[Community-Bundestagswahl] Quartal 2 2011

Wenn heute Bundestagswahl wäre welche Partei würdest du wählen?

  • SPD

    Stimmen: 7 9,6%
  • Union

    Stimmen: 3 4,1%
  • FDP

    Stimmen: 5 6,8%
  • Die Linke

    Stimmen: 5 6,8%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 13 17,8%
  • Die Grünen

    Stimmen: 12 16,4%
  • Sonstige

    Stimmen: 24 32,9%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 4 5,5%

  • Umfrageteilnehmer
    73
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
[x]sonstige

immer protestwahl. ich gebe meine stimme als ungültig ab. keine partei vertritt meine meinung und die großen parteien sind für mich alle tolle schauspieler, die sich gegenseitig, nachdem sie sich wieder sinnlos vorwürfe an den kopf geworfen haben und zu keinem entschluss gekommen sind die hände schütteln, sobald die kameras aus sind. es muss erst wieder alles zusammenbrechen und krieg geben, damit es anschließend wieder für zumindest ein paar jahre gut läuft.
 
es muss erst wieder alles zusammenbrechen und krieg geben, damit es anschließend wieder für zumindest ein paar jahre gut läuft.

Öhm, du hast alles, was du willst, du hungerst nicht, hast eine Schulausbildung, ein warmes Haus, einen Computer, Freunde, viele Möglichkeiten dich zu entfalten. Es gibt kein Leid, keine Verfolgung, keine Ungerechtigkeiten. Rund 5 Milliarden Menschen beneiden dich deswegen.

Was zum Geier läuft nicht gut?
 
Öhm, du hast alles, was du willst, du hungerst nicht, hast eine Schulausbildung, ein warmes Haus, einen Computer, Freunde, viele Möglichkeiten dich zu entfalten. Es gibt kein Leid, keine Verfolgung, keine Ungerechtigkeiten. Rund 5 Milliarden Menschen beneiden dich deswegen.

Was zum Geier läuft nicht gut?

verglichen mit zb. niger ? korrekt dann leben wir im schlaraffenland. aber wenn man danach urteilt könnte man doch nur noch die füße hochlegen und alles so lassen wie es momentan ist. selbst wenn die npd regieren würde, hättest du deine genannten dinge noch. wählen tuhst du sie aber wohl trotzdem nicht. das was wir jetzt haben, haben wir doch nicht unserer aktuellen regierung zu verdanken. das wärs ja noch:lol:

so etwas haben wir willy brandt, helmut schmidt und zur zeit der wiedervereinigung auch noch teilweise helmut kohl zu verdanken. ab dann ging es abwärts. unsere jetzige regierung zieht alles nur immer weiter nach unten. einen mittelstand gibt es bald nicht mehr. nur noch reich oder arm und der teil der reichen wird immer groß genug bleiben um das aktuelle system weiter zu wählen und zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Moment mal. Wenn der Teil der sogenannten Reichen, wie Du es sagst, immer groß genug bleiben wird, um das aktuelle System weiter zu wählen und zu halten, hieße das nicht, daß die Mehrheit der Bevölkerung reich wäre? Das ist 1.) eine eigentümliche Definition von "reich", wenn dieses Attribut auf über 50% der Bevölkerung zutreffen soll, und 2.) in einer Demokratie doch der wünschenswerte Zustand. Es soll ja nach dem Mehrheitswillen gehen. Was gibt es also dann zu meckern?
 
wieso hieße das , dass die merheit reich wäre ? eigentlich genau das gegenteil. die reichen sind die deutliche minderheit, aber wie sieht denn der normale durchschnitswähler von uns aus ? wählt partei x, weil, schon immer gewählt, liegt in der familie oder weil person x in der partei immer so freundlich grinst usw. wenn du diese planloswähler zu den reichen dazuzählst hast du deine mehrheit. der teil, der sich wirklich gedanken macht und auch mal alle ansichten und ziele der parteien vergleicht ist die minderheit. und die reichen werden wie gesagt nichts anderes im sinne haben, als ihr hab und gut weiterhin zu sichern. was juckt die der rest der mitbürger. für privates sicherheitspersonal ist genug geld da.

und klar, reich ist rellativ. ich würde damit sagen die menschen, die nicht mehr auf geld achten müssen. und wenn es nicht 50% werden, wissen wir doch was passiert. koalition, der wiederspruch wie kein zweiter. und wenn es dann immer noch nicht reicht kommt eben noch eine dazu bis die 50% voll sind. es gibt genug parteien ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
verglichen mit zb. niger ? korrekt dann leben wir im schlaraffenland. aber wenn man danach urteilt könnte man doch nur noch die füße hochlegen und alles so lassen wie es momentan ist. selbst wenn die npd regieren würde, hättest du deine genannten dinge noch.

