Das Teil ist ein schlechter Witz. Warum sollte man sich so eine teure CPU für den alten X99 Chipsatz holen? Bis mit Skylake-E nicht einer neuer Chipsatz erscheint, macht der 2011er Sockel überhaupt keinen Sinn mehr für Heimanwender.
Was ist am X99-Chipsatz veraltet? Klar, er hat nur wenige PCIe 2.0-Lanes, aber dafür hat die CPU mehr Lanes. So können auch M.2-Slots mit 3.0 x4-Anbindung realisiert werden - und USB 3.1 ebenfalls. Wobei USB3.1 jetzt nicht DAS Argument ist, denn bis große, schnelle externe SSDs sich flächendeckend durchgesetzt haben wird noch eine ganze Weile vergehen. Selbst die Samsung T1 schafft inklusive UASP "nur" 440MB/s. Und die ist schon reichlich teuer...
Für mehr braucht man USB3.1 nicht. Außerdem darf man ja jetzt auf den Beschiss USB3.0/USB3.1 Gen 1 achten, jetzt ist ja nicht mehr überall wirklich USB3.1 drin wo auch USB3.1 draufsteht.
als privatanwender dürften nicht viele bereit sein den preis zu zahlen bzw es wirklich efektiv nutzn... bin da mal gespannt wied weggeht...
ich für meinen teil als reiner games finde das sbsolut sinlos.... aber leute die profesionel am pc bearbeiten sind da warscheinlich absolut anderer meinung... naja jedem das seine^^
Ist es nicht mindestens genauso sinnlos, sich selektierte CPUs zu kaufen damit man 200-300MHz mehr schafft?

An der Sinnlosigkeit wird sich aber, wenn der Großteil der Anwender nur Dual- oder Quadcores im Rechner hat, nichts ändern.
Woher willst du das so genau wissen?
Und Notebooks sind da total egal, Intel kann und wird bei den großen Stückzahlen eh eigene Masken auflegen!
Weil die Desktop CPUs auf der Strategie der Notebook CPUs beruhen.
solange es keine 6 Kerner im mobilen Bereich bedarf, wird es auch keine 6 Kerner bei der Mittelklasse geben.
Schließlich will Intel die High End Plattform verkaufen, und die kaufen sich die Leute, die mehr als 4 Kerne haben wollen.
Seit SandyBridge entwickelt Intel die Architekturen doch mehr oder weniger nur noch im Fokus auf Notebooks und Energieeffizienz. Die Desktop-CPUs sind im Endanwenderbereich für Intel doch nur noch ein Nebenverdienst und ein schwächelnder Bereich. Die meisten Verkäufe und die größten Margen erreicht Intel mittlerweile im Notebook-Bereich. Nur mal so als Beispiel:
Intel® Coreâ„¢ i7-6600U Processor (4M Cache, up to 3.40 GHz) Spezifikationen
Ein kleiner Dual-Core kostet (natürlich ausgenommen von Mengenrabatten usw.) empfohlen mehr als 390$. Der Desktop bekommt dann halt die DIEs, die für Notebooks zu ineffizient sind.
Und die HighEnd-Plattformen bekommen ihre CPUs aus dem Serverbereich. Das war schon beim Sockel 771, 1366, 2011 und nun auch beim Sockel 2011-3 so. Da liegt der Fokus auf Leistung und nicht auf die für Notebooks wichtige Energieeffizienz.
Daher ist Threshoulds Aussage, dass es, solange es in Notebooks keine Sechskerner gibt, auch keine Sechskerner auf dem Mainstream-Sockel gibt, definitiv hinreichend begründet.
Nicht?
Wenn ich mir mal die aktuellen Laptop-Prozessoren so angucke, möchte ich diese Aussage ausdrücklich anfechten. Ein 6-Kerner würde zwar definitiv sehr viel Strom brauchen, aber leistungstechnisch wäre das schon toll.
Mein privater Laptop hat einen i7, mit vier Kernen. Der ist ok, auch wenn man natürlich keine sehr anspruchsvollen Dinge damit machen kann. Aber man kommt gut durchs Leben. Allerdings ist das auch schon fast das stärkste was man bekommt!
Mein Arbeitslaptop hat einen neuen i5 ... Gott im Himmel ist das Ding lahm. Schon im Office-Betrieb pfeift der aus dem letzten Loch. Klar, ich hab dadurch tolle 12 Stunden Akkulaufzeit, aber die brauche ich auch wenn ich ewig darauf warten muss dass er mit jeder noch so einfachen Aufgabe fertig wird ...
