergs, um zu zeigen, dass die aktuelle Wahrnehmung von KI-Auswirkungen verzerrt ist. Der Index teilt die wirtschaftliche Betroffenheit in zwei Teile:
  • Der "Surface Index" (Die Spitze): Dies sind die bereits sichtbaren Auswirkungen, vor allem in der Tech-Branche (Software-Entwickler, Daten-Analysten). Das MIT beziffert diesen Wert auf nur 2,2 % der gesamten Lohnsumme (ca. 211 Mrd. USD).
  • Der "Iceberg Index" (Die Masse unter Wasser): Hier wird gemessen, was technologisch jetzt schon möglich wäre, aber noch nicht umgesetzt wurde. Dieser Wert liegt bei 11,7 % (ca. 1,2 Billionen USD an Löhnen).

2. Die wichtigsten Erkenntnisse der Studie​

  • Kognition statt nur Code: Während der Hype (die Spitze) sich auf das Programmieren und Generieren von Texten konzentriert, liegt die wahre Masse des Eisbergs in der administrativen Koordination, Finanzanalyse und professionellen Dienstleistung.
  • Die "ROI-Bremse": Die Studie erklärt indirekt, warum viele von einer Blase sprechen: Obwohl die KI 11,7 % der Aufgaben technisch übernehmen könnte, ist es oft noch nicht wirtschaftlich. Menschliche Arbeit ist in vielen Bereichen (noch) billiger, flexibler oder rechtlich sicherer als der massive Rechenaufwand einer KI.
  • Geografische Verschiebung: Während die "Spitze" (Tech-Jobs) in Zentren wie San Francisco oder Berlin konzentriert ist, betrifft die "Masse unter Wasser" jeden Bundesstaat und jede Region gleichermaßen, da Verwaltungs- und Finanzaufgaben überall anfallen.

3. Was das für die "KI-Blase" bedeutet​

Die MIT-Forscher kommen zu einem differenzierten Schluss:
  1. Kein kurzfristiger Kollaps: Die enorme Masse unter Wasser zeigt, dass das Potenzial real und gigantisch ist.
  2. Geduld erforderlich: Der Markt hat die Geschwindigkeit der Umsetzung massiv überschätzt. Die Integration in die "Masse des Eisbergs" dauert Jahre, nicht Monate.
Zusammengefasst: Der Iceberg Index ist das wissenschaftliche Argument dafür, dass der Hype (Spitze) übertrieben sein mag, aber das Fundament (Unterwasser-Masse) real ist. Die "Blase" platzt laut dieser Logik nicht, weil die Technik wertlos ist, sondern weil die Erwartungen an die Geschwindigkeit der Umsetzung unrealistisch waren.

Am Ende ist es wohl ein Furz, kein Knall, also ein Schrumpfen, kein Platzen. Betrifft eigentlich den gesamten Tech-Sektor, 30 % des S&P 500 hängen an nur fünf Firmen (Nvidia, Microsoft, Apple, Alphabet, Meta).

..wie auch immer, es bleibt spannend. Ich verfolge das am Preis meines Speicher-Kits:
 
Der 12V-High-Failure-Rate-Stecker ist weiter am schmoren, fragt man die Reparatur-Schuppen. Das an einzelnen Bauteilen gespart wird, andere wie die Eingangsfilterung komplett eingespart wurden, sinnlose Experimente wie PCIe-Riser, das kann sich natürlich negativ ausgewirkt haben, ist ja plausibel. Aber eine derarttige Steigerung zu genanntem Zeitpunkt erklärt das alles nicht. Das Gewicht der Karten hat sich in genanntem Zeitrahmen auch nicht drastisch erhöht.

Aber warum ist das in deinen Augen ein Nvidia‑RMA‑Fall und kein RMA‑Fall des Board‑Partners?
 