Ich weiß nicht, was die NPD machen würde, wenn sie an die Macht kommt und ich glaube, dass das keiner will (zumindest keiner, der logisch denken kann).
Und die Füße kann man nicht hochlegen, denn der Wohlstand kommt nicht von selbst. man muss etwas dafür tun, jeder muss etwas dafür tun.

wählen tuhst du sie aber wohl trotzdem nicht. das was wir jetzt haben, haben wir doch nicht unserer aktuellen regierung zu verdanken. das wärs ja noch:lol:

Ja, was haben wir denn den Regierungen der letzten Jahrzehnte zu verdanken?
- Wohlstand
- Reichtum
- Bildung
- Wertstabilität
- Rechtssicherheit
- Freiheit

Stimmt, wenn ich mir das so durchlese, ist das nicht viel. :schief:

Was hatten wir denn vorher, also z.B. vor 75 Jahren:
- Unterdrückung
- Verfolgung
- Beschränkungen
- Armut
- Unsicherheit

Jo, klingt doch fast besser, was? :fresse:

so etwas haben wir willy brandt, helmut schmidt und zur zeit der wiedervereinigung auch noch teilweise helmut kohl zu verdanken. ab dann ging es abwärts. unsere jetzige regierung zieht alles nur immer weiter nach unten. einen mittelstand gibt es bald nicht mehr. nur noch reich oder arm und der teil der reichen wird immer groß genug bleiben um das aktuelle system weiter zu wählen und zu halten.

Öhm, wieso ging es seit der Wiedervereinigung bergab?
Geht es dir schlechter als noch vor 20 Jahren?
Geht es deinen Eltern/Verwandten schlechter?
Bekommst du nicht das, was du zum Leben brauchst?
Ist deine schulische Ausbildung nicht gut genug, um einen guten Job zu bekommen?

wieso hieße das , dass die merheit reich wäre ? eigentlich genau das gegenteil. die reichen sind die deutliche minderheit, aber wie sieht denn der normale durchschnitswähler von uns aus ? wählt partei x, weil, schon immer gewählt, liegt in der familie oder weil person x in der partei immer so freundlich grinst usw. wenn du diese planloswähler zu den reichen dazuzählst hast du deine mehrheit. der teil, der sich wirklich gedanken macht und auch mal alle ansichten und ziele der parteien vergleicht ist die minderheit. und die reichen werden wie gesagt nichts anderes im sinne haben, als ihr hab und gut weiterhin zu sichern. was juckt die der rest der mitbürger. für privates sicherheitspersonal ist genug geld da.

Das Volk wählt die Regierung, jede Stimme zählt genau 1x. Der Reiche hat nicht mehr Stimmen als der Arme (das ist ja das Problem für die Reichen :D).
Der Reiche, bzw. die Leute, die ein hohen Einkommen haben, tragen aber über die Steuern beträchtlich zum Staatseinkommen bei (das sehe ich bei mir jeden Monat).

Das Problem ist nur, dass die arbeitende Bevölkerung das Sozialsystem bezahlen müssen, das müsste geändert werden, das müsste jeder bezahlen, aber sowas kann leider keine Regierung ändern (bzw. traut sich nicht).
 
Ich weiß nicht, was die NPD machen würde, wenn sie an die Macht kommt und ich glaube, dass das keiner will (zumindest keiner, der logisch denken kann).
Und die Füße kann man nicht hochlegen, denn der Wohlstand kommt nicht von selbst. man muss etwas dafür tun, jeder muss etwas dafür tun.

ich sage ja auch nicht die bürger können die füße hochlegen, sondern die regierung. wenn alles bereits perfekt ist, dann müsste man doch auch nichts mehr ändern.


Ja, was haben wir denn den Regierungen der letzten Jahrzehnte zu verdanken?
- Wohlstand
- Reichtum
- Bildung
- Wertstabilität
- Rechtssicherheit
- Freiheit

Stimmt, wenn ich mir das so durchlese, ist das nicht viel. :schief:

Was hatten wir denn vorher, also z.B. vor 75 Jahren:
- Unterdrückung
- Verfolgung
- Beschränkungen
- Armut
- Unsicherheit

Jo, klingt doch fast besser, was? :fresse:

bitte lies genauer. ich schrieb willy brandt, helmut schmidt und zu zeiten der wiedervereinigung helmut kohl. haben diese etwa vor 75 jahren regiert !?;)
was wir jetzt haben, haben wir diesen leuten zu verdanken und nicht schröder, merkel oder sonst wem. diese machen das alles stück für stück kaputt.