Wenn man sich natürlich einen U-i5 fürs Notebook kauft ist es kein Wunder, dass der bei längerer Belastung die Leistung recht gering ist. Aber für den üblichen Arbeitskram (abseits von CAD-Arbeiten und Videobearbeitung) kann ich mir auch irgendwie nicht vorstellen, dass da der U-i5 nicht reicht.
Jedenfalls sind die i5-CPUs für normale Anwender völlig ausreichend, auch die U-CPUs. Gut, für aufwendige CAD-Arbeiten, Videobearbeitung oder für Grafikbomben würde ich aber auch keinen i5-Zweikerner mehr kaufen.
Allerdings gibt es ja mit Skylake auch endlich i5-Vierkerner für Notebooks.
Darf man fragen, wo dir so ein i7-Vierkerner aus dem Notebook nicht reicht? Die Dinger sind mittlerweile schon extrem schnell... Schon mein 3630QM taktet dank des Turbos selbst unter längerer Last mit 3.2GHz und ist damit kaum langsamer als die Desktop-Lösungen.
Ich frage mich immer noch, wie sie es bei den Dingern geschafft haben, die Performance so stark zu senken, dass sie selbst die alten Phenoms noch unterboten haben ...
Das frage ich mich irgendwie auch. Sogar die 4-Moduler schaffen es nur dann die Phenom II-X6-CPUs zu knacken, wenn auch alle 8 Threads genutzt werden.
Mit einem Notebook machst du keine Videoproduktionen.
Immer daran denken, dass das mobil ist und da kommt es auf jedes Watt an und auf Platz.
Ein 6 Kerner produziert so viel Wärme, dass das Notebook nicht mehr so ohne weiteres zu kühlen wäre.
Es lohnt sich schlicht nicht. Vor allem. da die IGP inzwischen 60% der Fläche des Die einnimmt. Schlicht kein Platz für einen 6 Kerner mit vergleichbarer oder besserer IGP.
Wird nur blöd wenn dan Zen mit 6Kernen einen S1151 i7 zerlegt udn Intel da keine Alternative hat.
Ein Mainboard für den S2011 wird immer teurer als ein AM4 Mainboard sein, ausser Intel subventioniert die dann stark.
6 Kerne bei etwas geringerem Takt können sparsamer als 4 Kerne mit etwas höherem Takt sein...
Wenn man entsprechende Preise zahlt wären rein vom Platz her sechs Kerne inklusive iGP locker möglich.
http://extreme.pcgameshardware.de/attachments/855122d1444574416-cpu-bilderthread-20151011_144957.jpg
Das ist der 3630QM aus meinem Laptop - ein Haswell oder Skylake ist ja noch viel kleiner.
Was tatsächlich aber ein Problem werden würde wäre der Stromverbrauch. Man müsste die Taktraten jedenfalls stark senken, was für eine wesentlich geringere Leistung pro Kern sorgen würde. Und die Sechskerner damit wieder nur für eine spezielle Anwendergruppe interessant und damit sehr teuer macht.
Naja, da hat es doch eigentlich schon genug Tests und Berichte dazu gegeben. AMD ist einfach davon ausgegangen, dass die Spieleprogrammierer sich an den Konsolen orientieren werden und quasi alle neuen Spiele mehrkernoptimiert würden. Darauf war der Bulldozer ausgelegt. Quasi wie die Konsolen. Viele Kerne aber mit weniger Leistung einzelner Rechenknechte. Die Prognose war, wie man unschwer heute erkennen kann, ein Schuss in den Ofen. Trotzdem kann man auch heute noch quasi jedes Spiel problemlos mit einem FX zocken, wenn die Grafikkarte passt. Meist hat man eben weniger FPS aber ein GTA5 läuft auf meinem System zB. problemlos und sauber in wirklich super Qualität. Klar, ginge das auf einem flotten Intel noch schneller aber eben nicht für ca. 150 Euro für die CPU!
Abgesehen davon: Wenn man zB. größere Archive entpackt und alle 8 INTEGER-Kerne voll ackern, dann ist der FX da schon recht flott unterwegs und wird sicher nicht, wie gerne verkündet wird, von einem i3 überholt. Aber eigentlich ist es auch egal. Der FX ist einfach kein aktueller Prozessor mehr. Das muss man klar sagen.