Wenn da auch Waifus drauf sind, ganz klar bei pastell-rosa :-X
Dann aber die von Evangelion :-D
ASUS-ROG-GeForce-RTX-4090-EVANGELION.png
 
FYI in meinem Gehäuse gibt es eine eingebaute Stütze, aber die kann ich nicht nutzen, weil der Lüfter soweit über die Shroud ragt, das die Stütze auf den Lüfter drückt.
Ich habe da was dazwischengeklemmt, damit es an den Lüfter vorbeigeht.
Und die beigelegte Stütze vom GPU Hersteller ist Müll, da die zu kurz ist. Ich habe nur ein normal großes ATX Gehäuse...
Danke für die Informationen.
In meinem Gehäuse (O11 Dynamic Evo RGB) gibts auch eine Stütze und die funktioniert perfekt. Nutze diese auch.
 
Aber warum ist das in deinen Augen ein Nvidia‑RMA‑Fall und kein RMA‑Fall des Board‑Partners?
Das habe ich nie festgestellt, noch habe ich Boardpartner erwähnt oder angedeutet. Ich hatte mich lediglich auf die Kommentare hier bezogen, ohne x-mal zu zitieren. Wenn du es nochmals liest, ich hatte nur festgestellt, was unwahrscheinlich und nicht plausibel ist.

Ist aber ein interessanter Take, da die Boardpartner streng nach Vorschrift und nur unter aufwendiger Absegnung produzieren dürfen. So müssen sich also die Boardpartner um die Folgen kümmern, am Ende verbauen die ja keine Filterung, kein Load-Balancing und einen Stecker ohne Sicherheiten. Wenn sich Nvidia der Boardpartner entledigen will, dann ist das sicher ein Weg.
 
Warum sollte das zu erhöhten RMA‑Kosten bei Nvidia führen, sofern nicht das Referenzmodell genommen wird? Was wohl die wenigsten sind.
Ich habe mir mal den Bericht genauer durchgelesen und mir fällt da was auf.
1. Nvidia hat fast 11x mehr Kosten durch RMA
2.
1776262115446.png

Nvidia hat einen ~4-5x Anstieg von der RMA Quote.
Das sieht nicht so aus als wären da nur Desktop GPUs betroffen, da die Kosten im Verhältnis zur RMA Quote zu hoch wären.
Ich denke also die RMA Quote und Kosten beziehen Datacenter und die ganzen H200, etc mit ein.

Es gab doch mal den einen Fall wo Nvidia ganze Datacenter-Schränke austauschen musste, weil die zu heiß wurden.
Ich denke das dort die Kosten herkommen...
 
Vielleicht liegt es auch einfach daran das die GPUs so "Schweineteuer" geworden sind das die Kundschaft einfach auch alles reklamiert. Damals ein Krätzerchen hier ein Fehlendes Teil da würde einfach hingenommen bzw. akzeptiert. Heute wird aber ganz genau hingeschaut und im Zweifelsfall direkt Reklamiert.

Die wahre Lösung ist wohl der KI Boom. Das Zeug, dass da verkauft wird, ist absolut schweineteuer. Da fallen die paar RTX 5090FE, von denen es sowieso nicht so viele gab, vermutlich nicht ins Gewicht. Natürlich denken viele Zocker, dass sie die ganze Welt um Zocker dreht, das ist nur eben nicht so.

Da sich der Umsatz in nur drei Jahren verachtfacht hat, ist es auch logisch, dass der Posten Garantie sich ähnlich entwickelt (Badewannenkurve).
 
Anhang anzeigen 1522211
Nvidia hat einen ~4-5x Anstieg von der RMA Quote.
Das sieht nicht so aus als wären da nur Desktop GPUs betroffen, da die Kosten im Verhältnis zur RMA Quote zu hoch wären.
Ich denke also die RMA Quote und Kosten beziehen Datacenter und die ganzen H200, etc mit ein.
Wie im Bericht aufgeführt, handelt es sich um "discrete GPUs", also eigenständige Grafikprozessoren als separates Bauteil (exkl. iGPUs der Prozessoren). Hierunter fallen sämtliche Laptops mit dedizierter GPU, externe Grafikkarten, Workstation/Profikarten sowie Server-GPUs in den Rechenzentren. Der (teuflische) Stecker sorgt nur für eine rege Fantasie, aber sicher nicht für den immensen Anstieg an Garantiefällen (insbesondere wenn man sich die in Relation gestiegenen Umsätze der letzten Jahre ansieht).
 
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