Öhm, wieso ging es seit der Wiedervereinigung bergab? schon mal ein blick in unsere staatskasse geworfen !?;)
Geht es dir schlechter als noch vor 20 Jahren? damals war ich 5, also schlechter vergleich, aber einem 25 jährigen ging es damals wesentlich besser, JA!

Geht es deinen Eltern/Verwandten schlechter? JA!

Bekommst du nicht das, was du zum Leben brauchst? ja, wenn man seine pflichten bei der arge einhält bekommt man was man zum ÜBERLEBEN braucht. sponsort by steuerzahler ;) ganz toll

Ist deine schulische Ausbildung nicht gut genug, um einen guten Job zu bekommen? "gut" ist rellativ, aber was ich gelernt habe bekomme ich nicht, nein.


Das Volk wählt die Regierung, jede Stimme zählt genau 1x. Der Reiche hat nicht mehr Stimmen als der Arme (das ist ja das Problem für die Reichen :D).
Der Reiche, bzw. die Leute, die ein hohen Einkommen haben, tragen aber über die Steuern beträchtlich zum Staatseinkommen bei (das sehe ich bei mir jeden Monat).

Das Problem ist nur, dass die arbeitende Bevölkerung das Sozialsystem bezahlen müssen, das müsste geändert werden, das müsste jeder bezahlen, aber sowas kann leider keine Regierung ändern (bzw. traut sich nicht).

ich weis selbst, dass jeder eine stimme hat und diese gleiches gewicht hat. ich meinte damit aber, dass diese leute, denen es sehr gut geht die parteien weiter wählen, weil sie keine veränderung wollen.
und wie soll jemand der kein einkommen hat, sich "aktiv" am sozialsystem beteiligen ?
 
ich sage ja auch nicht die bürger können die füße hochlegen, sondern die regierung. wenn alles bereits perfekt ist, dann müsste man doch auch nichts mehr ändern.

Öhm, die Welt hat sich in den letzen 20 Jahren aber deutlich stärker verändert als die 40 Jahre zuvor, darauf muss eine Regierung eingehen.
Hätte man nichts gemacht und sich ausgeruht, wäre Deutschland heute nicht mehr da, wo es jetzt steht.

bitte lies genauer. ich schrieb willy brandt, helmut schmidt und zu zeiten der wiedervereinigung helmut kohl. haben diese etwa vor 75 jahren regiert !?;)
was wir jetzt haben, haben wir diesen leuten zu verdanken und nicht schröder, merkel oder sonst wem. diese machen das alles stück für stück kaputt.

Die Vergangenheit ist unwichtig. Willst du in den 80er festsitzen?
Was würde denn passieren, wenn Deutschland nicht auf die globalen Veränderungen reagiert hätte?
Wo würde die deutsche Wirtschaft stehen, wenn sie nicht auf die Entwicklungen in China, Indien oder Brasilien reagieren?
Außerdem darfst du nicht vergessen, dass der liebe Herr Kohl die Einheit über das Sozialsystem finanziert hat anstatt über die Steuern, daher haben wir heute auch so viele Sozialabgaben auf das Einkommen. ;)

ich weis selbst, dass jeder eine stimme hat und diese gleiches gewicht hat. ich meinte damit aber, dass diese leute, denen es sehr gut geht die parteien weiter wählen, weil sie keine veränderung wollen.
und wie soll jemand der kein einkommen hat, sich "aktiv" am sozialsystem beteiligen ?

Nein, den Leuten, denen es gut geht, sind daran bedacht, dass es auch so bleibt, damit deren Kinder auch im Wohlstand leben können und wenn eine Partei in der Vergangenheit stehen bleibt (wie z.B. die Linken), verschlechtert sich irgendwann der Wohlstand in Deutschland. Daher muss man die Partei wählen, die dafür sorgen kann, dass Deutschland wirtschaftlich, technologisch und intellektuell führend bleibt.
 