Sogar ein i3 4170 ist z.B. in GTA5 meinem FX8320 @4GHz davongerannt. Für knappe 170€ gibt es auch i5-CPUs...
Es gibt ja mittlerweile durchaus reichlich Spiele, die viele Threads nutzen können. Das Problem an den FX-CPUs ist aber rein ihre Architektur - Spiele scheinen auf die extrem lahmen und z.T. (L1D- und L2-Cache, L3 sowieso) geteilten Caches und die geteilte FPU pro Modul wohl schlecht zu reagieren. Anders kann ich mir z.B. trotz guter Multicore-Optimierung die miese Leistung in GTA5 nicht erklären.
Eine flächendeckende Multicore-Optimierung löst die Schwächen der FX-CPUs noch lange nicht. Die FX-CPUs sind für Spiele schlicht ein Reinfall.
Dazu kommt ja auch der extreme Stromverbrauch durch die benötigten Taktraten. Besonders unter Beachtung dieser Tatsache ist die miese Leistung schon erschreckend.
Ausnahmen gibt es natürlich - wie z.B. BF4. aber da hatte ja AMD auch reichlich seine Finger im Spiel (höhö

).
Letztenendes ist es doch egal über wie viele Kerne die CPU verfügt. Was zählt ist die Leistung. Bei Notebook-CPUs ist das noch mal anders. Hier sprechen wir von einem mobilen Gerät, welches in der Regel von einem Akku gespeist wird. Hier kommt es also eher auf den Energieverbrauch an. Aber auch da ist es letztlich egal, ob die CPU zwei, vier oder sechs Kerne hat. Wenn die Effizienz stimmt, kann auch ein Hexacore sparsam und sehr leistungsfähig sein. Ich würde es also nicht gleich als unmöglich oder unwahrscheinlich abtun, dass es irgendwann mal Hexacores in Notebooks geben wird. Es wird vielleicht eine Weile dauern, aber ganz unwahrscheinlich ist es nicht.
Na, leistungsfähige Notebooks werden in Situationen wo die Leistung auch abgerufen wird an der Steckdose betrieben. Selbst die Notebooks mit U-CPUs schaffen bei starker Auslastung nur noch sehr miese Akkulaufzeiten. Gaming-Notebooks werden im Akkubetrieb sogar extrem gedrosselt... Daher finde ich das Argument Stromverbrauch eher weniger wichtig. Ein Problem dürfte aber die Kühlung werden. Während man mittlerweile sogar die Vierkerner in sehr flachen Notebooks kühlen kann, bräuchte es für die Sechskerner wieder dickere Notebooks.
Die Lautstärke ist dann ja auch wieder so eine Sache. Während man bei Vierkernern quasi zwischen dicker und leiser oder dünner und lauter entscheiden kann, müssten Sechskern-Notebooks vermutlich dicker und lauter sein.
Warum glaubst du das?
Hoffnung, Verzweiflung?
AMD Zen wird mit viel Glück an Ivy Bridge herankommen. AMD wird 8 Kerne und viel Strom brauchen um den Ivy 6 Kerner zu erreichen und dann wird der keine 100€ kosten, das sollte einleuchten.
Und leistungsschwächer bei Programmen, die einen hohen Takt brauchen.
Und dass ein kleiner 6 Kerner nicht sparsamer ist als ein hoch getakteter 4 Kerner kannst du wunderbar beim 5820k bzw. 6700k sehen.
Irgendwann wird es auch 8 Kerner in Notebooks gehen.
Nur eben nicht mehr mit Sockel 1151 oder dem Nachfolger, denn darum geht es hier ja.
Na, mit 8 Kernen und SMT sollte man zumindest über den Haswell-Sechskernern und in Reichweite des 5960X landen. Sonst würde ich die Zen-CPUs als Fail betiteln... Denn alles andere würde eine immernoch sehr geringe IPC bedeuten.
Genau das ist auch das Problem, was ich an Sechskernern im Notebooks befürchten würde. Habe ich ja schon weiter oben beschrieben - die CPUs würden dann wieder nur für eine spezielle Anwendergruppe interessant und sehr teuer werden. Bei gleichzeitig hohem Stromverbrauch, einer lauteren Kühlung usw. . Sechskerner im Notebook sind aktuell schlicht nicht nötig.