Öhm, die Welt hat sich in den letzen 20 Jahren aber deutlich stärker verändert als die 40 Jahre zuvor, darauf muss eine Regierung eingehen.
Hätte man nichts gemacht und sich ausgeruht, wäre Deutschland heute nicht mehr da, wo es jetzt steht.

inwiefern hat sie sich stärker verändert als früher ? das wären dann 60 jahre und wir wären in den 50ern. fast oder "noch" nachkriegszeit. in so einer zeit fängt man bei 0 an und eine gute führung ist meiner meinung nach in so einer schweren zeit wesentlich schwieriger, als wenn man in ein bereits "gut" laufendes system reingeworfen wird. es ist meistens so, dass viele die lorbeeren ihrer nachkommen ernten, aber selbst noch garnichts erreicht haben. das wäre zb. bei kohl der fall, abgesehen von einigen dingen die er während der wiedervereinigung geleistet hatte. schröder hat das land dermaßen runtergewirtschaftet wie kein anderer, was er letzendlich selbst eingesehen hat und merkel mag sich vielleicht mehr bemühen als schröder, aber ist mit der situation meiner meinung nach einfach total überfordert. was wir jetzt bräuchten wäre ein weiterer helmut schmidt, aber so einer würde bei unserem aktuellen "haufen" rausgeekelt werden wie viele andere die nicht mit dem strom schwimmen.

Nein, den Leuten, denen es gut geht, sind daran bedacht, dass es auch so bleibt, damit deren Kinder auch im Wohlstand leben können und wenn eine Partei in der Vergangenheit stehen bleibt (wie z.B. die Linken), verschlechtert sich irgendwann der Wohlstand in Deutschland. Daher muss man die Partei wählen, die dafür sorgen kann, dass Deutschland wirtschaftlich, technologisch und intellektuell führend bleibt.

der mehrheit der wohlhabenden leute ist wichtig, dass es IHNEN weiterhin gut geht, aber interessieren sich einen dreck um ihre mitbürger. es wird die partei gewählt, die deren eigene situation verbessert oder hält. und deren kinder sind doch eh versorgt. die kriegen ein privat studium so lange finanziert wie gewünscht und kommen dann bei pappa anschließend an den großen schreibtisch in die firma. solche leute kennen einfach alltägliche probleme eines geringverdieners garnicht, weil sie nie damit konfrontiert werden. sie lesen etwas zeitung, gucken sich die medien an und dann wird geurteilt ohne auch nur einen hauch von der realität zu kennen.
 
so etwas haben wir willy brandt, helmut schmidt und zur zeit der wiedervereinigung auch noch teilweise helmut kohl zu verdanken. ab dann ging es abwärts. unsere jetzige regierung zieht alles nur immer weiter nach unten. einen mittelstand gibt es bald nicht mehr. nur noch reich oder arm und der teil der reichen wird immer groß genug bleiben um das aktuelle system weiter zu wählen und zu halten.

Willkommen im globalisierten Kapitalismus - ein Produkt u.a. der von dir genannten Personen.


Ja, was haben wir denn den Regierungen der letzten Jahrzehnte zu verdanken?
- Wohlstand
- Reichtum
- Bildung
- Wertstabilität
- Rechtssicherheit
- Freiheit

- Atommüll
- 2 Billionen Euro Bundesschulden
- verbaute Landschaften
- verschuldete Länder, Städte und Kommunen unterhalb davon (und eine zunehemende Zahl überschuldeter Privatpersonen)
- 7 Millionen Leute auf der Suche nach einem ordentlichen Job
- Klimawandel
- ein Bildungssystem, in dem die niedrigen Abschlüsse unbrauchbar und die obrigen effektiv an das Einkommen der Eltern gekoppelt sind
- Direkte oder indirekte Beteiligung an mindestens zwei Angriffskriegen
- ein kollabierendes Renten- und Krankenkassensystem
- mehr Millionäre, als jemals zuvor - leider nicht "mehr Millionäre in Deutschland", sobald irgendwer anders vom Reichtum profitieren soll

Stimmt, wenn ich mir das so durchlese, ist das nicht viel. :schief:
Das ist eigentlich ne ganze Menge. Mehr, als die nächsten drei Generation abarbeiten könnten.
 
inwiefern hat sie sich stärker verändert als früher ? das wären dann 60 jahre und wir wären in den 50ern. fast oder "noch" nachkriegszeit. in so einer zeit fängt man bei 0 an und eine gute führung ist meiner meinung nach in so einer schweren zeit wesentlich schwieriger, als wenn man in ein bereits "gut" laufendes system reingeworfen wird. es ist meistens so, dass viele die lorbeeren ihrer nachkommen ernten, aber selbst noch garnichts erreicht haben. das wäre zb. bei kohl der fall, abgesehen von einigen dingen die er während der wiedervereinigung geleistet hatte. schröder hat das land dermaßen runtergewirtschaftet wie kein anderer, was er letzendlich selbst eingesehen hat und merkel mag sich vielleicht mehr bemühen als schröder, aber ist mit der situation meiner meinung nach einfach total überfordert. was wir jetzt bräuchten wäre ein weiterer helmut schmidt, aber so einer würde bei unserem aktuellen "haufen" rausgeekelt werden wie viele andere die nicht mit dem strom schwimmen.

In den 50ern begann die Wirtschaft zu brummen, wie es so schön heißt.
Die politische Landschaft war gefestigt, es gab den Westen und es gab den Osten.
Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat sich das geändert, der "Osten" war jetzt auch der Westen, bzw. einerseits ein neuer Markt und andererseits eine wirtschaftliche "Bedrohung".
Schröder musste handeln, denn Kohl hat in den 8 Jahren bis 1998 ja gar nichts gemacht, keinerlei Veränderungen, um sich den neuen Märkten/Bedrohungen anzupassen. 8 Jahre lang haben alle geschlafen und es sich gut gehen lassen, obwohl alle wussten, dass das so nicht weiter gehen kann.
Schröder hat einiges umgekrempelt, er hat Reformen eingeführt, die man schon 10 Jahre zuvor hätte machen sollen, klar hat er auch mal daneben gegriffen oder es nicht perfekt gemacht, aber er hat Weichen gestellt.
Merkel ist wieder in das Kohl-Schema zurück gefallen, das, was da ist, behalten und bloß nichts wagen. Das Ergebnis daraus ist, dass die Energiepolitik in Deutschland fürn Eimer ist.
Daher wird die Regierung rot/grün 2013 wieder zu Reformen blasen um die dann letzen 8 Jahre aufzuholen, die CDU/FDP verschlafen haben.

der mehrheit der wohlhabenden leute ist wichtig, dass es IHNEN weiterhin gut geht, aber interessieren sich einen dreck um ihre mitbürger. es wird die partei gewählt, die deren eigene situation verbessert oder hält. und deren kinder sind doch eh versorgt. die kriegen ein privat studium so lange finanziert wie gewünscht und kommen dann bei pappa anschließend an den großen schreibtisch in die firma. solche leute kennen einfach alltägliche probleme eines geringverdieners garnicht, weil sie nie damit konfrontiert werden. sie lesen etwas zeitung, gucken sich die medien an und dann wird geurteilt ohne auch nur einen hauch von der realität zu kennen.

Nein, die Leute wollen Chancen für ihre Kinder haben, darauf bauen sie, darauf gucken sie. Sie wollen keine Energiepolitik haben, die die Oligarchen stärkt, sie wollen keine Bildungspolitik haben, die extra Geld kostet. Wichtig ist, dass jeder Mensch seine Chancen bekommen kann, dass er sie greifen kann, dass die Arbeit nicht belastet wird.
 
Willkommen im globalisierten Kapitalismus - ein Produkt u.a. der von dir genannten Personen.

ja, das stimmt leider. aber um mal 2 bsp. zu nennen: was mir jeder meiner vorherigen und vorvorherigen generation bestätigt hat war die tatzache, dass man in den sagen wir mal 60er 70er und 80er jahren immer arbeit gefunden hatte, selbst mit einem schlechten hauptschulabschluss eine lehre anfangen konnte und man wenigstens damit so viel verdient hatte, dass man nicht auf eine soziale stütze wie hartz4 angewiesen war. woran liegt es denn, dass ab ca. helmut kohls amtszeit es losging, dass die reichen immer reicher und die armen immer ärmer wurden ?
und wieso ist die staatsverschuldung ab den 80er jahren so drastisch gestiegen ?