Bis es Sechs- oder Achtkerner im Notebook gibt, werden noch einige Jahre vergehen. Das wird dann soweit sein, wenn es quasi den 5820K mit 80-95W TDP im Desktop geben würde. Also einen Sechskerner mit etwa 3.3-3.5GHz bei 95W TDP. Müsste man den 5820K jetzt auf eine Notebook-TDP von 45W oder 57W heruntertakten würde man warscheinlich bei unter 2GHz Basistakt landen.
Genau, für Leute, die so gar keine 10 Kerne benötigen aber die Hose vielleicht nicht dick genug ist. Son Ding ist für Normalos Luxus. Und erst wenn einem das P/L-Verhältnis völlig egal ist, macht son Prozessor "Sinn" aka kleine Hose oder dicke Tasche.
Yeah das macht mal wieder spass zu lesen! Der böse intel verlangt viel zu viel für seine Nischenlösung, die eh fast kein Schwein braucht und vermutlich nur von Männer mit zu schwach gefüllter Hose gekauft wird. Im übrigen gibts den jetzt auch schon, aber eben mit fixem Multi...
Und der gute AMD wirds mit Zen richten, weil die bringen dann 8 Kerne in den Desktop zum Discoutpreis. Ich schwörs euch, wenn ich jedes mal wenn in diesem Forum AMD für zukünftige Leistungen gelobt und Intel unbegründet für zu hohe Preise schlecht gemacht wird einen Euro bekommen würd, könnt ich in Rente gehn.
Die Teile sind eben teuer, und wer ihn braucht kanns sich leisten. Für die Anderen, die nur einen Potenzersatz brauchen, kann er eh nicht teuer genug sein. AMD wird die gleichen Preise verlangen wenn sie gleich schnell sind. Intel könnte auch jederzeit einen 18-Kerner i7 auf den Markt bringen. Müssen sie dann dafür auch 1000 euro verlangen??!
Was soll das denn bedeuten? Es gibt genug Enthusiasten die sich das Teil kaufen werden, auch zu diesem Preis und auch, wenn sie es nicht brauchen. Einfach weil es ihr Hobby ist. Es gibt andere Hobbies, wo man wesentlich mehr Geld versenken kann.
Das hat wirklich nichts mit einer zu schwach gefüllten Hose/Potenzersatz zu tun.
Wie shootme aber schon gesagt hat - AMD wird, wenn die konkurrenzfähig schnell sind, auch entsprechende Preise verlangen. Was man AMD aber auch nicht verübeln kann.
Jo, entweder man kauft es oder man lässt es. Wenn genügend Leute zu letzterem tendieren, ändert sich auch der Markt. Ging die TitanX übern Tisch, geht womöglich auch der 10C übern Tisch bei Leuten, wo es eventuell ums professionelle Arbeiten mit Zeitersparnis geht. Verkauft man wenig, sinkt der Preis.
Nur schade, dass ich für meinen gewünschten 6C mit Skylake Architektur noch so lange warten muss
Ich hab ja auch gehofft, dass Skylake-E dieses Jahr noch erscheint, aber jetzt ist erst mal Broadwell dran und wie ich Intel kenne, wird da jetzt erst mal ein Jahr lang nix Neues mehr kommen. Auf Broadwell-E mit dem veralteten Chipsatz hab ich jetzt auch keine Lust mehr. Mal sehen was ich mache, wenn ich dieses Jahr was mache. Im Vordergrund steht eh erst mal ne neue Grafikkarte, die mich mindestens 500€ kosten wird. Dann muss mein 2600K eben noch ne Weile länger durchhalten.
Wiegesagt, am X99-Chipsatz ist nix veraltet. Er hat zwar keine Ausstattungsvorteile, aber seis drum.
Nein, nicht wenn es mit 4 Kernen auch perfekt läuft!
Es läuft aber auch mit 4 Kernen Top!
Welches Spiel profitiert den merklich von 6 Kernen?
Also nicht nur höhere FPS die nichts bringen, sondern wirklich sichtbar.
Ich würde da Intel einfach mal vergessen und mit AM4 und 8 Kernen planen.
Wenn Intel mitzieht ist es gut, wenn nicht auch egal!
Intel wird kein normaler Spiele- und Anwendungsentwickler vergessen. Eher wird man AMD vergessen, bei nicht mal 20% Marktanteil. Solange Intel im Mainstream-Bereich höchstens Vierkerner anbietet, wird sich auch nix ändern. Das wäre für die Entwickler unnötiger Aufwand für eine kleine Randgruppe.