In den 50ern begann die Wirtschaft zu brummen, wie es so schön heißt.
Die politische Landschaft war gefestigt, es gab den Westen und es gab den Osten.
Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion hat sich das geändert, der "Osten" war jetzt auch der Westen, bzw. einerseits ein neuer Markt und andererseits eine wirtschaftliche "Bedrohung".
Schröder musste handeln, denn Kohl hat in den 8 Jahren bis 1998 ja gar nichts gemacht, keinerlei Veränderungen, um sich den neuen Märkten/Bedrohungen anzupassen. 8 Jahre lang haben alle geschlafen und es sich gut gehen lassen, obwohl alle wussten, dass das so nicht weiter gehen kann.
Schröder hat einiges umgekrempelt, er hat Reformen eingeführt, die man schon 10 Jahre zuvor hätte machen sollen, klar hat er auch mal daneben gegriffen oder es nicht perfekt gemacht, aber er hat Weichen gestellt.
Merkel ist wieder in das Kohl-Schema zurück gefallen, das, was da ist, behalten und bloß nichts wagen. Das Ergebnis daraus ist, dass die Energiepolitik in Deutschland fürn Eimer ist.
Daher wird die Regierung rot/grün 2013 wieder zu Reformen blasen um die dann letzen 8 Jahre aufzuholen, die CDU/FDP verschlafen haben.

willst du damit jetzt ernsthaft sagen, dass schröder seine arbeit im groben und ganze "gut" gemacht hat und lediglich mal "ein paar fehlgriffe hatte" ??


Nein, die Leute wollen Chancen für ihre Kinder haben, darauf bauen sie, darauf gucken sie. Sie wollen keine Energiepolitik haben, die die Oligarchen stärkt, sie wollen keine Bildungspolitik haben, die extra Geld kostet. Wichtig ist, dass jeder Mensch seine Chancen bekommen kann, dass er sie greifen kann, dass die Arbeit nicht belastet wird.

ahja, klngt für mich nach märchenbuch. ich lebe leider in einer anderen welt und kenne nicht viele menschen, die sich um das wohl anderer sorgen. meiner erfahrung nach lebt der deutlich größte teil nach dem motto "nach mir die sintflut" ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
- Atommüll
- 2 Billionen Euro Bundesschulden
- verbaute Landschaften
- verschuldete Länder, Städte und Kommunen unterhalb davon (und eine zunehemende Zahl überschuldeter Privatpersonen)
- 7 Millionen Leute auf der Suche nach einem ordentlichen Job
- Klimawandel
- ein Bildungssystem, in dem die niedrigen Abschlüsse unbrauchbar und die obrigen effektiv an das Einkommen der Eltern gekoppelt sind
- Direkte oder indirekte Beteiligung an mindestens zwei Angriffskriegen
- ein kollabierendes Renten- und Krankenkassensystem
- mehr Millionäre, als jemals zuvor - leider nicht "mehr Millionäre in Deutschland", sobald irgendwer anders vom Reichtum profitieren soll

Das ist eigentlich ne ganze Menge. Mehr, als die nächsten drei Generation abarbeiten könnten.

Ich hab auch nur die positiven Dinge aufgezählt und nicht die negativen. ;)

willst du damit jetzt ernsthaft sagen, dass schröder seine arbeit im groben und ganze "gut" gemacht hat und lediglich mal "ein paar fehlgriffe hatte" ??

Auf jeden Fall besser als Kohl die 8 Jahre davor und Merkel die 8 Jahre danach.
 
Schröder musste handeln, denn Kohl hat in den 8 Jahren bis 1998 ja gar nichts gemacht, keinerlei Veränderungen, um sich den neuen Märkten/Bedrohungen anzupassen. 8 Jahre lang haben alle geschlafen und es sich gut gehen lassen, obwohl alle wussten, dass das so nicht weiter gehen kann.
Schröder hat einiges umgekrempelt, er hat Reformen eingeführt, die man schon 10 Jahre zuvor hätte machen sollen, klar hat er auch mal daneben gegriffen oder es nicht perfekt gemacht, aber er hat Weichen gestellt.
Merkel ist wieder in das Kohl-Schema zurück gefallen, das, was da ist, behalten und bloß nichts wagen.

Das ist halt die Bedeutung von "konservativ" ;)


ja, das stimmt leider. aber um mal 2 bsp. zu nennen: was mir jeder meiner vorherigen und vorvorherigen generation bestätigt hat war die tatzache, dass man in den sagen wir mal 60er 70er und 80er jahren immer arbeit gefunden hatte, selbst mit einem schlechten hauptschulabschluss eine lehre anfangen konnte und man wenigstens damit so viel verdient hatte, dass man nicht auf eine soziale stütze wie hartz4 angewiesen war. woran liegt es denn, dass ab ca. helmut kohls amtszeit es losging, dass die reichen immer reicher und die armen immer ärmer wurden ?
und wieso ist die staatsverschuldung ab den 80er jahren so drastisch gestiegen ?

Ende des Raubbaus, Folgeschäden und Konsum.
Das deutsche Wirtschaftswunder war aufgebaut auf
- Ruhrkohle
- billigen (türkischen) Arbeitskräften
- Konsum im Inland
- Krediten
(- junge Bevölkerungsstruktur)
In den 80ern waren die deutschen Rohstoffreserven so langsam aber sicher erschöpft; die Arbeitskosten waren mit dem Lebensstandard dramatisch gestiegen; die Gastarbeiter waren nicht länger nur Arbeiter, sondern wollten jetzt auch ihre Familie um sich haben (die somit zu deutschen Preisen von ihrer Arbeit finanziert wurde); mit steigendem Lebensstandard und zunehmender Globalisierung wurde mehr und mehr in Deutschland erwirtschaftes Geld im Ausland ausgegeben (mag, im Wechselspiel mit der deutschen Exportwirtschaft nach einem Nullsummenspiel klingen - aber groß genug für den globalen Markt waren nur wenige deutsche Unternehmen, der Mittelstand hatte und hat meist ein Problem) und so langsam aber sicher machte sich auch bemerkbar, dass Schulden irgendwann zurückgezahlt werden müssen. Zu Rohstoffen noch dazuzählen könnte man die Umweltzerstörung - in den 80ern wurden, nachdem die schwerwiegenden Folgen von Chemie, fossilier Energiegewinnung,... unignorierbare Ausmaße annnahmen, eine ganze Reihe Wirtschaftsbeschränkungen.
Ab den 90ern kam dann noch die Wiedervereinigung hinzu. Die BRD war groß und international gut vernetzt und konnte dadurch die Folgen von Fehlplanungen besser abfangen. Die DDR war klein, isoliert (im Ostblock floss im wesentlichen alles Richtung Moskau), hatte ohne Marshallplan einen schlechten Staat hingelegt - und in der Globalisierung ausschließlich als Opfer aufgetreten. Kurz: Sie war in Sachen "Abwärtstrend" schon 3-4 Jahrzehnte vorraus und die Zusammenlegung senkte den Durchschnitt somit schlagartig.

Imho müsste die Frage also nicht lauten, wieso es seit den 80ern bergab gibt. Imho ist die Frage, wieso es in den 60ern und 70ern so steil aufwärts ging - und wie irgendwer länger als 5 Minuten über die Situation nachdenken konnte und trotzdem der Meinung blieb, es könne längerfristig so weitergehen.
/meine Meinung.

Da es gut reinpasst:
Ein aktueller Artikel zum Thema (unbegrenztes) Wachstum.

willst du damit jetzt ernsthaft sagen, dass schröder seine arbeit im groben und ganze "gut" gemacht hat und lediglich mal "ein paar fehlgriffe hatte" ??

Ob seine Ausführungen brauchbar waren (ich persönlich habe ihn mit der Meinung gewählt, er wäre unfähig) sei mal dahingestellt - aber er Rot-Grün hat die richtigen Richtungen vorgegeben. Die Reformen in der Sozial/Arbeitslosenhilfe mögen heute eine riesige Baustelle sein, aber das ursprüngliche System wäre mit der heutigen Wirtschaftslage überhaupt nicht fertig geworden. Die Wirtschaftsentwicklung war positiv (ausgehend von den Nachwendejahren kein Problem ;) ), Deutschland hatte sich im Zukunftsmarkt der erneuerbaren Energien von fast nichts zur globalen Spitze entwickelt, die Richtung der Landwirtschaftsreformen wurde in jedem einzelnen folgenden Lebensmittelskandal bekräftigt und wie die Planung eines gleitenden Atomausstiegs bis ~2020 im Nachhinein zu beurteilen ist, brauch ich wohl auch nicht näher zu erklären (auch wenn die Ausführung von fehlender Vertragskompetenz im Umgang mit Großkonzernen zeugt).
Das einzige, was rückblickend betrachtet schlecht war, waren die Finanzmarktreformen. Da hat man hochgepokert, damit Deutschland als Standort seine Bedeutung nicht verliert - und ist letztlich richtig auf die Schnauze gefallen. Nur: Genau das ist der Teil der Reformen, die man am ehesten von anderen Parteien zu sehen bekommen hätte.
 