Und vielleicht läuft ein Spiel mit vier Kernen aktuell auch gut. Wie sieht es mit der nächsten oder übernächsten Grafikkarte aus? Da merkt man dann den Vorteil der sechs Kerne. Sieht man bestens am Sockel 1366. In Spielen wie BF4 merkt man mittlerweile die zwei zusätzlichen Kerne eines Sechskerners.
Gut, ich meine dass diese CPU mindestens 1000$ kosten würde war so oder so abzusehen, egal ob man jetzt gegen Intel basht oder nicht. Die 1500$ wären natürlich happig, aber wenn man die Xeon-Preise berücksichtigt, liegt ein vergleichbares Modell auf Haswell-EP-Basis auch etwa bei 1500$+/-100$.
Ich persönlich würde das nicht als Bashing ansehen, wenn ich sage dass es mich nicht überrascht, wenn Intel noch mal mehr verlangt als für die Octacore-EE. Da es Leute gibt die bereit sind solche Preise zu bezahlen, ist es auch nicht unverschämt sie zu verlangen. Auch wenn das die Leute, die sich diese Preise nicht leisten können, immer wieder behaupten. Bei der Titan gab es ja anfangs auch heftige Kritik am Preis, bis es dann doch eine ganze Menge Leute gab, die sich eine Titan oder Titan X gekauft haben. Und heute scheint jedre akzeptiert zu haben, dass eine 980Ti mindestens 650€ kostet oder im Schnitt fast 750€.
Intel will hier einfach den Enthusiasten die Möglichkeit geben 10 Kerne auf der X99-Plattform zu nutzen, gleichzeitig die CPU aber unattraktiv machen dass sie nicht so oft verkauft wird und man für den Octacore darunter weiterhin die 1000$ kassieren kann. Das halte ich nicht für verwerflich, Intel kann die Preise ja ansetzen wie sie wollen. Wie gesagt: Die Leute machen es ja mit, also ist es okay. Bei der Titan war es auch so, ebenso beim Athlon FX damals und bei anderen Beispielen auch. Natürlich ärgert es mich auch, dass eine GTX980Ti so viel kostet und ich würde gerne 250€ weniger dafür ausgeben, wenn es ginge. Aber wer Intel kritisiert oder nVidia, der soll es dann bitte auch bei den Leuten tun die immer die EE von Intel für 1000€ gekauft haben oder 1000€ für ne Titan hingelegt haben. Wer Apple z.B. wegen den Preisen kritisiert, der soll erst mal bei den Leuten anfangen, die die Preise bezahlen. Genau so ist es aber auch bei Samsung. Die verlangen inzwischen auch immer gut 700€ für ihr Topmodell, genau so die meisten anderen Smartphone-Hersteller. Wenn schon wegen den Preisen jammern, dann bitte nicht nur den Herstellern die Schuld geben. Als Unternehmen ist Gewinnstreben ganz normal. Wem das nicht passt, der kann ja eine kommunistische Revolution anzetteln, wenn er meint dass das besser für die Welt ist
Ein vergleichbares Xeon-Modell gibt es nicht - die takten garantiert langsamer (oder kosten wesentlich mehr, siehe E5-2687W v3) und sind nicht übertaktbar.
650-750€ für die normale HighEnd-GPU finde ich persönlich auch nicht zu teuer. Die schnellsten Grafikkarten waren z.B. zu Zeiten der 8000er-Reihe auch nicht viel günstiger. Ok, NVidia hat mittlerweile die Titan-Preisklasse eingeführt. Aber diese Grafikkarten sind auch wieder nur absolute Enthusiasten interessant. Die meisten normalen Anwender werden allerhöchstens zur 980Ti greifen.
Wie du schon gesagt hast, wenn es genug Leute gibt die bereit sind solche Preise zu zahlen, wird sich an den Preisen auch nichts ändern. Ich verüble es den Leuten zumindest bei Hardware (bei Apple sehe ich das zugegeben anders) nicht, wenn es deren Hobby ist oder die das für die Arbeit brauchen.
Und damit ich auch mal was Eigenes sage:
Ich habe schon damit gerechnet, dass die Zehnkerner teurer als 1000$/€ werden. Zwar schade, dass Intel die seit Jahren gültige 1000$/€-Grenze übersteigt, aber ohne Konkurrenz wäre Intel auch schön blöd. Intel ist auch nur eine Firma - und wer würde als Firma anders handeln?