Das ist halt die Bedeutung von "konservativ" ;)

Jop, "conservare".. konservieren, erhalten, beibelassen, bloß nicht verändert, lieber damit untergehen
Ich weiß... und wenn man drüber nachdenkt, ist es richtig beschissen :D

Das einzige, was rückblickend betrachtet schlecht war, waren die Finanzmarktreformen. Da hat man hochgepokert, damit Deutschland als Standort seine Bedeutung nicht verliert - und ist letztlich richtig auf die Schnauze gefallen. Nur: Genau das ist der Teil der Reformen, die man am ehesten von anderen Parteien zu sehen bekommen hätte.

Tja, das war der Griff ins Klo, allerdings frag ich mich, was gewesen wäre, wenn Kohl gewonnen hätte.
Ach ja, nichts wäre passiert, sie wären mit untergegangen. ;)
 
originally posted by ruyven_macaran

- Klimawandel
Klimawandel? :lol:

Das Klima auf der Erde verändert sich dauernd. 1970 dachten die Spinner es gäbe eine Eiszeit, heute glauben sie die Erde verwandelt sich in eine Wüste. Der menschengemachte Klimawandel ist Schwachsinn.

Aber deine Liste kannst du ruhig noch erweitern:

- EUdSSR
- Einführung der Todesstrafe
- Überfremdung
- Plünderung der Sozialsysteme

um noch ein paar wichtige Punkte zu nennen.
 
Komisch, dass so viele Experten deine Meinung nicht teilen, was schließt du daraus? ;)

Es gibt einen Haufen unabhängiger Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel anzweifeln.

Solange solche "Experten" wie Al Gore (einer der größten Lügner und Heuchler auf dieser Erde) meine Meinung nicht teilen ist alles ok :D
Dieser Typ hat sogar einen Film gemacht mit seinen getürkten Klimagraphen. Und rate wo er sein Geld investiert?
Jaaaa in der Klimaindustrie.:what: Hat doch was.

Hier mal eine seriöse Quelle zum Thema CO2 und Klima: Vortrag Prof. Dr. Knut Löschke

Kannst du aber selbst zu Hauf im Internet finden.
 
Es gibt einen Haufen unabhängiger Wissenschaftler, die den menschengemachten Klimawandel anzweifeln.

Und 10.000x so viele bestätigen den Klimawandeln. ;)

Solange solche "Experten" wie Al Gore (einer der größten Lügner und Heuchler auf dieser Erde) meine Meinung nicht teilen ist alles ok :D
Dieser Typ hat sogar einen Film gemacht mit seinen getürkten Klimagraphen. Und rate wo er sein Geld investiert?
Jaaaa in der Klimaindustrie.:what: Hat doch was.

Jup, Al Gore ist Vorsitzender der Allianz für Klimaschutz, verdammter Kapitalist... ;)
Und er investiert sein Geld in Unternehmen, die neue Klima freundliche Technologien entwickeln wollen.
Aber ein Experte ist Al Gore nicht, er ist ja kein Wissenschaftler, sein Film beruht aber auf wissenschaftliche Fakten.

Hier mal eine seriöse Quelle zum Thema CO2 und Klima: Vortrag Prof. Dr. Knut Löschke
Kannst du aber selbst zu Hauf im Internet finden.

Jup, weiß ich, gibts auf allen Verschwörungsplattformen.

Dass die Gletscher der Welt abschmelzen und dass die Eisdecke des Nordpols immer kleiner wird hat also gar nichts damit zu tun, dass die menschliche Population in den letzten Jahrzehnten auf 7 Milliarden Menschen angestiegen ist, die mit warmen Wasser, Nahrung (möglichst große Fleischmassen) einem Haus und Transportmöglichkeiten versorgen werden wollen?
Die Wälder der Erde werden abgeholzt, um immer mehr Weideland für die immer größere werdende Zahl von Nutztieren zu schaffen. Dabei wird Unmengen an Trinkwasser verbraucht, dessen Wiederaufbereitung gigantische Mengen an Energie benötigen, die aus fossilen Energieträgern gewonnen werden, die Anzahl der Fleischproduktion ist in den letzen Jahren drastisch gestiegen, alle Menschen wollen Fleisch essen, sie wollen zu jeder Jahreszeit alle Produkte erhalten können, die es auf der Welt gibt. Dafür fahren so viele Containerschiffe wie noch nie auf den Weltmeeren umher, verbrauchen unglaubliche Mengen an Treibstoff, verdrecken die Häfen, schleppen Tierarten in Gewässer, die dort eigentlich nicht vorkommen.
Und all das soll keine Auswirkungen auf das Klima der letzten Jahrzehnte haben? :schief:

Solche Messungen sind also alle gefälscht, oder wie soll man das verstehen?

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